Carport für Wohnmobil

bazi62a

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Hi Leute,
Ich bin neu hier und dachte ich frage jetzt einfach mal die Profis wie was geht.
Nachdem ich mir bereits Wissen übers Internet angeeignet habe bin ich mir noch nicht sicher wie ich meinen Carport bauen soll. Bevor es nacher zu spät ist....
Per Bauantrag ist alles abgesegnet.

Also: Es wird ein Carport mit Satteldach, jede Seite 4 Pfosten 14x14 in 3,30m Länge.
Darauf jeweils ein Rähm 14x20 in 8m Länge. Pfostenabstand 2,40m.
Ich dachte mir ich mache Zapfen 5x10cm und 6-7cm tief. Befestigen später mit 16mm Eichennägel.
Kopfbänder später klar, wie lang weiss ich noch nicht.

Fragen hierzu wären ob die Zapfenverbindung ok ist oder andere Dimensionen oder zusätzliche Befestigung?
Kann ich die Kopfbänder feststrauben oder müssen die auch Zapfen haben?
Später kommt ein Satteldach mit Dachziegel drauf.

Eure Meinung würde mir sehr helfen.
Gruß, Guido
 

Snekker

ww-robinie
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Hallo Guido!
Du hast die Streben vergessen sonst wird das eine wackelige Angelegenheit. Die Zapfen sind ok. 4x10 hätte auch gereicht.
 

Gast aus Belgien

ww-robinie
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Ich weiss jetzt ja nicht wie das in Deutschland läuft, aber bei einem Bauantrag muss, hier in Belgien jedenfals, neben der Bauzeichnung auch die Statikberechnung vom Architekten vorgelegt werden.
Darin sind ja dann normal alle diese Fragen beantwortet.

Der Bauantrag ist der Antrag des Bauherrn auf eine Baugenehmigung für ein Bauvorhaben. In Deutschland werden Einzelheiten durch die Bauordnung und die Bauvorlagenverordnung des jeweiligen Bundeslandes geregelt. Im Normalfall ist für das Erstellen eines Bauantrags ein bauvorlageberechtigter Entwurfsverfasser erforderlich. Unter seiner Verantwortung werden die Bauvorlagepläne, Berechnungen usw. erstellt. Er unterzeichnet diese Unterlagen sowie die Bauantragsformulare, ebenso wie der Bauherr.
Quelle WIKIPEDIA
 

Gast aus Belgien

ww-robinie
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Mark, ich weiss noch nicht mal wo sein Wacken ligt :emoji_slight_smile: ich kenne nur ein Wacken und das ist noch nicht mal weit weg von mir.
 

Snekker

ww-robinie
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Hallo alle miteinander!
In Deutschland brauchst du für Garagen, Carports und Gartenhäuser keinen Architekten und auch keine Statikberechnung. Solange keine Menschen dauerhaft darin wohnen.
 

bazi62a

Gäste
Aber im Bauantrag steht doch nicht welche Schraube und welche Verbindung ratsam ist.
Und in Wacken ist sowieso alles anders :emoji_slight_smile:
 

Gast aus Belgien

ww-robinie
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Yep, in Wacken lich alles anders zu sein :emoji_grin:
Bauantrag= Bauvorlageplan + Berechnungen + ..... + ........

Das erscheint mir doch so dass ein Detailplan und die Statikberechnung eigentlich vorliegen müssten und darin sind dann doch die Verbindungen und Verbindungsmittel angegeben.

