Ersatzteil für DS7203 Metabo Schleifbock gesucht

Batucada

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Hallo Gemeinde,

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dieses Teil hat sich heute von dieser Welt verabschiedet. Es gehört eigentlich nicht direkt zum Metabo Schleifbock DS7203, aber zu einer Messerschleifvorrichtung, die an diesen Schleifbock als Zusatzeinrichtung angebaut werden kann. Ich bin total unglücklich, weil diese Schleifeinrichtung oft verwendet wird und mich so von Schleifdiensten unabhängig gemacht hat. Also herrscht bei mir so eine Art Weltuntergangsstimmung :emoji_relaxed: - nee, nicht wirklich.

Beim letzten Mal, als ich meine Vorrichtung hier im Forum vorgestellt habe, konnte ich erfahren, dass einige User das Teil besitzen, es aber nicht verwenden, warum auch immer :emoji_relieved: An diese User hätte ich die Bitte, mir dieses Teil zukommen zu lassen, ggf. kaufe ich auch die komplette Zusatzeinrichtung.

Batucada
 

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Guten Abend
Das ist jetzt aber ziemlich ärgerlich.
Diese 50 gr Spritzguss werden sich schwerlich als Ersatzteil finden.
Vor paar Wochen wurde eine Maschine mit dem selben Fehler für nicht wenig bei eBay verkauft.
Ob der Käufer zufrieden war bzw mittlerweile eine Lösung hat?
Die Konstruktion könnte etwas massiver sein
Aber egal das Teil ist kaputt .
Könnte zB eine mit epoxy eingegossene Langmutter eine Lösung sein ?
Langmutter und Schraube ( Knebel) als Nordteil, druckstück aus Alu, Holz oder was so da ist.
 

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FredT

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Hält die Klemmung nicht trotzdem, trotz gebrochener Oberseite? Wenn nicht, ggf. den Bruch begradigen und falls erforderlich unten an der Planfläche des Bruchstücks noch 1mm abfräsen. Dann sollte die Klemmung weiter funktionieren.

Oder sonst im Bruchteil das Gewinde ausbohren und eine Stahlblechschelle drübersetzen, die den Druck aufbaut...

just my 2 cent
 
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Batucada

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@jjthiel
Ärgerlich ist leider nur ein schwacher Ausdruck. Aber vielen Dank für das Mitgefühl :emoji_relaxed: Ich hab' ja noch die Hoffnung, dass sich jemand aus dem Forum findet, da warte ich noch ein paar Tage, bis ich diese Möglichkeit abhake. Derweil entwickle ich meine Ideen.
Oder sonst im Bruchteil das Gewinde ausbohren und eine Stahlblechschelle drübersetzen, die den Druck aufbaut...
So was in der Art. Diese Art der Klemmschellen funktioniert schließlich wegen der Flächenpressung, die mehr oder weniger am gesamten Umfang aufgebaut wird. Ich werde mir wahrscheinlich ein U-förmiges Gebilde aus 2 mm Stahlblech biegen und versuchen, irgendwoher eine Einziehmutter zu bekommen. Das wird wahrscheinlich die beste Lösung sein.

Batucada
 

FredT

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Vorher vlt doch die erste Variante probieren, macht weniger Aufwand. danach kann immer noch Var. 2 gehen. Und in die Schelle kann man getrost ein Gewinde schneiden, für M6 (?) sind da zwei Vollgänge möglich, ansonsten immer noch eine Mutter aufschweißen lassen.
In beiden Fällen ergibt sich durch die Form, auch der gebrochenen Teile, eine gute Flächenpressung für deinen Anwendungszweck. Die Var.1 (in Stahlausführung) verbindet in der Fahrleitungstechnik sehr beanspruchte Verbindungen, nur mal als beispielhafte Überlegung...
Viel Erfolg! Fred
 

Batucada

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@FredT
Ich hab' mich schon für die Variante 2 entschieden. Die Variante 1 bringt nicht genügend Flächenpressung auf, weil der Zugaufbau am Umfang fehlt. Dieser Zugaufbau ist auch gleichzeitig die Ursache dafür, das es die Schelle (aus Zinkdruckguss!!!) an der schwächsten Stelle gebeutelt hat. Das von mir geplante U aus Stahlblech schließt natürlich das abgebochene Teil ein. Wird schon werden. Ich bin da zuversichtlich :emoji_relaxed:

Batucada
 

Holzgolf

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Kann man die Bruchstelle sauber voreinander setzen? Dann erstmal kleben, sodass die Passung sauber sitzt. Später einen Blechstreifen in U-Form sehr genau über die Bruchstelle legrn. Den Blechstreifen (1mm) so lang wie möglich gestalten. Dann den Streifen mit 2Komponentenkleber ganzflächig aufkleben. Evtl vorher entlacken.
 

