Grundhobel per Schraube einstellbar machen

Edefix

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Hallo,

ich suche nach einer Anleitung oder einem Video das zeigt wie ich ein standard ECE oder Ulmia Grundhobel per Schraubmechanik fein einstellen kann.

Also ein Hobel umrüsten auf fein einstellbar.

Bin sicher das irgendwer sich schon mal gedacht hat "das geht doch besser".

Danke schon mal.
 

Holzcouch

ww-kastanie
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Das Problem habe ich beim kleinen Veritas Grundhobel theoretisch auch, aber du kannst dir mit Bohrern im 0,5 Abstandsbereich, oder Fühlerblattlehre, die du unter das Grundhobeleisen legst vielleicht behelfen? Vielleicht hilft auch eine Schiebelehre?
 

rafikus

ww-robinie
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Hallo Edefix.
Könntest du den Titel des Themas etwas informativer gestalten?
"Grundhobel einstellbar" liest sich eher wie der Titel einer Verkaufsanzeige.

Ich verstelle den hölzernen Grundhobel mit leichten Hammerschlägen. Das hat bisher immer gereicht. Vor dem Verstellen löse ich den Klemmbügel.
Bei einem Grundhobel aus Metall (Stanley oder Record) habe ich zwar die Einstellschraube, trotzdem löse ich meisten vor dem Verstellen den Klemmbügel und ziehe ihn danach an.
 

Holzrad09

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Also ein Hobel umrüsten auf fein einstellbar.
Mit Metallbearbeitungskenntnissen kriegt man das bestimmt hin, nur ob sich der Aufwand lohnt ?
Am Hobeleisen müsste man oben nen Feingewinde anschweißen, dann müsste man sich noch diesen Aufsatz mit der Rändelmutter machen und oben drauf schrauben.
So etwa wie im Anhang.
 

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Martin45

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417xx
Feingewinde wird immer wieder überbewertet. M6 hat die gleiche Steigung wie M8x1.
Am Rande als fachliche Ergänzung.
Es gibt ja nicht nur M8X1 aus der Vorzugsreihe. Das geht auch viel feiner, ist nur nicht so gebräuchlich. Wenn man feinjustieren will, z.B. Spiegel von Lasern geht man mindestens bis zu ner Steigung von 0,2 runter. Natürlich nicht M8. Aber auch bei M8 gibt es feinere Gewinde als das M8x1.
 

Seanathair

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Ist mir durchaus bekannt, aber anscheinend nicht vielen. Im verlinkten Beitrag zum Grundhobel tuning wurde M8x1 als feinere Einstellmöglicht, alternativ zu M6 angegeben, was eben so nicht ist.
 

Da bin ich

ww-robinie
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Feingewinde wird immer wieder überbewertet.
das sehe ich auch so
zum beispiel gibt eine Umdrehung bei m6 regelgewinde 1 mm zustellung
es ist leicht möglich wenige winkelgrade zu verstellen , feingewinde braucht es nicht
selbst UhrmacherDrehstühle haben eine Steigung von 1 mm, manchmal auch 0,5, aber das ist eine andere Liga
 

rafikus

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Diese Verstellerei ist an dieser Stelle leider nicht viel wert. Die Einstellmutter hat in der Aussparung im Hobeleisen immer etwas Spiel. Dreht man an der Mutter um das Eisen etwas weiter nach unten zu bewegen merkt man meistens, dass die Klammer das Eisen zu fest am Hobelkörper fest hält. Löst man diese Klammer so viel, dass das Eisen recht locker ist, rutscht dieses nach unten genau um die Distanz wie das Spiel zwischen der Mutter und der Aussparung im Eisen ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Distanz zu groß ist, wenn man "fein" zustellen möchte.
 

rafikus

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Spiel gibt’s überall, einfach konsequent nur von einer Richtung zustellen und ein feinfühliges verstellen ist möglich
Wenn der Klemmbügel ein mal zu weit gelockert wird, dann passiert genau das, was ich geschrieben habe. Und den Klemmbügel nicht fest schrauben ist auch keine Lösung, das klappt dann mit dem Hobeln nicht.
 

justplanesteve

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Bei Hobeln aus Holz verwende ich einen Hammer, mit dem ich durch leichtes Klopfen die Einstellung vornehme. Das funktioniert einwandfrei.

Geht es hingegen um Schrauben mit feinem Gewinde, so ermöglicht eine Differenzialschraube eine besonders feine Justierung. Allerdings erfordert sie etwas Platz, damit sich die Komponenten differenziell bewegen können.
Diese Einstellmechanismen bewirken pro Umdrehung eine Verstellung, die einer Schraube mit einer Gewindesteigung von 0,35 mm entspricht.

smt5cworkholding.JPG
 

justplanesteve

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Aha.
Der Übersetzer hat mir also einen anderen Hobeltyp suggeriert – deshalb habe ich in meinem vorigen Beitrag auch gefragt, ob es sich um einen Hobel mit einfachem oder doppeltem Eisen handelt.

Entschuldigung.

Deine Lösung ist praktisch und wirkt ideal!

Andererseits: Der Maschinenbauer in mir sieht eine Möglichkeit, das Ganze mit einer Differenzialschraube und völlig spielfrei umzusetzen – einfach nur, weil es Spaß macht, Dinge kompliziert zu gestalten. :emoji_slight_smile:

smt
 

Pareto

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einfach nur, weil es Spaß macht, Dinge kompliziert zu gestalten. :emoji_slight_smile:
Das verstehe ich sehr gut.:emoji_handshake:

Ich würde möglicherweise das Eisen im oberen Bereich parallel auf ein Maß abfeilen, das es zulässt, ein Gewinde direkt drauf zu schneiden.
Dann eine schöne große Rändelmutter mit einem abgedrehten Bund drauf... Die sitzt dann direkt auf dem Hobelkörper.
 
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