Ausrichtbeschlag für Haustüren

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von holztill, 25. April 2020.

  1. holztill

    holztill ww-nussbaum

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    Moin zusammen,

    hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Ausrichtbeschlägen für Haustüren gesammelt?
    Muss eine Kiefer-Rahmentür mit ca. 10mm Verzug (mittig Hohl) ausrichten.
    Haben schon den Versuch gewagt, auf der Glasfalzseite einen 30x8mm Flachstahl hochkant einzufräsen.
    Stahl leider nicht stabil genug. Nun die Frage, ob so eine Ausrichtbeschlag helfen könnte?

    Danke für eure Erfahrungen...
     
  2. Guuden,

    yep, OPO hat welche im Programm die stark genug für HTs sind.
    Haefle und Andere ebenfalls:

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    Ich hoffe nicht Dein Gewärleisungsprob, die sind eigentlich keine Nachrüstteile.

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  3. Snuppi

    Snuppi ww-ahorn

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    Hallo,
    wie magmog schon schrieb. Es gibt einen wo in neu gebaute schon mit integriert wird C sowie einen für nachträglichen Einbau hinterm Stulp vom Schloß. Bei IV 68 Eiche funktioniert er, bei IV 80 hatte ich da keinen Erfolg erzielen können. Bei 100mm Föhre wäre es einen Versuch wert. Davor aber mit Kunden absprechen, das es auch nicht funktionieren kann. Kostenklärung im Vorfeld sollte auf alle Fälle gemacht werden.
    Gruß
    Stefan
     
  4. holztill

    holztill ww-nussbaum

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    95
    Moin Stefan,

    hattest du die bei der Eiche auch nachträglich montiert? Warum hat es bei der 80er nicht geklappt? Und hinterm Schloßstulp funktioniert ja nicht wirklich :emoji_wink:

    p.s. musste erstmal nach "Föhre" googlen... :emoji_slight_smile:
     
  5. Snuppi

    Snuppi ww-ahorn

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    Oberbayern
    Hi, sowohl als auch! Beim nachträglich Einbauen kenn ich nur die Version hinterm Stulp.
    Die 80er Eiche ist da wohl stärker als die Gewindestangen.
    Ja Föhre ist ein Begriff den nur die älteren Semester verwendet haben. Sowas verwende ich gerne weiter, das solche Bezeichnungen nicht aussterben!
     
  6. wasmachen

    wasmachen ww-robinie

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    OT: Föhre ist hier der gängige Begriff... als Kiefer wird, wenn überhaupt, ne astlose Föhre bezeichnet.:emoji_grin:
     
  7. brubu

    brubu ww-esche

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    Hallo zusammen
    Generell sollte man bei diesen Ausrichtbeschlägen abklären ob sie für Massivholztüren geeignet sind. Aus meiner Erfahrung eher
    für Türblätter aus Plattenwerkstoffen. Vor etwa 5 Jahren habe ich einen Plano ZT in eine massive Haustüre von 1917 eingebaut.
    Türe gestemmt in Eiche. Hat funktioniert aber hart an der Grenze was die Spannkräfte angeht. Hauptsächlich ist die Türe heute
    gut weil innen ein gedämmtes Doppel vorgehängt wurde. Somit sind die Klimaunterschiede im Bereich des Massivholzes kleiner
    geworden.
    Föhre ist viel weicher von daher sollte es funktionieren. Eingefräst habe ich von der Fläche und dann mit dem Doppel abgedeckt.
    Die Zugkräfte sollten nahe an der Oberfläche liegen. Bei Eiche wäre ich heute vorsichtiger, bzw. der Beschlag sollte stärker sein
    als der den ich verwendet habe.
    Beschläge ist lt. Anleitung von Schachermayer. Der Plano HT hat nur eine grössere Bohrtiefe, sonst ist er nicht stärker gebaut.

    Gruss brubu
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2020
  8. holztill

    holztill ww-nussbaum

    Beiträge:
    95
    Moin zusammen,
    ich habe das ganze mal ausprobiert. Musste den Beschlag in den Glasfalz einbauen (nicht ideale Bedingungen). Aber leider konnte hier nicht genug Kraft aufgewendet werden, um die Tür zu richten! Kommt sicherlich auch auf die Holzkräfte an, aber in meinem Fall war die Kiefer sehr stark :emoji_wink:
    Also wie Stefan schon schrieb: Kann funktionieren, muss aber nicht!
    Ich würde es nicht mehr ausprobieren, da der Aufwand recht hoch und der Beschlag ja auch paar euronen kostet...
     
  9. brubu

    brubu ww-esche

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    Hallo Till
    Schade, dass es nicht funktioniert hat. Habe eben noch einmal die Anleitung durchgeschaut und gesucht ob die Beschläge wirklich für
    Massivholztüren geeignet sind. Offenbar schon, jedenfalls keine anderen Hinweise gefunden. Eine Türe so zu richten ist schon etwas an der
    Grenze zum Murks wie ich es bereits beschrieben habe. M10 Gewinde ist dafür zu fein. Die nötigen Kräfte sind zu gross, besonders wenn
    nicht an der Oberfläche eingefräst werden kann.

    Gruss brubu
     
  10. beppob

    beppob ww-robinie

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    Ort:
    Oberallgäu
    Grüß Euch,

    und wenn man Pech har, dann kann man im Frühjahr und im Herbst antanzen und nachstellen, wenn sich Temperatur, Luftfeuchte usw ….ändern :emoji_fearful:
     
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