Hallo,
anhand der Bilder lässt sich das nicht beurteilen.
Die Frage, ob es Nachteile hat, dass ein Eiche-Stamm länger liegt, kann man nicht pauschal mit ja beantworten. Es gibt Säger, die lassen Eiche über Jahre „ruhen“, behandeln es aber auch in der Zeit entsprechend.
Erster Punkt zu klären, ob und wie der Wurmbefall unter der Rinde aussieht. Hört es beim Splint auf, oder geht dieser auch in den Kern. Ich hatte vor 2 Wochen eine Eichestamm, da waren im Splint die Klassiker, und 10cm im Kern waren 15mm lange, 0,5mm dicke fadenartige weiße Würmer. Der Stamm war feucht gelegen für Brennholz.
Anschauen und entscheiden.
Wenn die 6-7 stärksten Stämme einen Durchmesser von 50-65cm haben und die Käfer nur im Splint sind, kann man sicherlich was Brauchbares einschneiden.
Basis hierfür ist, dass man beidseitig Scheiben abschneidet, um die Qualität zu beurteilen. Das geht auch nicht, wenn diese gepoltert sind zB ist es nicht möglich anhand dieser Stirnseiten Ringschäle, Jahrringverlauf, Jahrringabstand, zentraler Kern, zu erkennen. Dann entscheidet sich, ob Blockware für Tisch, Bretter für Boden, oder nur für einen Gartenzaun oder Brennholz.
Die kleinen Durchmesser, man sieht es am Verhältnis Splint zu Durchmesser, Brennholz, 80,--/FM. Da bleibt nach dem Einsägen rechts und links vorm Kern bis zum Splint fast nichts mehr übrig.
Zur Qualität kann man keine Aussage machen, nur dass es untere Qualität ist. Drehwuchs, Rosen, etc.
Bei den größeren 6-7 Stämme sauber anschauen, jeden Stamm einzeln, wenn ok und brauchbar, könnte man schon 150-200 €/ FM bezahlen. Vielleicht auch etwas darüber, wenn sonst nichts verfügbar ist.
(Du kommst aus Leonberg… aktuell sind im Schönbuch die Wertholz-Submissionsplätze noch tw. gefüllt. Eiche hat mal wieder dominiert. Am nächsten von Dir müsste der in Herrenberg sein. Leider sind die Käufer bereits beim Abtransport und die Einkäufer sind durch)
Gruß aus Tü