Handhobel fehlerhaft oder meine Auffassungsgabe?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von jominho, 29. April 2019.

  1. jominho

    jominho ww-birnbaum

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    Hallo liebe Holzwürmer,

    ich habe mir letztes Jahr zu Weihnachten einen Einhandhobel von Dictum (Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.) gekauft nachdem ich ihn einem Holzarbeiten-Kurs schon mal ausprobieren konnte und recht begeistert war.
    Jetzt bin ich endlich dazu gekommen ihn zu testen, aber gefühlt stimmt etwas nicht. Selbst wenn ich das Hobelmaul komplett öffne und die Eisenzustellung maximal nach vorne drehe, wird quasi fast keine Schnitttiefe erreicht. Wenn das Hobelmaul nur zur Hälfte geschlossen ist, erreicht das Eisen gar keine Schnitttiefe mehr. Ich habe versucht Fotos von dem Problem zu machen.
    Bin ich einfach nur zu blöd ihn einzustellen oder liegt hier ein Problem vor? Natürlich was es unklug so lange mit dem Auspacken zu warten, Stichwort Rückgabe, aber ich habs noch nicht früher geschafft.

    hobel2.jpg hobel3.jpg hobel4.jpg hobel5.jpg hobel6.jpg
     

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  2. raziausdud

    raziausdud ww-robinie

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    Hallo,

    nach allem was ich da besonders im 5. Foto sehe, ist das eine gewaltige Hobeltiefe, die Du da in der Endstellung erreichst. Und irgendwie hört sich für mich Dein Vorgehen verkehrt herum an. Zuerst wird die Hobelstärke eingestellt, dann wird die Mauleinstellung angepasst. Zwar sind Spandicke und Mauleinstellung voneinander abhängig, jedoch einzeln einzustellende Parameter. Wenn da bei Dir zwangsläufig per Konstruktion das eine vom anderen abhängt, ist wirklich etwas faul. Das sehe ich auf den Fotos aber nicht.

    Naturgemäß ist wegen des flachen Winkels ein relativ weiter Verstell-Weg nötig, um die Spandicke etwas zu verändern. Aber dadurch kann man die Spandicke sehr schön einstellen. Bei meinem gleich aussehendem Juuma Einhandhobel ist bei feinster Spanabnahme eigentlich mit bloßem Auge nicht zu sehen, dass die Schneide aus der Sohlenfläche herausschaut. Wenn das Eisen so weit herausschaut, wie im 5. Foto, ist Hobeln nicht mehr möglich, die Schneide hakt eine. Bei der optimalen feinen Einstellung ist die Schneide - ich hab gerade nachgesehen - ca 3mm vom hinteren (! also dort, wo das Eisen liegt) Rand des Mauls entfernt. Viel Spiel für ein weiter zu öffnendes Maul ist da vorn dann nicht.

    Ist die Schneide denn rattenscharf? Bei meinen bescheidenen Hobelanfängen mit einem im Keller gefundenem "Allerwelts-Holzhobel" - und viel weiter bin ich da auch nicht - bekam ich es nicht ansatzweise hin. Heutige Erklärung dazu: bei feiner Einstellung, "nach Auge" über die Sohle gepeilt, rutschte die zu stumpfe runde Schneide nur übers Holz, bei mehr Tiefen-Einstellung begann sie dann irgendwann und irgendwo zu greifen, aufgrund der viel zu tiefen Einstellung hakte sie aber sofort ein. Könnte es sein, dass es so auch bei Dir ist?

    Fazit: das sieht für mich alles normal aus.

    Herzliche Grüße
    Rainer
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. April 2019
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  3. Friederich

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    "Fast garkeine Schnittiefe" ist fast schon zuviel.:emoji_slight_smile: Spandicke sollte ja weit unter 1/10mm betragen.
    Trotdem sollte man das Eisen viel weiter heraudrehen können. Schließlich werden ja im Laufe der Zeit 2-3cm Eisenlänge beim Schärfen abgeschliffen.
    Bau das Teil doch mal ganz auseinander, dann sieht man weiter.

    Manche Einhandhobel haben am Eisen verschiedene Aussparungen in die man den Vorschubmechanismus einsetzen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2019
  4. raziausdud

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    Wenn ich das richtig sehe, kann man das Eisen nicht weiter als etwa im angesprochenen 5. Foto herausdrehen. Der Bettungswinkel ist ja deutlich flacher als die Fase am Eisen, die schlägt dann schnell am Maul an. Zumindest bei der an meinem Juuma z.Zt. maximal einstellbaren Maulgröße. Ich weiß allerdings nicht, ob man den Maulschieber (heißt der so?) anders justieren oder komplett entfernen kann (vielleicht kann ich das Wissen dazu hier nebenbei abstauben ...:emoji_wink:). Dann sollte natürlich auch ein weiteres Herausdrehen des Eisens gehen.

