Handkreissäge 55 vs 66 vs 85

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Hey Ho,

Heute stand das Besäumen einer 55er Buchenbohle an.
Das sollte als Vorbereitung für die fehlenden Teile meiner "Neuen Alten Hobelbank" dienen.
Hierbei offenbarte meine alte günstige Tauchsäge das sie auf mich und Arbeit an sich keinen Bock mehr hat. Beim Anschnitt ein kurzes hartes Kickback und dann hat sie geeiert.
Das Sägeblatt locker.
Zentriebohrung über die Schraube gerutscht.
Nun habe ich eine Grund eine neue Maschine anzuschaffen.

So viel dazu.

Ich hatte als erstes lange darüber nachgedacht ob es eine Handkreissäge mit Führungsschienen Möglichkeit oder eine Tauchsäge werden soll.

Mittlerweile habe ich mich bewusst für einen HKS entschieden. Den Aufpreis für eine TKS sehe ich für mich im Kosten Nutzen Faktor nicht.

Grundsätzlich habe ich mich, zumindest von der Marke her, schon entschieden.
Es soll eine Metabo werden.
Mein Akku System ist Bosch Blau.
Markentechnisch bin ich kein "Fanboy"
Von daher habe ich im Preis Leistungs Vergleich halt bei Metabo gelandet.
Als FS dachte ich an die Evolution.

Es geht um die KS 55 / 66 / 85 FS.

Hier brauche ich mal ein paar Ratschläge.
1. Ist Schnitttiefe nur durch mehr Schnitttiefe zu ersetzen?
2. Eher eine Kleinere nehmen und dafür die originale Metabo FS dabei?
3. Gibt die Wattzahl da eher den Ausschlag als die Schnitttiefe?

Oder doch vielleicht eine ganz andere Wahl?
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
8.142
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
da kommt es auch darauf an was du wie oft machst. Ich mache fast alles mit einer 55mm Tauchsäge. Auch wegen dem Gewicht. Bei den neuen 66mm Metabo weiß ich nicht wie das mit dem Gewicht ist. Meine alte Festo ATF65 wiegt gefühlt das doppelte wie die TS55. Wenn es um das Besäumen geht hat Stephan ( @schrauber-at-work ) mal eine preiswerte Makita mit 100mm Schnitttiefe empfohlen.

Es grüßt Johannes
 

HolzandMore

ww-robinie
Registriert
16. Januar 2023
Beiträge
1.677
Ort
8. Längengrad
Was du nicht vergessen darfst, wenn du die Schiene nimmst dann fehlen dir gleich ca. 5mm Schnitthöhe. 55mm besäumen mit ner langen Schiene, da würde ich meine 85er nehmen. Aber die ist halt sau schwer. Für alle anderen Arbeiten sollte die 55er doch ausreichend sein - wenn Kabelgebunden gesägt wird!
Gruß Andi
 

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Naja, die 55er wäre nicht wirklich die 1. Wahl.
Meist handele ich nach dem Grundsatz: Haben ist besser als brauchen!

Die meisten Schnitte werden sich im Bereich zwischen 35 und 60mm stattfinden.
Allerdings denke ich an die Reserve in der Leistung und der Schnitttiefe.
Murphy ist halt ein Arsch......!
Wenn die 66 da ist kommt der erste Schnitt mit 70mm :emoji_grin:
 

Timer

ww-esche
Registriert
25. Februar 2014
Beiträge
425
Ort
Reutlingen
Hast du mal die Gewichte der Maschinen angeschaut? In meinen Augen beantwortet das die Frage schon. Die 66er ist ein knappes Kilo schwerer als die 55er, das ist noch vertretbar. Die 85er ist mehr als doppelt so schwer wie die 55er. Wenn es nicht ausschließlich um das Besäumen von dicken Bohlen geht hat man sowas nur als Zweit-HKS, zusätzlich zu einer kleineren (oder einer Tauchsäge).
 

