Maurice123
ww-fichte
Moin lieber Woodworker,
Ist meine erste Projektvorstellung, also seid gnädig mit mir. Eigentlich möchte ich mit Holz arbeiten aber für dieses Mal ist es etwas aus Plastik und Alu.
An meiner Säge SCM Si300 störte mich seit kauf, dass der Drittanbieter Parallelanschlag (der originale war nichtmehr vorhanden ) nicht ordentlich auf dem Tisch montiert war, keine Winkel eingestellt werden können und die Justierung mehr als dürftig war. Ein anderer Threat in diesem Forum hat mich auf die Idee gebracht selber eine Art Gradrasterplatte zu bauen die nicht nur extrem wiederholgenau, sondern auch die unterschiedlichen Längen abhängig vom Winkel kompensiert, sodass die Maßskala weiterhin nutzbar ist. Gibt es ja auch schon so bei einschlägigen Marken wie Felder etc.
Knackpunkt bei der ganzen Konstruktion war hauptsächlich die Bestimmung der Geometrie. Mein Ziel war es den Queranschlag nur an einer Stelle permanent arretieren zu müssen. Die Aufnahme für den Dorn im QA ist allerdings fix und direkt über der Längsstrebe des Quertisches. Es musste also ein Adapter her. Der Adapter ist in die Ursprüngliche Aufnahme am Quertisch montiert und führt den Queranschlag (QA) mit einer Schiene in dessen Nut. Ein Nutstein in der Nut des QA kann durch den Adapter von unten festgestellt werden.
Die Gradrasterplatte an sich ist aus 5mm Alu gefräst (leider habe ich nur Fotos von dem PE Prototypen gefunden) und wir mit einer Aufnahme von Unten durch Einschraubverbindungen mit der Querstrebe des Quertisches verbunden. Ein im QA verschraubter Dorn kann die Einkerbungen für die jeweiligen Winkel abfahren und sorgt somit für A) den Längen Ausgleich und B für den gewünschten Winkel in 5 Grad Inkrementen. Die Außenrundung der Platte ist mit einem ganzzahligen Aufmaß gewählt, sodass theoretisch jeder Winkel mit einem Vorgegebenen Maß geschnitten werden kann.
Die Feineinstellung der Platte war etwas frickelig und ich bin froh über die 2-3mm Justierungsspielraum der Gradrasterplatte in der Aufnahme. Die Platte wird einfach in die Aufnahme geschoben und das Durchgangsloch auf der Unterseite der Aufnahme hat besagtes Spiel. Die Ergebnisse sind ziemlich gut. Winkeltreue ist gegeben und die Längendifferenz in den unterschiedlichen Gradpositionen ist gut unter einem halben mm.
Falls jemand Interesse an der .ipt Datei für die Gradrasterplatte hat, kann ich die gerne zur Verfügung stellen. Ist auch soweit parametrisch gezeichnet, dass es auf andere Sägen anpassbar ist.
Anmerkung zu den Fotos im Anhang: Klemmhebel am vorderen Adapter ist noch nicht dran, ich Esel habe vergessen den im QA verbauten Nutstein so zu gestalten, dass der Schraubenkopf nicht durchdreht. Kommt noch.
Grüße
Maurice
Ist meine erste Projektvorstellung, also seid gnädig mit mir. Eigentlich möchte ich mit Holz arbeiten aber für dieses Mal ist es etwas aus Plastik und Alu.
An meiner Säge SCM Si300 störte mich seit kauf, dass der Drittanbieter Parallelanschlag (der originale war nichtmehr vorhanden ) nicht ordentlich auf dem Tisch montiert war, keine Winkel eingestellt werden können und die Justierung mehr als dürftig war. Ein anderer Threat in diesem Forum hat mich auf die Idee gebracht selber eine Art Gradrasterplatte zu bauen die nicht nur extrem wiederholgenau, sondern auch die unterschiedlichen Längen abhängig vom Winkel kompensiert, sodass die Maßskala weiterhin nutzbar ist. Gibt es ja auch schon so bei einschlägigen Marken wie Felder etc.
Knackpunkt bei der ganzen Konstruktion war hauptsächlich die Bestimmung der Geometrie. Mein Ziel war es den Queranschlag nur an einer Stelle permanent arretieren zu müssen. Die Aufnahme für den Dorn im QA ist allerdings fix und direkt über der Längsstrebe des Quertisches. Es musste also ein Adapter her. Der Adapter ist in die Ursprüngliche Aufnahme am Quertisch montiert und führt den Queranschlag (QA) mit einer Schiene in dessen Nut. Ein Nutstein in der Nut des QA kann durch den Adapter von unten festgestellt werden.
Die Gradrasterplatte an sich ist aus 5mm Alu gefräst (leider habe ich nur Fotos von dem PE Prototypen gefunden) und wir mit einer Aufnahme von Unten durch Einschraubverbindungen mit der Querstrebe des Quertisches verbunden. Ein im QA verschraubter Dorn kann die Einkerbungen für die jeweiligen Winkel abfahren und sorgt somit für A) den Längen Ausgleich und B für den gewünschten Winkel in 5 Grad Inkrementen. Die Außenrundung der Platte ist mit einem ganzzahligen Aufmaß gewählt, sodass theoretisch jeder Winkel mit einem Vorgegebenen Maß geschnitten werden kann.
Die Feineinstellung der Platte war etwas frickelig und ich bin froh über die 2-3mm Justierungsspielraum der Gradrasterplatte in der Aufnahme. Die Platte wird einfach in die Aufnahme geschoben und das Durchgangsloch auf der Unterseite der Aufnahme hat besagtes Spiel. Die Ergebnisse sind ziemlich gut. Winkeltreue ist gegeben und die Längendifferenz in den unterschiedlichen Gradpositionen ist gut unter einem halben mm.
Falls jemand Interesse an der .ipt Datei für die Gradrasterplatte hat, kann ich die gerne zur Verfügung stellen. Ist auch soweit parametrisch gezeichnet, dass es auf andere Sägen anpassbar ist.
Anmerkung zu den Fotos im Anhang: Klemmhebel am vorderen Adapter ist noch nicht dran, ich Esel habe vergessen den im QA verbauten Nutstein so zu gestalten, dass der Schraubenkopf nicht durchdreht. Kommt noch.
Grüße
Maurice