Frage Kauf Satiniermaschine

Schachti

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Hallo an euch alle!

Ich möchte mir eine Satiniermaschine kaufen. Hauptzweck: Holz bürsten um dieses dann für Dekozwecke zu nutzen.
Weniger oft werde ich verwitterte Metalle entrosten.

Da ich das Gerät nicht täglich nutze sind mir Makita und Co. zu kostenintensiv! Preislich sollen es maximal 150 € werden.

Ins Auge gefasst habe ich:

- Scheppach MRS1300

oder

- Fanztool V2 1500 Watt

Was meint ihr zu beiden Geräten? In diesem Preissegment nehmen sie sich sicherlich nicht viel oder?
Leider habe ich bei der Suche im Forum keine für mich hilfreichen Antworten gefunden..

Noch eine Frage hätte ich zwecks der Bürsten:

Welche kommen da für mich in Frage? So wie ich bis jetzt recherchiert habe wahrscheinlich die Nylonbürsten fürs Holz und die Stahldrahtbürsten fürs Metall entrosten oder?

Vielen Dank für eure Hilfe!
 

Martin45

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Zu Scheppach gibt es hier im Forum Erfahrungen. Ich habe was im Kopf von "nach einer Nutzung platt"
Die andere klingt jetzt nicht unbedingt besser.

Lieber einmal richtig kaufen oder garnicht, statt günstig und sich nur ärgern und die Ressourcen verschwenden.
 

Schachti

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Hmm..okay.. aber was schlägst du da deiner Meinung nach vor OHNE das ich 500 € ausgeben muss?

Gebraucht kaufen ist nicht unbedingt meine 1. Wahl weil man da einfach die Katze im Sack kauft..
 

IngoS

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Hallo,

habe mir die Maschine von Lidl gekauft (Parkside). Erst einmal benutzt mit Drahtbürste. Das Teil hat funktioniert. Über Langlebigkeit kann ich darum nichts sagen. Eigentlich ist an den Dingern ja technisch nicht viel dran.

Gruß Ingo
 

marcelluswallace

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würde mir auch einfach so ein billigteil kaufen, scheppach, parkside was auch immer. bei geräten die man nicht oft braucht und wo präzision zweitranging ist würde ich immer zu einem günstigen modell greifen. selbst wenn das gerät nach ein paar mal benutzen hinüber wäre, was ich nicht glaube, bekämst du über die garantie entweder dein geld oder eine neue/reparierte maschine zurück.
 

Alceste

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wenn man sowas nicht sooft braucht, dann kann man sichs vielleicht auch einfach leihen?

Gebraucht kaufen ist nicht unbedingt meine 1. Wahl weil man da einfach die Katze im Sack kauft..
Eigentlich ist an den Dingern ja technisch nicht viel dran.

Das widerspricht sich meiner Meinung nach...

Ich kaufe relativ viel gebraucht, auch beispielsweise Präzisionsmessinstrumente. Wenn man mit Köpfchen an die Sache rangeht, dann kauft man auch keinen Schrott. Pflicht ist, das Dingen vorher auszuprobieren.
Ich würde mir kein Scheppach, Fanztools oder wie sie alle heißen mehr kaufen.
 

werists

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KaiX0

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Ich habe mir nur ein paar Bürsten samt Adapter für die Flex besorgt. Die sollte natürlich eine Drehzahlregelung haben. Für mich reicht das zum Kennenlernen, ich kann aber auch keinen Vergleich zu einer dedizierten Satiniermaschine anstellen.
 

andama

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Ich habe auch die Maschine von Parkside, funktioniert.
Was bitte soll daran nicht gehen, ist ja ähnlich einem Winkelschleifer mit regelbarer Drehzahl und das ist längst auch in China Stand der Technik.
 

Alceste

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Ich habe auch die Maschine von Parkside, funktioniert.
Was bitte soll daran nicht gehen, ist ja ähnlich einem Winkelschleifer mit regelbarer Drehzahl und das ist längst auch in China Stand der Technik.

