Kleines privates Druckluft-System

DasMoritz

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Moin,
ich möchte unseren privaten Schuppen umbauen und den Kompressor (ist so ein Scheppach Ultra Silent Kracher) gerne fest anbinden, sprich: Ein kleines Druckluftsystem soll her.

Was mache ich damit primär:
- Reifen aufpumpen von Fahrrad und Auto
- Bälle aufpumpen
- Mal was auspusten / ausblasen
- 1-2x im Jahr den kleinen Druckluft-Tacker verwenden
- Bewässerungssystem entwässern / belüften

Am Ende benötige ich ca. 2-3 Entnahme-Steckdosen, wo ich dann mit einem 2-3m Stück Schlauch draufgehen kann.
Dazu dann noch einen Öl-/Wasserabscheider?
Die Leitungslänge würde ich in Summe mit ca. 5m angeben, vielleicht 7.
Welches System ist da zu empfehlen?

Nach meinem Verständnis wäre es auch richtig den Kompressor mit einem flexiblen Schlauch anzubinden und nicht fest (wegen Vibrationen), korrekt?

Ich habe aus meiner Wärmepumpeninstallation noch ca. 5m Cu28mm Rohr über, Löten kann ich per HotDog-Zange auch.
Das wäre doch auch denkbar, oder?

Danke und Gruß,
Moritz
 

DasMoritz

ww-robinie
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Nee, bitte keine Trommel. Bisher hab ich meist nach ein paar Monaten was schlechtes über die Teile gelesen. Zudem muss das Ding irgendwo hängen, schön ist das direkt an der Terrasse nicht.
 

Micha83

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Habe bei mir 22 Cu Rohr mit Pressfittingen verlegt, aber deutlich länger wie bei dir, funktioniert seit 12 Jahren absolut zuverlässig und ist dicht.
Wenn du das Equipment zum verlöten hast, mach es.
Wenn ich mir auf Arbeit die ganzen Kunststoff Steuerleitungen an den Absaugschiebern ansehe, da ist ständig was spröde und undicht.
Darauf hatte ich zuhause keinen Bock.
Heutzutage würde man sich das, bei dem Kupferpreis vielleicht anders überlegen.
Aber auch Stahlrohre für Wasserleitungen funktionieren sehr lange mit Druckluft.
Wichtig ist Gefälle, das es kein Stehendes Kondensat gibt.
Im Verwandtenkreis ist ne Klempnerfirma, die bei Krono im Nachbarort, die Druckluftleitungen gelegt haben, das hält seit über 25 Jahren.
 

magmog

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Guuden,

wichtig wäre für mich zuerst ein Kugelventil direkt am Ausgang des Komps, dann kann er immer unter Druck bleiben.
Das verlängerte dessen Lebensdauer, es wird kein Energie verballert und die „dicke Luft“ ist sofort verfügbar.
Das CuRohr ist schön, aber die Fittings dürften nicht so ganz günstig sein. Bei dem Nutzungsprofil würde ich mit einem 9er Schlauch für größere Prelumengen arbeiten, für kleinere mit nem 6er. Der ist flexibeler.
Em Öler nur direkt am zu ölenden Gerät oder mit kurzem Schlauch ausschließlich dafür. So manch einer hat mit dem Restöl aus einem Schlauch seine Oberfläche beim Abblasen und mit der Becherpistole wunderbar gesprenkelt!
 
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DasMoritz

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Moin,

die Fittings habe ich noch da.
Eine Frage wegen Wasserabscheider:

Der Kompressor steht auf dem Boden, von da geht es ca. 2m hoch bis unter die Decke und dann via T-Stück in zwei unterschiedliche Richtungen mit dann in Summe 2-3 Entnahmestellen. Die Entnahmestellen sind dann aber wieder auf ca. 90cm Höhe, es geht also wieder runter.

Macht es dann Sinn den Kompressor direkt per T-Stück anzubinden (nicht fest), sodass er nicht am unteren Ausgang meiner 2m Steigleitung angeschlossen wird sondern am seitlichen Abgang?

Dann könnte das Wasser direkt am Abgang nach unten abgelassen werden.

Oder denke ich da falsch?

Wie gesagt, keine Lackierarbeiten und so.
 

DasMoritz

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Moin,

spricht etwas dagegen das dann so zu bauen?
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Folgende Fragen noch:

  1. Macht es Sinn, dass die horizontale Leitung ein Gefälle in Richtung der Steigleitung hat, oder sind die ca. 2m ausreichend damit sich das Kondensat bilden kann? Am Ende sind die T-Stücken ja immer im 90 Grad Winkel, aber Kupfer ist ja sehr dankbar.
  2. Was ich noch nicht verstehe: Warum sollte der Kompressor dauerhaft "unter Druck" sein @magmog ? Ich meine ich nutze maximal 1x bis 2x im Monat den Kompressor, den würde ich einfach an eine geschaltete Steckdose anschließen, sodass ich ihn dann bei Bedarf einschalten kann. Die Druckluft-Aufgaben sind meist auch eher "geplant" bzw. ich habe Zeit, sprich: Wenn der Kompressor dann 1 Minute benötigt um Druck aufzubauen, okay.
Vielen Dank,
Moritz
 

