Erfahrungen mit Holzspalter als Pelletpresse?

Cartmans

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Auf YouTube findet man ja viele Videos wo kleine Liegendholzspalter mit 7t zu Pelletpressen umgebaut werden. Leider ist es schwierig sonst Informationen zu finden. Ich finde das Thema interessant, daich mir gerne das Handling mit den Spänesäcken sparen würde.
Daher würde ich die Presse direkt unter die Tonne der Absaugung bauen und bei Bedarf einschalten. In den YouTube Kommentaren habe ich jedoch gelesen das es beim Einschalten Probleme mit verstopften Rohren gibt. Anscheinend muss das Rohr erst auf “Betriebstemperatur“ kommen und sich entsprechend ausdehnen. Dann wäre die von mir gedachte Anwendung nicht umsetzbar da jedes Mal erst das Rohr gangbar gemacht werden muss.
Betreibt jemand eine solche Presse oder hat Erfahrungen damit?
 

IngoS

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Hallo,

lass es, der Aufwand lohnt die Mühe nicht. ich weiß, dass du lieber was Anderes hören möchtest, aber vielleicht kommt ja noch Jemand mit der genial einfachen Erfindung. Habe mir dazu schon allerhand angesehen, da war nichts brauchbares dabei, was mich überzeugt hätte.

Gruß

Ingo
 

SebastianThiel

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Das haben schon viele versucht und es lohnt sich nie, wenn man Geld sparen möchte.
Als Hobby natürlich legitim aber stell dich darauf ein, das es frustrierend wird und das sollte ein Hobby eher nicht sein.
 

Eilberger

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Ich hatte eine Industrie-Späne-Presse bei mir laufen. Die machte Stangenbriketts mit geschätzt 7 cm Durchmesser. War eigentlich eine Top Maschine und schöne Briketts.
Die erzeugte in der "Anlaufphase" bis alles passte/das Pressrohr warm war auch Ausschuss. Verstopfungen gab es aber nie. Da war aber auch mehr Dampf dahinter als bei einem Holzspalter. Ich glaube 25 kw Anschlußleistung.
Die Späne wurden permanent umgerührt und seitlich gleichmäßig in das Hauptpressrohr eingepresst. Das geschlitzte Rohrende wurde mit Druckluft im Takt gelockert/gespannt...

ABER
Für hobbyzwecke ist das alles ungeignet, da viel zu WENIG Späne anfallen. Ein großer Müllsack ergibt ja vielleicht ein Brikett...

Und die Späne müssen passen und müßten richtig trocken sein. Das war bei mir im Sägewerk das Problem. Obwohl ich die an der Luft getrocknet hatte, lief unten richtig das Wasser raus..
 

markusG

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Es gab, gibt ein Projekt "Brikomat 3000" bei dem ein 5to Holzspalter zur Brikettierpresse umgebaut wurde. Einfach mal danach googeln.
 

Kerstenk

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ich hatte mal eine kleine Presse wie diese hier
https://www.youtube.com/watch?v=mg9AfAXdciI
Die ist von der Leistung her mit einem Spalter zu vergleichen, deren Pellets haben überhaupt nur gehalten weil eine Heizung diese stark erhitzt haben um das Lignin zu aktivieren. Ohne Heizung halten die nur wenn der Pressdruck deutlich höher ist.
 

magmog

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ich hatte mal eine kleine Presse wie diese hier
https://www.youtube.com/watch?v=mg9AfAXdciI
Die ist von der Leistung her mit einem Spalter zu vergleichen, deren Pellets haben überhaupt nur gehalten weil eine Heizung diese stark erhitzt haben um das Lignin zu aktivieren. Ohne Heizung halten die nur wenn der Pressdruck deutlich höher ist.


...... die Energiebilanz dürfte großartig ausfallen!

Aber für Presslinge dürfen Presshilfsmittel verwendet werden,
wenn sie aus biogene Rohstoffen wie z.B. Maisstärke, Kartoffelstärke, Trester.....bestehen.
Der Prozentsatz darf 2 % nicht überschreiten.
 
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Kerstenk

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...... die Energiebilanz dürfte großartig ausfallen!
das ist schon klar gewesen, nur ich brauchte die Verdichtung wegen Platzmangel. Nach dem Umzug in ein anderes Gebäude, wo ein großer Spänebunker ist, habe ich das Dingen wieder verkauft. Eine Presse kostet immer mehr, als sie bringt, genau wie ein Hacker, der auch nur Geld kostet. Habe hier einen, den nutze ich aber nur für kleine Stücke, oder Sperriges mit wenig Volumen, der Rest wird in Bigbags geschnitten, sind rund 20 im Jahr.
 

Cartmans

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Die Energiebilanz ist mir dabei nicht wichtig. Der Strom kommt von der PV und es geht darum Volumen/Platz zu sparen.
 

wirdelprumpft

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Das lohnt sich nie - das Hauptproblem liegt bei Spänen aus Spanplatte
Ich hatte ne billige Pelletspresse irgendwann hätte ich ne Betonmischmaschine dazukaufen müssen um Feuchtegehalt, Zusatzstoffe schnell vermischt zubekommen.
Die Presse hat man aus Mischung Speiseöl+Mais und noch was vorgewärmt also mehrfach durchgelassen bis die Matritze heiß war. Stundenleistung war mit Spänen unterirdisch bei glaub 4 Kw Stromverbrauch ohne zutun sind die Späne nicht nachgerutscht.
Selbst mit sortenreinen Fichtespäne gab es keine vernünftigen Pellets.
Fehlkauf vom feinsten.

Denke das wird bei so einem Holzspalter Eigenbau nicht viel anders enden.
 

wasmachen

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HinternDiwan
Ist das Ausgangsmaterial für Pellets überhaupt fein genug?

Ich mach z.b. Briketts, ohne irgendwelche Bindelmittelzugabe oder Hokuspokus.
Mit nem Holzspalter hat das aber nichts gemein...

Und, falls unklar: bei Massiv unterschreitest das Ursprungsvolumen auch nicht....
 
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