Maxe_M

ww-ahorn
Registriert
8. April 2023
Beiträge
103
Ort
Daheim
Mittlerweile habe ich mich bewusst für einen HKS entschieden. Den Aufpreis für eine TKS sehe ich für mich im Kosten Nutzen Faktor nicht.
Hast du mal mit einer Tauchsäge gearbeitet? Mir ist schon das "Feature" viel wert, dass man sie einfach eben abstellen kann.

Allerdings, wenn dir die Größe wichtig ist, bist du sicher bei einer Nicht-Tauch-Version besser aufgehoben, bzw. werden Tauchsägen halt arg teuer.

Vielleicht noch ein Punkt zur Größenauswahl, bei größeren Blattdurchmessern ist wohl tendenziell auch die Schnittbreite größer, die Metabo KS66 hat ja schon 2,8mm, ggü. 1,8mm bei anderen kleineren Sägen.
 

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Was du nicht vergessen darfst, wenn du die Schiene nimmst dann fehlen dir gleich ca. 5mm Schnitthöhe. 55mm besäumen mit ner langen Schiene, da würde ich meine 85er nehmen. Aber die ist halt sau schwer. Für alle anderen Arbeiten sollte die 55er doch ausreichend sein - wenn Kabelgebunden gesägt wird!
Gruß Andi
Das ist ja der Grund warum ich eher zu den größeren Maschinen tendiere.
Hast du mal die Gewichte der Maschinen angeschaut? In meinen Augen beantwortet das die Frage schon. Die 66er ist ein knappes Kilo schwerer als die 55er, das ist noch vertretbar. Die 85er ist mehr als doppelt so schwer wie die 55er. Wenn es nicht ausschließlich um das Besäumen von dicken Bohlen geht hat man sowas nur als Zweit-HKS, zusätzlich zu einer kleineren (oder einer Tauchsäge).
Das Gewicht ist, denke ich, erst einmal zweitrangig. Die Maschine soll ja nicht mit auf Montage. Und bei geraden Schnitten auf dem Sägebock ist das Gewicht ja nicht so schlimm.
Hast du mal mit einer Tauchsäge gearbeitet? Mir ist schon das "Feature" viel wert, dass man sie einfach eben abstellen kann.

Allerdings, wenn dir die Größe wichtig ist, bist du sicher bei einer Nicht-Tauch-Version besser aufgehoben, bzw. werden Tauchsägen halt arg teuer.

Vielleicht noch ein Punkt zur Größenauswahl, bei größeren Blattdurchmessern ist wohl tendenziell auch die Schnittbreite größer, die Metabo KS66 hat ja schon 2,8mm, ggü. 1,8mm bei anderen kleineren Sägen.
Ja, die Säge die gestern aufgegeben hat war eine Tauchsäge. In der Zeit wo ich die genutzt habe ist das "Tauch Feature" wirklich nur zum schnellen Abstellen genutzt worden.
Das wofür die entwickelt worden ist eigentlich nie.
Daher der Gedanke an den Wechsel zur HKS.
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.272
Ort
Ebstorf
Hallo,

55mm Säge ist was für Werker, die hauptsächlich Plattenmaterial verarbeiten.
65mm ist universell, relativ handlich und für Vieles zu gebrauchen, kommt aber leistungsmäßig beim Besäumen von Bohlen und bei Abbindearbeiten schnell an ihre Grenzen. Dafür ist eine Säge mit 2000W und mindestens 85mm Schnitthöhe gerade richtig, für feinere Arbeiten aber zu unhandlich.
Darum habe ich zwei Handkreissägen mit 65 und 85mm Schnitthöhe und komme damit sehr gut zurecht.

