2 Hochbetten nebeneinander

Corban

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Hallo und schönen Vatertag,

ich stehe gerade vor der kleinen Herausforderung für unsere beiden Jungs zwei Hochbetten in einen Raum (Altbau, Raumhöhe knapp über 3m) zu bauen. Die Idee dabei ist, sie links und rechts neben eine Balkontür zu bauen und die Seite zum Raum hin mit einem Balken zu überbrücken.

Ich habe ein Bild angehängt, wie ich mir das Grundgerüst vorstellen könnte:
- Die Pfosten sind 100x100 (wobei ich sie unten für die Altbauleisten fast 5cm ausklinken müsste)
- Bei dem Balken dachte ich an 80x160 Leimbinder
- Die Seiten-und Kopfteile wären 27x160 Leimholz
Grundsätzlich könnte ich alle Balken in den Altbauwänden befestigen und mir wohl Kopfbänder sparen. Einzig der gelbe Balken steht nur an einer Rigipswand - aber gegen verrutschen reicht die wohl auch.

Meine Fragen:
- Sollte das von der Stabilität her bei Balken und Seitenteilen passen (nach https://eurocode-statik-online.de/ wäre ich im grünen Bereich)?
- Reicht es aus, die blauen Seitenteile mit Bettwinkeln aus Stahl am Balken zu verschrauben (https://www.hwt-pro.com/moebelbesch...e-bettwinkel-aus-stahl-gelocht-115-x-115-mm)?
- Meine Lieben hatten die Idee zwischen den Betten als 'Rausfallschutz' ein Kletternetz zu spannen. Da würde ich hinter die blauen Seitenteile nochmal eine 60x40 Leiste schrauben und da dann Ösenschrauben durch. Damit die Seitenteile eventuellen Zug aushalten, vielleicht auf die Außenseite nochmal etwas dagegen (das Netz würde dann ja bestimmt genutzt werden, um schnell mal von einem ins andere Bett zu wechseln)?

An Werkzeug hab ich einiges da bis hin zur Oberfräse. Allerdings ist mein letztes Projekt schon locker 10 Jahre her und die Zeit ist natürlich knapp, weswegen es nicht zu aufwendig werden soll von der Konstruktion.

Für Input wäre ich euch dankbar.

Viele Grüße,

Andreas
 

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Daniboy

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Hallo Andreas!

Zum Hochbettenbau hatten wir hier schon viele Themen, wahrscheinlich kommen da noch Tipps.
Wie viel an Höhe bleibt denn Oben übrig? Ist man da mit einem einzelnen Stockbett nicht besser dran vom Raumkonzept?

Zum waagrechten Kletternetz sollte man beachten, dass sich sehr hohe Seilkräfte bzw Verankerungskräfte ergeben (rechnerisch sogar unendlich hohe, wenn man will, dass es ganz waagrecht abgespannt bleibt).
 
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Neige

ww-robinie
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Die Idee dabei ist, sie links und rechts neben eine Balkontür zu bauen und die Seite zum Raum hin mit einem Balken zu überbrücken.
Das heist die Balkontüre ist zw. den Seitenteilen (blau) weswegen sich auch die unterschiedlichen Breiten ergeben?
Darf man fragen wie alt deine Jungs sind?
 

breschdling

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Ich bin gespannt, was die anderen sagen - ich bin hier selbst Laie, hab allerdings kürzlich erst selbst ein Hochbett gebaut und an ein paar Stellen habe ich Fragen/Anmerkungen. Zuerst mal eine Frage in die Runde: ist Leimholz als Seitenwand ausreichend? Ich glaube es wird auch anderswo gemacht, aber ich habe hier lieber Massivholz genutzt, glaube "Glattkantbrett" heisst das.


Und wie planst Du die Stützen an den Seitenwänden zu befestigen? Das kann man auf der Zeichnung nicht erkennen. Soll das mit den Winkeln passieren, aus dem kaputten Link? Ist das bei "hwt-pro.com" die Artikelnummer 1004908? Ich hätte da bedenken. Nur eine einzige Schraube ins Hirnholz der Stützen, soll das halten? Die Seitenteile kann man dann auch nur mit eher kleinen Schrauben befestigen, das reisst sehr leicht aus, selbst wenn die dünnen Schrauben nicht abscheren.

