CNC Alu-Schablone Lochraster 32/96mm

Haydnspass

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Hi zusammen,

ich habe die Möglichkeit mir eine sehr genaue Aluschablone für Lochraster 32 / 96mm CNC fräsen zu lassen.
Das ganze mehr oder weniger um mir den Kauf der Festool MFT Platten zu sparen und mir diese stattdessen dauerhaft selbst dann mit der Oberfräse zu fräsen.

Jetzt meine Frage: Wie würdet ihr die Schablone am besten gestalten? Ich dachte an:

1. 30mm Bohrung um mit Kopierring und 20mm Fräser die Platte zu fräsen

2. 20mm Bohrung, die MDF platte dann grob vorbohren und Löcher mit Bündigfräser (obenlaufendes Lager) entsprechend fräsen.

Für Variante 1 spricht aus meiner Sicht, dass es etwas weniger Aufwand ist, für Variante 2, dass es vermutlich präziser wird. Allerdings müsste ich dann beim Vorbohren vermutlich unterlegen.
Ich habe eine Festool OF 1400 bei der ja der Kopierreng in die Grundplatte eingerastet wird, ich kann mir allerdings schwer vorstellen, dass das auf wenige 1mu genau sein soll...

Habt ihr noch andere Ideen?

Viele Grüße
Lucas
 

Helibob

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Hi,
für was benötigt man wenige µm? - ansonsten bin ich auch an einer durchdachten Schablone interessiert.
Material hätte ich aktuell eine Compact-Platte - so heißen, glaub die beschichteten Kunstoffplatten - favorisiert.

Eine 30-er Bohrung ermöglicht auch 19 mm oder weniger (mit anderem Fräser), jedoch benötigt man entweder günstig positioniert Bohrungen mit entsprechenden Ø (in deinem Fall die 20,0 mm) zum Abstecken um "unendlich" mit der Schablone zu arbeiten.
Flexibler wäre man mit extra gedrehten Pin's (Ø 30,0 mm zu Ø 20,0 mm oder Ø 19,0 mm).

Gruß Matze
 

FredT

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Mach es aus Stahlblech 2mm, und 30er Bohrung, dazu noch 32er Raster daneben setzen, Dm5, das ist für die CNC ein Abwasch und du hast alle Möglichkeiten offen
 

Hondo6566

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Bei Raster 32 und 30er Bohrung bleiben zwischen den Löchern nicht viel Fleisch übrig. Das macht m.E. überhaupt keinen Sinn.
Ansonsten empfehle ich die recht günstige Schablone von Wolfkraft für System 32.
 

Haydnspass

ww-pappel
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Mit 32 meinte ich auch nur dass das ja die Basis für 96mm ist.

Die Lochreihe von Wolfcraft ist glaube ich gut, hilft mir aber nicht wirklich um rechtwinkligkeit herzustellen ...
 

KalterBach

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Bei Raster 32 und 30er Bohrung bleiben zwischen den Löchern nicht viel Fleisch übrig.
Du machst die beiden Lochreihen nicht in einer Reihe, sondern in zwei parallelen Reihen. Dann ist dein Bleichstreifen vielleicht 3 bis 5 Zentimeter breit und hat auf der einen Seite das 30er Raster und auf der anderen Seite das 32er Raster. :emoji_wink:

Die Lochreihe von Wolfcraft ist glaube ich gut, hilft mir aber nicht wirklich um rechtwinkligkeit herzustellen ...
Versuch macht klug. Ansonsten kann ich Dir das UJK Parf Guide System empfehlen. Ich habe die erste Version und damit kannst du in überschaubarer Zeit sehr präzise Lochraster für den MFT-Nachbau machen.
 

woodtr1

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Wenn du nicht auf dem gesamten Tisch sägen willst, reicht dir eine große Winkelschablone, der die hintere Anschlagsreihe bohrt und die Im rechten Winkel dazu stehende Reihe für den Anschlag der Führungsschiene. Wenn du diesen dann diagonal versetzen möchtest wird eine zweite Reihe mit 20er Bohrungen oder 30/20 Adapter benötigt.
Bohren würde ich mit der OF und Beschlagsbohrer für OF
 

magmog

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Hi zusammen,

ich habe die Möglichkeit mir eine sehr genaue Aluschablone für Lochraster 32 / 96mm CNC fräsen zu lassen.
Das ganze mehr oder weniger um mir den Kauf der Festool MFT Platten zu sparen und mir diese stattdessen dauerhaft selbst dann mit der Oberfräse zu fräsen.

Jetzt meine Frage: Wie würdet ihr die Schablone am besten gestalten? Ich dachte an:

1. 30mm Bohrung um mit Kopierring und 20mm Fräser die Platte zu fräsen

2. 20mm Bohrung, die MDF platte dann grob vorbohren und Löcher mit Bündigfräser (obenlaufendes Lager) entsprechend fräsen.

