Gartentisch - Stabilität und "Durchbiegen"?

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Servus zusammen, ich habe eine Frage zu einem meiner Projekte.
Ich möchte einen Gartentisch mit dazugehöriger Bank bauen. Folgende Abmessungen:
Länge Tisch und Bank: 280cm
Breite Tisch: 100cm
Material Tischplatte: Douglasie / 280x25x4cm - 4 Stück davon verbunden mit Flachband
Als Tischbeine habe ich mir die Tischkufen aus dem Anhang vorgestellt.
Für die Bank benutze ich die gleichen Holzbohlen und das baugleiche Untergestell (nur in kleinerer Abmessung).

Meine Frage ist jetzt, ob jemand hier aus der Runde Erfahrung hat, ob der Tisch und die Bank in der Mitte durchhängen? Sprich, ob beides zu lang ist um mit nur zwei Tischbeinen einen geraden Tisch zu haben oder ob das bei 4cm Materialstärke kein Problem ist.

Danke für die Hilfe im Voraus
 

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MTrp

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Ich halte das insbesondere bei der Bank für möglich und würde das in dieser Form nicht bauen. Bedenke, dass auf einer Bank mit 2,80cm leicht 5 Personen sitzen können, da kommt schon einiges an Gewicht zusammen.
 
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Alles klar, bei der Bank nehme ich einfach 4 Füße.
Mit dem Gewicht der Personen hast du Recht @MTrp.
Hilft es, wenn ich die Tischbeine weiter nach innen setze? Beispielsweise 40cm von der Außenkante. Dann wären nur 200cm in der Mitte frei
 

Daniboy

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Ja, das hilft deutlich. Rechnerisch ist die Durchbiegung bei dem Tisch nicht zu hoch, wenn die Beine jeweils 40 bis 50 cm vom Rand eingerückt sind. Dann sind das Eigengewicht sowie zusätzlich 100 kg gleichmäßig verteilte Last möglich.

Da man für einen Essplatz mindestens 60 cm in der Breite und 40 cm in der Tiefe rechnet, hätten jeweils drei Personen bequem an der Längsseite Platz und jeweils eine an der Stirnseite.
 
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NOFX

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Ich würde Ingo auch zustimmen und nur drei Kufen nehmen, auch wenn dann eine "zuviel" ist. Das macht zusätzliches Gewicht und bringt außerdem noch das Problem mit, dass vier Kufen auf dem Boden aufstehen müssen, wobei eben draußen eher selten so ebener Boden ist. Die Flexibilität deiner Bohlen hilft ja, dass drei meistens auf dem Boden aufliegen, bei vieren wird das unwahrscheinlich.

Das Gefühl ist dann beim Hinsetzen "komisch", weil die Bank erstmal nachgibt und dann "hart" mit der vorher schwebenden Kufe auf dem Boden "aufschlägt".
 

NOFX

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Zur Not jeweils noch ein T-Profil oder U-Profil darunter geschraubt oder eingenutet, dann ist das auf jeden Fall stabil genug.

Das würde auch mit den Bänken gehen, dann kannst du von vornherein mit zwei Kufen arbeiten.
 

Johannes

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Hallo,
sind diese Tischkufen wirklich für den Aussenbereich geeignet? Mir scheint es dafür zu dünnwandig. Da habe ich Befürchtungen, dass das von Innen her wegrostet.
Wenn du solche Füße nimmst, sollten bei den Schrauben zwischen Metall und Holz noch 5-6mm Kunststoffscheiben dazwischen. Wenn das Holz vollflächig auf dem Metall aufliegt wird es sonst schnell weggammeln.
Außerdem würde ich in der Mitte zwischen den Kufen noch einen Quersteg unter die Bretter machen, damit die Dielen dort auf einer Höhe bleiben.

Es grüßt Johannes
 

magmog

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Guuden,

man schaue sich klassische Baugerüste an. Auf 2,5 mtr Auflager kommen zwei 280x45 mm Fichtebohlen.
Darauf 2-3 Mann und noch ordentlich Steine und ne Speisbütt. (Mörtelkübel)
 

Zappodrom

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Ja, schon - aber der TE möchte ja DouGLASie... :emoji_joy:

Scherz beiseite. Ich würde auch an den Seiten etwas weiter einrücken, so das eine Person dort bequem sitzen kann ohne gleich an die Füße zu stoßen. Ansonsten, wie von Johannes schon vorgeschlagen in der Mitte noch zusätzlich einen Verstrebung/Quersteg.
 

MTrp

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man schaue sich klassische Baugerüste an. Auf 2,5 mtr Auflager kommen zwei 280x45 mm Fichtebohlen.
Darauf 2-3 Mann und noch ordentlich Steine und ne Speisbütt. (Mörtelkübel)
Das Beispiel finde ich stark übertrieben. Solche Pfosten biegen sich dann auch sehr stark durch und müssen wesentlich mehr überstehen als bloß 15cm.
 
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Danke in die Runde für die Tipps und Ratschläge.
Das mit den Kunststoffscheiben zwischen Beine und Holz ist gut. Die Beine sind explizit für den Außenbereich gemacht.
Das mit der Verbindung zwischen den Beinen schaue ich mir mal an. Die Bohlen sind ja einzeln, nicht verleimt. Nur mit einem Flachstahl verbunden (so der Plan)
 
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