Brauche einen guten Topf

ger-247

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Le Creuset muss es ja nicht zwingend sein. Gibt viele Anbieter die Gussbräter und -töpfe machen.
Unser Lieblingssuppentopf ist ein 5l von ??? Und hat 50€ gekostet. Ich wage mal zu behaupten, das man den Unterschied zu Le Creuset nicht schmeckt. :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:
Die Hitzeverteilung ist in Guss einfach genial.
 

quenten

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ein Freund (Gastronom) hatte mir die Töpfe von Spring aus der Brigade Serie empfohlen.
Spring kann ich auch empfehlen. Töpfe aus der Cristal Serie hatte meine Mama seit min. 40 Jahren. Das besondere ist dass nicht nur eine Schicht als Wand hochgezogen wird, sondern der ganze Topf denselben Aufbau hat. D.h. die Seite wird wie der Boden in Mehrschicht hochgezogen. Dadurch hat man unten außen auch keine Kanten oder Rillen sondern eine Rundung, also prima beim reinigen. Diesen Aufbau kann man auch als Nachteil sehen da die Wand heißer wird und beim Einkochen auch an den Seiten mehr anbrennen/backen kann.

Haben auch mal ein neueres Set mit Glasdeckeln gekauft, meine Mama meinte dass die neuen tatsächlich etwas schlechter sind. Vielleicht wurde der Mehrschicht-Aufbau geändert über die Jahrzente. Sind ja auch seit 2010 in Solingen ansässig und keine Schweizer mehr.

Die Glasdeckel sind nicht so schön beim säubern, haben natürlich mehr Kanten und Rillen in denen sich Dreck sammelt.

Die Volcano Pfannen finde ich auch sehr gut (bis auf die mit reiner Keramikbeschichtung, gibt es aber nicht mehr), leider bieten die den Wiederbeschichtungsservice nicht mehr an.
 

Rookie77

ww-robinie
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Wir haben diverse Sachen von Staub hier. Ähnlich wie LeCreuset, aber ohne die halluzinogenen Farben. Vorhin noch Smashed Burger in der Grillpfanne gemacht, weil die Zeit zu knapp für den Keramikgrill war.

Plan B wäre der klassische Petromax. Da muss man sich jedoch in Sachen "Reinigung" einiges abgewöhnen.
 

PrimaNoctis

ww-robinie
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So viel Resonanz - ich fasse mich kurz und habe das noch nicht alles durchgearbeitet.

Könntet ihr bitte konkrete Modelle, am besten mit Link, empfehlen? Fissler, WMF und Co haben ja ganz unterschiedliche Serien.

Sag mal eine Literangabe? Was schwebt dir vor?
7-10 Ltr. wäre denke ich gut. Ganz grob, aber wirklich aus der Hüfte geschossen.

Was sicherlich NICHT gewünscht ist:
  • schwer
  • Guss
  • Emaille
Ich bin da bei Edelstahl, möglichst ohne Beschichtung und möglichst mit geringer Anbrenngefahr - das passiert hier derzeit öfter mal.
Derzeit haben wir ältere MCC Töpfe (AMC Klone) im Set. Der größere hat ca. 24cm Durchmesser und ist innen 10cm hoch. Der ist deutlich zu klein. Rechnerisch sind das 4 Ltr. abgerundet. Eine Grundausstattung ist also vorhanden.


Dann brauchst du einen für 24 oder 28cm Herdgröße.

Die WMF (günstige Linie aus Fernost) Provence Topfserie hab ich als Set, da ist einer in 24cm mit rd. 6 Liter dabei. Da passt was rein, nur kein ganzes Schwein. Bevor du dir einen kaufst, kauf lieber das ganze Set, ist billiger.
Ganze Schweine kann ich auf der Bandsäge zerteilen. (Oder gefrorene Elche.)
Im Ernst: Danke, gucke ich mir an. Hätte gedacht, die deutsche WMF Serie wäre besser. Spannend.
Was genau ist der Vorteil beim Mehrschichtaufbau? Dass die Hitze nicht nur von unten kommt? Sorry für die blöde Frage.




