Fatso Katz
ww-buche
- Registriert
- 10. November 2010
- Beiträge
- 252
Guten Abend zusammen,
ich verbringe meine Zeit in der Werkstatt gerade damit die Schubladen für unsere Küche zu bauen (der Küchenschreiner hat mir netterweise erlaubt die selbst zu bauen).
Es sind 22 Stück und die Eckverbindung wird mit der Leigh Zinkenfräsvorrichtung gezinkt. Material ist 16 mm amerikanische Eiche, die Böden aus 9 mm Spanplatte Eiche furniert.
Nun werden die Böden ja klassischerweise von hinten eingeschoben, damit das urspr. verleimte Massivholz weiter arbeiten kann. Dafür muss die Rückwand natürlich schmäler sein, die Zinken sind entsprechend angepasst (in unseren antiken Möbeln finde ich dann z. B. halbierte Zinken unter dem dann der Boden direkt eingeschoboden wird. Auch bei modernen Schubkästen, die in Küchen als Halbfertig-Teile verbaut werden ist das ja noch so.
Mit den maschinell hergestellten Zinkenverbindungen wird das schwierig. Vor allem, weil es die Vorrichtung von Leigh nicht direkt erlaubt unterschiedlich hohe Teile zu verbinden. Nun war meine Überlegung einfach die Böden komplett in die Nuten der 4 Teile einzulegen, wenn ich die Verbindung verleime. Damit hätte ich kein Problem mit der Eckverbindung bei dem Leigh-Teil und hätte noch eine kleine Stütze, dass die Schubkästen auch winklig werden. Nachteil wäre, dass der Boden für immer fest verbaut ist und ich keine Gelegenheit mehr habe die Schubläden irgendwie auseinander zu bauen (aber warum sollte ich auch?!)
Seht ihr noch irgendwelche Nachteile warum ich das auf keinen Fall so machen sollte? Oder hättet ihr noch andere Lösungsvorschläge?
Vielen Dank euch!
Jochen
ich verbringe meine Zeit in der Werkstatt gerade damit die Schubladen für unsere Küche zu bauen (der Küchenschreiner hat mir netterweise erlaubt die selbst zu bauen).
Es sind 22 Stück und die Eckverbindung wird mit der Leigh Zinkenfräsvorrichtung gezinkt. Material ist 16 mm amerikanische Eiche, die Böden aus 9 mm Spanplatte Eiche furniert.
Nun werden die Böden ja klassischerweise von hinten eingeschoben, damit das urspr. verleimte Massivholz weiter arbeiten kann. Dafür muss die Rückwand natürlich schmäler sein, die Zinken sind entsprechend angepasst (in unseren antiken Möbeln finde ich dann z. B. halbierte Zinken unter dem dann der Boden direkt eingeschoboden wird. Auch bei modernen Schubkästen, die in Küchen als Halbfertig-Teile verbaut werden ist das ja noch so.
Mit den maschinell hergestellten Zinkenverbindungen wird das schwierig. Vor allem, weil es die Vorrichtung von Leigh nicht direkt erlaubt unterschiedlich hohe Teile zu verbinden. Nun war meine Überlegung einfach die Böden komplett in die Nuten der 4 Teile einzulegen, wenn ich die Verbindung verleime. Damit hätte ich kein Problem mit der Eckverbindung bei dem Leigh-Teil und hätte noch eine kleine Stütze, dass die Schubkästen auch winklig werden. Nachteil wäre, dass der Boden für immer fest verbaut ist und ich keine Gelegenheit mehr habe die Schubläden irgendwie auseinander zu bauen (aber warum sollte ich auch?!)
Seht ihr noch irgendwelche Nachteile warum ich das auf keinen Fall so machen sollte? Oder hättet ihr noch andere Lösungsvorschläge?
Vielen Dank euch!
Jochen