Um eine Carport Baugenehmigung zu beantragen, sollte man sich über die folgenden Punkte im Klaren sein: Je nach Bundesland zu Bundesland gibt es für den Bau eines Carports eigene baurechtliche Vorschriften, die ebenfalls auch die Carport Baugenehmigung bestimmen. In Bundesländern wie Thüringen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Sachsen kann man einen Carport ohne jegliche Baugenehmigung errichten. Man muss hierbei nur das zuständige Bauamt der jeweiligen Gemeinde (Stadt-, Kreisverwaltung) informieren.
Die gesetzlichen Bestimmungen und kommunalen Vorschriften finden sich in der Landesbauordnung (LB:emoji_open_mouth:, die das bundesweite Bauantragsverfahren regeln. Wenn Sie einen Antrag für eine Carport Baugenehmigung stellen, müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

-Bauzeichnungen im Maßstab 1: 100 (Grundriss, Schnitt, Ansicht)
-eine genaue Baubeschreibung Ihres Carports
-Statik (bitte vom Hersteller geben lassen)
-Lageplan im Maßstab 1: 500 (dieser darf nicht älter als zwei Jahre alt sein)
-Flurkarte (muss ebenfalls aktuell sein, nicht älter als zwei Jahre)
-Antragsformular für das Bauamt

Darum ja auch warum ich schrieb dass ich nicht weiss wo Dein Wacken liegt, denn gerade in zum Beispiel Schleswig-Holstein ist eine Baugenehmigung für ein Carport (und damit ein Bauantrag) nicht nötig, dort besteht nur eine Meldepflicht.
Wenn Du aber aus welchen Gründen auch immer einen Bauantrag (im echten Sinn des Wortes) gestellt hast, dann hast Du eine Bauzeichnung und eine Statikberechnung.
Hierin wären dann alle Deine Fragen beantwortet.

Auch ist Deine Info etwas mager:
2 x 4 Pfosten von 140/140 x3300
2 x 8m 140/200
Kopfbänder irgendwann, Abmessungen noch unbekannt ......
Satteldach irgendwann, Abmessungen unbekannt ......

Und dann hört es eigentlich auf :emoji_frowning2:

Sei mal ehrlich, wie soll man mit solchen mageren Angaben hilfreiche Ratschläge geben?
 

Krummer Nagel

ww-eiche
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Hi Leute,
Ich bin neu hier und dachte ich frage jetzt einfach mal die Profis wie was geht.
Nachdem ich mir bereits Wissen übers Internet angeeignet habe bin ich mir noch nicht sicher wie ich meinen Carport bauen soll. Bevor es nacher zu spät ist....
Per Bauantrag ist alles abgesegnet.

Also: Es wird ein Carport mit Satteldach, jede Seite 4 Pfosten 14x14 in 3,30m Länge.
Darauf jeweils ein Rähm 14x20 in 8m Länge. Pfostenabstand 2,40m.
Ich dachte mir ich mache Zapfen 5x10cm und 6-7cm tief. Befestigen später mit 16mm Eichennägel.
Kopfbänder später klar, wie lang weiss ich noch nicht.

Fragen hierzu wären ob die Zapfenverbindung ok ist oder andere Dimensionen oder zusätzliche Befestigung?
Kann ich die Kopfbänder feststrauben oder müssen die auch Zapfen haben?
Später kommt ein Satteldach mit Dachziegel drauf.

Eure Meinung würde mir sehr helfen.
Gruß, Guido

Sehr geehrter Herr Auftragskiller,

zu Ihrer Frage ob die Zapfen die richtige Dimension haben: normalerweise rechnet man mit einem Drittel der Querschnittsbreite der Säule/der Pfette. In diesem Fall ergibt sich 14:3= 4,667cm...Von daher würde ich die Zapfen 4,5cm dick machen und das Zapfenloch etwas größer.

Zu den Kopfbändern: fachlich richtig ist es diese auch mit Zapfen (Größe wie oben) zu verbinden.
Zumal das ganze mit Ziegeln gedeckt wird und das Ding auch noch in Wacken steht sollte man da schon auf sehr gute Festigkeit achten, sonst fällt es beim ersten Soundcheck vom WOA wieder um...:emoji_wink:

Schöne Grüße (auch an die Firefighters)

Nagel
 

bazi62a

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Na, geht doch. War doch auch nicht schwer meine Frage... Danke.
Einfacher wäte es für mich wenn ich die Kopfbänder ohne Zapfen mache. Denn wir müssen den 8m langen Balken mit einem Bagger raufheben, daher ist es denke ich sehr schwer in über 3m Höhe die Kopfbänder mit den Zapfen da reinzufummeln. Die gehen ja nicht mehr rein, wenn der Balken schon aufliegt.
Reicht es von der Stabilität wenn ich die Kopfbänder mit entsprechenden Konstruktionsschrauben befestige?
 