Gruß Ingo
 

Dutrag

ww-buche
Registriert
11. März 2025
Beiträge
264
Ort
Danzig
Ich finde für sowas die GKS 190 recht gut - 190mm Blatt, 70mm Schnitttiefe, sägt gerade und kriegt man häufiger im Angebot für 100-110€. Und wenn es mal stellenweise 72mm sind, dann die Handsäge auspacken. :emoji_wink:
 

Uranus

ww-eiche
Registriert
13. Januar 2025
Beiträge
320
Ort
Weißblau
Ich hab eine Festool TS55 (mehr als 15 Jahre lang) und eine Protool CSP85/45EB. Letztere zeigt deutlich, dass sie eine wirklich solide Arbeitsmaschine ist. Die TS55 nervt mich schon länger, da gefühlt bei 30mm nur noch schleppend was vorwärts geht, einfach zu wenig Reserven. Daher kommt sie nur noch fürs Feine zur Anwendung. Die Protool nehme ich für alles, sowohl für Ablängen von Dachbalken, als auch zum Besäumen langer Bohlen. Die Schnitte sind sogar handgeführt durch das große Blatt einfach sehr sauber, die Säge läuft geradeaus vorwärts.

Es gibt sich noch als Version von Festo, da heißt sie auch AP85 und baugleich. Gebraucht immer mal wieder zu finden. Und ich betreibe sie oft auf einer Youtool Schiene sowie auf den Festool Schienen.
 

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Nachdem ich eure Meinungen und Erfahrungen gelesen habe und gegeneinander abgewägt habe. Und mich auch noch ein wenig kundig gemacht habe ist mein Entschluss auf die 85er gefallen.
Allerdings ist bei der Recherche folgendes aufgepoppt.
Entweder die Metabo KS 85fs oder die Bosch GKS 85g sollen es werden.
Die Frage ist welche von beiden, liegen sie preislich so ziemlich gleichauf.
Metabo 260 - 355(mit 1600mm Schiene)
Bosch 280 - 380(mit 2x 700mm Schiene)
Aber welche ist besser zu Führungsschienen kompatibel?
Na klar, zu den eigenen sehr wahrscheinlich, aber Fremdhersteller? Zum Beispiel Evolution.
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
8.142
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
wenn mich nicht alles täuscht, kann man die Metabo-Schiene mit Youtool Schienen verlängern, eventuell auch mit Festool-Schienen. Die Bosch/Mafell-Schienen sind anders.

Es grüßt Johannes
 

ChrisOL

ww-robinie
Registriert
25. Juli 2012
Beiträge
6.871
Ort
Oldenburg
Ich besäume meine Bohlen mit der TS55. Das ist nicht die typische Aufgabe für die Säge. Dafür wurde die nicht gebaut.

Trotz passendem Sägeblatt habe ich schon einige Male den Motorschutz ausgelöst.

Ich habe noch die 85er HKS, die kann das besser. Nur ist die deutlich größer und schwerer. So dass ich immer wieder zu der kleinen Tauchsäge greife. Die kann man auch (gefühlt) besser absaugen.
 

chris_11

ww-ahorn
Registriert
28. November 2023
Beiträge
139
Ort
Lüdinghausen
Ich habe je eine Youtool Schiene in 140 und 260cm liegen. Hat bisher für alles gereicht. HKS hast du auf Dauer eh mehr als eine. Wichtig das sie auf dasselbe Schienensystem passen.
 

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Hallo,
wenn mich nicht alles täuscht, kann man die Metabo-Schiene mit Youtool Schienen verlängern, eventuell auch mit Festool-Schienen. Die Bosch/Mafell-Schienen sind anders.

Es grüßt Johannes
Danke für die Info.
Bestelle mir mal ein Probestück der Youtool. Mal schauen.
Ich besäume meine Bohlen mit der TS55. Das ist nicht die typische Aufgabe für die Säge. Dafür wurde die nicht gebaut.

Trotz passendem Sägeblatt habe ich schon einige Male den Motorschutz ausgelöst.