    Rainer
     
  5. AhornBay

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    Schönen guten Morgen,
    bitte
    - lege mal ein möglichst präzises "Lineal" auf die Hobelsohle (über die gesamte Hobellänge) => evtl. ist die Sohle völlig uneben, so dass das Eisen gar nicht zum Holz kommt?
    - bitte schau mal, in welcher Kerbe die Zustellschraube (die kleine in der Mitte, hinten) im Eisen einhakt => da solle es mehrere Kerben im Eisen geben; evtl. hast Du die erste erwischt?

    Wenn das alles nichts hilft, würde ich bei Dictum mal anrufen. Weihnachten hin oder her. Solche Fehler "macht" man sich ja nicht selbst und man sieht es dem Hobel ja an, ob/wie viel damit gearbeitet worden ist. In der Regel habe - ich - Dictum da recht kulant erlebt.

    Herzliche Grüße

    Tom
     
  6. pedder

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    In der Beschreibung des Auspackens fehlt mir die 0,5-1,5 Stunde, die Du mit dem Schärfen des Eisens verbacht hast. Wenn es nicht rasiert, kann es nicht gut Holz schneiden. Erst dann würde ich mir über die Planheit der Sohle gedanken machen.

    (Ich habe Dictum mal bei der Bestellung eines Hobels gefragt, ob sie ihn ohne Schärfpass aber mit scharfenm Eisen versenden könnten. Ging irgendwie nicht. )
     
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  7. borisffm

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    Hallo,
    Ich habe einen ähnlichen Hobel von Dictum, aber ohne verstellbaren Maul. Im Vergleich mit anderen Hobel, die ich besitze, kann ich das Eisen wirklich nicht sehr tief einstellen. Bei so einem Hobel finde ich es aber nicht notwendig. Ich erledige damit nur Feinarbeit. (Kanten und Ecken).
    Wichtig ist, wie schon mal geschrieben wurde, die Planheit und die Schärfe.

    VG

    Boris
     
  8. Keilzink

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    ... Boris hat da schon recht, diese Hobel sind für "schwierige" Stellen im Holz und für Hirnholz gedacht. In beiden Fällen nimmt man nur sehr dünne Späne ab, dicke wären kontraproduktiv.
    Nimm mal das Eisen raus, versuch, ob du dir mit der Schneide die Haare vom Unterarm rasieren kannst. (In den Staaten müsste ich jetzt !!!Vorsicht, Verletzungsgefahr!!! schreiben, ich weiss nicht, ob wir hier auch schon soweit sind? Egal, wenn das Messer rasiert, muss es zwar immer noch nicht so scharf sein, wie es geht, aber scharf genug, um zu hobeln. Wenn es nicht rasiert, dann muss es geschliffen werden - entweder von Dictum (Schärfpass) oder von dir. Und das ist nichts, was für wenig Geld zu leisten wäre, noch ist es etwas, was man an einem WE lernen kann.
    Wenn es rasiert, dann versuch, was Tom dir empfohlen hat, danach können wir weitersehen.

    BTW: Wenn einer zu diesem Preis anbietet, kann er ein halbwegs gebrauchsfähiges Eisen mitliefern. Wenn er das nicht kann, hat er sich disqualifiziert. Meine Meinung.
     
  9. AhornBay

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    Hallo in die Runde,
    es mag ja sein, dass es dem Hobeln zuträglich ist, ein möglichst scharfes Eisen zu haben. Klar. Aber "so" stumpf, dass man damit - gar nicht - hobeln kann sind selbst die Eisen in solchen Hobeln nicht. Ich habe durchaus bereits den ein oder anderen "dieser" Linie gekauft und damit rumprobiert. Es ging - hatte aber durchaus Potential nach oben. Aber vielleicht hat sich das in den letzten 3 Jahren auch geändert. Kann sein.

    Das man von einem Hobel in dieser Preisklasse nicht im ersten Wurf die Ergebnisse eines Hobels erwarten darf, der ein Vielfaches kostet, ist klar. Den Preis zahlt man dann eben hinterher - in Form von Nacharbeit (Hobel & Eisen)....

    Herzliche Grüße

    Tom
     
  10. welaloba

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    Hallo, ist zwar bisschen am Thema vorbei, aber: Schickte ein Eisen mit Schärfpass an Dictum. Was kam zurück? Ein neues gleicher Größe. Scheints lohnt sichs für die nicht, irgendwas zu schärfen. Fand ich seltsam.
    Gruß Werner
     
  11. Keilzink

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    ... na ja: vielleicht wissen die gar nicht, wie das geht. War das Ersatzeisen dann schärfer als das eingesandte?
     