Gast aus Belgien

ww-robinie
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Na, geht doch. War doch auch nicht schwer meine Frage... Danke.

Dann ist ja alles klar und die Bauanfrage war dann wohl nur ein Witz ....... aber gut, wieder mal ein Grund mehr Anfragen von lustigen Neulingen nur noch sporadisch zu beantworten.
Geht auch ....... und vor allem spart meine Zeit.
 

bazi62a

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Das war kein Witz, für sowas habe ich keine Zeit.

Ich hatte lediglich Fragen zu den Verbindungen. Was im Bauantrag steht weiss ich selbst, nämlich gar nix. Noch nicht mal wie weit die Sparren auseinander sein sollen.
Es geht auch nicht um meinen Beruf oder wo Wacken ist. Wer das nicht weiss, gehört sowieso erschossen :emoji_slight_smile:

Sorry, bin hier wohl im Hausfrauen Forum gelandet.
 

elchimore

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Das war kein Witz, für sowas habe ich keine Zeit.

Ich hatte lediglich Fragen zu den Verbindungen. Was im Bauantrag steht weiss ich selbst, nämlich gar nix. Noch nicht mal wie weit die Sparren auseinander sein sollen.
Es geht auch nicht um meinen Beruf oder wo Wacken ist. Wer das nicht weiss, gehört sowieso erschossen :emoji_slight_smile:

Sorry, bin hier wohl im Hausfrauen Forum gelandet.

Hallo Neuling, komm mal wieder runter!!! 1. gibbet auf der Welt mehr wie nur dein Wacken. 2. sind wir hier ein Freiwilligen Forum nach dem Motto jeder hilft jedem so gut er kann! Dafür sind aber oft gewisse Informationen hilfreich. 3. Ein bisschen Höflichkeit schadet nie, du bist es, der hier kostenlos Hilfe bekommen wilst! 4. Wenn das zuviel verlangt ist geh zu dem der deinen Bauantrag gemacht hat und frag ihn, wie du es genau ausführen sollst oder einen Zimmermann in deiner Nähe (dürfte aber beides mit Kosten verbunden sein). 5. Doch, Angaben im Profil tragen schon dazu bei sich ein Bild von der ganzen Sache zu machen, zum Beispiel wo du herkommst. Wenn dann aber nur Grütze drinnsteht fallen auch die Antworten entsprechend aus. 6. Denk über deine Ausdrucksweise nach, hier schlagen immer mal wieder so Typen wie du auf. Die Bereitschaft im Forum sinkt von mal zu mal auf so schwammig formulierte Nachfragen von Neulingen zu antworten. 7. Neine es ist nicht das Hausfrauenforum!!

So ab ins Bettchen kleiner Troll!
Micha
 

bazi62a

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Zumindest war Einer dabei der auf meine Fragen geantwortet hat. Mehr kann man nicht erwarten...
 

Snekker

ww-robinie
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Hallo Mark und Harald!
Ihr beide findet es wohl witzig, euch auf Kosten anderer zu amüsieren? Ich finde das überhaupt nicht witzig! Da kommt jemand und hat eine konkrete Frage und ihr habt nichts Besseres zu tun ihn durch den Kakao zu ziehen. Dies ist das Forum Neuling fragt Profi und kein Karnevalsverein. Wenn ihr euch amüsieren wollt tut das wo anders. Vielleicht sollte man mal den Moderator auf euch aufmerksam machen.
 

hütte

ww-birnbaum
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Hallo Guido,

ja, dieses Forum war schon mal besser.