Das sind Zangen auch und trotzdem geht jede Zange aus China, die ich jemals in der Hand hatte nicht ganz auf. Und das liegt bestimmt nicht daran, dass die es nicht besser können. Das hat eben was mit Kosteneinsparung zu tun. Und sowas betrifft noch nicht mal unbedingt das Ding an sich. Als Beispiel: Ich hab neulich einen Elektromotor gekauft, der hier mit gebrochenem Fuß angekommen ist. Auch der Ersatzmotor kam mit gebrochenem Fuß an. Warum? Weil die Verpackung einfach vollkommen unzureichend war.

Ich würde mir solche Sachen immer gebraucht kaufen, schon alleine aus ökologischen Gründen. Diese Ausrede von wegen: Da weiß man nicht was man hat. Das weißt du auch bei einem neuen Produkt nicht. Im Gegenteil: Beim Gebrauchtkauf wird wohl kein Verkäufer was dagegen haben, dass du das ausprobierst. Bei einem Neukauf im Laden werden die dich wohl kaum dazu einladen vor Ort einen Haufen Krach, Dreck und Späne zu produzieren.
 

Dutrag

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Hmm..okay.. aber was schlägst du da deiner Meinung nach vor OHNE das ich 500 € ausgeben muss?

Gebraucht kaufen ist nicht unbedingt meine 1. Wahl weil man da einfach die Katze im Sack kauft..
Makita 9741 kostet keine 500€, sondern aktuell ca. 312€ - doppelt so viel wie dein Budget, aber neu, drei Jahre Garantie und auch die nächsten zehn Jahre reparierbar.
Oder hier eine angeblich kaum genutzte für 240 (inkl. Versand):
https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...chleifmaschine-makita-9741/3312612706-84-1514
 

andama

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Schachti

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Also erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare!!!

Ich bin grundätzlich auch "ökologisch" eingestellt und möchte meine Maschinen so lange nutzen wie es nur möglich ist!

Bis jetzt habe ich sowohl höherpreisige Geräte (Bosch Prof. etc.) als auch preiswerte Maschinen erworben (Scheppach, Einhell usw.).

Ich bin weder von der einen noch von der andren Schiene enttäuscht worden! Meine Scheppach-Bandschleifmaschine läuft wie am ersten Tag und auch die Einhell-Geräte mucken nicht rum. Wie gesagt, ich arbeite nicht täglich damit aber doch mehr als nur 6, 7 Mal im Jahr.

Wenn ich ein teures Gerät gebraucht kaufe, dann habe ich 0 Garantie. Bei den preiswerten neu mindestens die Garantie-Zeit...

Wisst ihr eigentlich was genau an den Marken-Produkten andres verbaut wird um qualitativ höherwertig zu sein? und ist das wirklich so? Oder zahlt man eben bei Makita und Co grundsätzlich 200 € mehr weil man den Namen mit zahlt?

Ich habe den Link oben mit der Makita 9741 für 230 € angeschrieben. Der will aber nur PayPal Freunde...das ist mir zu heiß...
 

Alceste

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Klar kann man immer mehr ausgeben, der Ausbau kostet genug und so eine Maschine ist schließlich keine Raketentechnik.
Heutzutage kommen viele Maschinen aus CN, auch mit Label.

Nochmal: Hier gehts nicht um Raketentechnik, denn selbst das können die Chinesen offensichtlich, denn sonst hätten sie ja keine Raumstation. Hier gehts primär um das Preissegment, denn zaubern können die Chinesen auch nicht, das heißt die müssen ebenfalls ihre Arbeitnehmer bezahlen. Es ist letztlich scheißegal wo der Kram herkommt. Billig ist billig und bleibt billig (abzüglich der gängigen Schwankungen was die Lohnkosten angeht).

Ich bin grundätzlich auch "ökologisch" eingestellt
ich bin weder von der einen noch von der andren Schiene enttäuscht worden!
Wenn ich ein teures Gerät gebraucht kaufe, dann habe ich 0 Garantie.

