Eigenbau Staubfilter Langbandschleifmaschine

SebSauer

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Hallo zusammen,
als seit einiger Zeit eifriger Mitleser heute eine Frage in eigener Sache, da ich dazu keine konkreten Beispiele gefunden habe:

Ich habe seit einigen Jahren einen ältere Langbandschleifer, der gut läuft und regelmäßig benutzt wird. Die Maschine hat eine eingebaute Absaugung (Ventilator mit extra Motor), aber keinen Staubfilter. Da das Gerät aktuell in einem ungeheizten Schuppen steht, geht der Abluftschlauch im Betrieb pragmatisch zum Fenster raus. Nun plane ich eine richtige, beheizte Werkstatt einzurichten, da macht das natürlich keinen Sinn die warme Luft mit dem Staub nach draußen zu blasen.

Daher nun die Fragen:
- welche Kennwerte brauche ich, um die Filterfläche zu berechnen? Motorrypenschild ist leider nicht unmittelbar zugänglich aber da baue ich in Kürze die Abdeckungen weg.
- reichen Filtersäcke oder sollten es Patronen werden?
- kennt jemand eine bewährte Bauweise zB mit Siebdruckplatten? Es geht nur um den Staub von der Langband, andere Maschinen hängen an einer eigenen Absaugung.

Danke für Ideen, Anregungen und Links, falls ich bem Suchen was übersehen habe.
 

SebSauer

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Wieso hängst du die Langband dann nicht einfach mit an die Absaugung?
Wäre prinzipiell logisch, aber die Langband hat schon ein ordentliches Gebläse mit 200er Durchmesser und da wird die Filtergröße und der Ventilator von der kleinen Absaugung kaum mitkommen nach meiner Einschätzung.
 

Johannes

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Hallo,
den Schleifstaub der Langband separat abzusaugen ist durchaus sinnvoll. Dann kann man die Hobelspäne noch als Einstreu abgeben. Es ist unbedingt sinnvoll eine Filterpatrone zu nutzen, durch einen Filtersack geht zu viel Feinstaub durch. Wenn du mit Metall arbeiten kannst, würde ich ein Stück Ölfass umbauen. Wenn du mit Holz arbeiten willst, würde ich beschichtete Spanplatte nehmen, oben die Filterpatrone drauf (möglichst groß) und unten eine abgedichtete Schublade zum Sammeln des Schleifstaubs.

Es grüßt Johannes
 

SebSauer

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Hallo,
den Schleifstaub der Langband separat abzusaugen ist durchaus sinnvoll. Dann kann man die Hobelspäne noch als Einstreu abgeben. Es ist unbedingt sinnvoll eine Filterpatrone zu nutzen, durch einen Filtersack geht zu viel Feinstaub durch. Wenn du mit Metall arbeiten kannst, würde ich ein Stück Ölfass umbauen. Wenn du mit Holz arbeiten willst, würde ich beschichtete Spanplatte nehmen, oben die Filterpatrone drauf (möglichst groß) und unten eine abgedichtete Schublade zum Sammeln des Schleifstaubs.

Es grüßt Johannes
Danke für die Anregung. Klappt das beim Ölfass einfach 90° mit dem Absaugschlauch anzusetzen oder müsste man da wohl wie bei einem Zyklon tangential rein um nicht den ganzen Staub in den Filter zu drücken?
 

Johannes

ww-robinie
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Hallo,
wahrscheinlich funktioniert das auch mit stumpf ansetzen. Ich würde aber drei Seiten eines aufgezeichneten Rechtecks einschneiden und dann eine Holzkonstruktion einsetzen. Ich hänge mal eine einfache Skizze an.
IMG_2213.jpeg
Das pinkfarbene ist das eingesetzte Material mit dem Loch für den Schlauch.

Es grüßt Johannes
 

magmog

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Guuden,

kann so gemacht werden, ist auch sehr strömungsgünstig.
Allerdings scheidet ein Zyklon Partikel um so schlecht ab, desto kleiner sie sind.
Ein Behälter mit möglichst großem Querschnitt und oben drauf Schlauchfilter,
mindestens der Klasse H mit möglichst großer Oberfläche sowie eine Abrüttlung
halte ich für erstrebenswert. Mit einem alten Schwingschleifer und einer einfachen Schaltung
lässt sich das Abrütteln auch einfach automatisieren.
 

willyy

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ein Zyklon Partikel um so schlecht ab, desto kleiner sie sind.
das ist falsch. Die Strömungsgeschwindigkeit in einem Zyklon bestimmt den Abscheidegrad. Je höher, desto besser.
Das Funktionsprinzip ist die Fliehkraft der Partikel.
Für viel Durchfluß braucht man einen großen mit entsprechendem Triebwerk und Lüfterrad oder parallel geschaltete kleine.
Bei demselben Staubsauger sinkt die Strömungsgeschwindigkeit mit größerem Durchmesser.

Warum glaubst Du, macht Dyson zig kleine nebeneinander ?
 

magmog

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....... auch bei kleinen Zyklonen sinkt der Grad der Abscheidung mit abnehmender Größe der Partikel.
Größere Partikel werden in einem Zyklon schneller und damit besser abgetrennt als kleinere gleicher Dichte.
Deshalb werden Zyklonen z.B. in Absauganlagen der Holzverarbeitung Filter nachgeschaltet.

So werden Zyklone auch zur Trennung unterschiedlich großer Teile gleicher Dichte eingesetzt.
 

DerRestaurator

ww-nussbaum
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- welche Kennwerte brauche ich, um die Filterfläche zu berechnen? Motorrypenschild ist leider nicht unmittelbar zugänglich aber da baue ich in Kürze die Abdeckungen weg.
- reichen Filtersäcke oder sollten es Patronen werden?
Also ich habe ja in der Werkstatt eine Höcker Standard I mit Filtersack und diese saugt die Ulmia 1610 und Inca Hobelmaschine ab. Wenn ich Hölzer wie Eiche, besonders aber Buche säge, die sehr feine Späne (fast Staub) erzeugen, ist der Filtersack nicht ausreichend. Ich spüre diesen Staub in der Luft sehr deutlich. Für eine Schleifmaschine wäre mir das nichts.

Kennst Du den Luftdurchsatz der verbauten Absaugung? Wenn ja würde ich mich da einfach an der Filterfläche vergleichbarer Anlagen orientieren.
Meine Standard I hat z.B. 3,25 qm Filterfläche für 1740m³/h. Diese Filterfläche nutzt Höcker bis zur Standard III mit 1960 m³/h.
 

SebSauer

ww-pappel
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Also ich habe ja in der Werkstatt eine Höcker Standard I mit Filtersack und diese saugt die Ulmia 1610 und Inca Hobelmaschine ab. Wenn ich Hölzer wie Eiche, besonders aber Buche säge, die sehr feine Späne (fast Staub) erzeugen, ist der Filtersack nicht ausreichend. Ich spüre diesen Staub in der Luft sehr deutlich. Für eine Schleifmaschine wäre mir das nichts.

Kennst Du den Luftdurchsatz der verbauten Absaugung? Wenn ja würde ich mich da einfach an der Filterfläche vergleichbarer Anlagen orientieren.
Meine Standard I hat z.B. 3,25 qm Filterfläche für 1740m³/h. Diese Filterfläche nutzt Höcker bis zur Standard III mit 1960 m³/h.
Ich werd am Wochenende mal nach dem Typenschild schauen und messen, vielleicht kann man daraus was errechnen - ein Bekannter ist Berechnungsingenieur bei einem Ingenieurbüro
 
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