Batucada

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@Holzgolf
Die Bruchstelle ist sehr sauber, da sie offensichtlich aufgrund einer zu hohen Zugspannung entstanden ist. Glücklicherweise sind dort aber nicht die sonst üblichen Einschnürungen zu sehen. Die Blechstreifen-Lösung habe ich ja schon angedacht, 1 mm dürfte aber zu dünn sein. Ich werde mal experimentieren. Für das Gewinde sehe ich eine Einpressmutter vor - vielen Dank an einen Mitforisten, der sie mir zukommen lässt. Das Problem liegt am anderen Ende des Blechstreifens, dort wird nämlich die Schraube auf Scherung beansprucht, was auf Dauer das Gewinde der Schraube direkt unterhalb des Kopfes beeinträchtigen wird, dies gilt es zu vermeiden.

Batucada
 

Holzgolf

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Ist die Verschraubung denn auch beschädigt? Lass doch den Blechstreifen vor den Löchern enden, die Verschraubung würde ich original lassen. Bei dieser Art Verklebung kann die Klebestelle hohe Kräfte übertragen. Der Blechstreifen dient ja quasi als Armierung und er wird nur auf Zug beansprucht, da reicht 1mm locker aus. Versuche mal, einen solchen Blechstreifen in die Länge zu ziehen ....
 

Batucada

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@Holzgolf
schau bitte das Bild in #1 :emoji_relaxed:

Ein Blechstrifen von 10x1 mm kann ausreichend Zugspannung aufnehmen, das steht sicher außerhalb jeder Diskussion. Und die Diskussion um die Dicke des Blechstreifen könnte auch entfallen, wenn der Blechstreifen im Bereich des Schraubenkopfes initial eine solche Flächenpressung erfahren würde, dass keine Scherkräfte auf das Gewinde der Schraube daselbst enstehen und sich somit schädlich auswirken können. Da die Schraube aus Gründen der Bedienung (Umstellung des Schleifwinkel zwischen 25 und 45°) nicht dauerhaft fest angezogen verbleibt, ist damit zurechnen, dass die Zugkräft sich als Scherkräfte schädlich aufs Gewinde auswirken. Die Folge wäre ein Nachlassen der benötigten Zugkräfte, was wiederum die benötigte Flächenpressung der eigentlichen (gebrochenen) Schelle herabsetzen würde... Die Folge: neuer Blechstreifen, neue Schraube, bis man die Nase voll davon hat :emoji_cry:

Batucada
 

Batucada

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@Holzgolf

Ist das nur so eine Idee oder verfügst Du mit dieser Lösung über Erfahrungen?

Nicht schlecht, Herr Specht. Einziges Problem dürfte der Klebstoff sein, bzw. die Flächen. Plan auf Plan zu kleben funktioniert ja schon mit großem Erfolg. Die Scherfestigkeit des Klebstoffes ist dabei entscheidend. Und zum Schluss die Dicke der Klebefuge, je dünner dest besser. Das ist vielleicht bei dem Gussteil nicht ganz so optimal.

Wenn man nun beides anwendet? Das klang oben schon mal an. Die Enden des U-förmigen Blechstreifens dann doch lang lassen. Auf der einen Seite eine Einpressmutter einziehen, deren zylindrischer Schaft in den gebrochenen Teil der Schelle hineinragt. Auf der anderen Seite das Ende scharfkantig biegen, dass es unter die Schelle fasst. Das wäre auch mit Blech in 1 mm machbar. Und das ganze Gebilde noch verkleben, ggf mit Epoxy?

Ich lass mir das durch den Kopf gehen.

Batucada
 

Holzgolf

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Habe ab und zu Uhu Endfest 300 für solche Sachen verwendet. Man braucht ja immer nur ein paar Tropfen und kommt somit Jahrzehnte mit den Tuben aus. Du solltest den Streifen schon ziemlich genau ( mit etwas Luft) biegen, der Kleber sollte dann die gesamte Kontaktfläche dünn ausfüllen. Ich würde den Streifen nicht bis unten hinziehen, an der Auflagefläche des Schraubenkopfes wird sich das Blech so verbiegen dass dadurch wahrscheinlich die komplette Klebung losgeht. Entlacken, Alu mit Stahlblech lässt sich sehr gut verkleben.
Für diese Reparatur bräuchtest du sonst nichts an dem Teil ändern.
 
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