  12. welaloba

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    Einmal abziehen auf 6000er Wasserstein und gut.
    Werner
     
  13. tiepel

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    Hallo,
    Ich habe den Hobel auch.
    Aber nur mit dem günstigen Eisen.
    Ich habe mal zwei Fotos angehängt.
    Ich würde sagen, das sieht genau so aus, wie bei Dir. Einmal Eisen ganz rausgefahren und Maul komplett offen (so kann man nicht hobeln), einmal Ansicht von innen.
    Hobeln funktioniert so, wie ich mir das vorstelle .
    Gruß Reimund
    PS
    Drittes Bild in der Stellung, wo ganz feine Späne genommen werden.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2019
  14. jominho

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    Vielen Dank erstmal für eure zahlreichen Antworten.
    Ich antworte erstmal auf die Fragen:

    Lege mal ein möglichst präzises "Lineal" auf die Hobelsohle (über die gesamte Hobellänge) => evtl. ist die Sohle völlig uneben, so dass das Eisen gar nicht zum Holz kommt?
    --> Wenn ich das Lineal über die gesamte Sohle lege, ist quasi über die Mitte ein Spalt, da die Hobelzunge etwas höher raussteht. Wenn ich die Zunge auslasse und bis davor messe, ist es plan.

    Bitte schau mal, in welcher Kerbe die Zustellschraube (die kleine in der Mitte, hinten) im Eisen einhakt => da solle es mehrere Kerben im Eisen geben; evtl. hast Du die erste erwischt?
    --> Wie auf dem Foto zu sehen, gibt es nur eine Kerbe.

    Nimm mal das Eisen raus, versuch, ob du dir mit der Schneide die Haare vom Unterarm rasieren kannst.
    -->
    Eisen rasiert nicht. Mehrmaliges Überfahren hat max 1-2 Haare mitgenommen...

    ---

    Grundsätzlich war ich halt erstmal irritiert, dass man die Maulöffnung quasi nicht verstellen kann, weil das Eisen nur bei Maximalöffnung herauskommt. Ich wusste, dass dieser Hobel für sehr feine Arbeiten ist, wir haben damit im Kurs Schwalbenschwänze nachbearbeitet, aber mir war nicht bewusst, dass das Eisen "so wenig Spiel" hat und man mit der Rändelschraube quasi fast bis Anschlag muss.
    Ich hab auch noch ein zwei Bilder von innen gemacht
    hobel2_1.jpg
     

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  15. ChrisOL

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    Wie schon gesagt, das Eisen muss geschärft werden und zwar nicht nur sprichwörtlich Rasiermesser scharf.
    Danach solltest du probieren so wenig Span wie möglich abzunehmen, durch den Span sollte man durch schauen können. So bekommt man am besten ein Gefühl dafür was geht. Im Anschluss kann man dann den Span etwas stärker einstellen. Dabei ist es nicht so wichtig wie weit das Hobelmaul offen ist.

    Wo wohnst du, vielleicht kann dir ein freundlicher Kollege aus dem Forum ja helfen.
     
  16. jominho

    jominho ww-birnbaum

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    Hallo Christoph,

    ich verstehe, dann werde ich mal schauen, wie ich das bewerkstellige. :emoji_wink:
    Ich wohne im Rheinland, quasi zwischen Leverkusen und Solingen.
     
  17. AhornBay

    AhornBay ww-esche

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    Schönen guten Abend,

    Was meinst Du mit "Hobelzunge"? Der Sinn der Aktion ist, zu schauen, ob die Sohle plan ist. Wenn das Eisen (d.h. die Fase) unten rausschaut kann keine vernünftige Messung rauskommen. Wenn es nicht rausschaut, aber ein Spalt genau dort ist, wo das Eisen rauskommt, ist klar, warum der Hobel nicht arbeitet (arbeiten kann). Das Eisen kommt erst gar nicht ans Holz.

    Irgendwie sieht das auf den Bildern "komisch" aus. Fast so, als ob das Eisen (viel) zu kurz oder das Gewinde der Schraube zu lang wäre. Das kann aber auch an der Zustellschraube liegen (bzw. deren aktuellen Einstellung). Richtig wäre, wenn das Eisen "einen Hauch" aus der Sohle raus könnte. Die Einstellung funktioniert dann so, dass zunächst gar kein Span abgenommen wird, in ganz kleinen Schritten mehr "Eisen gegeben wird" - bis ein Span kommt. Aber: das geht nur, wenn die Sohle plan ist....

