Best Practice: Überblattungen

Markus1204

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Moin zusammen,
ich bin gerade dabei ein einfaches Getränkekistenregal zu bauen. Es wird komplett aus Kanthölzern, die mittels Überblattung mit einandern verbunden werden, gefertigt.
Überblattungen habe ich bislang immer mittels Kappsäge oder TKS hergestellt - geht alles und mit etwas Nacharbeit wird es auch recht ordentlich.
Auch in Erläuterungen und Videos etc. wird diese Methode häufig empfohlen.

Was ich mich gerade frage:
Wieso findet man so wenig über Überblattung die mittels OF hergestellt werden? Zum Einrichten wird etwas mehr Zeit benötigt - dafür entfällt die Nacharbeit und man kann recht einfach mehrere Werkstücke in einem Durchgang fräsen. Zeitlich müssten die Methoden also ungefähr auf einem Niveau liegen. Dazu kommt natürlich, dass die gefrästen Flächen (gute Fräser vorausgesetzt) sehr ordentlich werden müssten und damit eine geleimte Verbindung mehr Festigkeit bekommt.

Übersehe ich etwas oder ist die OF für Überblattung tatsächlich die beste Alternative?
 

benben

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Die Flächen mit der OF werden sicher nicht besser als gesägt. Es kommt etwas auf die Abmessungen an, aber 2 Einstellungen an der Kreissäge und dann alles drüber schieben ist zeitlich schon sehr schnell. Denke das dauert it der OF deutlich länger, auch ohne den Bau von Vorrichtungen.

Gruss
Ben
 

IngoS

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Moin zusammen,
ich bin gerade dabei ein einfaches Getränkekistenregal zu bauen. Es wird komplett aus Kanthölzern, die mittels Überblattung mit einandern verbunden werden, gefertigt.
Überblattungen habe ich bislang immer mittels Kappsäge oder TKS hergestellt - geht alles und mit etwas Nacharbeit wird es auch recht ordentlich.
Auch in Erläuterungen und Videos etc. wird diese Methode häufig empfohlen.
Übersehe ich etwas oder ist die OF für Überblattung tatsächlich die beste Alternative?
Hallo

Gerade für ein Regal ist eine Verbindung mit Schlitz bzw. Zapfenloch und Zapfen sinnvoller.
Arbeite dich da mal ein.
Ansonsten gibt es viele Möglichkeiten, eine Überblattung herzustellen. Es hängt sehr von der Werkzeugausstattung und den persönlichen Vorlieben ab, was einem am zielführendsten erscheint. Die beste Lösung gibt es nicht.

Gruß Ingo
 

joh.t.

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Mach gerade Uk für Badezimmer. Alles Überblattung. Kreissäge und Kappsäge. Leim dran 2 Schrauben fertig.
 

Markus1204

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Die Flächen mit der OF werden sicher nicht besser als gesägt.
Da kommt es vielleicht auf die Säge an. Mit der Kappsäge ist es mir nicht möglich jeden Schnitt exakte mit der gleichen Tiefe durchzuführen. Da drückt man mal etwas mehr von oben und schon ist man 0.5-1mm tiefer als der Rest. Ich benutze da die Festool KS60.

Gerade für ein Regal ist eine Verbindung mit Schlitz bzw. Zapfenloch und Zapfen sinnvoller.
Arbeite dich da mal ein.
Das habe ich mir für ein etwas größeres Projekt vorgenommen. Aktuell geht es darum, das Regal möglichst einfach zu halten. Da es nicht im Wohnraum steht ist die Optik nicht so entscheidend.
 

odul

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Die beiden vorigen Nachrichten hatte ich vom Handy geschrieben. Deswegen waren sie etwas knapp.

Geschraubte Verbindungen sind sehr stabil, wenn man ein oder zwei Dinge beachtet:

Schraubendurchmesser sollte min. 5, besser 6mm sein. Da muss man natürlich vorbohren, sonst sprengt man das Holz. Für 6mm Schrauben bohre ich meist 5mm vor. Ausgerissen ist mir dabei noch nie eine Schraube.

Bei den üblichen Senkkopfschrauben ist es ganz wichtig anzusenken. Ansonsten spalten die Senkköpfe beim Eindrehen auch das Holz. Da die 6er Schrauben auch recht große Köpfe haben, verteilen sie das Anzugsmoment gut und es ergeben sich belastbare Eckverbindungen.

Zusätzlichen Leim verwende ich dann grundsätzlich NICHT.


