Dielenboden reparieren/reinigen?

Coco4K

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Hallo an alle!

Wir haben uns unserem Haus einen neuen Holzdielenboden (nord. Kiefer, vorbehandelt mit Öl) verlegt. Nun ist es so, dass wir im Besitz von vier Golden Retriever sind und, nun ja, der Boden sieht entsprechend aus. Problematisch sind nicht die Kratzer oder Furchen, die durch die Krallen (obwohl regelmäßig gekürzt) verursacht werden, vielmehr der "Dreck, der sich darin festsetzt und nicht einfach so abzulösen ist. Nun wird unser Boden nur 1x pro Woche leicht feucht mit Holzbodenseife gereinigt, dass bringt aber den Schmutz nicht weg. Hierzu müsste ich wahrscheinlich ordentlich rubbeln, damit sich dieser löst.

Nun meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, den Boden wieder zu reinigen, ohne ihn abzuschleifen und neu einzuwachsen? Ich dachte spontan an polieren, aber durch die Mikrofasern mache ich wahrscheinlich alles nur noch schlimmer... Anbei die Bilder für den Eindruck.

Viele Grüße!
 

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IngoS

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Hallo,

der Boden sieht mir eher wie lackiert aus und bei den grauen Stellen ist der Lack (oder eben die Schutzschicht) ab. Mit Reinigungsmittel erreichst du da keine Verbesserung.
Ich sehe da nur abschleifen und neu Ölen.

Gruß Ingo
 

Coco4K

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Hallo,

der Boden sieht mir eher wie lackiert aus und bei den grauen Stellen ist der Lack (oder eben die Schutzschicht) ab. Mit Reinigungsmittel erreichst du da keine Verbesserung.
Ich sehe da nur abschleifen und neu Ölen.

Gruß Ingo
Danke dir für deine Einschätzung! Denkst du, einen geeigneten Wachs aufzutragen schütz den Boden besser? Oder würdest du trotzdem bei einem Öl bleiben?
 

IngoS

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Danke dir für deine Einschätzung! Denkst du, einen geeigneten Wachs aufzutragen schütz den Boden besser? Oder würdest du trotzdem bei einem Öl bleiben?
Hallo,

Ich habe hier im Hause 70 Jahre alte Fichtendielen. Als ich das Haus vor 13 Jahren gekauft habe, habe ich die lackierten Dielen abgeschliffen und mit Osmo Hartwachsöl behandelt.
Vorteil des Ölens, wesentlich einfachere Nacharbeit gegenüber Lack.

IMG_20260507_104202.jpg

Gruß Ingo
 

Coco4K

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Ok. das Hartwachsöl haben wir ansonsten aber auch genutzt. Ich vermute aber mal ganz stark, dass uns der Holzlieferant das bestellt vorbehandelte Dielenholz einfach nicht vorbehandelt hat. Ich kann mir derartige "Schmacken" bei uns sonst einfach nicht erklären. Naja, wird!

Danke Ingo!
 

wirdelprumpft

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Schrubber oder Wurzelbürsteschon getestet?
So wie es aussieht sind die weichen Jahresringe ein Stück tiefer und da bekommt man den Dreck nur schwer wieder raus.
Probieren könnte man es auch mit Scheuerpulver oder Scheuersand, passende Kehrspäne - Aber das sind methoden aus vergangenen Zeiten die man heutzutage nicht mehr anwendet. So ein Bohnerblock mit Bohnerwachs bräuchte man dann vermutlich auch.


Abschleifen wird nur kurzfristig was bringen. ggf. könnte man nach schleifen mit Nylonbürste drüber gehen, macht aber die Fläche unebener weil die harten Jahrersringe stehen bleiben.
 

Coco4K

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Schrubber oder Wurzelbürsteschon getestet?
So wie es aussieht sind die weichen Jahresringe ein Stück tiefer und da bekommt man den Dreck nur schwer wieder raus.
Probieren könnte man es auch mit Scheuerpulver oder Scheuersand, passende Kehrspäne - Aber das sind methoden aus vergangenen Zeiten die man heutzutage nicht mehr anwendet. So ein Bohnerblock mit Bohnerwachs bräuchte man dann vermutlich auch.