Üblich ist wohl entweder die Stützen zwischen die Seitenwände zu setzen und mit großen Exzenterverbindern zu befestigen. Oder man setzt sie aussen hin und befestigt sie von innen mit dicken und langen Schrauben. Ich hab das bei meinem so gemacht, aber das war eine "schwebende" Konstruktion, wo nur die Leiter als Stütze hergehalten hat und der Rest an der Wand befestigt war. Und hinten: 3,7m ohne Stützen dazwischen würde ich wohl auch nicht wagen. Warum ohne den jeweils vierten Pfosten hinten? Wird das hintere Brett an der Wand verschraubt? Warum überhaupt als durchgehendes Brett? Wegen der seitlichen Stabilität? Könnte man hinten auch durch eine Verschraubung an der Wand gewährleisten. Vorne fehlt das dann dafür. Wie hoch soll das Bett überhaupt werden? Bei den käuflichen Betten sind Verstrebungen im unteren Bereich an drei Seiten üblich, das würde ich auch so vorsehen, falls das Bett frei steht ohne Wandbefestigung. Je nachdem wie hoch es wird noch eine zweite. Die Gefahr, dass es sich verwindet oder kippt ist sonst sehr hoch und da wirken hohe Kräfte auf die Befestigung der Pfosten mit den Seitenwänden. Vor allem mit den o.g. Winkeln hätte ich da Bedenken. Falls das nicht möglich ist würde ich mindestens Stützen vorsehen zwischen Pfosten und Seitenwänden. Die beiden Betthälften vorne zu verbinden halte ich auch für keine schlechte Idee. 100x100 müssen die Pfosten IMHO auch nicht sein, aber schadet auch nicht.

Bin aber auch kein Statiker :emoji_wink:

Achja, Rausfallschutz, den solltest Du auf jeden Fall vorsehen, selbst bei der "Netzvariante" würde er vorne noch fehlen. Es gibt wohl eine Vorschrift, dass ab einer bestimmten Höhe zwischen Rausfallschutz und Oberkante Bettgestell maximal 12cm Luft sein dürfen.
 

Corban

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Guten Morgen und schon mal vielen Dank für die Antworten,

Wie viel an Höhe bleibt denn Oben übrig? Ist man da mit einem einzelnen Stockbett nicht besser dran vom Raumkonzept?

Zum waagrechten Kletternetz sollte man beachten, dass sich sehr hohe Seilkräfte bzw Verankerungskräfte ergeben

Oben bleibt ein circa ein Meter - unter den Hochbetten wollen die Jungs halt unterschiedliche Sachen verwirklichen. Der eine will seinen Computer drunter stellen, der andere ein Aquarium. Ist auch nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern nur bis die Alten ihr Homeoffice ausquartiert haben und die Räume neu verteilt werden :emoji_slight_smile:
Mit den Seilkräften hast Du einen Punkt. Anfangs hatte ich überlegt, vorne und hinten einen durchgehenden Balken zu nehmen und das Netz an allen vier Seiten des entstehenden Rahmens zu befestigen, damit die horizontalen Kräfte abgefangen werden.

Das heist die Balkontüre ist zw. den Seitenteilen (blau) weswegen sich auch die unterschiedlichen Breiten ergeben?
Darf man fragen wie alt deine Jungs sind?

ja, genau. Die Balkontür ist auf der Seite mit den vier Pfosten. die unterschiedliche Breite werde ich wohl reduzieren, sodass beide Betten innen ein Maß von circa 1m haben. Die Jungs sind 9 und 12 - wie oben gesagt, ist das ganze nicht für die Ewigkeit gedacht, sondern ist mehr eine Überbrückung von beengten Verhältnissen. Die beiden verstehen sich gut und das soll auch so bleiben :emoji_wink:
 

Corban

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Hallo und danke für die vielen Fragen:

eine Frage in die Runde: ist Leimholz als Seitenwand ausreichend?
Ich gehe davon aus, dass Leimholz genauso stabil ist. Bin auf Antworten gespannt.

Und wie planst Du die Stützen an den Seitenwänden zu befestigen? Das kann man auf der Zeichnung nicht erkennen. Soll das mit den Winkeln passieren, aus dem kaputten Link? Ist das bei "hwt-pro.com" die Artikelnummer 1004908? Ich hätte da bedenken. Nur eine einzige Schraube ins Hirnholz der Stützen, soll das halten? Die Seitenteile kann man dann auch nur mit eher kleinen Schrauben befestigen, das reisst sehr leicht aus, selbst wenn die dünnen Schrauben nicht abscheren.
Danke für die Info mit dem Link - hatte nicht bemerkt, dass der gekürzt wurde - 1004908 stimmt.
Ich bin da offen für Vorschläge. Da die Pfosten alle an der Wand verankert werden. hatte überlegt die Winkel mit entsprechend langen Spax Vollgewindeschrauben im Hirnholz zu befestigen, alternativ die Pfosten passend auskanten. Dazu kommen innen ja auch noch zusätzliche 4x4 Leisten innen auf denen auch die Lattenroste aufliegen...