Was dein Anliegen betrifft: Ich würde alles mit bauaufsichtlich zugelassenen Holzbauschrauben (Durchmesser 8 oder 10mm, kleiner Kopf, kein Tellerkopf, entsprechende Länge) verbinden, pro Anschluss mindestens 2 Stück. Wegen der bei Knotenverbindungen immer vorhandenen Hirnholzverschraubung, müssen die Schrauben unter etwa 30 Grad geneigt eingedreht werden (googlen: Verbindungen mit Holzbauschrauben (geneigt angeordnete), oder auch mal einige meiner früheren Beiträge lesen).

Holzbauschraube z.B. für die Verbindung von Posten 14/14 mit Rähm 14/20 (das ist ein ungünstiger, teurer Querschnitt) 8 x 400 (ohne Ansenkung) oder 8 x 300 (mit 100 bis 120mm Ansenkung). Allerdings braucht man da schon einen leistungsfähigen Schrauber (Drehmoment so um 80 bis 100 Nm).

Kopfbänder (Länge etwa 80 bis 120cm) sind auf jeden Fall erforderlich. Der Satteldachaufbau oberhalb der Rähmbalken sollte auch als Aussteifungsscheibe ausgebildet sein. (Wie sieht die Dachkonstruktion aus? Wie werden die Pfosten mit dem Fundament verbunden?). Die Kopfbänder kann man auch gut mit entsprechenden Holzbauschrauben mit Rähm und Pfosten verbinden, wobei hier immer vorgebohrt werden muss.

(Was hier einige zu Baugenehmigung und BauO bzw. LBO versucht haben loszuwerden, kann man nicht ernst nehmen; einfach ignorieren.)

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hütte
 

bazi62a

Gäste
Danke für Deine ausführliche Erklärung.
Soweit hab ichs dann, für die Pfosten mache ich Zapfen. Hatte schon angefangen zu fräsen.
Die Kopfbänder mit Schrauben. Das hatte ich bereits gegoogelt, war mir nur nicht sicher obs auch reicht, ist ja doch schon etwas höher als ein normaler Carport.
Deswegen brauchte ich auch die Baugenehmigung. Einerseits braucht man die, andererseits steht da nicht viel zur Konstuktion drin.
Das ganze steht auf H-Anker mit 50x50x80 Punktfundamenten. Sparren 6x12 in 80cm Abständen, 4cm Rispenband quer übers Dach.
Ich wollte auf keinen Fall diese hässlichen Blechwinkel zum verbinden.
Aber jetzt sollte alles klar sein.
Danke und Gruß,
Guido
 

Gast aus Belgien

ww-robinie
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Hallo Guido,

ja, dieses Forum war schon mal besser.


(Was hier einige zu Baugenehmigung und BauO bzw. LBO versucht haben loszuwerden, kann man nicht ernst nehmen; einfach ignorieren.)

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hütte

Ach Hütte, man kann natürlich auch ein Pferd von hinten aufzäumen .......
Dass diese Carport durch einenBauantrag abgesegnet sein soll, war eine Info die der TE selber hier gegeben hat.
Und für den Rest, Reaktionen als Deine hierüber sollte man dann besser auch nicht ernst nehmen .......
Aber begreifend lesen ist leider eine Eigenschaft die nicht jedem gegeben ist, vor allem wenn einem die Scheuklappen zu einem Tunnelblick zwingen.
 

Snekker

ww-robinie
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Hallo alle miteinander!
Was regt ihr euch so auf. Baugenehmigung oder nicht das ist doch nicht unser Bier! Hier ging es allein um die frage der Zapfenmaße. So wie ich das kenne, sind die Zapfen immer 40mm breit, weil der Kettenstemmer eben diese Maße vorgibt. Da es sich hier um einen Privatbau handelt, steht es dem Bauherrn frei die Maße nach oben zu verändern. 50mm Zapfenbreite, bei einer Zapfenlänge von 100mm ist ok.
 
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