Alter Hobel - Anfängerfrage

Jochen81

ww-pappel
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Guten Tag allerseits.
Nachdem ich mir für die Registrierung hier zur Begrüßung gleich mal meine Ahnungslosigkeit unter die Nase reiben lassen musste (Shellack kann man verdünnen??? :emoji_slight_smile: hoffe ich, dass ich mit meiner Frage nicht allzu doof rüberkomme und mir jemand helfen kann.
Wie folgt: mir ist ein ziemlich rustikaler Hobel zugelaufen, der allerdings ein so dermaßen enges Hobelmaul hat, dass ich mit dem nur äußerst mühsam voran komme. Nun fällt es mir etwas schwer, reflexartig das dieses mE zu enge Hobelmaul größer zu machen - schließlich sind meine Vorgänger ja auch damit klargekommen.
Kann mir jemand hier damit helfen, was ich tun sollte, um diesen Hobel als Heimwerker-Anfänger benutzen zu können? Weitere Fotos bei Bedarf.
Dank im Voraus!
 

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ChrisOL

ww-robinie
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Moin,

Ist das ein Profilhobel, die Sohle sieht leicht gewölbt aus oder liegt das am Bild?

So klein sieht das Hobelmaul gar nicht aus. Das soll gar nicht so groß sein. Das reduziert so Ausbrüche.

Auf dem Bild steht mir das Eisen schon fast zu weit raus. Dann wird der Span zu dick und es kann stopfen.

Zum rantasten, das Eisen so scharf wie möglich schleifen. Und dann versuche das Eisen so einzustellen, dass der Spann so dünn wie möglich ist. Und von da an minimal vortasten.

Was für ein Holz nutzt du zum probieren? Hoffentlich nicht die keilgezinkte Fichte unter dem Hobel.
 

Jochen81

ww-pappel
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Danke, das ging ja flott.
Tja, schwierig zu fotografieren - da passt wirklich kein Fingernagel zwischen. Genau, Sohle und Messer sind gewölbt.
Gut, ich versuchs nochmal so kurz wie möglich rausgucken zu lassen. Scharf ist das Messer ja.
Und nein, natürlich hobele ich nicht auf meinem ollen computergezinkten Baumarkt-Arbeitstisch :emoji_wink:
Hab hier verschiedene Reste, die mal besser und mal schlechter gehen, Fichte, Eiche, Akazie, Ikea.
 

flüsterholz

ww-robinie
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Die Eisen haben oft keine gute Standzeit, sind also weicher und müssen schneller nachgeschärft werden. Das Hobelmaul war, meiner Meinung nach, auch deswegen so klein, weil damals, insbesondere bei Profilhobeln, noch keine Spanbrecher verwendet wurden. Kann es sein, dass der Bettungswinkel ziemlich groß ist? Wirkt auf dem Foto so. Und für mich sieht das Eisen nicht scharf aus, kann aber an der Aufnahme liegen.
 

Martin7

ww-ahorn
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Hallo,
für mich ist das ziemlich eindeutig ein Profilhobel, der dann ein Profil entsprechend der Rundung der Sohle ergibt,.
Damit wird man somit auch keine ebene Fläche erzielen können.
Ich würde mir aus den kleinen Anzeigen einen Doppelhobel besorgen und deinen Hobel für die Fortgeschrittenen Zeit aufbewahren.
Gruß
martin
 
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