Geeignetes Holz?

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von lunateide, 11. Oktober 2019 um 21:04 Uhr.

  1. lunateide

    lunateide ww-robinie

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    Hallo,

    ich beschäftige mich z.Zt. mit ovalen Schatullen in Größe von ca. 22 x 13 x 5 cm, die ich aus einem Klotz herausarbeite.
    Die Wände meine Dosen sind bisher 6 mm stark.

    Beim nächsten Versuch wollte ich die Wandstärke filigraner gestalten, angestrebt sind 4 mm.

    Welches Holz wäre dafür geeignet, ist zäh und bricht nicht so leicht?

    Ich würde die Wänder wie bisher 6 mm stark machen und dann von innen und außen auf Maß schleifen.

    Da ich die Kanteln ohnehin neu kaufen muß, bin ich für alles offen, was der Markt an sog. Drechselholz (= Bezeichnung für Holz, bei dem die Preiskalkulation in Apotheken erfolgt) bietet.

    Gruß
    Roland
     
  2. magmog

    magmog ww-robinie

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    Guuden,

    Hard Maple.
     
  3. dascello

    dascello ww-robinie

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    Nussbaum, Kirsch, Bubinga (wenn du dich quälen willst), Birnbaum.
    Nadelhölzer gehen nicht, auch nicht Eiche.
    Ahorn wäre aber auch meine erste Wahl.
    Ein Jammer dass Fritz (fritz_RS) nicht mehr unter uns ist. Bei ihm sah ich sensationelle Dosen, auch in oval.

    Grüße

    Michael
     
  4. benben

    benben ww-robinie

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    Elsbeere könnte auch gehen.

    Gruss
    Ben
     
  5. lunateide

    lunateide ww-robinie

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    Hallo
    vielen Dank für die Empfehlungen.
    Ich werde alle genannten Hölzer ausprobieren.

    Frage an Michael: Was erwartet mich bei Bubinga, warum quälen?

    Gruß
    Roland
     
  6. zündapp

    zündapp ww-robinie

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    Stinkt nach Kotze oder Heu, je nach Wahrnehmung.
     
  7. dascello

    dascello ww-robinie

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    Und ist wahnsinnig zäh!
     
  8. Túrin

    Túrin ww-robinie

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    Und ist seit zwei Jahren im Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommen gelistet.
     
  9. Felix49

    Felix49 ww-eiche

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    Hi Roland,
    willst Du bei der Bearbeitung erst den Umriss, dann den Boden u. den Deckel abschneiden u. dann das Innere mit einer Dekupiersäge ausschneiden?
    Oder wie ist Deine Vorgehensweise?
     
  10. lunateide

    lunateide ww-robinie

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    Hallo Felix,
    wie gehe ich vor, Drechselwerkzeug und Dekupiersäge besitze ich nicht.

    Ich verleime Kanteln zu einem Klotz (25 x 15 x 5 cm) und zeichne den inneren und äußeren Umriß der Dose an.
    Dann bohre ich mit einem Forstnerbohrer dem inneren Riß entlang Loch neben Loch. Die Bohrungen überschneiden sich.

    Den äußeren Umriß schneide ich mit einer Kappsäge zu einem Vieleck.

    Der Rest ist Schleifarbeit, außen am Tellerschleifer, innen mit Schleifzylinder; hört sich schlimmer an, als es ist.

    Deckel und Boden fertige ich aus Kanteln, die ich auftrenne und zu kleinen Leimholzplatten verleime.

    Gruß
    Roland
     
  11. dascello

    dascello ww-robinie

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    Wuppertal
    Besagter Fritz_RS bediente sich einer zwangsgeführten Oberfräse.
    Das Suchwort wäre hier „Ellipse-Gärtnermethode“
     
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