Fügefräser an Kantenanleimmaschine Bombieren.

Spax 1

ww-ulme
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Wir arbeiten seit Jahren mit einer Kantenanleimmaschine, die nur EVA sehr gut kann und PU nicht möglich ist. Damit wir eine noch kleinerer Kleberfuge erreichen denken wir über einen bombierten Fügefräser nach. Die grobspanige Mittelschicht würde so besser gefräst. Hat jemand Erfahrung damit? Welche empfehlungen gibt es dafür?

Danke für eure feedback und schöne Grüße
Bernhard
 

carsten

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Hallo

kenne viele Anwender älterer KAM's die haben Fräser alá Leuco P- System nachgerüstet bzw umgestellt. Mit durchweg positiver Resonanz.

Hab lange an einer alten homag gearbeitet die zusätzlich zu den Fügefräsern noch einen "Hohlkehlfräser" hatte. Eigentlich ein im 45° Zur Kanten stehende Sägeblatt dass auf halbe Plattenstärke eingestellt werden konnte und eben mittig eine gaaaaaaaaaanz leichte Vertiefung rausfräste. Quasi so ne Art Leimtasche. Hat in erster Linie Staub produziert. Mit den Parameteren für Leimtemepratur, Leimmmenge, Vorschubgeschwindigkeit und Andruck der Andruckrollen zu "spielen" hat wesentlich mehr zur Kantenqualität beigetragen als dieses Feature.
Vorher und nachher nie wieder an einer Maschine gesehen. Das war ein KAM Dino von 1992 oder 1994.

Als Alleiniger Fräser stelle ich mir das suboptimal vor. Da braucht man ja für unterschiedliche Plattenstärken mehrere Fräser
 

wasmachen

ww-robinie
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Ne, mehrere Fräser bräuchtest nicht, aber akkurat immer auf die Mitte einstellen...

Denke, den Kleberauftrag minimieren bringt da mehr. Ist auch der Tipp von OTT.
 

Bitzi

ww-buche
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Wir arbeiten seit Jahren mit einer Kantenanleimmaschine, die nur EVA sehr gut kann und PU nicht möglich ist. Damit wir eine noch kleinerer Kleberfuge erreichen denken wir über einen bombierten Fügefräser nach. Die grobspanige Mittelschicht würde so besser gefräst. Hat jemand Erfahrung damit? Welche empfehlungen gibt es dafür?

Danke für eure feedback und schöne Grüße
Bernhard

Es muss dadurch aber immer die Plattendicke/2 als Mittelpunkt der Fräser eingestellt werden, nervig auch wenn es nur ca. 0.02-0,05mm sind.
Es gab auch mal Systeme von bekannten Herstellern wo einfach ein Fräser zum anderen gekippt war, Katastrophe.
Da ein Fräser nie ganz durchläuft, sondern Gleichlauf sowie Gegenlauf ein muss ist, um Ausrisse am Anfang/Ende entgegen zu wirken.
Leimauftrag spielt natürlich wie immer eine sehr große Rolle. Die Fräser bekommt man auch von anderen Herstellern als Leuco, Frezite hat einen mit minimal anderen Spanwinkeln, dadurch fällt dieser nicht unter das Patent, aber unter den Preis! :emoji_wink:
In deinem Fall lieber Bernhard @Spax 1 würde ich sagen, stellt ihr mal euren Leimauftrag genau ein, danach eure Andruckzone.
Eure Leimfuge wird damit viel besser als einfach einen bombierten Fräser zum Fügen nutzen, glaub mir.
Wenn ihr kein PU fahren könnt gehe ich von Leimbecken/Leimwalze aus was unten liegend ist und keine Teflonbeschichtung hat.
Verkocht euer Leim? Sprich wenn du deine Leimfarbe nicht annähernd an der Platten- oder Kantenfarbe orientiert hast fällt dies halt extrem auf.
Weiße Platten mit verkochtem tiefbraunen Leim sieht einfach nicht gut aus, egal wie klein die wirkliche Leimfuge ist.

Gruß Bitzi
 
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wasmachen

ww-robinie
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Sers Bitzi,
Ich beantworte mal für @Spax 1 , weil ich das Teil recht gut kenne...
Ist ein Leimbehälter oben, kein Teflon, Kleber verkocht soweit auch nicht.
Kleberfarbe wird auch auf die Plattenfarbe angepasst....
 

Spax 1

ww-ulme
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Es muss dadurch aber immer die Plattendicke/2 als Mittelpunkt der Fräser eingestellt werden, nervig auch wenn es nur ca. 0.02-0,05mm sind.
Es gab auch mal Systeme von bekannten Herstellern wo einfach ein Fräser zum anderen gekippt war, Katastrophe.
Da ein Fräser nie ganz durchläuft, sondern Gleichlauf sowie Gegenlauf ein muss ist, um Ausrisse am Anfang/Ende entgegen zu wirken.
Leimauftrag spielt natürlich wie immer eine sehr große Rolle. Die Fräser bekommt man auch von anderen Herstellern als Leuco, Frezite hat einen mit minimal anderen Spanwinkeln, dadurch fällt dieser nicht unter das Patent, aber unter den Preis! :emoji_wink:
In deinem Fall lieber Bernhard @Spax 1 würde ich sagen, stellt ihr mal euren Leimauftrag genau ein, danach eure Andruckzone.
Eure Leimfuge wird damit viel besser als einfach einen bombierten Fräser zum Fügen nutzen, glaub mir.
Wenn ihr kein PU fahren könnt gehe ich von Leimbecken/Leimwalze aus was unten liegend ist und keine Teflonbeschichtung hat.
Verkocht euer Leim? Sprich wenn du deine Leimfarbe nicht annähernd an der Platten- oder Kantenfarbe orientiert hast fällt dies halt extrem auf.
Weiße Platten mit verkochtem tiefbraunen Leim sieht einfach nicht gut aus, egal wie klein die wirkliche Leimfuge ist.

Gruß Bitzi
Mit der leimmenge ist das so eine Sache. Sehr wenig laut Hersteller ist mir schon bekannt. stelle jedoch eher kräftiger ein, zur Vorsorge, dass niemals eine Kante wegen zu knapp leim (kleber) nicht optimal haftet.
würde nur ca 14 mm hoch bombieren. Das wäre für 19er platten optimal. Lässt aber auch zu, dass dickere platten ohne umstellen bekantet werden können.
 

wasmachen

ww-robinie
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ww-robinie
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Also mit einer alten Ott Atlantik/Pacific o.ä. Lassen sich super Kanten auffahren. Da gibt’s garnichts. Ich würde es mit umgefüllten Leim mal probieren. Das kann etwas Einstellerei werden und es braucht scharfe Fügefräser.
 
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