Wenn ich mir von meiner Frau ein Werkzeug oder eine Maschine oder ein Fahrrad wünsche, will sie aber ganz genau wissen, was.
Pullis kauft sie so. Ich würde (TM) mich erstmalfragen, ob ein Topf ein Werkzeug oder ein Pulli ist.
Richtig. Ich mach jetzt aber die Recherche und schlage ihr dann was vor.


ein Freund (Gastronom) hatte mir die Töpfe von Spring aus der Brigade Serie empfohlen. Gibt es mit Metall- oder Glaseckel. Die haben in den Restaurant und Cateringküchen alle Töpfe, Sauteusen usw. davon. Nur die ganz großen Töpfe (>10 l) sind bei hm von der Metro.
Ich hab ein Set und extra Kasserollen und Pfannen vor 12 Jahren mit der neuen Küche wg. Induktion angeschafft und bin nachwievor absolut zufrieden. Kommen auch immer in den Spüler und sehen noch fast wie neu aus.
Zum Schmoren gibt’s dann noch nen großen LeCreuset-Bräter
Danke, kannte ich nicht.
Kannst du was spezifisch zum Anbrennen von so Sachen wie Curry, Chilli oder auch Reis sagen? So einen Aufbau hatte ich noch nie in Benutzung.
Der hier wäre sicher praktisch, mit 2,5kg aber auch schwer: https://www.spring.ch/haushalt/topf...htopf-hoch-mit-deckel-brigade-premium?c=40045


Team Metro Edelstahl, aus der Anforderung lese ich mindestens 8l. Das wäre mir in Guss und von le creuset zu schwer.
Weißt du grob, was der beim Metro kostet? Karte wäre vorhanden und die Empfehlung kam ja mehrfach.


Kennst Du Tischer (www.tischer.de) in der Tullastraße in Heidelberg?
Kenne ich, ja. Danke für den Tipp.
Hast du bei den Spring einen Unterschied zu sagen wir "normalen" Töpfen der normalen Preisklasse bemerkt? Würde mich interessieren.

Spring kann ich auch empfehlen. Töpfe aus der Cristal Serie hatte meine Mama seit min. 40 Jahren.

Die Glasdeckel sind nicht so schön beim säubern, haben natürlich mehr Kanten und Rillen in denen sich Dreck sammelt.
Danke auch dir, sehr hilfreich.
Ich wäre zwecks Reinigung beim Metalldeckel.
 

fried.chycken

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Es gibt auch in der Metro verschiedene, ich denke zwischen 40 und 70 € werden die meisten liegen.
Ich würde die Herdplatte ausmessen und dann vor Ort mal gucken, was es im passenden Durchmesser so gibt. Induktionstauglich steht meistens dran, dann gibt's sicher noch unterschiedliche Höhen und unterschiedliche Bodentypen. Vermutlich würde ich nicht den dünnsten Boden nehmen und sonst einfach den Topf aussuchen, der mir im Gesamtpaket am meisten zusagt.

Ich mag zum Beispiel flache Edelstahldeckel, nicht die gewölbten gläsernen, aber das ist ja Geschmackssache.
 

SchweißerSchnitzer

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Wenn Blechdeckel, dann wär ich bei Zwilling bei der Twin Classic Serie. Die geräumigen Griffe sind super.

z.B. 28cm Durchm. und 14.5cm hoch "Bratentopf" (8.5 L)
(das wäre meine Wahl)
oder noch mehr Volumen:
28cm D. und 28 hoch "Fleischtopf"
(find ich übertrieben, wenn sie nicht Fußballmanschaften bekochen will)

beide ab ca. 70 Euro zu bekommen.
 

WoodyAlan

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Gusseisen Bräter oval 10l von bbq Torro. Unverwüstlich, alles was zum Schmoren oder braten is wird perfekt.
 

Astlochfräser

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Wichtig ist ein dicker und gut magnetisierbarer Boden - das spart Energie.