Und hinten: 3,7m ohne Stützen dazwischen würde ich wohl auch nicht wagen. Warum ohne den jeweils vierten Pfosten hinten?
Der vierte Pfosten stünde im Raum und ich kann ihn nicht im Boden verankern (Mietwohnung). Dann hätte ich wieder Kopfbänder an allen Seiten.

Wird das hintere Brett an der Wand verschraubt?
Wie oben beschrieben, würden alle Pfosten an den Wänden befestigt.

Achja, Rausfallschutz, den solltest Du auf jeden Fall vorsehen, selbst bei der "Netzvariante" würde er vorne noch fehlen. Es gibt wohl eine Vorschrift, dass ab einer bestimmten Höhe zwischen Rausfallschutz und Oberkante Bettgestell maximal 12cm Luft sein dürfen.
Der kommt auf jeden Fall dran :emoji_slight_smile: Ist bisher halt erstmal ein Entwurf für das Grundgerüst.
 

Daniboy

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.....ein Kletternetz ..... Ösenschrauben ....

Auf schutznetze24.de gibt es eine große Auswahl an Netzen und Befestigungen.

Es gibt eine eigene Rubrik für Hochbett-Netze, aber auch die Kindergartenschutznetze halte ich für interessant.
Der Vorteil ist hier immer der eingeflochtene Rand, der verstärkt und dadurch stabile Befestigungspunkte bietet um dadurch wirklich als Sicherung zu dienen. Für jede Rubrik bieten sie eigenes Zubehör, zB U-förmige Edelstahl-Haltebügel.

Unter der Rubrik Info gibt es auch einges an Richtlinien. Für Baustellen zB für Fallschutznetze haben die sogar einen eigenen Rechner auf der Website der die notwendigen Höhen berechnet und die Anzahl der Befestigungspunkte
 

Corban

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Danke für die Tips mit den Netzen. Huck kannte ich noch gar nicht.

Ich habe das mal etwas angepasst und noch einen durchgehenden Balken auf der Seite der Balkontür eingefügt (lila). Den habe ich 60mm dick und im Bereich der Wangen 160mm hoch dimensioniert, im Bereich der Balkontür mit 80mm Höhe - ich würde das einfach mit einem durchgehenden 60x80mm Kantholz machen und das im Bereich der Betten doppelt nehmen.

Zur Verstärkung der Wangen (grün, 37x160mm) und als Auflage für die Lattenroste würde ich innen 40x40mm Kanthölzer anbringen (rot). Am Kopfende hätte ich dann noch etwas Platz für ein Fach mit Ablage und Regal (nur mal angedeutet)

So hätte ich dann einen 'Rahmen' in den ich das Netz vierseitig spannen kann und die Betten können nicht mehr zueinander hin gezogen werden.
Was meint ihr dazu?

Daneben frage ich mich immer noch, ob die Verbindung der Wangen (grün) an den großen Balken (blau) mit dem Bettwinkel ausreicht. Ich könnte die Winkel ja mit Schlossschrauben an den Wangen befestigen.
Oder andere Beschläge / Ideen?
 

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Daniboy

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....Zur Verstärkung der Wangen (grün, 37x160mm) und als Auflage für die Lattenroste würde ich innen 40x40mm Kanthölzer anbringen (rot). ...
So hätte ich dann einen 'Rahmen' in den ich das Netz vierseitig spannen kann und die Betten können nicht mehr zueinander hin gezogen werden.
Was meint ihr dazu?...

Es erscheint mir u.U. zu wenig um die "unendlich" hohen Zugkräfte auszuhalten.
Noch dazu wenn die Grünen sich zu sehr durchbiegen, können die Lattenroste durchfallen, also gleich beide Kinder runterfallen.

Sicherer wäre ein selbsttragender Spannrahmen der gar nicht an den Rest der tragenden Konstruktion zieht.
Besser wäre es geringere Kräfte auftreten zu lassen dadurch, dass man das Netz stark durchhängen lässt.
 
