Sechseckiges Regal stabil bauen

maxi345

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Hi zusammen,
ich plane ein gleichseitiges sechseckiges Wandregal, das am Ende hängend befestigt werden soll.
Um das ganze zusammenzusetzen plane ich die 6 Rahmenbauteile jeweils auf 30° Gehrung zu sägen und wie im Bild zusammenzusetzen.

Meine Frage stellt sich zur Stabilität: Wenn ich die Ecken dann so zusammensetze und plane die Kanten mit jeweils 2 Dübeln und Leim zu verbinden und an die Rückseite an jede Ecke noch einen Flachwinkel anbringe, würdet ihr davon ausgehen, dass es dann stabil genug zusammenhält. Das Regal wird später keine großen Lasten tragen aber vereinzelte Bücher und Kram dann doch und allein durch die Größe entsteht ja doch etwas Gewicht. Und ich bin mir meiner Sache da nicht mehr so sicher.

Zu den Maßen: In der Gesamtbreite soll das Regal 120cm breit sein bei einer Tiefe von 30cm. Optisch würde ich gern mit ca 20mm dicken Eichen-Leimholzplatten arbeiten.

Ich freue mich über Einschätzungen ob die Verbindungen bzw. die Holzstärke ausreichen oder Impulse wie es noch stabilisert werden könnte :emoji_slight_smile:

Liebe Grüße, Maxime
 

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carsten

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Hallo

ich würde auf die Dübel verzichten. Mit Tesabandmethode verleimt wird das sauberer und damit wird problemlos die ganze Fläche zum Leimen genutzt. Bei Dübeln besteht die Gefahr dass man auch nur eine Idee unsauber bohrt und damit die Passung "ruiniert" und damit auch die Stabilität schwächt.
 

maxi345

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Hallo

ich würde auf die Dübel verzichten. Mit Tesabandmethode verleimt wird das sauberer und damit wird problemlos die ganze Fläche zum Leimen genutzt. Bei Dübeln besteht die Gefahr dass man auch nur eine Idee unsauber bohrt und damit die Passung "ruiniert" und damit auch die Stabilität schwächt.
Hi, danke für die Rückmeldung! :emoji_slight_smile:
Und das genügt? Das war meine Ursprungsidee, ich hatte bloß Angst es damit zu wacklig werden zu lassen da ich idealerweise auch keine Rückwand oder Streben drin haben möchte. Am Ende wird es aber natürlich auch noch durch die Wandbefestigung stabilisert.
 

Daniboy

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Du könntest partielle Rückwandelemente auch nur in einzelnen Feldern einpassen. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Versteifung und eine optische Auflockerung, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine verdeckte Wandbefestigung – wie etwa eine Keilleiste (French Cleat) – elegant unterzubringen. Noch mehr Stabilität erreichst du natürlich durch eine optimierte Inneneinteilung und deren feste Verbindung mit dem Außenrahmen.

Beim beschriebenen Objekt habe ich allerdings den Eindruck, dass es recht groß bzw. wuchtig wirken könnte. Brauchst du diese Dimensionen und vor allem die Tiefe wirklich? Einerseits kann das durch eine gewisse Wuchtigkeit sehr eindrucksvoll wirken, andererseits besteht die Gefahr, dass es sperrig und plump erscheint – besonders, wenn die Wandstärken zu üppig gewählt werden. Wie groß sind die unterzubringenden Objekte denn genau?

Meine Vorschläge:
  1. Die Sachen sammeln, die reinkommen sollen, dann nochmal die Abmessungen überdenken.
  2. Wellpappe-Modell in Originalgröße zusammenkleben und provisorisch an die Wand hängen.
  3. Bestücken und schauen wie es aussieht. (alternativ ein 3D-CAD-Modell erstellen)
  4. Dann gegebenenfalls die Inneneinteilung nochmals überdenken.
  5. Eventuell aus rein optischen Gründen, die Wandstärke der Innenplatten etwas dünner machen, als den Rahmen des Sechsecks.
 
