Gelieferte Schnittholz-Bohle stark gerissen – bin ich zu pingelig?

bjoernbg

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Hi zusammen,

ich hatte zusammen mit einer größeren Bestellung auch eine Bohle Amerikanischer Nussbaum beim Holzhändler bestellt. Diese wurde mit 3,5m x 32cm berechnet.
Geliefert wurde sie, ist in der Tat 3,5m lang und ist auch 32cm breit (wenn auch eher nur an einer Stelle in der Mitte). Allerdings ist die Bohle an einem Ende 1,3m eingerissen und am anderen Ende 70cm. In der Mitte bleibt also nur ca. 1,5m mit annähernd der gegebenen Breite. Die Bohle ist als "Premium" deklariert.

Mir ist schon klar, dass Risse an den Enden normal sind und wären auch kein Problem. Aber das hier finde ich schon etwas extrem. Ich habe den Holzhändler angeschrieben und als Antwort bekommen, dass die Bohle getauscht werden kann oder ich mir bei denen noch ein kleines Stück (was auch immer das wäre) kostenlos dazu abholen könnte. Warum sie nicht einfach sagen sie ziehen 10-20% vom Preis ab oder so verstehe ich nicht, aber ist natürlich ihre Sache. Ich tendiere zum Tausch, aber das heißt vermutlich wieder an dem Tag zu Hause bleiben und hoffen, dass sie den Termin einhalten (haben sie beim letzten Mal nicht).

Das Problem ist natürlich halbwegs gelöst (daher würde ich hier auch den Händler nicht nennen wollen), mich würde aber trotzdem interessieren:
Wie seht ihr die Sache? Reagiere ich über? Ich will eigentlich nicht so ein übergenauer Privatkunde sein. Fair behandelt werden will ich aber irgendwie schon... Mangels Erfahrung kann ich das nicht gut einschätzen und möchte es zumindest für's nächste Mal evtl. besser machen.
 

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Uranus

ww-esche
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Leider ist die Wahrheit nicht so schön:
- als Privatkunde mit 1 Bohle bist du jetzt nicht der Kunde in A-Kategorie, man bedient dich freundlich, aber plant nicht langfristig mit dir; schließlich zerteilt er dann den Stamm, den kann er dann schlechter weiterverkaufen
- man geht davon aus, dass du weniger Ahnung und Lust zur Reklamation hast
- die Berechnung mit 3,5x0,32m finde ich grenzwertig, manche Händler machen für gerissene Stirnseiten Abschläge oder ziehen den Riss von der Länge ganz/teilweise ab; in der Mitte wird immer gemessen, das ist aber ok
- was hast du für eine Qualität denn bestellt? Passt der Preis dann dazu
- ich hab schon viel Ami-Nussbaum verarbeitet, rein als Hobby, aber die Bohlen sahen nie so aus; hätte ich dem Lieferant gar nicht abgenommen bei vollem cbm-Preis
- finde den Austausch aber fair, solltest du annehmen!
 

Dackeldil

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Online bestellt? Dann ein Fall fürs Widerrufsrecht...

Ansonsten kann es im ewigen Streit enden.

Aufgrund der Bestellbeschreibung von dir würde ich es auch nicht haben wollen, aber oft stehen diverse Sachen in den AGB... darum lohnt ein Streit meist nicht.
 

DZaech

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Eigentlich ist hier jede Diskussion überflüssig, das Brett ist vollkommen in Ordnung und entspricht dem Beschriebenen. Schönes Riftholz, top Qualität den Bildern nach.

Der Riss ist schliesslich nicht mitgemessen und wird sowieso rausgeschnitten. Wenn man nicht vor Ort aussucht oder per Foto auswählt, ists halt Zufall was man erhält bei den meisten Lieferanten. Die paar wenigen ungerissenen Bretter (ja das kann bei Nuss oft nur ein kleiner Anteil der Gesamtmenge sein) wird man nicht als Einzelbrett abgeben sondern üblichweise bei einer grösseren Menge mit einigen gerissenen zusammen. Eine unschöne Stelle grosszügig weggemessen wird in der Regel nur bei persönlicher Auswahl vor Ort und wenn man den Händler kennt / Stammkunde ist.