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breschdling

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Noch dazu wenn die Grünen sich zu sehr durchbiegen, können die Lattenroste durchfallen, also gleich beide Kinder runterfallen.
Das Risiko besteht im Prinzip auch ganz ohne Netz - ich würde ohne eine Mittelverstrebung nicht arbeiten, zumindest nicht bei einem Hochbett. Es gibt spezielle Beschläge um so eine Verstrebung abnehmbar zu gestalten.

Mir persönlich wären 40x40 Kanthölzer für die Lattenrostauflage zu dünn, wird in der Praxis aber vermutlich auch reichen. Ich habe 60x45 genommen und quer montiert.
 

Corban

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Es erscheint mir u.U. zu wenig um die "unendlich" hohen Zugkräfte auszuhalten.
Noch dazu wenn die Grünen sich zu sehr durchbiegen, können die Lattenroste durchfallen, also gleich beide Kinder runterfallen.

Sicherer wäre ein selbsttragender Spannrahmen der gar nicht an den Rest der tragenden Konstruktion zieht.
Besser wäre es geringere Kräfte auftreten zu lassen dadurch, dass man das Netz stark durchhängen lässt.

Ich könnte die roten auch 40x60mm machen (und noch eine Mittelstrebe dazu machen), damit sie sich zusammen mit den Wangen nicht zu sehr biegen.
Das Netz könnte ich an allen vier Seiten in 20 cm Abstand befestigen, das wären dann 44 Aufhängepunkte auf die sich die Last verteilt.
Wenn jemand (aus 20cm drüber) reinfällt, soll es ja auch nachgeben, womit sich Winkel und horizontal wirkende Kräfte entsprechend ändern?

So krass kann das eigentlich nicht sein, sonst könnte man ja keine Hängematte irgendwohin hängen?
 

Daniboy

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...So krass kann das eigentlich nicht sein, sonst könnte man ja keine Hängematte irgendwohin hängen?

Typische Hängemattengestelle sehen aber ganz anders aus, als deine Konstruktion, da werden die Kräfte in ganz anderen Winkeln eingeleitet. (Das Zugseil geht da nahezu tangential von der Stütze weg.)

Ich würde von dem waagrecht gespannten Netz abraten, weil man unnötig große Kräfte erzeugt.
Als Alternative für gegenseitige "Besuche"schlage ich vor, einen Verbindungssteg entlang der Mauer.
Zur Sicherung kann man, dort wo notwendig Netze senkrecht spannen.
 

Corban

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Typische Hängemattengestelle sehen aber ganz anders aus, als deine Konstruktion, da werden die Kräfte in ganz anderen Winkeln eingeleitet. (Das Zugseil geht da nahezu tangential von der Stütze weg.)

Ich verstehe Deinen Punkt... Wenn ich mir vorstelle, dass die gesamte Kraft auf einen einzelnen Punkt in der Mitte der Wangen wirkt, würden die sich einige Zentimeter biegen oder brechen. Wenn ich aber das Netz an über 40 Punkten rundherum befestige, sollte die Last ja verteilt werden - ist ja ein Netz und kein Seil?
Ich bin zwar mental davon schon fast abgerückt, würde es aber am liebsten schon aus Interesse mal auf einem Meter Höhe aufbauen nur um selbst mal reinzusteigen und zu sehen was passiert :emoji_grin:
 

Daniboy

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.... würde es aber am liebsten schon aus Interesse mal auf einem Meter Höhe aufbauen nur um selbst mal reinzusteigen und zu sehen was passiert :emoji_grin:

Das halte ich generell für eine ausgezeichnete Idee! Ich empfehle eine Prüfbelastung von min. 300kg und eine maximal zulässige seitliche Biegung von 8mm der 2,5m langen Träger.

(Das klingt vlt. im ersten Moment hoch, aber wenn die Kinder zB je 50 kg wiegen (oder wiegen werden) wäre realistisch, dass sie beide gleihzeitig in die Mitte springen und zusammen mit 150kg belasten, und mit der 2fachen Sicherheit (m.E. Minimum bei Holz) ergibt sich eine statische Belastung von 300kg für dein Prüfgewicht.

Bei flacher Abspannung ergibt sich dann eben ein ungünstiges Kräfteparallelogramm mit einer Zugbelastung, für das Netz und die angeschlossenen Bauteile, die um ein vielfaches höher sein kann als das Prüfgewicht, also zB 1,5 Tonnen - das wäre natürlich für die jetzige Konstruktion zu viel, auch wenn das Netz an mehreren Punkten befestigt ist.)
 
