Beschläge und Detailausführung Doppelflügeltür

dominikh

ww-ahorn
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Hallo zusammen,

seit Langem steht wieder mal ein "echtes" Holzprojekt an - für meine überschauliche Werkstattgröße schon an der Grenze des Machbaren. Aber gut: wird schon :emoji_wink:.

Ich darf für einen unbeheizten Zubau (Geräteschuppen in Massivbauweise) eine Doppelflügeltür bauen. Nachfolgend mal paar relevante Eckpunkte, damit ihr euch das vorstellen könnt:
  • Türstock (bereits gebaut): ausgeführt als Lärche massiv in 86 x 72mm mit einem Falz (15 x 28 mm), untenist ein verzinkter Stahlwinkel 60/60/6 mm eingelassen - bündig mit dem Falz, damit die Dichtung dann schön anliegen kann.
  • Lichte Maße: 196 cm (Breite) x 200 cm (Höhe)
  • Türenöffnung nach außen
  • Erhofft wird brauchbarer Schallschutz (da die Werkstatt anschließt) und kein unkontrollierter Luftaustausch :emoji_slight_smile:
Da tauchen jetzt leider doch mehr Fragen auf als erhofft, wo ich aktuell noch unschlüssig bin - wo ich ein wenig auf Erfahrung/Wissen von euch hoffe.

Bei den Türen selbst bin ich ein wenig unschlüssig hinsichtlich der Ausführung. Die Doppelflügeltür wird den Elementen schon ein wenig ausgesetzt sein - zwar ist im Regelfall nicht mit Niederschlag auf den Türen zu rechnen, allerdings knallt die Sonne stundenlang direkt drauf. Wir hatten am selben Standort bisher eine von einem Tischler gefertigte Türe welche innen und außen mit 3S-Platte Lärche 19 mm auf einem ~34 mm starken Rahmen verleimt ist. Die 3S-Platte hat das die letzten 5 Jahre auch nicht ganz spurlos überstanden :emoji_wink:. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer "erprobten" Konstruktionsempfehlung. Ich würde eine 3S-Platte Douglasie/Lärche in 27 mm verhältnismäßig günstig bekommen (günstiger als die 19 mm Variante) und könnte so eine ähnliche Konstruktion wie im Bestand (auf Rahmen aufgeleimte 3S-Platten) machen.
Seht ihr hier einen Sinn? Oder würdet ihr eine "reguläre Konstruktion" mit Türfriesen und "Aufdoppelung außen" bevorzugen? Ich sehe bei gefälzten oder Nut-/Feder-Aufdoppelung ein das Potential für "viel Bewegung"?

Zudem bin ich unschlüssig hinsichtlich der Türbänder. Ich hätte 6 Baka C1-20WF "über", bin mir aber nicht sicher ob ich die wirklich außen sichtbar montieren will. Kennt ihr "leistbare" Varianten wie das weniger aufdringlich (verdeckt/innen?) ausgeführt werden kann? Ich habe ansonsten nur Varianten gefunden wo mich die Bänder allein 600 Euro kosten würden - das ist schlicht nicht drin für diese untergeordneten Türen.

Ich hoffe "man kennt sich" aus mit meinen Fragen und danke schon mal jetzt für die Unterstützung!

Schöne Grüße,
Dominik
 

dominikh

ww-ahorn
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Guten Abend,

da gab's ja gar keine Resonanz... :emoji_disappointed:

Die "Türkonstruktion" an sich ist mittlerweile klar. Es wird ein "Sandwich" mit beidseitiger Beplankung durch 27 mm Dreischicht in Lärche. Somit kommen wir auf eine Türenstärke von 88 mm. Muss dann zwar sehen wie ich den geplanten "Sicherheitsbeschlag" integriere, welcher für max. 72 mm Türstärke konzipiert ist, aber wird mir was einfallen.

Als Bänder habe ich mich für Simonswerk Baka Protect 4010 entschieden. Konnte die privat zufällig recht günstig ergattern, die sagen mir von den Details her ganz gut so. Frässchablone für den Rahmenteil habe ich gebaut (habe nur einen 16 mm Nutfräser) und in einem Reststück getestet - sieht soweit mal gut aus:

1748374015600.png

Nach wie vor unschlüssig bin ich hinsichtlich der Ausführung des Steh- und Gehflügels. Für den Stehflügel dachte ich an einen Treibriegel, welcher oben und unten "greift".

Beim Gehflügel liebäugele ich mit einer Mehrfachverriegelung, weiß aber nicht auf welche Details ich hier achten muss. Die Mehrfachverriegelung wäre für mich in erster Linie aus "mechanischen Gründen" interessanter als die "herkömmliche" Variante mit "einfacher" Verriegelung im Zentrum der Türe.
Gibt's hier Empfehlungen? Bin leider was das anbelangt ziemlich blank und leicht überfordert ob der ganzen Möglichkeiten der Beschlagshersteller...

Danke und schöne Grüße
 
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