Fragen zu Shoji-Türen / Führung

benobe

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Hallo Leute,

habe mir vor kurzem ein paar gebrauchte Shoji-Türen gekauft, die ich gerne in mein Schlafzimmer einbauen will. Hierzu hab ich ein paar Fragen zur Führung der Türen:

Auf einer Seite der Türen, hochkant, ist je ein V-Profil eingefräst. Ich nehme an, dass dies die Unterseite ist. Sieht also nach einer Nut- und Federfühung aus. Die Türen verfügen über keine Laufräder. Auf anderen Seite, soweit ich das erkennen kann, befindet sich nichts was auf eine Aufhängung hindeutet.

Wie kann ich die Fühung am besten gestalten? Ich nehme an unten und oben eine Führungsleiste anbringen, in der die Tür laufen kann. Am besten im nachhinein noch Laufräder anbringen? Wie am besten die FÜhrung am oberen Ende der Tür gestalten?

Beste Grüße

Bernd
 

flüsterholz

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Klassisch läuft der Rahmen der Shoji Tür nur in Nuten, oben und unten. Alternativ gibt es für die Unterseite Rollen. Ich hatte die damals von einer Berliner Firma. Weiß aber den Namen nicht mehr.
Die obere Nuttiefe ist flacher als die untere. Du schiebst die Tür von unten in die obere Nut ein und setzt sie dann in der unteren Nut ab. Die Tür wird oben dann nur von den seitlichen Nutwänden geführt und läuft in der unteren Nut. V-Profil kennen ich nicht. Ich vermute, dass es sich um eine Variante der klassischen Führung ohne Rollen handelt, um die Reibung in der unteren Nut zu minimieren.
Ich kenne Shoji Türen mit einer Füllung im unteren Teil. Ist das bei deiner auch so, oder ist das Sprossenwerk durchgehend?
 

benobe

ww-pappel
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Danke für die Antwort. Habe hier mal Bilder angehängt. Was ist hier jetzt oben? Und für was war diese Aussparung gedacht? Jup, das Sprossenwerk ist durchgehend. In den Bildern liegen drei Stück übereinander. Sind 2,50 m hoch und 0,95 m breit.
 

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flüsterholz

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Erstmal ist mir aufgefallen, dass ich oben im ersten Beitrag Mist geschrieben habe. Die untere Nut war die flachere. Ist aber für Dich egal.
Deine sind nicht in der Originalbauweise. Der Rahmen ist zu breit und die Bauweise eine Eigenkonstruktion. Da kann ich auch nur mutmaßen. Die Nut wird eine entsprechende Feder gehabt haben und durch diese geführt worden sein. Wahrscheinlich unten, wie du schon vermutet hattest. Die Ausklinkung war wohl für eine Rolle, für die es eine Schiene gegeben hat. Da kenne ich mich aber nicht mit aus, welche da in Frage kommen könnte.
 

benobe

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Ok, danke für den Input. Sind auf jedenfall handgefertigt, da mir hier und da kleine Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind. Evtl. von ner Deutschen Schreinerei. Die Türen sind 4 cm breit. Macht alles Sinn was du schreibst. In diesem Fall würde ich dann versuchen oben entsprechende Rollen zu finden und ne Schiene zu installieren. Das macht dann wohl am meisten Sinn.
 

benobe

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Erstmal ist mir aufgefallen, dass ich oben im ersten Beitrag Mist geschrieben habe. Die untere Nut war die flachere. Ist aber für Dich egal.
Deine sind nicht in der Originalbauweise. Der Rahmen ist zu breit und die Bauweise eine Eigenkonstruktion. Da kann ich auch nur mutmaßen. Die Nut wird eine entsprechende Feder gehabt haben und durch diese geführt worden sein. Wahrscheinlich unten, wie du schon vermutet hattest. Die Ausklinkung war wohl für eine Rolle, für die es eine Schiene gegeben hat. Da kenne ich mich aber nicht mit aus, welche da in Frage kommen könnte.
Ein Frage habe ich noch: Und zwar muss ich ja am Boden so Schienen fräsen. Aus welchem Material, dass es auch hier gibt, sollten die sein? Danke. Gruß Bernd
 

flüsterholz

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Was die traditionell nehmen, weiß ich gar nicht. Würde auch schwer zu bekommen sein. Ich hab die Bodenschiene damals aus Buche gemacht. Auch weil dort die Rolle drin lief. Für sowas ist Buche immer ein gutes Holz.
 

Johannes

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Hallo,
mal grundsätzlich. Es ist nicht gut eine Schiebetür unten in einer Nut laufen zu lassen. In der Nut sammelt sich immer Dreck. Besser ist es die Tür auf einer Schiene laufen zu lassen, oder auf der Kante neben der Nut und in der Nut nur Führungszapfen, die aber nicht bis zum Grund der Nut gehen.

Es grüßt Johannes
 
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