Eichenholz bürsten

Stefanvp

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Moin Zusammen,

Ich baue mir gerade einen Waschtisch und Spiegelschrank aus Eichenholz und würde diesen gerne bürsten. Es entstehen ca. 1,8 qm Oberfläche. Ich scheue mich nun eine Maschine dafür zu kaufen selbst wenn ich sie danach über Kleinanzeigen wieder verkaufe. Meine Frage ist nun ob manuelles Bürsten mit einer Messing Bürste hier sinnvoll ist oder ob ich es doch eher Maschinell machen sollte....Über eure Tips würde ich mich freuen.

PS.: Die Bürsten wird nach dem Projekt wohl auch viel im Regal liegen....
 

Manohara

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selber habe ich "nie gebürstet" (denke aber immer wieder Mal darüber nach).
Nach meiner Einschätzung sollte mit der Hand bürsten ein durchaus gleichwertiges Ergebnis bringen. Es ist halt deutlich mehr Arbeit und vielleicht schwieriger, dass die Fäche gleichmäßig wird?
Du merkst: ich habe keine Ahnug, bin aber daran interessiert.

Ich meinem Fall geht es vor Allem um einen Eichenparkett-Boden, der nach 8 Jahren nicht mehr so frisch aussieht, wie er war. Den würde ich gerne mit einer Bürstenmaschine bearbeiten, aber nur ganz fein und wenig, so dass vor Allem die Flecken verschwinden.
Die "Ausstrahlung" von gebürstetem Holz finde ich oft super (wenn nicht übertrieben wurde).

... wenn Du Dir sowas kaufst
MakitaBürste.jpg
würde ich Dir das Teil nach der Nutzung abkaufen (wir würden uns vermutlich-hoffentlich einigen können) ?

... das ist eine unfertige Idee, aber ich sag's einfach mal ....
 
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bast_ig

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Weichholz hab ich schon mit einem Bohrmaschinenaufsatz gebürstet. Das geht gut, sogar mit dem Akkuschrauber. So ein Aufsatz kostet auch unter 15 Euro. Ich würds probieren.

1,8 qm ist schon eine Fläche. Ich hab auch eine Bürstmaschine, selbst mit der dürfte das dauern.

Grüse
 

Micha83

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Ich hab die gezeigte Makita Maschine und möchte sie nicht mehr missen.
Selbst wenn sie mal zwei Jahre unbenutzt im Schrank liegt.
Das Ergebnis bekommst du von Hand, mit einer Messingbürste, in Eiche nicht ohne weiteres hin.
Damit bürstest du anfangs nur die Poren aus.
Grüße Micha
 

Wrchto

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Ist bei mir exakt genauso, wie bei Micha. Kommt nicht oft zum Einsatz, aber wenn, dann erkennt man alleine an der Staubproduktion, wie viel man da abtragen kann. Das schaffst Du im Leben nicht mit der Hand.
 

wasmachen

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Messingbürsten (gäbs auch für die Makita) sind zum Poren ausbürsten.
Das, was ihr wollt, macht man mit ner Nylonbürste....

Edit: Unter ner Messingbürste versteh ich nicht das Ding, was Makita vercheckt (grad entdeckt). Sondern ne spezielle Messingbürste, die halt dezidiert zum Poren öffnen ist.
 
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Curby

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Ich habe kürzlich die Makita gekauft. Mit der enthaltenen Nylonbürste hat sich quasi gar nichts getan beim bürsten. Ich überlege die Messingbürste zusätzlich zu kaufen.
 

isso

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Ich hatte mit Stahl nie Probleme, nutze aber fast nur Nylon.
Messing habe ich zwar auch irgendwie, aber nur für die kleine Makita.

Ich bürste (fast) nur Eiche. Manchmal etwas Nadelholz.

Nylon gibt es in verschiedenen Körnungen, bzw ist es eigentlich eine unterschiedliche Dicke der "Fäden".

Jedenfalls soweit ich das noch weiß.
 

wasmachen

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Ich habe kürzlich die Makita gekauft. Mit der enthaltenen Nylonbürste hat sich quasi gar nichts getan beim bürsten. Ich überlege die Messingbürste zusätzlich zu kaufen.

Die originale Makita ist recht fein, halt ne 80er. Anderes gibts nur im 'Zubehör'.
Dass du die Bürste 'einbürsten' musst, weisst du ?
 

HannesZim

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Als Alternative im günstigen Segment kann ich die Bürstmaschine von FAR Tools empfehlen — für gelegentlichen Einsatz ein Gerät von durchaus akzeptabler Qualität und Leistung.