Na wenn Schepperbach und Kleinhell so toll sind brauchst du doch auch gar keine Garantie!? Für mich widerspricht sich das. Und wenn ich ökologisch eingestellt bin, dann versuche ich den Neukauf soweit es geht zu vermeiden.

Wisst ihr eigentlich was genau an den Marken-Produkten andres verbaut wird um qualitativ höherwertig zu sein?

Wenn hier nicht zufällig der Produktentwickler von so nem Ding rumschleicht wird dir niemand diese Frage sicher beantworten können. Aber wenn du zwei Sekunden lang nachdenkst werden dir sicher ein paar Dinge einfallen an denen man bei der Produktion von so nem Teil sparen kann.

@magmog hat das Makita Teil und hat das gewerblich benutzt. Justus geht pfleglich mit seinen Maschinen um, packt die aber auch nicht in Watte. Als Tischler kann man auch keine Zeit mit Maschinenstreicheln verschenken. Ich weiß jetzt konkret nicht wie lange er das Teil hat, aber meinem Eindruck nach ist die schon was älter und funktioniert noch immer tadellos.


Ich habe den Link oben mit der Makita 9741 für 230 € angeschrieben. Der will aber nur PayPal Freunde...das ist mir zu heiß...

dann mach doch einen Thread auf und frag, ob jemand aus der Nähe für dich abholt.
 

magmog

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....... danke für die Blumen!
Meine Makita Bürste hat schon viele viele m² geschrubbt, auch alte Farbe und Putz von Balken.
Motzt nicht, kotzt nicht, aber staubt! Nee, auch Laien haben sich erfolgreich mit ihr ausreichend vergnügen dürfen.
 

andama

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@Alceste verstehe deine aggressive Ablehnung nicht so ganz. Heutzutage weiß man ja gar nicht mehr was woher kommt.
ich war 20 Jahre regelmäßig in China und weiß genau was sich da entwickelt hat. Auch ich überlege mir welche Werkzeuge ich mir kaufe , um lange damit arbeiten zu können. Bisher bin ich nicht enttäuscht worden, weder bei preisgünstigen Maschinen noch bei preisintensiveren Maschinen aus deutscher und europäischer Fertigung. Und eine Bürstmaschine ist mit Sicherheit keine Maschine, die höchste Präzision in der Fertigung und Bedienung bedarf. Für die paar Mal, wo ich das Ding einsetze bin ich nicht bereit auch für eine gebrauchte Maschine 300€ zu bezahlen, wenn es eine Maschine für 40€ auch tut.

Dies ist meine Meinung, dabei bleibe ich.
 

flüsterholz

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Mal unabhängig von Preis und Qualität. Ich habe seit kurzem die schon erwähnte Makita. Für große ebene Flächen, die man in einer bequemen Arbeitshöhe bearbeiten kann, finde ich die gut. Auch die Auflagerollen vor und hinter der Bürste erleichtert solche Arbeiten. Als Nachteil empfinde ich bei manchen Arbeiten aber das hohe Gewicht, die breite Bauform und das sich die Bürste unter der Maschine befindet. Über Kopf am Gebälk möchte ich mit der nicht lange arbeiten. Auch für eng geschwungene Kanten finde ich die suboptimal. Eine Baumkante ist aber problemlos möglich. Manchmal hilft es auch die vordere kleine Führungsrolle zu entfernen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Geräte in Form einer Flex, mit seitlicher Bürste, für solche Arbeiten besser geeignet sind, ohne es aber schon ausprobiert zu haben. Evtl ist das auch ein Aspekt, den du beim Kauf berücksichtigen solltest. Je nach Anwendungszweck könnte die Bauform auch für die Kaufentscheidung wichtig sein.
 