FredT

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Könnte man so machen... Druck aufbauen und vor Nutzung und nach Nutzung am unteren Hahn kurz das Kondensat aus der Leitung ablassen. Für die Nutzungseinheiten würde ich einen mobilen Wasserabscheider jeweils vor die Abnahmeeinheit ansteckbar machen gegen mitgerissenes Kondensat. Dann hast du gewähr, immer kondensatfreie Luft am Arbeitsort zu haben und mußt nicht an jeder Abnahmestelle eine separate Einheit vorsehen.
Die Abscheider sind aber waagerecht anzuwenden, also entweder eine Winkelkupplung am Abscheider oder die Kupplung winklig jeweils am Entnahmeort, nach deiner Auswahl.
 

magmog

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Guuden,

warum den Kompressor unter Druck lassen habe ich in #2 beschrieben.
Die horizontalen Rohre Richtung vertikaler Primärleitung mit leichtem Gefälle zu verlegen
habe ich aus nämlichem Grund ebenfalls gemacht.
 

Mathis

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Nee, bitte keine Trommel. Bisher hab ich meist nach ein paar Monaten was schlechtes über die Teile gelesen. Zudem muss das Ding irgendwo hängen, schön ist das direkt an der Terrasse nicht.
Genau das ist der Fall, die billigen Dinger taugen nichts.
Qualität fängt ab ca. 200 Euro an, Prevost ist da sehr gut, bei mir seit 8 Jahren im Dauereinsatz.
Die billigen Teile geben meist kurz nach Garantieende den Geist auf.
 

mc2

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Jeder wie er meint, für meine Zwecke ist es genau das richtige.

Wer löten will und kann, soll das machen.

Und es wurde von einem privaten Schuppen und nicht von einer Terrasse im ersten Post gesprochen. Da möchte ich beides nicht sichtbar haben :emoji_wink:
 

zra_BA

ww-eiche
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...

Am Ende benötige ich ca. 2-3 Entnahme-Steckdosen, wo ich dann mit einem 2-3m Stück Schlauch draufgehen kann.
...
Die Leitungslänge würde ich in Summe mit ca. 5m angeben, vielleicht 7.
...

...Ich meine ich nutze maximal 1x bis 2x im Monat den Kompressor, den würde ich einfach an eine geschaltete Steckdose anschließen, ...
Das sind für mich alles Gründe, nicht groß zu investieren.

Das ist folgende Ausstattung aus meiner Sicht völlig ausreichend:

Kompressor, 10 m Verlängerungsschlauch, meinetwegen auch 7,5 m (aber ein bisschen Reserve ist nie verkehrt), und eine ganz normale Steckdose.

Von dem gesparten Geld kann man sich neues Werkzeug kaufen oder auch mit der Ehefrau /Freundin mehr als schick essen gehen.

Genau das ist der Fall, die billigen Dinger taugen nichts.
Qualität fängt ab ca. 200 Euro an, Prevost ist da sehr gut, bei mir seit 8 Jahren im Dauereinsatz.
Die billigen Teile geben meist kurz nach Garantieende den Geist auf.

Nee, bitte keine Trommel. Bisher hab ich meist nach ein paar Monaten was schlechtes über die Teile gelesen. ...
Dann lese mal etwas positives darüber:

Die Aldi-Trommel funktioniert seit über 4 Jahren störungsfrei. Die Parkside-Trommel musste ich nach 3 Tagen kurz neu abdichten und die funktioniert nun auch schon seit ca. 3 Jahren störungsfrei.
So jetzt klopfe ich dreimal auf Holz, dass die Trommeln weiterhin so gut funktionieren.
 

Testlabor

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Ich meine ich nutze maximal 1x bis 2x im Monat den Kompressor, den würde ich einfach an eine geschaltete Steckdose anschließen, sodass ich ihn dann bei Bedarf einschalten kann.
Davon würde ich dringend abraten. Die meisten Kompressoren haben ein Entlastungsventil welches den Kompressor beim kontrollierten Abschalten (Schalter am Kompressor) drucklos macht. Das ist erforderlich damit die Kompressoren nicht gegen zuvor aufgebauten und gespeicherten Druck anlaufen müssen. Das schaffen viele nicht.
Wenn du einfach die Spannung wegnimmst entlastet das Ventil nicht. Resultat: die Sicherung fliegt, weil der Anlaufstrom zu hoch ist.

Bei 5-7m Leitungslänge, dem geplanten Nutzungsprofil und der seltenen Nutzung ist eine Entwässerung in der Druckleitung nicht erforderlich. Das bisschen Kondensat das sich (wenn überhaupt) in der Leitung sammelt wird problemlos bei Luftentnahme mitgerissen.
Das Kondensat entsteht bei deiner Anlage nahezu ausschließlich im Kessel und kann dort abgelassen werden
 
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