Ansonsten nutze ich auch einen Nylonbürstenaufsatz an der Flex, das ist nochmals günstiger und um ein vielfaches ergonomischer (und damit schneller) als den Bürstenaufsatz an die Bohrmaschine zu machen.
 

flüsterholz

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Ich habe Eiche jetzt schon mit der 80er Nylonbürste und mit Drahtbürste auf der Makita bearbeitet. Mit der Drahtbürste bekommt man eine etwas tiefere Struktur hin. Mit der Nylonbürste ist es feiner, man spürt es eher, als dass man es sieht.
Verkauft bekommst du die Makita auf jeden Fall wieder. Ich hatte mich letztes Jahr auch erst nach einer gebrauchten umgeschaut. Entweder lagen die Preisvorstellungen in etwa beim Neupreis oder es waren Fakeangebote. Mit einer vernünftigen Preisvorstellung dürfte ein Verkauf kein Problem sein.
Was mir bei der Bearbeitung noch aufgefallen ist, um eine gleichmäßige Oberfläche zu bekommen, mit der Makita diagonal zur Maserung bürsten. Die Oberfläche wird gleichmäßiger und du rutscht bei den Kanten nicht ab. Außerdem immer in Bewegung bleiben. Mit Bürstaufsätzen auf Bohrmaschinen und Flex habe ich auch schon gearbeitet. Das Ergebnis ist einfach nicht so gleichmäßig. Bei den damit bearbeiteten Fachwerkbalken war das aber egal. Da war es wichtiger, mehr in die Ecken zu kommen. Das funktioniert mit Bohrmaschinen am besten. Für Flächen würde ich aber immer die Makita nehmen. Um Eiche von Hand zu Bürsten, muss man sehr leidensfähig sein. Einmal versucht, nie wieder!!!
Noch was zu Messingbürsten. Es gibt reine Messingbürsten und Drahtbürsten mit Messingauflage. Die einen sind recht weich, eher wie Nylon, die anderen im Prinzip wie Stahlbürsten. Bei Makita habe ich zu den Messingbürsten keine Angabe gefunden, worum es sich genau handelt.

Gruß Michael
 

wasmachen

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Nein, warum sollte man das müssen? Das ist ein Mythos, genauso wie Fleisch angeblich Poren hat. Es kann durchaus noch produktionsgrate geben die man wegbürsten sollte, aber dann sollte die Bürste eher aggressiver sein.
Ich habe kürzlich die Makita gekauft. Mit der enthaltenen Nylonbürste hat sich quasi gar nichts getan beim bürsten. Ich überlege die Messingbürste zusätzlich zu kaufen.



Puuuh, jetzt wirds schwierig.... vll einfach mal bei nem Hersteller solcher Bürsten anrufen, HOG z.B.
Lass es dir einfach erklären oder von denen ne Bedienungsanleitung schicken.

Und um Produktionsgrate gehts nicht. Vll hast mal ne gut gebrauchte Bürste. Bau die einfach mal verkehrt ein....
 
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Micha83

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Meine alte original Makita Metall Bürste sieht zwar Messingfarben aus, ist aber magnetisch. Aber auch mit der, hatte ich mit Eiche keine Probleme bezüglich Verfärbungen.
 

Manohara

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um eine gleichmäßige Oberfläche zu bekommen, mit der Makita diagonal zur Maserung bürsten.
das liest sich interessant für mich, weil unsere fischgrat-verlegte Roteiche KANN ich nur diagonal (oder auch quer) bürsten. Ich hatte Sorgen, dass sich das negativ auswirkt.

IMG_0778.JPG

... aber Sorgen hat man immer: Jetzt fürchte ich mich davor, auf den Knien auf über 80qm rum zu rutschen ...
 

flüsterholz

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Meine alte original Makita Metall Bürste sieht zwar Messingfarben aus, ist aber magnetisch. Aber auch mit der, hatte ich mit Eiche keine Probleme bezüglich Verfärbungen.
Danke, gut zu wissen. Eisen ist auf Eiche auch nur kritisch zusammen mit Feuchtigkeit. Man sollte nur nach dem Bürsten die Oberfläche gut reinigen. Stahlwolle meide ich aber bei Eiche.
Messing ist eine Legierung aus Kupfer und Zink und wäre deshalb für diesen Zweck viel zu weich,
Ich habe damit schon Kiefernbalken gebürstet, dafür sind reine Messingbürsten gut. Hinterließ auch eine leicht gebürstete Oberfläche. Auf Eiche passierte nichts. Aber Putz und Farbrückstände bekam man gut mit ab. Ich benutze sie auch zum Reinigen von Metalloberflächen.
 

wasmachen

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das liest sich interessant für mich, weil unsere fischgrat-verlegte Roteiche KANN ich nur diagonal (oder auch quer) bürsten. Ich hatte Sorgen, dass sich das negativ auswirkt.

Anhang anzeigen 215447

... aber Sorgen hat man immer: Jetzt fürchte ich mich davor, auf den Knien auf über 80qm rum zu rutschen ...

Es gibt eigene Bürsten, die quasi Richtungsunabhängig sind... die korrekte Maschine ist aber eher ne Flex, funktioniert dann stirnseitig.
 
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