Heener

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Hallo,

habe mir die Maschine von Lidl gekauft (Parkside). Erst einmal benutzt mit Drahtbürste. Das Teil hat funktioniert. Über Langlebigkeit kann ich darum nichts sagen. Eigentlich ist an den Dingern ja technisch nicht viel dran.

Gruß Ingo
Die habe ich auch und schon einige alte Balken mit gesäubert, kann noch nichts Negatives sagen. Gut ist da, dass ein Absaugstutzen dran ist. Das ist nicht bei jeder Maschine der Fall.
 

joh.t.

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bei den Zwergen
In habe die Scheppach .
Habe damit Fachwerk gebürstet. Auch über Kopf.
Sie ist leichter und kleiner als die Makita, saugt auch nicht so gut ab.
Bei den Geräten ist sowieso eine ffp2 Pflicht.
 

Alceste

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@Alceste verstehe deine aggressive Ablehnung nicht so ganz. Heutzutage weiß man ja gar nicht mehr was woher kommt.
ich war 20 Jahre regelmäßig in China und weiß genau was sich da entwickelt hat. Auch ich überlege mir welche Werkzeuge ich mir kaufe , um lange damit arbeiten zu können. Bisher bin ich nicht enttäuscht worden, weder bei preisgünstigen Maschinen noch bei preisintensiveren Maschinen aus deutscher und europäischer Fertigung. Und eine Bürstmaschine ist mit Sicherheit keine Maschine, die höchste Präzision in der Fertigung und Bedienung bedarf. Für die paar Mal, wo ich das Ding einsetze bin ich nicht bereit auch für eine gebrauchte Maschine 300€ zu bezahlen, wenn es eine Maschine für 40€ auch tut.

Dies ist meine Meinung, dabei bleibe ich.

Ich hatte nicht die Absicht aggressiv rüberzukommen. Ich hab dir schon erklärt: Es geht nicht um China, sondern um das Preissegment, vielleicht liest du das nochmal. Wenn du mit dem Werkzeug glücklich wirst, ich wills dir nicht madig machen. Ich hab lediglich auf einige miteinander in Konflikt stehende Aussagen des TE Aufmerksam gemacht.
 

Dietrich

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@Alceste verstehe deine aggressive Ablehnung nicht so ganz. Heutzutage weiß man ja gar nicht mehr was woher kommt.
ich war 20 Jahre regelmäßig in China und weiß genau was sich da entwickelt hat.
Hallo, bitte lass doch den Teilnehmern hier ihre Meinung, wenn ich im Umkreis von 200 km alle relevanten Elektrowerkzeuge vom Hersteller kaufen kann, brauch ich doch kein Werkzeug zu nehmen was 10000km transportiert wurde...oder?
400 Flieger aus China landen nur mit Fracht in Europa...täglich, fliegen die schon ohne Sprit?

Übrigens, die "Stellschrauben" eines guten Elektrowerkzeuges sind sehr vielfältig, das beginnt schon beim gelackten Wicklungsdraht aber auch bei den Fertigungsmaschinen und natürlich auch beim Stahl, alle Teile werden heute international gehandelt und kosten nahezu überall gleich viel Geld. Wenn ein Werkzeug am Ende nur einen Bruchteil vom Qualitätswerkzeug kostet ist an vielen Stellen massiv gespart worden und dies führt zu einem weniger guten und weniger haltbaren Werkzeug.

Gruß Dietrich
 

mj5

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wenn ich im Umkreis von 200 km alle relevanten Elektrowerkzeuge vom Hersteller kaufen kann, brauch ich doch kein Werkzeug zu nehmen was 10000km transportiert wurde...oder?
Hi Dietrich,
sehr einverstanden!

Ausser vielleicht, dass ich im Umkreis von 50km (lokal) einkaufe. Und die naechsten 1000km die Auswahl nicht groesser wird.
Gutes Werkzeug kauft man in guten Werkzeuglaeden. Wenn es die nicht mehr gibt, die guten Werkzeuglaeden, dann steht man halt am Ufer eines grossen Flusses...
 
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