Wenn es doch Überplattungen sein sollen, könntest du auch etwas schummeln:
Nimm gewöhnliche (gehobelte) Latten. Leime oder schraube 2 Latten jeweils zusammen. Die eine Latte ist durchgängig. Die zweite Latte setzt du aus kurzen Stücken so zusammen, dass sich die Aussparungen für deine Überplattungen ergeben.
 

JannikOS

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Die beiden vorigen Nachrichten hatte ich vom Handy geschrieben. Deswegen waren sie etwas knapp.

Geschraubte Verbindungen sind sehr stabil, wenn man ein oder zwei Dinge beachtet:

Schraubendurchmesser sollte min. 5, besser 6mm sein. Da muss man natürlich vorbohren, sonst sprengt man das Holz. Für 6mm Schrauben bohre ich meist 5mm vor. Ausgerissen ist mir dabei noch nie eine Schraube.

Bei den üblichen Senkkopfschrauben ist es ganz wichtig anzusenken. Ansonsten spalten die Senkköpfe beim Eindrehen auch das Holz. Da die 6er Schrauben auch recht große Köpfe haben, verteilen sie das Anzugsmoment gut und es ergeben sich belastbare Eckverbindungen.

Zusätzlichen Leim verwende ich dann grundsätzlich NICHT.


Wenn es doch Überplattungen sein sollen, könntest du auch etwas schummeln:
Nimm gewöhnliche (gehobelte) Latten. Leime oder schraube 2 Latten jeweils zusammen. Die eine Latte ist durchgängig. Die zweite Latte setzt du aus kurzen Stücken so zusammen, dass sich die Aussparungen für deine Überplattungen ergeben.
Also wenn er das Ding aus Kanthölzern baut ist 60 mm vermutlich deutlich zu kurz und vorbohren und senken total unnötig.
Habe ich noch nie gemacht (bei Kanthölzern) und die schrauben sind so auch nicht gedacht. Deshalb haben sie ja i.d.r. den Schaftfräser und den senkkopf, damit eben diese Schritte entfallen.
Ansonsten stimme ich dir zu, geschraubte Verbindungen sind heutzutage extrem halt und belastbar.
Vielleicht redet ein Zimmermann aber auch von anderen Kanthölzern, als ein Tischler. Für mich geht das bei 10/10 los.
Alles darunter ist Zaunpfosten oder Dachlatte :emoji_wink:
 

Herbert 10

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Da kommt es vielleicht auf die Säge an. Mit der Kappsäge ist es mir nicht möglich jeden Schnitt exakte mit der gleichen Tiefe durchzuführen. Da drückt man mal etwas mehr von oben und schon ist man 0.5-1mm tiefer als der Rest. Ich benutze da die Festool KS60.


Das habe ich mir für ein etwas größeres Projekt vorgenommen. Aktuell geht es darum, das Regal möglichst einfach zu halten. Da es nicht im Wohnraum steht ist die Optik nicht so entscheidend.

Da hast du vollkommen recht .
Auch mit der Formatsäge wird sowas nicht 100 pro glatt .

Mit der OF aber sehrwohl :emoji_wink:

Ich mach aber auch meistens mit der KS - Dann ev noch nachhobeln.
 

odul

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Also wenn er das Ding aus Kanthölzern baut ist 60 mm vermutlich deutlich zu kurz und vorbohren und senken total unnötig.
Habe ich noch nie gemacht (bei Kanthölzern) und die schrauben sind so auch nicht gedacht. Deshalb haben sie ja i.d.r. den Schaftfräser und den senkkopf, damit eben diese Schritte entfallen.
Ansonsten stimme ich dir zu, geschraubte Verbindungen sind heutzutage extrem halt und belastbar.
Vielleicht redet ein Zimmermann aber auch von anderen Kanthölzern, als ein Tischler. Für mich geht das bei 10/10 los.
Alles darunter ist Zaunpfosten oder Dachlatte :emoji_wink:
Ja, natürlich braucht man hinreichend lange Schrauben :emoji_wink:

Es argumentiert natürlich jeder aus seiner eigenen Erfahrung heraus. Bei mir sind es meist 18mm Leimholzplatten oder 16mm Dekorspan, die ich an den Ecken verschraube. Damit die Platten auch immer ohne Spalt zusammen kommen, nehme ich Schrauben mit Teilgewinde. Die aufgeschraubte Platte wird dann nur vom Schraubenkopf gehalten. Deswegen große Durchmesser.