Oft wurde/wird, in Abhängigkeit der Brettstärke, auch beidseitig gemessen und gemittelt...

Genau, in der Brettmitte bei halber Stärke wird die Breite gemessen, das ist vielen Hobbits (oder auch Endkunden wenns um die verbrauchte Holzmenge / Verschnitt bei einem Projekt) geht nicht bewusst.

So:

image.jpg
 
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justplanesteve

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Als Amerikaner...
fallen mir zwei Dinge besonders auf:
1.) Das Holz entspricht nicht der Beschreibung, wie wir sie hier kennen.
2.) Der Baum neigte sich beträchtlich. – oder es handelt sich um Holz aus einem sehr dicken Ast. Es steht also unter starker Spannung.

Wenn eine bestimmte Größe gewünscht und vereinbart wurde, zahlt man ohnehin den regulären Verkaufspreis – vermutlich mehr für ein durchgehendes 32-cm-Brett als für ein 17-cm-Brett plus ein 6-cm-Stück. Angenommen, der Käufer wollte es für eine Arbeitsplatte verwenden? All das muss jedoch bereits bei der Bestellung geklärt werden.

Wenn der Anbieter hingegen lediglich sagte: „Unser Preis beträgt x,xx $ pro Kubikmeter, und wir haben dieses Brett mit entsprechendem Volumen“, dann gibt es keinen Grund zur Beanstandung hinsichtlich der Qualität.

Davon abgesehen würde ich das Brett vielleicht trotzdem behalten, aus den Gründen, die andere schon genannt haben. Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, immer nur ein einzelnes Brett zu bestellen, da man eine gewisse Auswahl braucht, um das Werkstück zu gestalten. Aber die allgemeine Qualität des Holzes (abgesehen von der Spannung) ist ziemlich gut, wenn man es ohnehin zuschneidet. Ich fertige auch viele geschwungene Teile an, daher würde ich es vielleicht für „später“ aufheben.

In Deutschland werden im Rahmen forstwirtschaftlicher Programme gezielt viele Bäume aus Amerika angebaut. Spontan fallen mir da die Robinie und die Douglasie ein. Baut ihr bei euch auch (amerikanische) Walnussbäume an?

smt <----- ringsum auf den Nachbargrundstücken stehen Walnussbäume; ich habe selbst gerade einen gepflanzt, etwas abseits der Kakibäume.
 
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Martin45

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Ich will eigentlich nicht so ein übergenauer Privatkunde sein. Fair behandelt werden will ich aber irgendwie schon... Mangels Erfahrung kann ich das nicht gut einschätzen und möchte es zumindest für's nächste Mal evtl. besser machen.
Hmmm. Zu spät. Jetzt bist du in der Schublade "übergenauer Privatkunde". :emoji_wink:
Wieso reklamierst du erst und informierst/fragst dann?
Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Da wäre doch auch 2 Tage später nix abgebrannt. Ist doch keine Gurke.
Aber egal. Wenn der Riss bei der Breitenmessung nicht irgendwie assi gemessen ist, finde ich das nicht so das Problem.
 

