Antrittspfosten (Geländer) auf Holzbalken befestigen?

woody worm

ww-pappel
Registriert
25. April 2010
Beiträge
5
Ort
Heidelberg
Hallo Forum,

ich möchte ein Geländer (A) an unsere Galerie bauen.
Skizze:

IIIIIIIIIIII__
....A....B...

Zwischen A (Geländer, ca. 2,50m) und B (B-Treppenaufgang) soll ein Antrittspfosten auf die Galerie gesetzt werden. Untergrund: Holzbalken (10x22cm) mit OSB-Platten beplankt.

Wie kann ich den Pfosten sicher befestigen? Gibt es da spezielle Beschläge? Welches Holz soll ich nehmen? Treppe ist Kiefer, würde als gut passen - oder was stabileres?

Herzliche Grüße

Woody Worm
 

Eurippon

ww-robinie
Registriert
19. Mai 2004
Beiträge
1.835
Ort
Eppelborn
Befestigung wie folgt:

Zwei Dübel (12er) diagonal gegen das verdrehen. Stockschraube (Balken) und Halbrund-Gegenlager (Pfosten) in Sackloch gegen das herausziehen. Als Durchmesser für die Stockschraube (eine Seite Holzgewinde, andere Metallgewinde) reichen 10mm. Länge sollte irgendwas mit zwischen 150 und 200mm betragen. Bei 250cm Länge würde ich (falls das Geländer noch nicht existiert) einen Zwischenpfosten anbringen um eine all zu starke Durchbiegung bei dagegenlehnen zu vermeiden.
 

woody worm

ww-pappel
Registriert
25. April 2010
Beiträge
5
Ort
Heidelberg
Hallo Michael.

Danke für die schnelle Antwort!
Was meinst Du mit " Zwei Dübel (12er) diagonal gegen das verdrehen." - Heißt das, nach dem Aufdrehen auf die Stockschraube diagonal vom Pfosten in den Boden Schrauben? Und vorher Dübel in den Holzboden??
Und: "Halbrund-Gegenlager (Pfosten)" - das sind wohl diese Gegenstücke, außen Holzgewinde, innen Metallgewinde für die Stockschraube (ich kenne den Namen nicht...)

"Bei 250cm Länge würde ich (falls das Geländer noch nicht existiert) einen Zwischenpfosten anbringen um eine all zu starke Durchbiegung bei dagegenlehnen zu vermeiden."

Geländer gibts noch nicht. Danke für den Tipp.

Herzliche Gruß

Hans

PS. da fält mir ein, wie bohre ich denn ein gerades Loch für die Stockschraube? In meinen Bohrständer krieg ich den Pfosten nicht ganz rein:rolleyes:
 

Shriner

ww-eiche
Registriert
15. März 2010
Beiträge
363
Was meinst Du mit " Zwei Dübel (12er) diagonal gegen das verdrehen." - Heißt das, nach dem Aufdrehen auf die Stockschraube diagonal vom Pfosten in den Boden Schrauben? Und vorher Dübel in den Holzboden??
Er meint damit Holzdübel mit 12 mm Durchmesser.
Die Löcher dafür bohrst Du passgenau sowohl in den Balken als in zwei Ecken des Pfostens. Dübel reinstecken (natürlich nur einseitig), und der Pfosten ist gegen Verdrehen gesichert.

Und: "Halbrund-Gegenlager (Pfosten)" - das sind wohl diese Gegenstücke, außen Holzgewinde, innen Metallgewinde für die Stockschraube (ich kenne den Namen nicht...)

Nein.
Was Eurippon meint, ist eine Art Unterlegscheibe, die für Löcher gefertigt ist.
Sowas:
halbrundscheibe.jpg

Die Stockschraube wird mit dem Holzgewinde in den Balken gedreht.
Das überstehende Metallgewinde steckt später im Pfosten.
Von der Seite des Pfostens führt ein Sackloch bis zu diesem Gewinde.
Halbrundscheibe drauf, Mutter hinterher und anziehen.
Das Loch kann schließlich mit einem Querholzzapfen unauffällig verschlossen werden.