Und ohne Ansenken hatte ich zu oft Ärger mit tiefen Rissen. Erst recht, wenn die Köpfe wirklich plan ins Material rein sollen. Und angesenkt sitzen sie einfach kraftschlüssiger.

Auch wenn ich etwas aus 60x60 bauen würde, würde ich vorbohren. Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast: Interessant zu wissen.
 

JannikOS

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Ja, natürlich braucht man hinreichend lange Schrauben :emoji_wink:

Es argumentiert natürlich jeder aus seiner eigenen Erfahrung heraus. Bei mir sind es meist 18mm Leimholzplatten oder 16mm Dekorspan, die ich an den Ecken verschraube. Damit die Platten auch immer ohne Spalt zusammen kommen, nehme ich Schrauben mit Teilgewinde. Die aufgeschraubte Platte wird dann nur vom Schraubenkopf gehalten. Deswegen große Durchmesser.

Und ohne Ansenken hatte ich zu oft Ärger mit tiefen Rissen. Erst recht, wenn die Köpfe wirklich plan ins Material rein sollen. Und angesenkt sitzen sie einfach kraftschlüssiger.

Auch wenn ich etwas aus 60x60 bauen würde, würde ich vorbohren. Wenn du andere Erfahrungen gemacht hast: Interessant zu wissen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass wir den te unterschiedlich verstanden haben. Bei dem, was du beschreibst bist du ja eher beim Möbelbau, ein Regal aus Kanthölzern zusammen bauen klingt für mich eher rustikal und mächtig als ein filigranes Möbelstück.
Bei dem was du beschreibst würde ich evtl auch vorbohren.
Beruflich bei großen Querschnitten nahezu nie, Ausnahme Sparren.
 

odul

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Schrauben mit Fräsrippen an den Senkköpfen, wo man laut Werbung nicht mehr senken muss, bin ich bis jetzt mit Skepsis begegnet. Wohlgemerkt aus meiner Anwendung "Verbindung dünner Plattenmaterialien" heraus.

Würde mich echt interessieren, ob die Fräsrippen an den Köpfen in der Praxis was bringen. Wer kann da aus seiner Praxis was beitragen?
 

odul

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Hm, ne 6er läßt sich natürlich in einen 120er Balken natürlich problemlos reindrehen und einen Schönheitswettbewerb will man damit auch nicht gewinnen.

Aber müsst ihr nicht ab und an auch mal dicke Hölzer miteinander verschrauben? So mit 12x250 z.B.? Was macht ihr da?
 

JannikOS

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Hm, ne 6er läßt sich natürlich in einen 120er Balken natürlich problemlos reindrehen und einen Schönheitswettbewerb will man damit auch nicht gewinnen.

Aber müsst ihr nicht ab und an auch mal dicke Hölzer miteinander verschrauben? So mit 12x250 z.B.? Was macht ihr da?
Entweder zusehen, dass man durch das kürzere Holz schraubt oder ne 400er tellerkopf durch, auch ohne vorbohren.
Wobei wie gesagt bei Sparren bohren wir das meistens auch vor weil es sonst nervig wird aber dann nur durch das zu befestigende Holz.
Sowohl schrauben, als auch schrauber sind so gut, dass das meistens gar nicht nötig ist
 

IngoS

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Würde mich echt interessieren, ob die Fräsrippen an den Köpfen in der Praxis was bringen. Wer kann da aus seiner Praxis was beitragen?
Hallo,

Habe etliche Quadratmeter OSB verlegt. Dazu VA Schrauben mit Bohrspitze und Fräsrippen unter dem Kopf. Da brauchte ich nichts vorzubohren, Die Köpfe verschwanden auch klaglos in der Oberfläche und es sind auch keine Schrauben übergedreht oder abgerissen. Würde ich immer wieder verwenden.

Beispiel

Gruß

Ingo
 

Túrin

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Die Verschraubung in OSB ist m.E. auch für bündiges Eindrehen günstiger, weil die Platten eh "luftig" sind und den Schraubenköpfen entsprechend Platz bieten. Bei Massivholz bringen diese Rippen m.E. nach nix. Je härter das Holz, umso schwieriger. Für einen sauberen Schraubenkopfsitz ist Senken angesagt. Wenn man sich diese Rippen genau anschaut, können die gar nicht fräsen.
 