Maxe_M

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Wollte auch mal am. Nussbaum kaufen. Aufgrund des Preises dachte ich, dass das ja 1A-gewachsene Dielen mit gleichmäßigem Wuchs sein müssten und habe entsprechend knapp gerechnet. Beim Aussuchen dann die Ernüchterung, es waren Verbreiterungen vom Wurzelansatz dabei und ich meine auf der anderen Seite ging es in eine Astgabel über, dazu einige Risse. Der ungleiche Wuchs kann ja auch sehr reizvoll sein, aber ich hätte die dreifache Menge an Bohlen gebraucht, was dann nicht mehr im Budget war. Von daher kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht einfach an der Holzsorte liegt, und man nicht Qualitäten wie bei Buche oder Esche erwarten kann.
 

justplanesteve

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Die Beliebtheit von Walnussholz schwankt im Laufe der Jahre. Es gibt Zeiten, in denen es nicht besonders teuer ist – etwa wenn helles Holz gerade groß in Mode ist.

Im Moment ist es sehr gefragt, und die Preise sind hoch, selbst für die Holzlieferanten. Hinzu kommt, dass die besten Walnussstämme oft zu Furnier verarbeitet werden; wenn man also nicht selbst Bäume aus der Region sägt, ist es schwierig, gleichmäßig schönes Schnittholz zu bekommen – anders als etwa bei Eiche.

Aufgrund des hohen Werts wird oft ein größerer Teil des Baumes genutzt als bei anderen Holzarten. Man verwendet zum Beispiel Bäume, die schief stehen („Leaner“), und schneidet große Äste zu Schnittholz, anstatt sie zu Brennholz zu machen. Früher wurden große, ausgewachsene Bäume zu Holz verarbeitet. Heute werden oft junge, noch nicht voll entwickelte Bäume gesägt, sodass die Holzqualität nicht mehr dieselbe ist.

Walnüsse sind hervorragend für die Darmgesundheit (vorausgesetzt natürlich, man hat keine Nussallergie). Ich lege jedes Jahr eingelegte grüne Schwarznüsse sowie süße grüne Schwarznüsse ein. Auch die Arbeit mit dem Holz macht mir Spaß. Es ist weder zu hart noch zu weich und – bei guten Stämmen – sehr formstabil. Zudem ist es im Außenbereich sehr dauerhaft; in der Kolonialzeit wurde es sogar für Fensterbänke in Mauerwerkshäusern verwendet. Allerdings ist die Farbe nicht mein persönlicher Favorit.

Ich weiß nicht, wie das Holz nach Deutschland importiert wird oder ob die Schwarznuss bei euch aus heimischen Beständen stammt. In den USA gibt es noch einen weiteren Aspekt zu beachten: Walnussholz wird vor dem Verkauf oft gedämpft. Durch das Dämpfen wandern Teile der dunklen Farbstoffe aus dem Kernholz nach außen, wodurch auch hellere Bereiche des Baumes und das Splintholz schwarz gefärbt werden. Leider entsteht dadurch oft ein etwas trübes, eher gräuliches Gesamtbild, das zudem bei Sonneneinstrahlung verblasst. Außerdem ist das Splintholz weniger dauerhaft, falls das für den jeweiligen Verwendungszweck eine Rolle spielt. Ich bestelle daher immer nur „ungedämpftes“ Walnussholz. Es enthält weniger Splintholz, und die verbleibenden Anteile lassen sich entweder als Kontrast nutzen oder einfach erkennen und herausschneiden. Wie der Thread-Ersteller schon andeutete: Wenn ich eine Eingangstür fertige und weiß, dass ich dafür eine bestimmte Menge Eichenholz (Volumen „x“) benötige, muss ich bei Walnussholz meist mit der doppelten oder sogar zweieinhalbfachen Menge rechnen. Nur so kann ich sicherstellen, dass ich Material mit idealer Maserung, ansprechender Optik und geringer innerer Spannung verwende. – Es sei denn, die Bauteile sind verleimt und haben einen Kern aus anderem Material, aber das ist ein anderes Thema.