Ich persönlich verwende de Buyer Töpfe und Pfannen aus Frankreich, und kann die guten Gewissens empfehlen. Besonders zufrieden bin ich mit der Kupferpfanne mit Stahlkern. Preislich sind die allerdings etwas höher angesiedelt.

/Georg
 

Küstenharry

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Der große Zwilling Topf wäre wirklich noch was für uns zum Knochen auskochen und Apfelsaft sterilisieren.
Als Alltagssatz haben wir Fissler.
 

Stromtrooper

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Wichtig ist ein dicker und gut magnetisierbarer Boden - das spart Energie.

Ich persönlich verwende de Buyer Töpfe und Pfannen aus Frankreich, und kann die guten Gewissens empfehlen. Besonders zufrieden bin ich mit der Kupferpfanne mit Stahlkern. Preislich sind die allerdings etwas höher angesiedelt.

/Georg
Was mich bei so Firmen wundert, ist das da nirgends steht wo die produziert wurden
 

Astlochfräser

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Meine sind bei WMF produziert...
WMF gehört zur SEB Group - In Geislingen werden schon seit ein paar Jahren keine Töpfe mehr gefertigt, da defizitär. Ist mittlerweile alles ins Ausland verlagert. SEB hat auch Rowenta, Tefal, Krups und afaik Moulinex inne. Die andere renommierte Firma Märklin (ebenfalls Geislingen) produziert das meiste seit über 15 Jahren in Ungarn.
 

IngoS

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Hallo,

schon mal über einen Instant Pot nachgedacht? Druckkochtopf, slow cooker, Reiskocher, Joghurtbereiter.... Wesentlich komfortabler als ein Schnellkochtopf durch eigene Regelung.
Besonders interessant für Gerichte, die lange kochen müssen, Grünkohl, Gulasch, Kichererbsen, Fleisch.....
Durch die eigene Heizung hat man, gerade bei Festlichkeiten eine Feuerstelle mehr. Der Innentopf ist aus Edelstahl und relativ leicht, ohne störende Griffe. Wir haben das 5,7l Modell und benutzen es sehr häufig.

Gruß

Ingo
 

inselino

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So tut mir Leid aber als Naturwissenschaftler schmerzt hier schon wieder alles, daher eine kurze Korrektur:

Beschichtungen sind nicht der Teufel denn das Zeug wird ja genommen, weil es eben nicht chemisch reagiert. Entsprechend selbst wenn du das Teflon mechanisch abkratzt geht das im wesentlichen durch den Körper durch. Deutlich gefährlicher sind
a) die Acrylamine beim Anbrennen
b) Der Schnaps nach dem Essen

Und ein dicker Topfboden spart auch keine Energie. Was soll der denn sparen? Wird der von alleine warm? Nur weil das Gericht "länger warm" bleibt spart das keine Energie, die habe ich ja vorher zu viel aufgewendet um den Boden aufzuwärmen. Ein doppelt so großer Nachtspeicherofen spart auch keine Energie, nur weil er das Zimmer länger warm hält.
Ich habe jetzt gebraucht über Kleinanzeigen die Intensa Serie von Fissler wegen der Deckel die man Einhaken kann, dass habe ich mal bei ner Freundin gesehen und fand es wirklich praktisch. Der größte dort ist aber meine ich 24cm das könnte schon wieder fast du klein für die Anforderungen sein.
 

fried.chycken

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Beschichtungen sind nicht der Teufel
Natürlich nicht, aber sie tragen auch nicht dazu bei das Produkt besonders langlebig zu machen.
Außerdem werden bei der Herstellung oft PFAS (polyfluorierte Alkylverbindungen) verwendet, von denen zumindest manche krebserregend sind und mittlerweile an jedem Punkt der Erde nachweisbar sind. In der EU ist die Herstellung und das Inverkehrbringen mittlerweile verboten, aber in der fertigen Pfanne ist davon quasi nix drin, das bedeutet also, dass in Herstelländern weiter damit hantiert wird.

