Eibenholz Didgeridoo

Salzgitter194

ww-fichte
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Ich plane aus einem "hoffentlich" wunderschönen Stück Eibenholz, das gerade noch am Baum wächst, ein Didgeridoo zu bauen.
Ich weiß, dass ich beim bearbeiten Mundschutz und Handschuhe tragen muss und im fertigen Zustand mit dem Mund fern vom Holz bleiben soll, am besten öle ich es auch noch, damit ich mit dem giftigen Holz nicht zwingend direkten Kontakt habe.

Die Frage welche mich vor allem beim Bau beschäftigt ist: Normalerweise soll die Rinde unmittelbar nach dem sägen entfernt werden. Aber habe ich dann nicht eine verstärkte Gefahr von Rissbildung?
Ich würde den Ast längst aufschneiden, damit die vom Kern ausgehende Rissgefahr minimiert ist, direkt nach dem ich den Ast abgesägt habe.
Im nächsten Schritt würde ich das Holz von innen heraus mit Beiteln bearbeiten.
Dann erst entrinden.

Ist das theoretisch richtig oder würdet ihr anders vorgehen?
 

Johannes

ww-robinie
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Hallo,
soweit mir bekannt, sind bei Eibe Rinde, Samen und Nadeln giftig. Daher würde ich als erstes die Rinde entfernen. Dies geht auch einfacher, wenn der Ast noch ganz ist. Anschließend wäre es sinnvoll den Ast sofort in der Länge aufzutrennen, da dies das Reissen weitgehend verhindert. Da sich frisches Holz wesentlich leichter bearbeiten lässt, ist es ratsam es möglichst sofort fertig zu bearbeiten.

Es grüßt Johannes
 

Pareto

ww-esche
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Du solltest auf jeden Fall das Hirnholz während des Trocknens versiegeln. Entweder mit Lack, oder einfach einem Klebeband, einer Tüte...
Das Hirnholz gibt die Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als Längsholz; deswegen reißt es von dort her ein.

Ich trockne auf diese Art viele Rundhölzer: Eibe, Buchs, Flieder, Gleditschie, Holunder, Zwetschge...
Dieser Flieder ist rissfrei, obwohl das Herz noch drin ist: IMG_20260418_195640791_HDR.jpg
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Salzgitter194

ww-fichte
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Du solltest auf jeden Fall das Hirnholz während des Trocknens versiegeln. Entweder mit Lack, oder einfach einem Klebeband, einer Tüte...
Das Hirnholz gibt die Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als Längsholz; deswegen reißt es von dort her ein.

Ich trockne auf diese Art viele Rundhölzer: Eibe, Buchs, Flieder, Gleditschie, Holunder, Zwetschge...
Dieser Flieder ist rissfrei, obwohl das Herz noch drin ist: Anhang anzeigen 215015
Anhang anzeigen 215016
Wow, wunderschön! Das Hirnholz kommt ja durch das aushöhlen ohnehin relativ zügig heraus. Ist zwar ein wenig schade um das ganze Holz aber es wird ja nicht sinnlos verschwendet.
 
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