Zur Klarstellung: Das Holz, das ich beispielsweise nicht für eine Tür verwende, ist kein Abfall; allerdings eignet sich – meiner Einschätzung nach – ein größerer Anteil einer bestimmten Menge Walnussholz weniger für technische Anwendungen als bei anderen Holzarten. Es bleibt also mehr davon im Regal für andere Projekte übrig.

smt
 
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bjoernbg

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Danke für das Feedback, deswegen frage ich hier ja auch. Ich regele das dann einfach und behalte die Bohle. Finde es blöd, wenn die nochmal extra herfahren um die Bohle zu tauschen. Warum sie nicht einfach 5% Preisnachlass oder so anbieten verstehe ich nicht (da sie das "Problem" ja an sich anerkennen). Und auch wenn es natürlich stimmt, dass ich sowieso auftrennen muss ist es ja trotzdem so, dass ich durch den Riss beim Auftrennen weniger frei bin und eher mehr Verschnitt habe, als wenn weniger Riss da gewesen wäre (solange es keine Banane ist).

Ich hatte übrigens bei der Bestellung extra dazu geschrieben, dass sie mich bzgl. der Auswahl der Bohle telefonisch kontaktieren können, da ich ja nicht wusste, was sie da haben. Da hätte man durchaus kurz anrufen können, ob ich auf die Breite in bestimmter Länge angewiesen bin oder so (klar, ist auch wieder Aufwand, aber wenn man nicht mit den Kunden Kontakt haben möchte ist es doch seltsam, die Ware per Online-Shop auch an Privatkunden anzubieten).

"Nur" eine Bohle ist übrigens deswegen begründet, weil ich immer mal wieder die Situation hatte, dass ich gerne einzelne Aspekte in Nuss gemacht hätte als dekoratives Element - hatte aber nichts da. Daher hier bei der Bestellung von 3 größeren Kieferbohlen für ein Bett die Gelegenheit einfach mal eine Bohle Nuss dazu zu bestellen, damit sie dann da ist. Ganze Möbel aus Nuss find ich preislich dann doch schwierig :emoji_wink:

Hmmm. Zu spät. Jetzt bist du in der Schublade "übergenauer Privatkunde". :emoji_wink:
Wieso reklamierst du erst und informierst/fragst dann?
Verstehe ich jetzt nicht so ganz. Da wäre doch auch 2 Tage später nix abgebrannt. Ist doch keine Gurke.
Aber egal. Wenn der Riss bei der Breitenmessung nicht irgendwie assi gemessen ist, finde ich das nicht so das Problem.

Das mag sein, aber wenn sich das jetzt regelt hoffe ich mal, dass sie da professionell genug sind. Hab immerhin für über 1000€ bestellt, und das nicht zum ersten Mal (wenn auch mit Jahren Pause dazwischen).
Was mich wundert ist der Hinweis auf die Nachfrage hier erst nach der Nachfrage beim Holzhändler. Bei allen anderen Gelegenheiten hier wird doch darauf hingewiesen, dass man immer zuerst mal mit dem Anbieter/Handwerker/etc. sprechen sollte bevor man hier ein Fass aufmacht. Ich dachte eigentlich, dass ich diesen Aspekt hier "richtig" mache.

Nun gut. Die Sache regelt sich. Danke an alle für die Einschätzung, das finde ich schon interessant und vielleicht hilft das ja auch in Zukunft mal jemandem.
 

Uranus

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Die paar wenigen ungerissenen Bretter
Ich habe schon mehrere cbm Schwarznuss verarbeitet, ich würde behaupten davon waren nicht mal 2 Bohlen an den Enden signifikant über eine Länge von 30cm eingerissen, alles Bohlen in 52mm und 4,10 Länge. Nussbaum ist was die Schwindung betrifft eher ruhig.
Top Qualität ist das meiner Ansicht nicht, vielleicht in der aktuellen Zeit würde man das dazu sagen. Dazu kann ich vielleicht aber zu wenig mit dem Alltag einer Schreinerei vergleichen.
Versiegelte Stirnholzseiten (fast immer bei Nussbaum) sind für mich immer ein gutes Indiz, wie das Sägewerk sein Handwerk versteht.