Für Variante 1 spricht aus meiner Sicht, dass es etwas weniger Aufwand ist, für Variante 2, dass es vermutlich präziser wird. Allerdings müsste ich dann beim Vorbohren vermutlich unterlegen.
Ich habe eine Festool OF 1400 bei der ja der Kopierreng in die Grundplatte eingerastet wird, ich kann mir allerdings schwer vorstellen, dass das auf wenige 1mu genau sein soll...

Habt ihr noch andere Ideen?

Viele Grüße
Lucas
Guuden,

wozu diese Präzisionsansprüche?
In einem MFT dienen die Löcher der Aufnahme von Spannelementen, da braucht's keine µ.
Bei Holz ohnehin sinnfrei.
 

jominho

ww-eiche
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Ich hab mir letztes Jahr im Internet eine CNC-gefräste Schablone auf Basis einer 2D-CAD-Datei für 40€ bestellt (siehe Foto). Obere Reihe 30mm Löcher für Kopierring, untere Reihe 20mm Löcher und 5mm Löcher (ursprünglich gedacht für Pins zur Ausrichtung an der Kante).
Ich hab letztens mal eine Test mit dem 20mm Beschlagbohrer für die OF gemacht. Leider haben die Löcher etwas Spiel. Werde es die Tage nochmal probieren und hoffe bessere Ergebnisse zu erzielen. Am Ende habe ich sonst 40€ für die Schablone und 50€ für den Beschlagbohrer ausgeben. Da hätte man sich auch mit jemandem das Parf-Guide-System teilen können. Gibt hier bestimmt genug Interessenten.


Ob man das nun braucht? Aus Sicht eines Profis, gelernt in DE, wahrscheinlich nicht.
Vielseitig ist es definitiv. Der MFT wurde ja z.B. genau unter anderem dafür gemacht...
 

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Haydnspass

ww-pappel
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Also es wird bei mir mit ziemlicher Sicherheit Alu werden, da wir keine Werkstätten bzw CNC für Holz auf der Arbeit haben.

Ob man die Präzision braucht kann ich schwer abschätzen schaden tut es aber sicherlich nicht. aber natürlich muss eine „unendlich“ Schablone deutlich präziser sein als die Anforderung an das Lochraster, denn der Fehler wird ja entsprechend multipliziert.

Vom Gefühl her tendiere ich glaube ich mehr und mehr zu einfachen 20mm Bohrungen im 96er Abstand, 2 Reihen a 3 Bohrungen. Dann einfach einen Bündigfräser nehmen und fertig. Benchdogs rein für Kante und weiterführen der Schablone.
Zwischen 20 und 19 mm Loch werde ich denke ich nicht hin und wechseln sondern mir nun einmal überlegen.
 

Zahltag

ww-robinie
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wenn man vorhat ne eigene schablone zu fräsen, sollte man sich andere bekannte größere schablonen mal angucken. sauter hat zb eine riesen schablone mit echt vielen löchern und co drin. je nach eigenen anspruch kann man die schablone gleich für all möglichen anderen kram mit einplanen. zb scharnierlöcher fräsen ohne neu ansetzen, indem die bohrungen in festen abständen vorhanden ist oder für kantenfräsen oder für bestimmte verbinder usw... die möglichkeiten sind riesig, wenn man sich damit in einen cad programm damit auseinandersetzt. auch andere werkzeuge wie eine "dominofräse" kann man sich problemlos mit cnc fertig bauen, indem man einen normalen fräser in eine kleine OF steckt und in einer schablone die nut fräsen lässt. usw...

das alles alles entscheide am ende ist die bestimmung der toleranz der bohrungen oder langlöcher/kerben bla bla bla. zu wenig spiel und das passt nicht vernünftig, zuviel spiel und man kann sich cnc schenken. unbedingt den grad beachten, der je nachdem entstehen kann.

wer mit ner 2-3mm schablone zufrieden ist, kann sich sowas übrigens auch easy selber erstellen und im internet liefern lassen. einfach als laserteil fertigen lassen. am besten in VA und das teil wird einen locker überleben.
 

Helibob

ww-robinie
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Du hast ja geschrieben, dass für dich das 32-Raster weniger wichtig relevant/ist.
Da die OF1400 eine Kopierhülse mit Schnellwechsel-Funktion hat, könnte man - sofern man will, als Idee - für die Bohrungen zwischen dem 96-Raster welche mit Durchmesser von 17 mm setzen.

@Zahltag: Der Tipp ist gut. Blöd nur, wenn man zu perfektionistisch veranlagt ist. :emoji_disappointed:

Gruß Matze
 
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