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Joargh

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Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Die 30° Grad sind wichtig. Einerseits optisch, andererseits der Stabilität wegen. Bekommst du die an allen Gehrungen exakt hin?
Aber das ist mein Bauchgefühl. Gerne lasse ich mich von erfahrenen Holzwürmern korrigieren :emoji_innocent:
 

magmog

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Hallo

ich würde auf die Dübel verzichten. Mit Tesabandmethode verleimt wird das sauberer und damit wird problemlos die ganze Fläche zum Leimen genutzt. Bei Dübeln besteht die Gefahr dass man auch nur eine Idee unsauber bohrt und damit die Passung "ruiniert" und damit auch die Stabilität schwächt.
Du könntest partielle Rückwandelemente auch nur in einzelnen Feldern einpassen. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Versteifung und eine optische Auflockerung, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine verdeckte Wandbefestigung – wie etwa eine Keilleiste (French Cleat) – elegant unterzubringen. Noch mehr Stabilität erreichst du natürlich durch eine optimierte Inneneinteilung und deren feste Verbindung mit dem Außenrahmen.

Beim beschriebenen Objekt habe ich allerdings den Eindruck, dass es recht groß bzw. wuchtig wirken könnte. Brauchst du diese Dimensionen und vor allem die Tiefe wirklich? Einerseits kann das durch eine gewisse Wuchtigkeit sehr eindrucksvoll wirken, andererseits besteht die Gefahr, dass es sperrig und plump erscheint – besonders, wenn die Wandstärken zu üppig gewählt werden. Wie groß sind die unterzubringenden Objekte denn genau?

Meine Vorschläge:
  1. Die Sachen sammeln, die reinkommen sollen, dann nochmal die Abmessungen überdenken.
  2. Wellpappe-Modell in Originalgröße zusammenkleben und provisorisch an die Wand hängen.
  3. Bestücken und schauen wie es aussieht. (alternativ ein 3D-CAD-Modell erstellen)
  4. Dann gegebenenfalls die Inneneinteilung nochmals überdenken.
  5. Eventuell aus rein optischen Gründen, die Wandstärke der Innenplatten etwas dünner machen, als den Rahmen des Sechsecks.



Guuden,

ich würde das Beste aus beiden Beiträgen kombinieren.
Klebebandmethode und eine komplette Rückwand in die gefälzten Sechseck Teile einlegen.
So ist eine gute Schablone zum Verleimen gegeben.
Der durchgehende Boden bringt auch viel Stabilität, sollte aber auch gleich mit eingeleimt werden.
Die andern Teile lassen sich leicht nach dem Verleimen der vorherigen Teil einbauen.
 

maxi345

ww-pappel
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Du könntest partielle Rückwandelemente auch nur in einzelnen Feldern einpassen. Das sorgt nicht nur für zusätzliche Versteifung und eine optische Auflockerung, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine verdeckte Wandbefestigung – wie etwa eine Keilleiste (French Cleat) – elegant unterzubringen. Noch mehr Stabilität erreichst du natürlich durch eine optimierte Inneneinteilung und deren feste Verbindung mit dem Außenrahmen.

Beim beschriebenen Objekt habe ich allerdings den Eindruck, dass es recht groß bzw. wuchtig wirken könnte. Brauchst du diese Dimensionen und vor allem die Tiefe wirklich? Einerseits kann das durch eine gewisse Wuchtigkeit sehr eindrucksvoll wirken, andererseits besteht die Gefahr, dass es sperrig und plump erscheint – besonders, wenn die Wandstärken zu üppig gewählt werden. Wie groß sind die unterzubringenden Objekte denn genau?

Meine Vorschläge:
  1. Die Sachen sammeln, die reinkommen sollen, dann nochmal die Abmessungen überdenken.
  2. Wellpappe-Modell in Originalgröße zusammenkleben und provisorisch an die Wand hängen.
  3. Bestücken und schauen wie es aussieht. (alternativ ein 3D-CAD-Modell erstellen)
  4. Dann gegebenenfalls die Inneneinteilung nochmals überdenken.
  5. Eventuell aus rein optischen Gründen, die Wandstärke der Innenplatten etwas dünner machen, als den Rahmen des Sechsecks.
Hi Daniboy,

Danke für den Hinweis, ich weiß nicht warum ich von 30cm spreche, davon hatte ich mich gedanklich aus wuchtigkeitsgründen eigentlich schon gelöst. :emoji_grin:
Mit CAD Modellen hab ich noch nie rumgespielt, ich leg mir hier immer wieder alles ganz oll mit Streichhölzern und Zahnstochern aus wie es aussehen könnte. Aber vielleicht lohnt sich mal ein Original Pappe Modell!
Die Innenraumaufteilung ist noch flexibel da probier ich immer wieder verschiedene Varianten, nur dass es versetzt sein soll steht fest aber da werd ich mich erst erst ganz zum Schluss festlegen.
 
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