Fügefräser an Kantenanleimmaschine Bombieren.

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
7.127
Ort
CH
Druckstraße ist ja stufenlos verstellbar, die wird nicht das Prob werden...
Da bin ich mir nicht so sicher, falls die Teile fertig abgelängt sind und nur 1 Längskante erhalten wird es schwierig, Ausnhame das Druckwerk hat eine sehr genaue Tauch/Einsatzsteuerung. Die heutigen Platten haben in der Mitte bald nur noch Luft, umso gefährdeter sind die Decorschichten an den Ecken. Wir sind heute soweit bei Teilen mit nur 1 oder 2 Kanten zuerst längs zu leimen und dann abzulängen aber mit alten Maschinen.
Kappprobleme gibt es so auch nicht.
 

wirdelprumpft

ww-robinie
Registriert
31. März 2013
Beiträge
4.164
Ort
Rems-Murr-Kreis
Sind die Anpressrollen bei deiner Maschine @Spax 1 eigentlich zylinderisch oder konisch angelegt?
Kein Ahnung ob das Standard ist oder ob das nur manche Hersteller machen.
Ein Anpressrolle ist nach oben konisch die 2, nach unten, nicht viel aber genung um mehr Anpressdruck an der Plattenkante zu bekommen.
 

wasmachen

ww-robinie
Registriert
6. Januar 2013
Beiträge
5.759
Ort
HinternDiwan
Ich beantworte das mal, die Maschine hat zylindrische Rollen, und zwar eine große und 6 normale (Also normal für OTT, ned die mittlerweile häufig anzutreffenden 'Kompaktmaschinen'.

@brubu
Bei der ist da nichts einsatzgesteuert. Du kannst die ganze Andruckrolleneinheit stufenlos verstellen. Detto wieviel du abfräsen willst.
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
7.127
Ort
CH
Ich vermute Fügefräser die nicht sauber fügen und Späne die drücken, das kommt bei den teuersten Maschinen vor wenn etwas nicht stimmt.
Konische Druckrollen hatte Holzher früher schon 1. Rolle zylindrisch, 2. und 3. oben/unten konisch, 4. zylindrisch. 2-4 Rollen könnten leicht konisch gedreht werden. Aber bei bockigen 2mm Kanten nützt das wenig.

Für Versuche als (Schnaps) Idee nach dem Fügen die Kanten minim ausnuten und schauen wieviel es bringt vor teuren Fräseränderungen.

Nachtrag: War an der KAM hab einen Versuch gemacht, Kleber weiss, Egger W 980 ST7 19mm, Kante PP 1mm
Platte ausgenutet 0,2mm tief, 13mm breit, Deckschicht gerade oben/unten 3mm, Kleberauftrag eher fett, alte HH

Von Auge kaum ein Unterschied sichtbar, mit der billigen Lupe ev. ein minimaler Unterschied, Mikroskop habe ich nicht, an genuteter Kante ist die angeleimte Kante leicht hohl an der Oberfläche.

Versuche mit 2mm Kanten darf jemand anders machen und berichten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kunstbohrer

ww-robinie
Registriert
14. März 2013
Beiträge
1.613
Ort
Niederbayern
Und was machst du dann bei 16er Platten?
Oder bei Vierseitig umleimte Teile (da müsste dann ja stirnseitig ein „Schlitz“ zwischen längs und quer aufgefahrener Kante sein.

Ich bleib dabei und halte es für eine Schnapsidee deren Logik ich zwar nachvollziehen kann aber der nutzen wohl eher gegen null oder gar negativ geht.

„Moderne“ Kunststoffbeschichtete Spanplatten sind doch in den Mittellagen eh so “luftig“, dass da der Leim mühelos dazwischen passt. Ungefüllter EVA wäre noch eine Möglichkeit. Ansonsten kenne ich keinen Kunden der sich über die Fuge an der Kante beschwert hätte. Und wenn, dann werden eben die Fronten lackiert und es kostet mehr.
 

Bitzi

ww-buche
Registriert
19. Januar 2014
Beiträge
266
Ort
Bitburg
Ich steig aus dem Thema mal aus, der TE schreibt auf Nachfrage "Wir hätten trotz EVA Kleber gerne eine dezentere Fuge bei Weiss auf Weiss und denken darüber nach die Fügefräser bombieren zu lassen" und das wurde jetzt von mehreren Leuten als falscher Lösungsansatz gesehen, so auch unsere Meinung. Wenn der TE gerne den Fügefräser Konvex haben möchte, soll er sich den schleifen lassen und berichten. Darüber hinaus, wie schon mehrfach nachgefragt, wären Bilder der jetzigen Leimfuge sehr von Vorteil. Außerdem ist die Maschine vom TE ja perfekt eingestellt, das glauben wir natürlich mal.
Leimauftrag, Leimhersteller, Temperatur, Andruckzone, u.s.w sind alles Themen die unserer Meinung mehr für die Kleberfuge (Nullfuge gibt es nicht abseits von Airtec und Laser) machen würden als eine Modifikation der Fräser.
Guter Ansatz hatte @brubu, einfach mal ein Probestück anfertigen und ohne Fügen oder mit minimalem Abtrag auffahren.
Ihr macht euch mit einer konkarven Anleimsituation an der Platte nur mehr Probleme. Plattenstärken abseits dem Normmaß die ihr durch euer schleifen hervorgerufen habt, werden ausreißen. Andruckzonen der Eckenkopiereinrichtung und den oberen/unteren Aggregaten führen nun schneller zu Beschädigungen. Ich bleibe dabei, der Ansatz mit den Fügefräsern ist nicht der Richtige.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bitzi

ww-buche
Registriert
19. Januar 2014
Beiträge
266
Ort
Bitburg
Von deiner Anleimsituation, sprich Leimfuge.
Diese wollt ihr doch optimieren/verbessern.
Deine Ott als Bild hilft da wenig, allerdings schon wenn wir in Richtung Einstellungen an der Maschine gehen.
Ich beobachte einfach weiter still das Thema :emoji_slight_smile:
 
Oben Unten