wirklich_rainer_zufall
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Hallo Holzwürmer,
genug des Müßiggangs, Gänsebraten und Familienfeiern. Ich bin ein wenig zu weit ausgeruht und deshalb zog es mich gestern und heute in die Werkstatt für ein schnelles Projekt vor dem Jahreswechsel. Das kleine Kind brauchte ein neues Bett - schon wieder! Mit dem Umzug letztes Jahr passte das Hochbett nicht mehr und der Rest der Familie kaufte einfach mal ein Bett bei Ikea. Natürlich entgegen meinen ausdrücklichen Wunsch. Mein Gezeter zum Thema Spanplattenmist wurde nicht erhört. Es ward angeführt das ich das so schnell nicht selbst bauen könne. Der Ausziehmechanismus ist aus der Spanplatte gebrochen beim toben. Übrig blieben 2 Matratzen 80x200 und das Kind möchte kein Ausziehbett mehr haben sondern ein Doppelbett. Zusatzanforderung ist ein möglichst niedriges Bett was bündig auf dem Boden aufliegt, ganz schlicht und einfach. Ganz bündig wollte ich es nicht aufliegen lassen damit die Matratze von unten etwas Luft bekommt.
Vom Treppenprojekt waren noch Eichenbohlen in 52er Stärke da. Und für den Lattenrost hatte ich gleich Kiefer mitgebracht vom Holzhändler. Es beginnt wie immer mit Trennen, Besäumen und Aushobeln. Ich fass mich mal kurz mit 2 Bildern.
Kopf- und Fußteil lasse ich in 45mm Stärke. Die Seitenteile bekommen einen Falz. Den schneide ich auf der Kreissäge weil ich den Rest gleich noch weiternutze um die Wangen für den Lattenrost aufzudoppeln.
Hier klebe ich die Reste auf und komme so auf 60mm Gesamtbreite und 40mm Platz für den Lattenrost. Mehr als genug Auflagefläche.
Die Sägespuren sehen mehr als wild aus. Dabei konnte ich das Holz locker aufsägen. Hier sieht es so aus als ob es klemmte. Egal wie, ein idealer Test für den neuen Flachwinkelhobel. Danke nochmal lieber Weihnachtsmann.
Fehlt nur noch der Mittelbalken. Dafür mussten die Resteabschnitte herhalten und ich hab aus 4 Teilen und einer handvoll Dominos einen Balken "gezaubert". So haben insgesamt zwei Bohlen Eiche für das Bettgestell ausgereicht und ich musste keine weitere Bohle anschneiden. Das doch recht große Gestell soll im Falle eines Umzuges demontierbar sein. Und das ist ja immer die Gretchenfrage bei einem Bett. Wie am besten bauen damit es stabil wird und nicht knarzt. Nach einiger Recherche hab ich mich für Schwerlastverbinder von S+O entschieden. Den Teil für den Mittelbalken und die Wangen muss man 12,5mm tief einfräsen. An Kopf- und Fußteil wird das Gegenstück einfach nur aufgeschraubt.
Mit so einer doppelseitigen Führungsschiene funktioniert das Einlassen sehr gut. Das Probestück war Goldwert um die exakte Tiefe zu ermitteln. Dann sitzt der Verbinder erstaunlich gut. Die Gegenstücke waren einfach zu montieren und ein erster Probeaufbau passte sofort.
weiter mit dem Lattenrost...
genug des Müßiggangs, Gänsebraten und Familienfeiern. Ich bin ein wenig zu weit ausgeruht und deshalb zog es mich gestern und heute in die Werkstatt für ein schnelles Projekt vor dem Jahreswechsel. Das kleine Kind brauchte ein neues Bett - schon wieder! Mit dem Umzug letztes Jahr passte das Hochbett nicht mehr und der Rest der Familie kaufte einfach mal ein Bett bei Ikea. Natürlich entgegen meinen ausdrücklichen Wunsch. Mein Gezeter zum Thema Spanplattenmist wurde nicht erhört. Es ward angeführt das ich das so schnell nicht selbst bauen könne. Der Ausziehmechanismus ist aus der Spanplatte gebrochen beim toben. Übrig blieben 2 Matratzen 80x200 und das Kind möchte kein Ausziehbett mehr haben sondern ein Doppelbett. Zusatzanforderung ist ein möglichst niedriges Bett was bündig auf dem Boden aufliegt, ganz schlicht und einfach. Ganz bündig wollte ich es nicht aufliegen lassen damit die Matratze von unten etwas Luft bekommt.
Vom Treppenprojekt waren noch Eichenbohlen in 52er Stärke da. Und für den Lattenrost hatte ich gleich Kiefer mitgebracht vom Holzhändler. Es beginnt wie immer mit Trennen, Besäumen und Aushobeln. Ich fass mich mal kurz mit 2 Bildern.
Kopf- und Fußteil lasse ich in 45mm Stärke. Die Seitenteile bekommen einen Falz. Den schneide ich auf der Kreissäge weil ich den Rest gleich noch weiternutze um die Wangen für den Lattenrost aufzudoppeln.
Hier klebe ich die Reste auf und komme so auf 60mm Gesamtbreite und 40mm Platz für den Lattenrost. Mehr als genug Auflagefläche.
Die Sägespuren sehen mehr als wild aus. Dabei konnte ich das Holz locker aufsägen. Hier sieht es so aus als ob es klemmte. Egal wie, ein idealer Test für den neuen Flachwinkelhobel. Danke nochmal lieber Weihnachtsmann.
Fehlt nur noch der Mittelbalken. Dafür mussten die Resteabschnitte herhalten und ich hab aus 4 Teilen und einer handvoll Dominos einen Balken "gezaubert". So haben insgesamt zwei Bohlen Eiche für das Bettgestell ausgereicht und ich musste keine weitere Bohle anschneiden. Das doch recht große Gestell soll im Falle eines Umzuges demontierbar sein. Und das ist ja immer die Gretchenfrage bei einem Bett. Wie am besten bauen damit es stabil wird und nicht knarzt. Nach einiger Recherche hab ich mich für Schwerlastverbinder von S+O entschieden. Den Teil für den Mittelbalken und die Wangen muss man 12,5mm tief einfräsen. An Kopf- und Fußteil wird das Gegenstück einfach nur aufgeschraubt.
Mit so einer doppelseitigen Führungsschiene funktioniert das Einlassen sehr gut. Das Probestück war Goldwert um die exakte Tiefe zu ermitteln. Dann sitzt der Verbinder erstaunlich gut. Die Gegenstücke waren einfach zu montieren und ein erster Probeaufbau passte sofort.
weiter mit dem Lattenrost...