Das mag sein, aber wenn sich das jetzt regelt hoffe ich mal, dass sie da professionell genug sind. Hab immerhin für über 1000€ bestellt, und das nicht zum ersten Mal (wenn auch mit Jahren Pause dazwischen).
Damit bist du aber immer noch kein A-Kunde. Ich finde es ok, wenn man dir kostenlosen Austausch anbietet.
Ich kann dir nur empfehlen, die Ware immer vor Ort im Lager auszusuchen, wenn du konkrete Vorstellungen hast, das lohnt sich wie du siehst.
 

bjoernbg

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Damit bist du aber immer noch kein A-Kunde. Ich finde es ok, wenn man dir kostenlosen Austausch anbietet.
Ja klar. Nur halt auch niemand der insgesamt nur eine handverlesene Bohle raus pickt.

Ich kann dir nur empfehlen, die Ware immer vor Ort im Lager auszusuchen, wenn du konkrete Vorstellungen hast, das lohnt sich wie du siehst.
Auf alle Fälle. In diesem Fall bei einer guten Stunde Fahrzeit aber nicht so sinnvoll. Und bei den Kieferbohlen (und Eiche in der Vergangenheit) gab es nichts zu meckern.


Hast du ihnen das mal mit Hinweis auf den Aufwand der Lieferung vorgeschlagen? Evtl. lassen sie sich ja auch darauf ein.
Ja wurde ignoriert. Überhaupt extrem kurz angebundene Kommunikation. Was ja auch ok ist.
 

magmog

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Guuden,

der Kauf von Schnittholz ist Vertrauenssache. Ergo hinfahren und aussuchen.
Dass Kunde Unbekannt der vermutlich auch kein großer Stammkunde wird
bei einer Blindbestellung nicht das beste Stück bekommt, dürfte nicht wundern.

Andererseits gehen die Jahresringe der Bohle fast in Richtung stehend,
in dem Bereich sind Kernrisse normal. Zumal es sich um jeweils nur einen Riss handelt
und nicht die Bereiche mehrfach zerrissen wurden.
Geschnitten und verleimt muss ohnehin werden, zwei-drei cm Abzug in der Breite wäre schon schön,
aber sonst sieht die Bohle sehr sauber aus.
Die Bearbeitungsverluste wegen der Risse dürfte minimal sein,
zumal der Splint sehr schmal zu seien scheint.

Wenn es genau beurteilt werden soll, kann sich an den „Tegernseer Gebräuche"
aus dem B2B Handel orientieren.
 

bjoernbg

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So, das Thema ist dann für mich abgeschlossen. Vielen Dank für alle Beiträge!

Nachdem ich dem Händler zuletzt dann zugesagt habe, die Bohle so zu behalten ohne weitere Beanstandung kam dann mehr oder weniger aus dem Nichts noch eine kleine Preisreduktion, die ungefähr auf sowas wie 2cm-Abzug bei der Breite hinausläuft. Das hinterlässt ein gutes Gefühl bei mir. Ich hoffe, ich habe jetzt keinen ”Eintrag in der Akte", aber das hat mir jetzt doch alles in allem einen sehr professionellen Eindruck gemacht.
 

Bluenose

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Grüß Euch miteinander,
ich bin neu hier und lese seit längerer Zeit mit.
Als gelernter und praktizierender Säger/Holzhändler hab ich nur an mir persönlich bekannte Betriebe und Personen, und auch nur Fi/Ta, Bauware bzw. klar definierte Fensterkanteln per Telefon (Internet gabs damals noch nicht) verkauft, beim Rest der Hölzer und Käufer hieß es: "komm vorbei, schaus Dir an, reden wir drüber". Auch jetzt im Ruhestand fahr ich zum Händler, auf Fotos sieht man vieles nicht, (Drehwuchs, Buchs etc), ich weiß ja, für was ichs brauche und was es ist, das kosts.
 
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