Nachdem ich bei vielen Dingen, die ich kaufe, auf Langlebigkeit achte, versuche ich mich natürlich auch an langlebigen Töpfen und Pfannen. Ich brate zum Beispiel sehr gern in Stahl- und Gusseisenpfannen. Pfannkuchen bekomme ich da nicht hin, dafür muss halt dann doch die beschichtete her.
 

IngoS

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So tut mir Leid aber als Naturwissenschaftler schmerzt hier schon wieder alles, daher eine kurze Korrektur:

Beschichtungen sind nicht der Teufel denn das Zeug wird ja genommen, weil es eben nicht chemisch reagiert. Entsprechend selbst wenn du das Teflon mechanisch abkratzt geht das im wesentlichen durch den Körper durch. Deutlich gefährlicher sind
a) die Acrylamine beim Anbrennen
b) Der Schnaps nach dem Essen

Und ein dicker Topfboden spart auch keine Energie. Was soll der denn sparen? Wird der von alleine warm? Nur weil das Gericht "länger warm" bleibt spart das keine Energie, die habe ich ja vorher zu viel aufgewendet um den Boden aufzuwärmen. Ein doppelt so großer Nachtspeicherofen spart auch keine Energie, nur weil er das Zimmer länger warm hält.
Ich habe jetzt gebraucht über Kleinanzeigen die Intensa Serie von Fissler wegen der Deckel die man Einhaken kann, dass habe ich mal bei ner Freundin gesehen und fand es wirklich praktisch. Der größte dort ist aber meine ich 24cm das könnte schon wieder fast du klein für die Anforderungen sein.

Hallo

na ja,

so halb richtig.

Wen eine Beschichtung verkratzt, oder verbrannt ist, hat sie ihre Wirkung verloren und so ein Topf, bzw. Pfanne ist schlechter, als eine unbeschichtete. Unbeschichtete Töpfe können ein Leben lang halten, beschichtete nicht.

Ein richtig gebauter Mehrschichtboden hält den Boden auch beim Aufheizen plan, wodurch der Wärmeübergang besser ist und Energie gespart wird. Dünne Böden neigen zum Verziehen und der Topf wird zum Wackeldackel. Leider habe ich hier noch so ein Anschauungsobjekt rumstehen.
Der dickere Boden verteilt die Wärme auch gleichmäßiger auf den Topfboden, wodurch punktuelles Anbrennen von Gerichten vermindert wird.

Gruß Ingo
 

welaloba

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Nachtrag: bei Fissler gibt es immer noch die Großküchenabteilung namens Profi collection. Grosse Töpfe, Preise auch groß. Leicht zu finden bei Google.
 

ChrisOL

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bei der Herstellung oft PFAS (polyfluorierte Alkylverbindungen) verwendet, von denen zumindest manche krebserregend sind und mittlerweile an jedem Punkt der Erde nachweisbar sind. In der EU ist die Herstellung und das Inverkehrbringen mittlerweile verboten

PFAS ist ein ziemlich großes Thema, das umfasst mehrere Tausende Verbindungen. Für die Industrie gibt es klare Ansagen von der Politik, ein Verbot wird kommen, Zielsetzung in den nächsten 5 Jahren. Das Zeugs reichert sich als überall an. Für viele Anwendungen gibt es bisher allerdings wenig Alternativen. Bis auf Asthma Spray und ganz wenige andere Beispiele wird es keine Ausnahmen geben.

Wenn das EU weit umgesetzt ist schränkst du aber schon den Gebrauch in der Industrie massiv ein. Klar, was in anderen Teilen der Welt passiert wird man damit nur mittelfristig ändern können. Aber auch in den großen Wirtschaftsnationen erkennt man das viele Dinge sich doch richtig anfühlen.

Als Konsument war ich überrascht wo mir diese Ewigkeitschemikalien begegnen. Pizzakarton, Outdoorkleidung, Beschichtungen in Pfannen, Backpapier nur die bekanntesten Beispiele zu nennen. Soweit ich das bisher verstanden haben werden für Konsumenten Backpapier und Pfannen mit PFAS dieses Jahre verboten oder sind es schon.
 
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