Erstausstattung für mobile Werkstatt (Carport)

Dale_B_Cooper

ww-robinie
Registriert
17. November 2020
Beiträge
1.631
Ort
HH
Kauf dir eine Handkreissäge anstatt Tauchsäge.
Kennst Du die Makita SP6000J?
Ich hab die auch und finde sie wirklich gut.. Das Tauch-Feature stört imho wirklich nicht und ist mechanisch gut gelöst. Also auf jeden Fall nicht störend. Genug Drehmoment / Leistung hat das Teil auch. Imho ist das eine sehr gelungene Säge. Und die Schienen sind gut bezahlbar und auch nicht schlechter als andere.
 

HolzandMore

ww-robinie
Registriert
16. Januar 2023
Beiträge
1.595
Ort
8. Längengrad
das oben genannte Multitool von Milwaukee ist ein aktuelles Model. Defekt war ein simples Lager "608" außen abgerundet. Gibts als Einzelteil nicht, man muss den Motor samt Getriebe kaufen für etwas über 100 Euro obwohl nur ein Lager für 2 Euro defekt ist. Das ist mal eine tolle Firmenphilosofie.
Auch wenn viele den Schrott kaufen, das macht die Geräte nicht besser.
 

Holzfrevel

ww-pappel
Registriert
2. Januar 2026
Beiträge
2
Ort
Spiegelberg
Das wird nicht funktionieren, dafür müsste sie nämlich 3,1m lang sein. :emoji_grin:
Wenn man sich nicht verschreibt, passt es xD 70 waren gemeint, aber egal wie, einmal lang genug zum Plattenmaterial (125cm halbieren), einmal Standard zum Arbeiten und einmal für Leisten/Latten damit braucht man nicht immer die längste nehmen und die 3m Makita ist halt deutlich günstiger als drei individuelle.
 

fahe

ww-robinie
Registriert
15. Juni 2011
Beiträge
8.818
Ort
Coswig
Also ich habe die lange Variante als Youtool-Version gekauft, um sie für große Längen nutzen zu können, ohne auf die suboptimale Stückelung mehrerer kleiner Schienen angewiesen zu sein.

Aber, wenn Du die Schiene hundertprozentig rechtwinklig teilen kannst und ein gewisse Maß an Selbstkasteiung magst...:emoji_grin:

Der einzige Nachteil der Youtool-Variante: Man braucht halt den Platz, die artgerecht aufzubewahren. Immerhin ist die etwas "labberiger" als die Makita- und Festool- Version.
 

Dale_B_Cooper

ww-robinie
Registriert
17. November 2020
Beiträge
1.631
Ort
HH
Die 1m Makita Schiene ist auch pro Meter gerne mal die günstigste mit ca 40€. Wie ich gerade belustigt feststelle.
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.973
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
ich benutze die alten Festo Schienen. Bevorzugt in 60cm, 108 und 140cm, die ich bei Bedarf auch koppel. Ich habe auch die 3m Schiene aber die nutze ich selten. Am Anfang gab es nur die 140cm Schiene, deshalb habe ich meine in 60 und 80cm geteilt. An die 60er habe ich ein Brett geschraubt als 90°Anschlag um Bretter bis 40cm schnell ablängen zu können.

Es grüßt Johannes
 

Mr.Ditschy

ww-robinie
Registriert
17. Mai 2017
Beiträge
2.273
Ort
BW
(1) Die Einhell Stichsäge hatte ich ausgewählt, da ich gerne etwas mit Akku hätte (Bewegungsfreiheit) und bereits einige Einhell Akkus besitze.
Macht es in dem Fall Sinn zu einer Makita DJV181Z mit Akku zu greifen oder hat diese andere Nachteile? Bei so einer Stichsäge möchte man dann ja doch auch mal flexibel sein und nicht immer an ein Kabel gebunden sein oder?
Also wenn Einhell Akkus hast, bleibe bei Einhell. Oder verkaufe das Zeugs und informiere dich sehr gut darüber, welches Akkusystem du zukünftig über Jahrzehnte nutzen möchtest (ja, ich selbst hatte mich vor über 10 Jahren neu aufgestellt und den Makita 18V Akku gewählt und kann heute mittlerweile aus tausenden Akkumaschinen auswählen).

Zumindest ist die Makita DJV181 mit ihren Tastschaltern alles andere als easy handzuhaben. Sprich das kann extrem nerven, wenn die je nach Arbeitslage nicht easy an oder aus bekommst und ständig umgreifen musst oder die zweite hand benötigt. Da schaut die Einhell einfacher zum handhaben aus ... wobei wenn die Makita wie ich modifizierst, das top funktioniert.

Für Makita hätte ich billig Akkus für einen Luftbläser. Ggf. könnte ich diese auch für die Stichsäge verwenden.
Ok, ich glaube ich nehme alles wieder zu einem Akkusystem zurück, denn wenn mit solchen Billigakkus schon in ein zweites Akkusystem eintauchst, ist dir was alles hinter Akku steht eher egal und wenn dann frühzeitig defekt/entsorgst, musst deine eigenen Erfahrungen daraus ziehen.