KalterBach

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Ich habe all mein OSB mit handelsüblichen Spanplattenschrauben verlegt. Da ist keine Fräsrippe oder Ähnliches am Kopf. Das geht prima in OSB oder Spanplatte.

In Massivholz musste ich immer vorbohren und senken. Auch in Weichholz.
 

JannikOS

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Hm, ne 6er läßt sich natürlich in einen 120er Balken natürlich problemlos reindrehen und einen Schönheitswettbewerb will man damit auch nicht gewinnen.

Aber müsst ihr nicht ab und an auch mal dicke Hölzer miteinander verschrauben? So mit 12x250 z.B.? Was macht ihr da?
Sorry, glaube ich hab dich gestern falsch verstanden, dachte du hättest Holzmaße angegeben und dich vertippt aber du bezogst dich vermutlich auf die Schraubenmaße.
Die Vollgewinde und TK haben i.d.r Durchmesser 8 oder 10, bei uns meistens 8.

Lg
 

Cybo

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Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung und klinke mich daher hier mal mit ein. Konkret geht es um 24x48 mm Dachlatten, die einen Rahmen für eine Unterkonstruktion an der Garagenwand ergeben sollen.

Mir ist das Prinzip der Überblattung klar und meine Testschnitte auf der Tischkreissäge sind ebenso okay wie die mit der Kappsäge. Was mich zur Frage führt: Lohnt sich das bei Dachlachten? Gibt das wirklich mehr Stabilität (dann gerne) oder würde das sogar meine Konstruktion schwächen.

Hab ich das auch richtig verstanden, dass man besser nur schraubt und nicht klebt, damit die Latten ein wenig Arbeiten können?
 

odul

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Da ist wohl einer großer Anteil von Geschmacksache bei. Schreiner arbeiten mit Holz. Überplattungen und Langlöcher kommen aus einer Zeit, wo es keine ordentliche Schrauben zu bezahlbaren Preisen gab. Sie hatten ihren Sinn, wenn man Bautiefe sparen musste.

Schau dir das Bild aus dem vorigen Post an. Die Überplattungen sind vollkommen unnötig. Du kannst stumpf verschrauben oder auf die Ecken Blechwinkel setzen. Oder du setzt waagrechte Latten um Lattenstärke zurück und die senkrechten drauf. Platz ist in dem Bild kein Thema.
 

LaettaLight

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Hallo @Markus1204,
um wieder auf das eigentliche Thema der zurück zu kommen:
Ich verwende beide Methoden und habe bei der Methode mit der Fräse den Vorteil, dass der Grund sauberer wird, aber man häufig mit Ausrissen zu kämpfen hat, da ja Hirnholz gefräst wird, bzw, quer zur Faser. Also immer ein Holz dahinter spannen, gerade bei Nadelhölzern.

Grüße
Tobias
 

odul

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Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung und klinke mich daher hier mal mit ein. Konkret geht es um 24x48 mm Dachlatten, die einen Rahmen für eine Unterkonstruktion an der Garagenwand ergeben sollen.

Mir ist das Prinzip der Überblattung klar und meine Testschnitte auf der Tischkreissäge sind ebenso okay wie die mit der Kappsäge. Was mich zur Frage führt: Lohnt sich das bei Dachlachten? Gibt das wirklich mehr Stabilität (dann gerne) oder würde das sogar meine Konstruktion schwächen.

Hab ich das auch richtig verstanden, dass man besser nur schraubt und nicht klebt, damit die Latten ein wenig Arbeiten können?
Ich habe eigentlich das Thema, das als erstes zu klären ist, übersprungen:

Warum willst du überplatten?
Weil du es so gerne machen möchtest? Dann ist das Hobby und das braucht keine Begründung. Also leg los.
Weil du auf der Suche nach der technisch besten Lösung ohne Rücksicht auf Zeit und Geld bist? Dann musst du mehr zu den technischen Details sagen. Wobei es vermutlich egal ist. Die Lösungen dürften ungefähr gleichwertig sein.

Warum willst du überhaupt eine Verkleidung in der Garage bauen?

Überplattungen mit 12mm Materialstärke haben noch ein anderes Problem:
Nimmst du Schrauben 4x20, dann gehen die in die untere Überplattung nur 8mm tief rein. Das zu wenig. Nimmst du längere, gucken die hinten raus. Da reißt man sich dann gerne die Finger dran auf. Dann ist da, wo die Überplattung hin muss, vielleicht gerade ein Astloch. Dann trägt da gar nix mehr.
 
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