Beschaffung Massivholzplatten

Olombo

ww-pappel
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Moin zusammen!

Ich hoffe ich frage hier als neue nicht direkt was dummes, aber nach Stundenlanger Suche bei diversen Herstellern etc. bin ich einfach noch immer nicht weiter.

Der Plan: Ein Massivholzbett

Die Voraussetzungen: Maschinenbauer (ich), keine zwei Linken Hände, Sehr gutes "allgemein-Haushaltswerkzeug" (Akkuschrauber, Stichsäge, Handkreissäge etc), Transportmöglichkeit für notfalls auch etwas mehr Strecke und schlussendlich Motivation :emoji_wink:

Die Vorgabe: Keilgezinkte Leimholzplatten NoGo; Durchgehende Lamellen nur wenn absolut nicht erkennbar (bisher quasi nicht gefunden).

Der Wunsch: Die Platten, welche ich benötige aus jeweils einer getrockneten Bohle; ober/unterseite gehobelt; Seiten mindestens gesägt. Stärke ab 40mm; unbehandelt (soll geölt oder gewachst werden). Mir ist bewusst, dass es nicht günstig wird, die Gefahr von Verzug hatt und Sackeschwer wird. Aber Furnier oder "Klebeholz" (Leimholzplatten) mag ich eben einfach nicht....muss ich somit durch :emoji_wink:

Das Problem: Ich finde keinen, der mir das so liefern kann in den Maßen mit dem 1-Bohlen-Wunsch. Habt ihr eine Idee? Beim Schreiner um die Ecke war ich bisher nicht, weil ich vermute da in mehrere tausenden zu enden...

ca. Maße (abhängig von Stärke der Bretter):
2 Stück 2000x300
1 Stück 2500x300
1 Stück 2500x400
1 Stück 2000x400

Am liebsten Kernesche....aber Eiche wäre wenn nicht möglich auch OK!

Um Ideen oder Ratschläge wäre ich wirklich dankbar!

Grüße
Ron
 

Olombo

ww-pappel
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Sollte ich vielleicht dazu sagen: Das Ganze darf ruhig etwas rustikaler sein! Also keine Arbeits/Tischplattenoberfläche ohne jegliches Astloch o.ä. Nahe an der Natur passt eher besser!

Grüße
Ron
 

yoghurt

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Hallo Ron,
ja, das ist ein Job für den Schreiner.

Das Problem besteht prinzipiell darin, dass nicht aufgetrennte Bohlen sich verziehen. Hinzukommt dass solche Bohlen in der Mitte oft Risse haben.

Ich würde einem Kunden in so einem Fall vorschlagen passende breite Bohlen zu kaufen (am Besten gemeinsam mit dem Kunden aussuchen), den Kern herausschneiden und die Bretter dann gestürzt wieder zu verleimen. So würde sich das Arbeiten der beiden Bretthälften einigermaßen gegenseitig aufheben und es bleibe ein sehr naturnaher Look. Das sollte in Esche wie in Eiche machbar sein.
 

Olombo

ww-pappel
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Hi,

verdammt ich habs gerochen :emoji_wink:

Interessante Technik übrigens...kannte ich nicht (eher Holz Neuling eben).

Tja dann werde ich mal nen örtlichen aufsuchen in der Hoffnung dannach nicht komplett verzweifelt ein Spanplatten-Billigscheis zu bestellen weil Preislich in unerreichbaren Sphären.... :emoji_wink:

Grüße
Ron
 

steigerwälder

ww-robinie
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oder du versuchst es mal direkt in einem Sägewerk. so manches besitzt dann auch die passenden Maschinen um dir eventuell bei deinem anliegen helfen zu können.
 

Olombo

ww-pappel
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Hi,

hatte ich auch schon überlegt.... Problem dürfte sein, dass Leuts wie ich denen schätze ich mal eher lästig sind :emoji_wink: Aber Versuch wärs wert ich schau mal was es in der Gegend so hatt...

Danke
Ron
 

steigerwälder

ww-robinie
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also ich kann jetzt nur von mir und meiner gegend sprechen. ich hab im umkreis von 20 km 6 sägewerke/-r. wenn da einer auf arrogant macht, bitteschön, ich kann auch beim nächsten kaufen.
muss ich aber auch nicht, weil sie durchgehend sehr hilfsbereit sind:
Auswahl, verladen, paar Reststücke usw. sind immer im preis dabei, ein sägerauhes auftrennen wird ebenfalls gern für ein Trinkgeld erledigt.
also:
einfach mal freundlich auf die herren zu, dann wird das schon.
sag aber direkt was du damit bauen möchtest.
 

Olombo

ww-pappel
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Hi,

nagut dann schaue ich da mal vorbei! Gerade auch noch als Alternative KVH Eiche gefunden, welches von den Maßen her ausreicht wenn 2 gestapelt. Könnte ich mir gut vorstellen, wenn die Trennfuge so hergerichtet wird dass es aussieht wie gewollt (evtl. noch mit Beleuchtung etwas spielen....). Das wäre massiv; verarbeitbar für mich und kommt der Optik sehr nah. Preiswert obendrin und mit Verzug sollten Probleme in Grenzen bleiben denke ich...

Irgendwie werd ich was finden; evtl. komme ich nochmal mit der ein oder anderen Nachfrage :emoji_wink:

Danke euch!

Grüße
Ron
 

TheWoodTinkerer

ww-eiche
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... Beim Schreiner um die Ecke war ich bisher nicht, weil ich vermute da in mehrere tausenden zu enden...

Nö, so teuer sollte das nicht werden. Ich hab mal überschlagen, dass du für die benötigten Rohmengen bei Eiche etwas unter 500,-€ und bei Esche etwas über 300,-€ Material liegen solltest. Dann kommt aber noch die Arbeit dazu: Besäumen, Hobeln, ggf auftrennen und gestürzt verleimen.
 
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