Ich habe noch die 85er HKS, die kann das besser. Nur ist die deutlich größer und schwerer. So dass ich immer wieder zu der kleinen Tauchsäge greife. Die kann man auch (gefühlt) besser absaugen.
Das Problem mit der Absaugung ist klar. Aber ich glaube auch das die 85er besäumen halt besser kann.
Ich habe je eine Youtool Schiene in 140 und 260cm liegen. Hat bisher für alles gereicht. HKS hast du auf Dauer eh mehr als eine. Wichtig das sie auf dasselbe Schienensystem passen.
Und da ist sie wieder, Youtool.
Das Forum ist einfach klasse! Wenn das Probestück passt wird es dann die Youtool Schiene. Warum auswärts kaufen wenn es auch hier in DEU geht. Und das noch günstiger.
 

Hoosier

ww-robinie
Registriert
19. November 2020
Beiträge
1.364
Ort
München
Ich mache ebenfalls fast alle Schnitte mit der TS55, meistens ist die Schnitthöhe 50 mm mit Schiene ausreichend. Wenn mal nicht, säge ich von zwei Seiten. Mit Buche 50 mm hat die kleine TKS aber schon zu arbeiten, es geht aber. Wenn das mein Hauptanwendungsfall wäre, hätte ich eine andere Säge. Ich säge aber meistens Massivholz, eher selten Platten (Multiplex).

Wenn ich heute neu kaufen würde, würde ich mir die neue TS66 anschauen. Die TS85 hatte ich mal ausgeliehen, das Ding ist für meine "normalen Schnitte" zu groß, zu schwer, zu unhandlich.

Was ich noch anmerken will: für mich ist eine TS wesentlich sicherer in der Anwendung als eine HKS, weil das Blatt eigentlich nie frei läuft und sofort nach dem Schnitt wieder im Gehäuse verschwindet. Das ist bei einer HKS naturgemäß völlig anders. Für mich käme schon aus diesem Grund ein Wechsel nie in Frage, auch wenn ich zugeben muss dass ich reine Tauchschnitte sehr selten mache.

Youtool ist eine günstige Lösung, v.a. wenn es um lange Schienen geht die man nicht so oft benötigt.
 

Paulisch

ww-robinie
Registriert
19. Februar 2020
Beiträge
3.823
Ort
Demmin
Ich mache ebenfalls fast alle Schnitte mit der TS55, meistens ist die Schnitthöhe 50 mm mit Schiene ausreichend. Wenn mal nicht, säge ich von zwei Seiten. Mit Buche 50 mm hat die kleine TKS aber schon zu arbeiten, es geht aber. Wenn das mein Hauptanwendungsfall wäre, hätte ich eine andere Säge. Ich säge aber meistens Massivholz, eher selten Platten (Multiplex).

Wenn ich heute neu kaufen würde, würde ich mir die neue TS66 anschauen. Die TS85 hatte ich mal ausgeliehen, das Ding ist für meine "normalen Schnitte" zu groß, zu schwer, zu unhandlich.

Was ich noch anmerken will: für mich ist eine TS wesentlich sicherer in der Anwendung als eine HKS, weil das Blatt eigentlich nie frei läuft und sofort nach dem Schnitt wieder im Gehäuse verschwindet. Das ist bei einer HKS naturgemäß völlig anders. Für mich käme schon aus diesem Grund ein Wechsel nie in Frage, auch wenn ich zugeben muss dass ich reine Tauchschnitte sehr selten mache.

Youtool ist eine günstige Lösung, v.a. wenn es um lange Schienen geht die man nicht so oft benötigt.

Meinst du die HK85? TS ist, glaube ich, die 75 die größte.
 

Timer

ww-esche
Registriert
25. Februar 2014
Beiträge
425
Ort
Reutlingen
Nachdem ich eure Meinungen und Erfahrungen gelesen habe und gegeneinander abgewägt habe. Und mich auch noch ein wenig kundig gemacht habe ist mein Entschluss auf die 85er gefallen.
Allerdings ist bei der Recherche folgendes aufgepoppt.
Entweder die Metabo KS 85fs oder die Bosch GKS 85g sollen es werden.
Die Frage ist welche von beiden, liegen sie preislich so ziemlich gleichauf.
Metabo 260 - 355(mit 1600mm Schiene)
Bosch 280 - 380(mit 2x 700mm Schiene)
Aber welche ist besser zu Führungsschienen kompatibel?
Na klar, zu den eigenen sehr wahrscheinlich, aber Fremdhersteller? Zum Beispiel Evolution.
Die Bosch hat zwei Nuten für Schienen. Sie ist auch mit Festool Schienen kompatibel. Und damit auch mit Youtool, Metabo und Makita. Mit Mafell sowieso, das ist ja das Bosch System.