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Corban

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So, ich habe nochmal umgeplant... Ich habe noch eine Möglichkeit im oberen Bereich der Türen etwas weiter reinzugehen und kann dann den inneren Rahmen zwischen den Betten aus weitaus dickerem Holz machen. Dann würde das ggf. für ein Netz passen...

- blau sind nun alles Balken mit 80x160
- lila ist 80x80
- grün bleibt 27x160

Die Balken würde ich untereinander mit Vollgewindeschrauben oder Balkenschuhen/Winkeln befestigen.
 

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@Corban
Ich glaube ich hab die Orientierung verloren, wo ist denn da vorne und hinten (Balkontüre).
1779369222691.png

Zudem verstehe ich dieses Detail noch nicht so recht, warum du das so planst
1779369429139.png

Dann noch eine Frage zum Lattenrost. Welche Maße soll der denn haben und baust du den auch selbst?
Wie hast du für den Lattenrost die Auflage geplant?

Denn wenn man das lichte Maß (schwarze Linien) nimmt, wäre das ja nach der Zeichnung L x B 234cm x 95,7cm, also z.B. für einen Lattenrost und Matratze 200cm x 90cm zu groß.
UK Bett.png

Kann es sein dass ich was übersehen habe?
 

Corban

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@Corban
Ich glaube ich hab die Orientierung verloren, wo ist denn da vorne und hinten (Balkontüre).
Anhang anzeigen 216421
Die Balkontür ist in der Mitte unter dem lila Balken. Der ist deswegen auch nur 80x80 im Türbereich.
Zudem verstehe ich dieses Detail noch nicht so recht, warum du das so planst
Anhang anzeigen 216424
Wegen der Balkontür (bzw. wegen deren Bedienung) kann ich den gelben Balken nicht weiter in Richtung Mitte setzen - deswegen war auch die blaue Bettwange am Anfang nur 27mm dick geplant. Da ich aber in der Höhe der Wange noch 5 cm weiter rein kann, könnte ich die Wange in 80mm machen. Nur kann eben der Pfosten nicht ganz ans Ende rücken. Macht es ein wenig kniffliger von der Befestigung... vielleicht innenliegender Balkenschuh mit zusätzlich einem Winkel, oder zwei Winkel und Vollgewindeschrauben...?

Dann noch eine Frage zum Lattenrost. Welche Maße soll der denn haben und baust du den auch selbst?
Wie hast du für den Lattenrost die Auflage geplant?

Denn wenn man das lichte Maß (schwarze Linien) nimmt, wäre das ja nach der Zeichnung L x B 234cm x 95,7cm, also z.B. für einen Lattenrost und Matratze 200cm x 90cm zu groß.

Kann es sein dass ich was übersehen habe?
Die 234cm stimmen, da kommt noch eine Ablage mit Regal hin, dann verbleiben 200cm. Die Wangen sind so gesetzt, dass die Breite der Betten genau 100cm ist. In die Innenseite der Wangen sollen noch 40x40 Kanthölzer als Auflage für fertige Lattenroste (Wobei ich auch schon überlegt habe, da einfach Latten querzunageln, um Höhe zu sparen. Aber mit Lattenrosten ist es wahrscheinlich schon bequemer.)
Ich hab nochmal ein Bild angefügt, bei dem die Auflage angedeutet ist.
 

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@Corban Danke dir für die Erklärung.
Wenn du magst kannst du mir mal die SketchUp-Datei schicken, ich hab da vielleicht noch ne Idee.
 

Neige

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Hallo @Corban

Zunächst Danke für die Datei, Mal meine, ein klein wenig abgeänderte Version.

Du hattest für den Lattenrost 100cm breit vorgesehen. Wenn der Lattenrost tatsächlich 200 x 100cm sein soll ist das zu knapp bemessen, der brauch noch was Platz ansonsten kann da ganz schon knarzen, weswegen ich eine Breite von101cm vorgesehen habe. Zudem habe ich den Balken der Optik wegen vorne durchgehen lassen.
Bett UK 1.jpg

Du hattest geschrieben, dass du die Verbindungen entweder mit Schrauben, was ich persönlich wegen der Scherungen ohne Dübelverbindungen für nicht geeignet halte, oder aber mit Balkenschuhen, ok sieht vermtl auch nicht soooo gut aus, herstellen möchtest.

