Altes Landhaus, Wand Rekonstruieren

Aschtloch

ww-pappel
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28. September 2026
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Zürich
Hallo zusammen.

ich stelle mich mal ganz kurz vor: Ich bin
- 38,
- männlich,
- Vater einer 1.5 Jahre alten Tochter
- Besitzer eines ca 200 Jahre alten Hauses
- Besitzer eines Militär NFZ
- Leidenschaftlicher Modellbauer
- liebe schwarzer Humor
- ich mag gutes Essen und liebe es, wenn meine Frau ihre Hohen Schuhe trägt und grösser ist als ich!
- ....sonst fragt einfach nach!


Es geht darum, dass wir das Wohnzimmer leicht sanieren wollen. das heisst, eine Täferung kommt weg und wir werden die Wand darunter so wiederherstellen, wie sonst der restliche 3/4 des Raumes ist. Heisst, dass auch ein alter Wandschrank weg muss. Hinter dem Wandschrank sieht man bereits die Musterung, wie sie auch auf dem Grossteil des Raumes ist. Leider sieht man grosse Spalte im Holz (>10mm). Es ist nicht so, dass man das Holz einfach bewegen kann. Es sieht tatsächlich so aus, als wäre da was rausgebrochen. Man sieht auf das Mauerwerk.

Bitte seht euch die Bilder an. es handelt sich NICHT um eine Aussenwand.







Wenn ich etwas hasse, ist es "BASTELN" Für mich sieht das so aus, als müsse man diese Wand:
Idee 1: Neu aufbauen mit neuem Holz
Idee 2: Man klebt exakt passende Holzteile ein und verschleift dann alles (mein Lieblingsszenario)
Idee 3 (meine Frau): Zuspachteln mit Holzspachtel -> Ich denke jedoch das Bricht. Ich habe mit Holzspachtel bisher noch nie gute Erfahrungen gemacht. Da sich dieses Haus bewegt und auch gut geheitzt wird im Wohnzimmer, denke ich einfach dass das brechen wird...

was meint ihr? wie würdet ihr das machen und diese Spalte dauerhaft füllen?

(ja das Rosa ist hässlich - ich bin bei euch!)

Danke für eure Tipps)

Gruss
 

IngoS

ww-robinie
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Hallo,

zeig noch mal ein Bild der ganzen Wand.
Sieht mir aus wie ein Wandgetäfer mit Füllungen. Diese sind gerissen. Das kommt womöglich davon, dass die Füllungen nicht arbeiten könnten, weil sie durch die Farbe an den Rahmen festgeklebt sind.
Habe hier im Haus ein ähnliches Beispiel.

Gruß Ingo
 

flüsterholz

ww-robinie
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südlicher Odenwald
Bin da bei @IngoS . War auch mein erster Gedanke. Zwei Ansätze zur Lösung.
Man könnte versuchen, die Füllungen wieder beweglich zu bekommen, indem man versucht die Farbschicht zwischen Rahmen und Füllung zu trennen. Spachtel oder Messer. Wenn du sie dann wieder zusammen schieben kannst, ohne dass links oder rechts ein Spalt entsteht, kannst du versuchen sie einfach wieder zu verkleben/leimen. Wobei mir gerade noch die Idee fehlt, wie man das am besten bewerkstelligen könnte. Mit Holzleim wird es schwierig, da man weder genügend Druck aufbauen kann, noch die beiden Teile dann anreiben könnte. Vorteilhaft wäre es, wenn man die Füllung soweit zusammenschieben könnte, dass auf einer Seite zum Rahmen hin ein Spalt entsteht, an dem man mit Keilen ansetzen könnte. Macht aber nur Sinn, wenn man, nach dem Verleimen, die Füllung so zurückschieben kann, dass an beiden Seiten kein Spalt mehr zu sehen ist.
Falls das nicht möglich ist, würde ich deinen zweiten Lösungsweg bevorzugen. Mit dem gleichen Problem der Verleimung.
Aber vielleicht hat jemand Anderes dazu noch eine Lösung, oder passenden Kleber.

Gruß Michael
 
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