Ich würde zumindest wenn mobil arbeitest, definitiv in für dich sinnvolle Akkuwerkzeuge und ein Akkusystem investieren, das dann auch langfristig mit Freude und dennoch mit wenigen Akkupacks nutzen kannst, bevor die ins Recycling gehen.

Am besten kaufst die Maschinen nach und nach, wie du die benötigst, denn das Zeugs ist heutzutage doch in ca. 1-3 Tagen da.
Zur Tauchsäge würde ich eher bei deinen Projekten zu einer kleinen Akku-HKS greifen - Führungsschiene ist nice, muss aber nicht dringend sein, ich habe sogar nur einen Führungsschienen Eigenbauadapter für die kleine HKS und brauche die bis jetzt seltenst (die Tauchsäge kannst immer noch kaufen oder das Holz für Möbel gleich im Zuschnitt holen.
Statt einer reinen Kappsäge würde ich eher eine Tischkreissäge ggf. mit Eigenbau Schiebeschlitten ordern, oder eine Säge die als Tisch und Kapp verwenden kannst (also oben ist die Säge als Tisch und unten als Kapp zu verwenden und haben viele Schreiner, oder gibt auch Sägen die drehbar sind und nennen sich "Flipper").
Zur Stichsäge siehe schon oben, definitiv in Akku.
Die Oberfräse auch in Akku, denn ist eh meist nur für Kanten oder Kleinigkeiten.
Den Exzentschleifer ist an waagerechten Teilen perfekt in Akku, an senkrechten wird das leider etwas schwer, somit musst abwägen welche Arbeiten damit eher erledigst (ich nehme sogar recht gerne nur einen kleinen Akkuschwingschleifer).
Als Werkbank habe ich Mobil nur zwei Böcke und ein altes Türblatt, nichts leichteres zum handhaben - aber eine fertige Werkbank, warum nicht.
Zwingen zum werkeln definitiv in Einhand und wenn möglich in beide Richtungen zum ratschen.
Die Winkel müssen nur genau sein und solltest auch immer denselben verwenden, ähnlich auch beim Meterstab.
 

fried.chycken

ww-robinie
Registriert
11. März 2022
Beiträge
952
Ort
Dresden
wobei wenn die Makita wie ich modifizierst, das top funktioniert.
Hast du das irgendwo beschrieben oder Infos dazu, gerne auch in einem anderen Thread um hier nicht zuzumüllen?

Ich finde in den allermeisten Positionen geht's, optimal ist der Schalter aber wirklich nicht.

Zum Thema: Oberfräse und Schleifer würde ich beide definitiv kabelgebunden nehmen. Bei der Fräse wegen der Leistung, und beim Schleifer, weil ich da auch Mal länger dabei bin. Da nervt das Akkuwechseln und einen Absaugschlauch hab ich eh dran. Also stört das Kabel auch nicht.
 

Mr.Ditschy

ww-robinie
Registriert
17. Mai 2017
Beiträge
2.273
Ort
BW
Ja, daher muss das jeder für sich abwägen. Meine 18V Makita Oberfräse hat z.B. genügend Kraft und zum 18V Schleifer im Außenbereich, habe ich keine Absaugung dran (mittlerweile könnte ich zwar auch mit einen 18V auf 230V Netzadapter und Absaugschlauch arbeiten, doch das Kabel und Schlauch stört mich mehr als das Gewicht zum kleinen/leichten Akku inkl. Staubsack ... klar, wenn ich stundenlang schleifen müsste, dann würde ich das sicher nutzen).

Hast du das irgendwo beschrieben oder Infos dazu, gerne auch in einem anderen Thread um hier nicht zuzumüllen?
Ja, ich hoffe die Links gehen und ist erkennbar.
Bitte auch die Beschreibung beachten ... die Stichsäge geht mit den Silikonnoppen auch schon an/aus, wenn nur seitlich drückst (die Noppen halten darauf erstaunlich gut).
> Link Insta - Makita 18V Stichsäge DJV181 und optimieren der Stichsäge Tastschalter
> Link Youtube - MAKITA Folientastschalter mit SilikonNoppen-/linsen modifiziert (Video ab 1:40min)
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.973
Alter
68
Ort
Darmstadt/Dieburg
Hallo,
noch eine konkrete Empfehlung:
https://www.feinewerkzeuge.de/Klappbare-Kataba-fuer-Laengs-und-Querschnitt/313772
Das ist eine klappbare Japansäge in ordentlicher Qualität und im Moment mit 26% auch recht preiswert. Am besten gleich ein Reserveblatt mit bestellen. Wenn ich ein Sägeblatt eine Zeit lang benutzt habe, mache ich manchmal das Reserveblatt in die Säge, für Schnitte die besonders sauber werden sollen und wechsel dann wieder zurück. Der Vorteil der Klappsäge ist, das sie einfacher zu transportieren ist und das Sägeblatt gleich geschützt ist.

Es grüßt Johannes
 

Schnubbihh

ww-fichte
Registriert
2. Januar 2026
Beiträge
16
Ort
Hamburg
Besten Dank für die vielen, hilfreichen Antworten. Daraus kann ich eine Menge lernen und für mich mitnehmen.
Werde definitiv schrittweise vorgehen und mich langsam vorantasten, je nach Projekt.
 
Oben Unten