Metabo ist mindestens mit Festool, Youtool und Makita kompatibel.

PS: Ich würde die Metabo nehmen, weil der Parallelanschlag länger und solider ist. Gerät mal beim Händler in die Hand nehmen ist oft auch eine gute Entscheidungshilfe.
 
Zuletzt bearbeitet:

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
972
Ort
Berlin
Die vermutlich bei vielen hier übliche Anschaffungsreihenfolge ist ja, zunächst eine kleinere anzuschaffen und sobald dann eine Aufgabe kommt, die mehr Schnitttiefe erfordert, eine größere anzuschaffen. So war bei mir auch die 55er Festool (Tauche) die erste, und blieb immer - wie offenbar bei vielen hier - die meist genutzte. Später kam die 75er Tauche dazu und ich nehme sie nie, wenn die 55er von der Tiefe reicht.
preiswerte Makita mit 100mm
Die kam letztens noch dazu, als mal richtig Leistung und Schnitttiefe gefordert war. Das Ding kann ich auch sehr empfehlen! Die braucht nicht einmal eine Schiene: Die bleibt allein aufgrund der Kreiselkraft auf Spur: Du sägst am Riss und es sieht aus, wie mit der Schiene. Okay, leicht übertrieben, aber zum Beispiel beim Besäumen von Bohlen, wo die Kanten ohnehin weiter bearbeitet werden, ist eine Schiene oft entbehrlich.
 

Fastdarkness

ww-buche
Registriert
22. Dezember 2024
Beiträge
266
Ort
Kassel
Meine Buchenbohle musste ja aufgetrennt werden. Zumal ich mit der Entscheidung noch nicht ganz im "Grünen" bin.
Also meine alte B&D rausgeholt. Kann ja 55mm........ Sagt man.
Nach 2 Schnitten ist die Maschine definitiv an ihrer Grenze angekommen!
Woran ich das merke, sie wird einfach langsamer und es riecht nach Kunststoff.

Also muss ich mit meiner Entscheidung schneller werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

bast_ig

ww-eiche
Registriert
26. Januar 2025
Beiträge
384
Ort
München
Ich würde mir auch eine mit mehr Schnitttiefe und vor allem Leistung kaufen, wenn Du öfter auftrennst.

Allerdings schafft meine Billigtauchsäge von Einhell einen Längsschnitt mit voller Schnitttiefe auch in Eiche ohne Probleme. Voraussetzung ist halt, dass ein gutes und grobes Blatt drauf ist. Aus einer Not habe ich letztens mit einem Blatt von Wolfcraft mit dem gleichen Modell Hartholz aufgetrennt. Das ging signifikant schlechter.

Grüße
 

MarcBerlin

ww-robinie
Registriert
12. April 2022
Beiträge
972
Ort
Berlin
Und beim Auftrennen immer einen Keil greifbar haben und ein wenig schauen, was "hinten" passiert. Denn je nach Spannungen im Holz, kann es einen Schnitt in Massivholz mal mächtig zu drücken. Dann wird das Sägeblatt eingeklemmt und die Zähne greifen hinten noch mal, was viel Leistung kostet und obendrein gefährlich ist, weil es die Säge anheben kann. Wenn man also sieht, das sich der Schnittspalt schließt, einfach einen Keil rein und es sägt sich gleich wieder zügig, sicher und ohne diese eigentümliche Rauchentwicklung :emoji_wink:
 
Oben Unten