Frage zu Preis von Vogelbeer / Ebereschen Holz

Michael Holzmichel

ww-pappel
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Hallo,

Ich bin neu hier im Forum und hoffe ich bin hier richtig.

Als Hobby-Holzbauer versorge ich mich weitestgehend selbst mit Holz und schneide die Dielen selbst, deshalb fehlt mir die Erfahrung für eine realistische Einschätzung für den Holzpreis.
Nun habe Ich ein paar abgerichtete, gehobelte Vogelbeer / Ebereschen hier liegen, einen Teil würde ich evtl. verkaufen.

Könnt Ihr mir helfen eine realistische Einschätzung zum Marktwert von Vogelbeeren-/ Ebereschenholz zu bekommen?

Zum Holz:

Lagerzeit 5 Jahre
Holzfeuchte unter 10% (günstiges Messgerät zeigte unter messbarem bereich)

Maße:
Dicke: 3 cm
Länge: 304 cm
Mittlere Breite: 15 - 20 cm

Anbei noch Bilder der Dielen.

Über eure realistische Einschätzungen würde ich mich freuen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Holzmichel
 

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weissbuche

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Eberesche ist jetzt nicht so das klassische Tischlerholz. Für Drechsler wohl interessant, da aber wohl eher dickere Bohlen. Die Stellmacher haben früher das harte Kernholz zu Radnaben genommen. Preis ist schwer zu sagen, wenn man einen Liebhaber findet, gibt es ein paar Euro sonst wird es schwierig.
 

Philipp

ww-buche
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Hei Michel,

ich persönlich finde Vogelbeere ein traumhaftes und vollkommen unterschätztes Holz., aus dem ich mir mal einen Hochschrank gebaut habe, der mir immer noch gut gefällt. Ich mag besonders die interessante Maserung in Verbindung mit einem neutraleren Farbton, d.h., ohne den Rotton von Kirsche, die ähnlich gemasert ist.
Die zwei Bretter, die Du zeigst, sind halt sehr wenig Fleisch, weshalb ihre Verwendbarkeit eingeschränkt ist. Hättest Du größere Mengen, würde ich einen Preis wie für Kirsche einschätzen.
An Deiner Stelle würde ich versuchen, weiteres Ebereschenholz zu ergattern, und mir daraus was schönes bauen.

Viele Grüße
Philipp
 

Michael Holzmichel

ww-pappel
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Vielen dank für die schnellen Rückmeldungen

Zum Preis kann ich dir leider nichts sagen, aber mit natürlicher Trocknung erreicht man keine Holzfeuchte unter 10%, daher würde ich dir ein anderes Holzfeuchte Messgerät empfehlen.
Das Holz würde das letzte jahr im Wohnbereich gelagert. Ob ich es auf diese weiße unter 10% bekommen habe oder mein Messgerät Mist ist, weiß ich nicht.
Diese Vermutung hatte ich auch schon das ein besseres holzfeuchte Messgerät kein Fehler ist.

Könnt ihr eine Empfehlung geben welche Messgeräte im Hobby semiprofi Bereich brauchbare Werte liefert. Im Bereich 80-120€ maximal 150€.
Das es in dieser Preisklasse keine induktiven Messgeräte gibt, ist mir bewusst.
Wo würden diese starten um auf ca. +/-2% messen zu können (typisch 20-40mm Material, messtiefe 10-20mm)

Suche im Forum landeten bei geräten 200-500€ teilweise als induktiv messende oder "normale"
 

brubu

ww-robinie
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Etws 50 Gramm Spriessen bei 100° C in den Backofen, vorher wiegen, dann nach etwa 1/2 Stunde und nochmals bis das Gewicht nicht mehr abnimmt. Damit kann die Feuchte ohne Messgerät sehr genau bestimmt werden.
 
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