Da geht jetzt mein Gedanke eher in diese Richtung, auch wenn es Mehrarbeit berdeutet:
Bett UK von oben.jpg

Die beiden äußeren Wangen mit den Balken mittels Berliner Haken befestigen und die mittleren Balken mit unsichtbaren Balkenverbinder und zwar mit der Variante 2
BTI SHERPA Hozverbinder.jpg


Noch die Bildquellen:
- Berliner Haken
https://www.lignoshop.de/berliner-betthaken-bettbeschlag-85033312000.html

- Balkenverbinder
https://www.bti.de/shop-de/p/341691...rbinder.html?article_id=9094511&sales_unit=10


Du schreibst
Grundsätzlich könnte ich alle Balken in den Altbauwänden befestigen und mir wohl Kopfbänder sparen. Einzig der gelbe Balken steht nur an einer Rigipswand - aber gegen verrutschen reicht die wohl auch.
Wie hattest du gedacht, dem ganzen Konstrukt Stabilität zu geben? Denn ich meine, dass so wie es geplant ist, wird es vermtl, nicht ausreichend stabil sein.

Ich glaube auch, dass du da nichts überstürzen solltest. Soweit vorerst mal von mir.
 

Corban

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Hello Neige,

danke für deinen Input :emoji_slight_smile:

Du hattest für den Lattenrost 100cm breit vorgesehen. Wenn der Lattenrost tatsächlich 200 x 100cm sein soll ist das zu knapp bemessen, der brauch noch was Platz ansonsten kann da ganz schon knarzen, weswegen ich eine Breite von101cm vorgesehen habe.
101cm hatte ich am Anfang auch, bis ich gesehen habe, dass die anvisierten Lattenroste etwas schmaler als 100cm sind.

Zudem habe ich den Balken der Optik wegen vorne durchgehen lassen.
Gefällt mir auch besser - ich hatte die Seitenteile nur durchgehen lassen, weil sie dann auf den Pfosten aufliegen.

Die Berliner Haken hatte ich in Erwägung gezogen und gegen die Bettwinkel getauscht, um mir an der Stelle einfach etwas Arbeit zu sparen.

Die Sherpas kannte ich noch nicht. Sehen sehr interessant aus, vor allem wegen der Torsionsfestigkeit. Leider findet man zu Verbindungen mit Vollgewindeschrauben zwar die Info, dass sie auch gut gegen das Verdrehen halten sollen, aber leider keine genauen Werte.

Wie hattest du gedacht, dem ganzen Konstrukt Stabilität zu geben? Denn ich meine, dass so wie es geplant ist, wird es vermtl, nicht ausreichend stabil sein.
Naja, es ist ja das Gegenteil von freistehend: Es liegt ja an drei Seiten an den Wänden an, alle Pfosten sind oben und unten an den Wänden festgedübelt und der ganze Rahmen mit den Pfosten verschraubt. Es gäbe also nur eine Richtung in die es sich überhaupt bewegen könnte, wenn es nicht mit der Wand verbunden wäre.

Wo genau siehst Du denn ein Problem bei der Stabilität?
 

Neige

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dass die anvisierten Lattenroste etwas schmaler als 100cm sind.
Ja, ich habs wieder auf 100cm lichte Breie geändert.

Die Berliner Haken hatte ich in Erwägung gezogen und gegen die Bettwinkel getauscht
Mit Bettwinkel hab ich keine Erfahrung, denke aber, dass die Montage mit Berliner Haken in Verbindung mir den verlinkten Balkenverbinder einfacher sein wird.


Gefällt mir auch besser - ich hatte die Seitenteile nur durchgehen lassen, weil sie dann auf den Pfosten aufliegen.
Durch die 10×10cm Balken hinten und vorne liegen die eh jeweils 2cm auf, da meine ich sei das ausreichend.


Wo genau siehst Du denn ein Problem bei der Stabilität?
In den aufrechten Balken vorne. Jungs toben mal auch gerne. Da wäre m. E. etwas mehr Stabilität notwendig.

Zudem sind Wände ja nicht zu 100% gerade, das würde ich sehr genau vermessen. Zwar denke ich nicht, dass sich die vertikal verlaufenden Balken in der Länge arg dehnen, würde es aber dennoch einkalkulieren.
 

Neige

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Guten Morgen @Corban
Bist du denn schon weiter? Ich habe meinen Planungsvorschlag zum Bau und Montage fertig, falls überhaupt noch notwendig oder gewünscht.
 

Corban

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Hallo Neige,

Ich bin die Woche bisher komplett landunter... Ich würde mich natürlich sehr über Deinen Plan freuen und schauen, was ich davon umsetzen kann.
 
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