Blasenbildung auf Tischoberfläche

prie54

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Hallo,

habe letztes Jahr eine Bierzeltgarnitur deren Lackbeschichtung nicht mehr schön war, abgeschliffen und mit Klarlack (gerollt) neu lackiert.
Nach mehreren Tagen habe ich nochmals eine zweite dünne Lackierung aufgebracht.
Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.
Dieses Jahr wurde die Garnitur bereits mehrfach genutzt - stets darauf geachtet, daß sie nicht naß wurde bzw. immer abgedeckt im Trockenen stand.
Leider mußte ich jetzt nach den "Hitzetagen" feststellen, daß die Tischoberfläche gelitten hat und mehrere Schadenstellen aufweist.
O.K. entweder ignorieren - oder abschleifen und neu lackieren - bloß dann welchen "hitzebeständigen" Klacklack nehmen???
Habe ein Foto angehängt.

Grüsse von Peter
 

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    Blasenbildung auf Tischfläche - P8100404.JPG
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WinfriedM

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Ich kann gar keine Blasen erkennen, sieht eher aus, als würde da Lack fehlen. Im ersten Moment dachte ich an Wespenfraßpuren.

Was für Lack hast du denn verwendet? Ich vermute mal wasserbasiert?
 

prie54

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Ich kann gar keine Blasen erkennen, sieht eher aus, als würde da Lack fehlen. Im ersten Moment dachte ich an Wespenfraßpuren.

Was für Lack hast du denn verwendet? Ich vermute mal wasserbasiert?

Hallo,
richtig - Blasen sind keine mehr da. Stell Dir aber vielleicht mal vor, da waren welche und denen ist die Luft ausgegangen. Dann siehst genau so aus!
Du kannst mir glauben, da fehlt kein Lack.
Und Wespenfraß? Momentan fressen die Wespen wie toll an unseren Renekloden im Garten, aber bestimmt nicht am Lack vom Tisch, zumal der ja, wie ich geschrieben habe "immer abgedeckt war".

Grüsse von Peter
 

WinfriedM

ww-robinie
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Glasurit dürfte recht vernünftig sein und Kunstharzlacke sind in der Regel auch unkritischer. Von daher finde ich das eine gute Wahl. Vorstellbar wäre, dass Harze im Holz hochdrücken. Die können einen recht großen Druck aufbauen.

Da wäre nochmal die Frage, ob die Oberfläche vor Neulackierung gut vorbereitet war, damit der neue Lack auch gut haftet.
 

prie54

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Glasurit dürfte recht vernünftig sein und Kunstharzlacke sind in der Regel auch unkritischer. Von daher finde ich das eine gute Wahl. Vorstellbar wäre, dass Harze im Holz hochdrücken. Die können einen recht großen Druck aufbauen.

Da wäre nochmal die Frage, ob die Oberfläche vor Neulackierung gut vorbereitet war, damit der neue Lack auch gut haftet.

Hallo,

der alte Lack war vollständig abgeschliffen bevor die Neulackierung vorgenommen wurde.

Grüsse von Peter
 

WinfriedM

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Dann würd ich sagen, ist alles korrekt und unauffällig. Vielleicht kannst du mit einer sehr feinen Kanüle und Einmalspritze den Lack stark verdünnt drunterspritzen. Im günstigsten Fall siehst du dann kaum noch was davon. Es gibt so 1ml Spritzen mit fester Kanüle für Insulin. Lack mindestens 1:1 verdünnen.
 

glenwood25

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Hallo,

der alte Lack war vollständig abgeschliffen bevor die Neulackierung vorgenommen wurde.

Grüsse von Peter

Hallo,

in deinem ersten Post schreibst du:
" Nach mehreren Tagen habe ich eine zweite dünne Lackierung ..."
Die Frage ist: Wurde die 2. Lackschicht mit oder ohne Zwischenschliff aufgebracht?
Ohne Zwischenschliff könnte es zu partiellen Lackablösungen kommen.
Oder es hängt mit dem abdecken zusammen.

Gruß
Gerhard
 

veter

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ja,

sehe ich auch so wie der bomber mit der schönen email: Da hat wohl was Fremdes, das kurzzeitig mit dem Lack in Berührung kam. seine Wirkungen gezeigt.
 

prie54

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Hallo,

in deinem ersten Post schreibst du:
" Nach mehreren Tagen habe ich eine zweite dünne Lackierung ..."
Die Frage ist: Wurde die 2. Lackschicht mit oder ohne Zwischenschliff aufgebracht?
Ohne Zwischenschliff könnte es zu partiellen Lackablösungen kommen.
Oder es hängt mit dem abdecken zusammen.

Gruß
Gerhard

Hallo,
vor 2. Lackierung wurde mit 240er Schleifpapier angeschliffen.

Grüsse von Peter
 

prie54

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Dann würd ich sagen, ist alles korrekt und unauffällig. Vielleicht kannst du mit einer sehr feinen Kanüle und Einmalspritze den Lack stark verdünnt drunterspritzen. Im günstigsten Fall siehst du dann kaum noch was davon. Es gibt so 1ml Spritzen mit fester Kanüle für Insulin. Lack mindestens 1:1 verdünnen.

Hallo,
"den Lack stark verdünnt drunterspritzen" .
Ich denke doch, daß der schadhafte Lack zumindest entfernt werden müsste?

Grüsse von Peter
 
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