Akku-Lebensdauer

dascello

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Es ist doch bemerkenswert: Ich habe einen 20 Jahre alten Makita-Schrauber mit zwei 20 Jahre alten Makita 1222 12V Akkus.

Beide Akkus sind tatsächlich innerhalb nur dreier Wochen eines natürlichen Todes gestorben.

Offensichtlich sind die Toleranzen da extrem klein, da mir so was ähnliches bei anderen Akkus auch schon passiert ist.

20 Jahre Nutzungsdauer finde ich im Übrigen absolut in Ordnung.

Neue sind bestellt. Ich bin gespannt, wie lange die durchhalten.


Gruß vom trüben Rhein


Michael
 

Manfred1955

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Hallo,

für mich sind Akkuschrauber (beinahe) Verschleißteile.
Bei intensiven Gebrauch halten die Akkus bei mir rund 5 Jahre. Danach wird die Kapazität so gering, dass ich mir Neugeräte anschaffe.
Ersatzakkus hab ich mir noch nie gekauft, da es in der Vergangenheit auch Technologiesprünge gegeben hat. (Ni-Cd ---> NiMH ---> Li Ion).
Und ich wollte einfach die neuere Technologie haben und nicht einen neuen Akku in der alten.

Grüße
Manfred
 

Naturöler

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Na, ich hoffe doch, das er wieder NiCd-Zellen bekommt.
Sonst ist auch noch ein neues Ladegerät fällig.

Gruß, Frank

Stümmt, hab ich grad gar nicht mehr dran gedacht.
Gibbet die ollen Dinger überhaupt noch?
Wir sind ja mittlerweile 2 Akkugenerationen weiter.
Aber nach 20 jahren noch Ersatzteile bekommen ist auch nicht mehr so üblich.
 

Frank S

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NiCd werden weiterhin auch in guter Qualität z.B. von Sanyo gefertigt.
In Deutschland dürfen sie in Akku-Werkzeugen auch noch verwendet werden.
Besonders für Hochstrom-Anwendung sind sie den NiMh und Lithium-XX Zellen vorzuziehen und sind langlebiger/robuster.
Sie haben eben nur die Eigenschaft der schnelleren Selbstentladung und zeigen den sogenannten Memory-Effekt.
Ansonsten sind sie bei guter Pflege kaum kaputt zu kriegen.
Das Problem bei mehrzelliger Serienschaltung ist, das die einzelnen Zellen Spannungs- und Ladungs-mässig auseinanderlaufen.
Wenn dann erst eine Zelle in dem Batterie-Verbund gestorben ist (meist Zellenschluß),
werden die anderen bei dem nächsten Laden mit viel zu hohen Spannungen gequält und geben auch erschöpft den Löffel ab.
Lithium-Zellen nehmen zu niedrige Restspannung und zu hohe Ladespannung ganz doll übel,
deshalb werden bei denen auch alle einzelnen Zellen beim Laden spannungsmässig überwacht.
Gruß, Frank
 

dascello

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Zu naiv?

Da bin ich, ehrlich gesagt, ganz naiv drangegangen. Wenn gesagt ist, dass der Akku den 1222 ersetzt, geh ich mal davon aus, dass das zugehörige Original-Makita-Ladegerät auch diesen Akku lädt.

Zu naiv?


Gruß

michael
 

Frank S

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Hallo Michael,
wenn der Akkuschrauber 20 Jahre alt ist, wurde er mit NiCd-Zellen ausgeliefert.
NiMh war vor 20 Jahren noch sehr exotisch.
Wie auch immer, entscheident ist, was das Ladegerät kann.
Dem Schrauber ist es egal, ob NiCd oder NiMh ihn versorgen.
Ich finde bei eBay auch jede Menge kompatible Makita 1222 NiCd Packs.

Gruß, Frank
 

kobalt

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NiCd werden weiterhin auch in guter Qualität z.B. von Sanyo gefertigt.
[..]Besonders für Hochstrom-Anwendung sind sie den NiMh und Lithium-XX Zellen vorzuziehen und sind langlebiger/robuster.
Ist das tatsächlich so? Spontan hätte ich dieser Aussage widersprochen und LiPo-Zellen für deutlich hochstromfester gehalten.

Als besten Kompromiss aus Langlebigkeit, Hochstromfestigkeit, Leistungsdichte, geringer Selbstentladung und Sicherheit hätte ich auf LiFePo oder LiFeYPo getippt. Leider noch recht teuer.

Gruß Kai
 
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