Abschleifen wird nur kurzfristig was bringen. ggf. könnte man nach schleifen mit Nylonbürste drüber gehen, macht aber die Fläche unebener weil die harten Jahrersringe stehen bleiben.
Nee, noch nicht getestet. Ich hatte mich vorher mal im Internet informiert und dort wurde zumindest davon abgeraten, zu stark zu schrubben o. ä., da dies die Schutzschicht abträgt und kleinste Risse in den Dielen entstehen lässt, durch die dann Putzwasser o. ä. eindringen kann.

Ich probiere mich einfach mal an einem kleinen Stück aus, mal sehen. Ich hatte auch schon überlegt, den Boden dunkel zu lackieren. Bringt mir aber die ggf. nicht mehr vorhandene Schutzschicht zurück.
 

wirdelprumpft

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Der Oberflächenschutz ist eh nicht mehr vollständig vorhanden, sieht man auf den Nahaufnahmen recht gut.
Wenn man die stellen mit Bürste und möglichst wenig Wasser sauber bekommt sollte man nach längerem abtrocknen wieder neu ölen/wachsen.
Kieferboden nachträglich färben ist auch nicht ganz einfach. https://www.bona.com/de/produkte/ge...gung-effekte/bona-mixcolour-schwarz-ml-0.25l/ es müsste auch vorher abgeschliffen werden.
 

pedder

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industrieöle werden typischerweise UV gehärtet. sie ziehen lange nicht so tief ein und und nutzeb sich schneller ab.
 

Holzsinn

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Ich bin bei der Oberfläche auch bei Lack. Leider glaube ich, dass Schleifen nicht viel bringt, weil es vermutlich nicht so tief wie die Hundekrallenkratzer möglich ist. Und nach einem erneuten Einlassen würde der Boden bald wieder so aussehen, es sei denn, die Vierbeiner laufen in Zukunft mit Socken drüber...
Als geeignete Renovierungsmassnahme wäre ich eher beim Bürsten, was bedeuten würde, dass man die Oberflächenstruktur den sowieso vorhanden Kratzern annähert und sie damit integriert. Könnte zumindest bei den Kratzern parallel zur Faserrichtung funktionieren.
Gibt es eine Stelle, wo ihr das ausprobieren könntet? Es müsste beim Bürsten aber wirklich der gesamte Lack entfernt werden.
Melanie
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Coco4K

ww-pappel
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Ich bin bei der Oberfläche auch bei Lack. Leider glaube ich, dass Schleifen nicht viel bringt, weil es vermutlich nicht so tief wie die Hundekrallenkratzer möglich ist. Und nach einem erneuten Einlassen würde der Boden bald wieder so aussehen, es sei denn, die Vierbeiner laufen in Zukunft mit Socken drüber...
Als geeignete Renovierungsmassnahme wäre ich eher beim Bürsten, was bedeuten würde, dass man die Oberflächenstruktur den sowieso vorhanden Kratzern annähert und sie damit integriert. Könnte zumindest bei den Kratzern parallel zur Faserrichtung funktionieren.
Gibt es eine Stelle, wo ihr das ausprobieren könntet? Es müsste beim Bürsten aber wirklich der gesamte Lack entfernt werden.
Melanie
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Ja, eine kleine Stelle werde ich dafür opfern. Viel "schlimmer" kann es ja eh nicht werden!

Uns ist auch bewusst, dass wir das nicht auf Dauer lösen können, wir hätten uns einfach für einen dunkleren Holzton entscheiden sollen (Nussbaum o. ä.). Je nachdem, wie nachhaltig das Schleifen und erneut Ölen bzw. lacken ist, machen wir das halt alle zwei Jahre. Irgendwann muss dann eh ein neuer Boden rein bzw. muss dann eine andere Lösung her. Die Dicke von 18 mm ist schnell abgeschliffen :emoji_grin:
 
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