Geländer gibts noch nicht. Danke für den Tipp.
Über das Geländer würde ich mir dringend v o r h e r Gedanken machen.

PS. da fält mir ein, wie bohre ich denn ein gerades Loch für die Stockschraube? In meinen Bohrständer krieg ich den Pfosten nicht ganz rein:rolleyes:

No comment.
:rolleyes:
 

woody worm

ww-pappel
Registriert
25. April 2010
Beiträge
5
Ort
Heidelberg
Er meint damit Holzdübel mit 12 mm Durchmesser.
Die Löcher dafür bohrst Du passgenau sowohl in den Balken als in zwei Ecken des Pfostens. Dübel reinstecken (natürlich nur einseitig), und der Pfosten ist gegen Verdrehen gesichert.
Aach sooo! Notiz an mich selber: Im Holzforum immer an Holzübel denken:emoji_grin:

Nein.
Was Eurippon meint, ist eine Art Unterlegscheibe, die für Löcher gefertigt ist.
Sowas:
Die Stockschraube wird mit dem Holzgewinde in den Balken gedreht.
Das überstehende Metallgewinde steckt später im Pfosten.
Von der Seite des Pfostens führt ein Sackloch bis zu diesem Gewinde.
Halbrundscheibe drauf, Mutter hinterher und anziehen.
Das Loch kann schließlich mit einem Querholzzapfen unauffällig verschlossen werden.

Über das Geländer würde ich mir dringend v o r h e r Gedanken machen.

Danke für die genaue Erklärung, jetzt ist mir das ganze klarer, führt aber zur neuen Frage: Das Sackloch (so wie ich es verstehe) muss groß genug sein, damit ich mit dem Schlüssel schrauben kann - also gar nicht so klein. Richtig?
Als Vorbild habe ich ein Geländer an anderer Stelle vom Haus, Rundstäbe gehalten durch zwei Querlatten (eine oben, eine unten) mit passenden Löchern, an den Seiten Pfosten die die Querlatten halten.
[/QUOTE]

No comment.
:rolleyes:

Ich habe nie behauptet, dass ich mich auskenne :emoji_grin::emoji_grin:

Herzlicher Gruß
Hans
 

woody worm

ww-pappel
Registriert
25. April 2010
Beiträge
5
Ort
Heidelberg
Verständnisfrage

Muss das Sackloch denn relativ groß sein, damit ich mit dem Schlüssel schrauben kann - oder gibt es da einen anderen Weg? Andere Mutter oder so?
 

hemmi1953

ww-robinie
Registriert
10. Juni 2006
Beiträge
1.662
Ort
Lüneburg
Muss das Sackloch denn relativ groß sein, damit ich mit dem Schlüssel schrauben kann - oder gibt es da einen anderen Weg? Andere Mutter oder so?

Nicht mit einem Schlüssel, sondern mit einer Nuss (Knarre/Ratsche). Dadurch kann das Sackloch im Durchmesser deutlich kleiner ausfallen.

Viel Erfolg wünscht

Christof
 

civil engineer

ww-robinie
Registriert
31. März 2007
Beiträge
1.850
Ort
Nordostbayern
Nicht mit einem Schlüssel, sondern mit einer Nuss (Knarre/Ratsche). Dadurch kann das Sackloch im Durchmesser deutlich kleiner ausfallen.

Hallo,

das es da ein kleineres Loch braucht, würde ich nicht so sehen. Wenn der Pfosten auf dem Balken steht, muß die Stockschraube durch eine Bohrung, die parallel zur Pfostenlängsachse geht. Wenn da in dem Sackloch mit der Ratsche geschraubt werden soll, muß das Loch bedeutend größer werden als bei einem Maulschlüssel.

Es gibt Alternativen zur Sechskantmutter. http://www.bts-saarburg.de/asset/produkte/sonderprodukte/sternmutter.jpg z. B. Ich kenne es unter dem Begriff "Sternmutter". Ob dies die normgerechte Bezeichnung ist, weiß ich nicht.

Gruß
Jochen
 
Oben Unten