    Sollte die Sohle nicht plan sein - würde ich ihn zurück schicken und mir überlegen, ob es mir das Geld wert ist, einen von Veritas oder Lie Nielsen zu holen. Die Alternative ist, Stunden mit Schleifen des Eisens und Herrichten des Hobelkörpers zu verbringen....

    Viel Erfolg.

    Herzliche Grüße

    Tom
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2019
  18. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Ich versteh das Prinzip nicht. Das würde ja bedeuten, dass du das Eisen garnichtmehr benutzen kannst, sobald bei Schärfen nur 1mm verlorengeht. Denn weiter als bis zu ihrem Anschlag kannst du die Rändelschraube dann ja auch nicht drehen...

    Bist du wirklich ganz sicher, dass sie bis zu ihrem Anschlag gedreht ist??
     
  19. tiepel

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    Hi,
    zumindest bei meinem Hobel ist es keine Gewindeschraube, sondern eine Gewindemutter, die auf einen Gewindebolzen gedreht wird.
    Die kann man so weit eindrehen, dass das Eisen einige Millimeter aus der Sohle schaut. Oder dass man locker mehr als 5mm vom Eisen abschleifen kann. Wahrscheinlich eher 10mm.
    Gruß Reimund
     
  20. WinfriedM

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    Für mich stimmt da was nicht. Auf den letzten Bildern vermute ich, dass die Schraube ganz rausgedreht ist, so dass das Eisen so weit es geht zurückgezogen ist. Da sollte das Eisen doch aber keine 5-10mm vom eigentlichen "Arbeitsbereich" entfernt sein.

    Für mich sieht das nach falschem Eisen aus, was nicht zu dem Hobel passt.

    Das du das Maul auch immer ganz öffnen musst, um überhaupt sinnvoll damit zu arbeiten, zeugt auch von Fehlkonstruktion oder das was nicht stimmt. Es sei denn, den gleichen Hobel gibts auch mit steilerem Messer, wo nur dort die Einstellung des Mauls Sinn macht.

    Schick doch die Bilder und Erklärung mal zu Dictum. Die werden sicher eine Erklärung haben.
     
  21. tiepel

    tiepel ww-robinie

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    Hi,
    Wenn mit dem Hobel etwas nicht stimmt, könnte das nur sein, dass die Fläche, wo das Eisen aufliegt, nicht tief genug gefräst wurde.
    Auf dem ersten Bild hoffe ich, dass Mann erkennen kann, wie das bei meinem aussieht. An der Schnittkannte zwischen Hobelsohle und Bettungsfläche für das Eisen entsteht fast eine scharfe Kannte. Ich schätze so 0,3mm stehen da noch.
    Auf dem zweiten Bild die Stellung des Eisens, wenn ein normaler Span abgenommen wird. Man kann quasi nicht erkennen, dass das Eisen raussteht.
    Im dritten Bild die Situation, wenn die Rändelmutter ganz eingedreht wurde. Um die Stellung mit eingelegtem Eisen zu erreichen, müsste das ca. 10mm gekürzt werden.
    Gruß Reimund
     

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  22. Keilzink

    Keilzink ww-robinie

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    ... das wäre eine Möglichkeit. Aber natürlich kann der Fehler auch in der Bettung liegen. Es wäre möglich, dass zB die Bettung nicht oder nicht richtig ausgefrässt worden sein könnte. Ist halt alles sehr schwer zu beurteilen, so aus der Ferne.
    Mach doch noch ein Foto wie das letzte, aber mit herausgenommenen Messer, vielleicht kann man dann mehr sagen.
     
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  23. jominho

    jominho ww-birnbaum

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    Mit Hobelzunge meine ich das bewegliche Teil mit dem man die Öffnung des Hobelmauls justiert. Die Zunge ist etwas höher als die Sohle.
    Ich habe jetzt auch nochmal Bilder gemacht, auch mit komplett eingedrehter Rändelmutter.
    Aber wie einige Mitbesitzer geschrieben haben, scheint der Aufbau ja so seine Richtigkeit zu haben. Ich werde Dictum die Tage wahrscheinlich auch noch schreiben, bin leider noch nicht dazu gekommen.

    IMG_2061.jpg IMG_2063.jpg IMG_2068.jpg IMG_2074.jpg IMG_2077.jpg IMG_2081.jpg IMG_2082.jpg IMG_2083.jpg IMG_2084.jpg
     
  24. pedder

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    Ich würde mal die Platte (Zunge) ganz abschrauben und sehen, ob da Dreck drunter ist. Wenn die nicht plan zur Sohle montiert werden kann, halte ich das für eine Mangel.
     
  25. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    Ja, die Sohle müsste perfekt plan sein. Inclusive dieses verschiebbaren Teils.
     
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