Garage aus KVH und Trapezblech

neugieriger

ww-buche
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Guten Morgen liebe Fachleute,
ich will mir eine Garage (bzw. Geschlossener Carport) bauen.
Länge / Tiefe ca 7m, Breite ca 3m, Höhe ca 3 m.

Man soll am liebsten von vorne und hinten reinfahren können.
Garage stünde im Windschatten von einem zweistöckigen L-förmigen Gebäude, seitlich 3m und hinten ca 5m Abstand.
Schnee und Wind halten sich bei uns in Oberfranken in Grenzen

Material KVH und Trapezblech
Werkzeug und Maschinen sind vorhanden

Mein geplantes Vorgehen sieht in etwa SO aus:
  1. Pfostenfüße in Beton. Darauf im Abstand von 1,75m 5 Pfosten 120 x 120. Oder 140 x 140 (Hab mich an den Carports in der Umgebung orientiert.
  2. Dann obendrauf längs Pfetten. 120 x 140 oder doch lieber 140 x 200 ?
  3. Dazwischen Zangen 60 x 140 oder 120/140 x 200 ? jedenfalls oben bündig.In Längsrichtung Kopfbänder L ca 1m. An den Eckpfosten und dem mittleren dazwischen sollte wohl reichen
  4. In Querrichtung, hmm.. kurze Kopfbänder von Pfosten zu Zange ca. 30 cm ?
Die 5. Pfetten würde ich auf den Pfosten mit Schlitz und Zapfen befestigen, dazu noch 2, 3, 5 Schrauben quer durch.
6. Die Zangen mit Zapfen in die Pfetten. Rundum etwas abgesetzt. Wieder schrauben.
  1. Zusätzlich drei, vier, mehr? Gewindestäbe quer spannen, so wie man Treppenwangen zusammenzieht? Das würde auch die rechten Winkel rechts und links stabilisieren
  2. Die Kopfbänder auch mit Zapfen? Nicht, wenns nicht sein muß.
  3. Lieber anschrauben mit Tellerkopfschrauben oder durchgehend mit 14er Gewindestäben ?

  4. Obendrauf dann 5 Hölzer in Längsrichtung fürs Trapezblech, mit Gefälle zur Seite hin.
Ist irgendwas davon völliger Quatsch? Ich bitte um eure Gedanken zu meinen Punkten.


Danke schon mal im Voraus, Hans Unbenannt.jpg
 
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neugieriger

ww-buche
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Mir ist klar, dass hier niemand verbindliche Beratung machen kann - ich bin schon froh um Meinungen und Anregungen
 

Roterbischof

ww-robinie
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Hallo, mal ein einfacher Grundsatz, für den holzbau, L/10 hält immer (unter der Voraussetzung man plant nur Standard Sachen, was auch immer das heißt ) wo bei man L auf maximal 5m begrenzt. Also spannst du 3m frei, müsste dein Balken 0,3m hoch sein und eine passende Breite haben, also, so etwas wie 12 cm. Da sieht man , daß dabei starke überdimensionierungen herauskommen. So landläufig, kann man sagen L / 20 macht der Statiker noch mit , dann sind wir bei 15 cm hoch und 8 cm breite. Gehen von den 3m noch die Träger Balken ab, also 2 x 12cm sind 14 cm Höhe genug. Aber die Idee mit dem Trapezblech, würde ich noch mal prüfen, wenn es stark regnet oder hagelt, kann man sich da auch gleich in eine Trommel setzen. Mfg
 

IngoS

ww-robinie
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Hallo, . Aber die Idee mit dem Trapezblech, würde ich noch mal prüfen, wenn es stark regnet oder hagelt, kann man sich da auch gleich in eine Trommel setzen. Mfg
Hallo,

wie oft gibt es Platzregen, oder Hagelschlag?

Die Geräuschbelästigung wird m.E. deutlich überbewertet.
Nimmt man nicht gerade das dünnste Blech und das noch beflockt (muss es überkopf sowieso sein) merkt man da kaum einen Unterschied zu anderen Eindeckungen.

Habe selbst mehrere Blechdächer und auch der Nachbar (3m neben einem Blechdach hat der sein Wohnzimmer) hat sich nie darüber beschwert, obwohl der ansonsten sehr kleinlich ist.

Übrigens habe ich hier ein Blechdach, welches über 15 Jahre alt ist und bis jetzt absolut keinerlei Rostansatz zeigt, auch an den Kanten nicht.
Drum ist für mich ne Aussage, "nach 15 Jahren ist alles abgerostet und die Platten fliegen weg", wenig glaubhaft.

Gruß Ingo
 

Mr.Ditschy

ww-robinie
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Jaja ich weiß, eure Glaubensfragen sind hier immer sehr eigensinnig und eingebildet (also wenn nicht selbst erfahren oder vorstellbar, ist das auch nie möglich ... doch Unterschied Stahl und Alu kennt wohl nicht jeder). :emoji_innocent: :emoji_joy:
 
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Alter Polier

ww-buche
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Ich dachte schreibst mal was wirklich konstruktives, oder zumindest paar Gedanken und Erfahrungen die man so in einem langen Zimmermannsleben gesammelt hat.
Da fällt mir schon schwer die Gefällerichtung " zur Seite hin " gedanklich zu verarbeiten.
Senkrechte Pfosten, darauf Pfetten ist ein sehr guter Ansatz! Aber warum dazwischen "Zangen " das verstehe wer will . In eine Pfette werden keine Zangen eingestemmt!
Die Konsruktionsmethoden sind doch bewährte Systeme warum muss unbedingt davon abgewichen werden?
Kauf ein Buch über Holzbau und lerne , ist natürlich sehr umständlich und total aus der Mode. In der heutigen Zeit ist natürlich YouTube die bequeme Lösung.
Früher ist niemand auf den Gedanken gekommen, Ich Plane dieses oder jenes Bauwerk und bräuchte mal den Segen der Gemeinde hier.
Ich kann doch nichts planen wovon ich keine Ahnung hab!
Ach noch was Wichtiges: Konstruktiver Holzschutz , nicht vergessen!
Noch mal zu YouTube: schau ich auch gern, es ist aber schwer zu selektieren, Unsinn, oder wirklich fachlich richtig.
 
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