Bleibt die Kaminscheibe durch "richtiges" Heizen sauber?

ClintNorthwood

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Moin Leute,

eben gerade sagte der Schornsteinfeger, dass jeder beim Heizen eines Kamins etwas verkehrt macht ,dessen Scheibe nicht sauber bleibt.
Gibt es Kaminnutzer unter euch, deren Scheibe tatsächlich klar und sauber bleibt?

Wir verheizen bis jetzt nur eine Kiefernart (stand halt auf dem Grundstück) , die irgendwie nach Thuja riecht. 3 Jahre gelagert, wirklich knochentrocken und federleicht. Ich komme mir vor wie ein Heizer auf einem Dampfer. Kaum ist der Brennofen voll, sieht man nach ca. 45 min nur noch Glut. Zu nass ist es demnach nicht und federleicht. So schnell wie es in Flammen steht ist manchmal kaum zu glauben. Und am Schornstein ist keine Rauchentwicklung zu sehen.
5 Bäume davon in einer Höhe von so 10 -15 m und etliche uralte Thujabäume haben wir gefällt.

Mache ich da einen Denkfehler? Liegt das am Holz oder übertreibt der Schornsteinfeger mit "Richtig heizen erspart das Scheibenputzen".

VG
 

Küstenharry

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harzhaltige Hölzer rußen.
Unsere Scheibe wird halt auch irgendwann schwarz. Momentan Kiefer.
es liegt aber auch an der optimalen Befüllmenge.
 

IngoS

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Hallo,

zu wenig Luftzufuhr und zu viel Auflage führen zu Ruß.
Auch wenn nur ein Scheit im Ofen liegt, schwelt es gerne vor sich hin.
Ordentlich Glut und Hitze verbrennen Rußablagerungen nicht nur an der Scheibe, auch die Ausmauerung muss sauber sein.
Aber ja, Kiefer neigt zum Rußen.

Gruß Ingo
 

Curby

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Mein Pelletofen verballert die Pellets so, dass von 100kg knapp ein Eimer Asche übrig bleibt. Der Rauch ist quasi transparent, auch der Schornsteinfeger wird in Zukunft seltener kommen, weil der Schornstein quasi sauber ist.

Dennoch ist meine Scheibe dreckig.
 

Hoosier

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Gibt es Kaminnutzer unter euch, deren Scheibe tatsächlich klar und sauber bleibt?
das halte ich für ein Gerücht. Meiner Erfahrung nach kann der Ruß an der Scheibe nicht generell verhindert werden, man hat aber Einfluss auf die Qualität der Verbrennung und damit auf die Zeit, bis die Scheibe schwarz wird. Die Punkte wurden oben ja schon genannt: Holzart, Feueraufbau, hohe Temperatur durch ordentliche Glut usw.

Vielleicht ist es einfach ein Kommunikationsproblem: meine Scheibe bleibt die ersten 10-15 Heizungen sehr sauber, dann fängt es langsam an sichtbar zu werden, und dann pendelt es sich bei einem gewissen Schwärzungsgrad ein. Ich putze max einmal pro Heizperiode bei regelmäßigem Einheizen.
 

wilhelm62

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Mein Pelletofen verballert die Pellets so, dass von 100kg knapp ein Eimer Asche übrig bleibt. Der Rauch ist quasi transparent, auch der Schornsteinfeger wird in Zukunft seltener kommen, weil der Schornstein quasi sauber ist.

Dennoch ist meine Scheibe dreckig.
Die Scheibe meines Pelletofen ist auch nach einer Zeit etwas verrußt. Das ist aber normal u. lässt sich mit etwas Glasreiniger u. Küchenkrepp leicht entfernen.
Beim Pelletofen kann aber auch nicht so viel falsch machen.
Es sei denn, man verwendet feuchte und/oder minderwertige Pellets.
Und natürlich muss die Brennmulde regelmäßig von der sich bildenden 'Schlacke' befreit werden, sonst setzen sich die Löcher für die Luftzufuhr zu.
Der Hersteller meines Pelletofens (Rika) gibt mind. eine Reinigung pro 24 Stunden an.
Das mag bei Öfen mit Kipprost anders sein.
 

pb57

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Ein bißchen "beschlägt" (man kann es noch nicht einmal 'verrußen' nennen) die Scheibe unseres Kamins auch, vorzugsweise rechts und links oben, etwa eine Handbreit unter dem oberen Rand der Brennkammer. Ich denke, das Bild rührt daher, daß die Abgase, die an der Decke des Brennraums nach vorne zur Abluftöffnung geleitet werden, anfänglich noch nicht heiß genug sind und die Rußpartikel sich dann absetzen können, vor allem, weil der Abluftstrom teilweise nach unten abgelenkt wird und sich weiter abkühlt. Im Laufe der Zeit aber, wenn die Verbrennung so richtig in Gang gekommen ist, wird dieser Besatz von der genügend heißen Abluft regelmäßig wegge"putzt".
Ich denke aber auch, daß das verheizte Material eine große Rolle spielt: Anfänglich haben wir ausschließlich Nadelholz genutzt, da war die Scheibe - außer daß es viele Harzspritzer gab, die dann verrußten - immer deutlich schwärzer als jetzt, wo wir Buche, Ahorn o. ä. einsetzen. Außerdem ist die Brenndauer nun um einiges länger.
Daß der Verrußungsgrad mit der Ofentemperatur zusammenhängt, ist mir klar geworden, als wir in der Anfangszeit hin und wieder diese Preßholzbriketts (vorzugsweise diese zylindrischen) aufgelegt haben: da konnte man quasi zugucken, wie Scheibe und Schamott sich aufhellten und klärten.
 
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Todde

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Hallo,
zum Reinigen reicht bei uns ein Spritzer Wasser und zusammengeknülltes Zeitungspapier. Geht schnell, ist eh am Ofen und reduziert den Putzmitteleinsatz.
Gruß, Todde
 

SebastianThiel

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Es gibt Öfen, da bleibt die Scheibe tatsächlich länger sauberer, wie bei anderen Öfen.
Früher oder später, hat man aber bei allen keinen Durchblick mehr.
Selbst bei Pelletöfen, wo die Luft quasi rausgesaugt wird, ist das so.
 

Manuel_

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Ich würde sagen unsere bleibt/wird sauber.

Beim Anzünden rußt es ein bisschen, das geht aber später wieder weg.
Also die Schamottsteine sehen nach dem Abbrennen sehr sauber aus, die Scheibe hat außenrum einen dunklen Rand, aber die Fläche selber ist frei.
Weil letzte Woche die Scheibe verrußt war und ich das so nicht kannte habe ich daran sogar gemerkt, dass eine Dichtung verrutscht war. Dichtung ist jetzt wieder an ihrem Platz und die Scheibe brennt sich auch wieder sauber.

Aber unser Ofen ist auch sehr hochwertig und ich verfeuere zu 90% trockenes Hartholz.
 
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