Schweizer Kante an der Tischfräse: Welches Nutsägeblatt / Schlitzfräser?

Neven1534

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Hallo zusammen, das Thema Schweizer Kante herstellen wurde hier schon öfter durchgekaut.

Die üblichen Methoden mit Handhobel, HKS-Vorrichtung oder Oberfräse finde ich für meinen Fall nicht wirklich praktikabel.
Ich möchte demnächst einige Möbel bauen, bei denen sehr viele Schweizer Kanten dran sollen. Da ich fast immer alleine arbeite, suche ich eine einfache und sichere Lösung.

Ich habe eine Felder KF700 S mit schwenkbarer Spindel. Meine Idee ist daher, die Kante direkt auf der Tischfräse zu machen. Einen 80 mm Profilmesserkopf löst bei mir auch eher Unwohlbefinden aus (neben Preis und Verfügbarkeit).

Deshalb meine Frage: Gibt es konkrete Empfehlungen für ein Nutsägeblatt oder einen Schlitzfräser, den ich sicher in die 30 mm Spindel spannen kann? Besonders interessant wären Modelle, mit denen man mindestens 60 bis 70 mm Kantenlänge erreichen kann.Worauf muss ich sicherheitstechnisch noch achten?

Viele Grüße
 

Schreinersein

ww-robinie
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Ich persönlich benutze auch Kreissägeblätter auf der Fräse, normalerweise bis zu dem Durchmesser, der noch in die Haube passt. Wenn es die Bearbeitung zulässt benutze ich dann noch Flansche dazu. Bei der Bearbeitungstiefe wird das aber nix, da bräuchtest Du das komplette Sägeblatt bis zu den Spindelringen.
Hast ja nen Schiebeschlitten drauf und könntest Dir auch eine Vorrichtung bauen, daß Du die Werkstücke hochkant am Schlitten festzwingen kannst und dann einfach am Sägeblatt vorbei schieben. Da ist man dann halt durch die Deckenhöhe begrenzt.
Ich hab mir so was gebaut für Gehrungen, die mehr als 45° Schenkung brauchen.
Ist recht einfach gemacht aus einer Platte unten, einer Senkrechten mit ein paar 60-80mm Bohrungen für die Zwingen und ein paar winkelige Aussteifungen.
 

DZaech

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Bei deiner angedachten Arbeitsweise (Oberseite unten, Spindel nach hinten neigen) wäre es am sichersten wenn du eine Zapfenscheibe o.Ä. nimmst was die Fase komplet zerspant. Wenn man die Fase mit einem Blatt oder Nuter von oben her „ansägt“ ist halt die Gefahr dass der abzuschneidende Keil am Ende des Schnitts davongeschossen wird.

Deshalb am besten so etwas:
Felder Falzkopf 220mm

Damit kommst du je nach Neigung und Ringdurchmesser wohl noch ca. 70mm tief.
Von den Fräsern hab ich zwei in Benutzung, die sind echt gut, vor allem das P-L Verhältnis. Haben Achswinkel und alles…
Und ist recht universell nutzbar…
 

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joh.t.

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Da ich eine KF 700 habe, glaube ich nicht dass dieser grosse Falzkopf in geneigtem Zustand auf die Fräse passt.
Ich würde das mit einem Schwenkmesserkopf machen.
Und wenn das wegen der Länge der Schräge nicht reicht. Ein en zweite Anstellung nochmals fräsen.
Oder den letzten Rest mit einem Bandschleifer egalisieren.
 

joh.t.

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Ich persönlich benutze auch Kreissägeblätter auf der Fräse, normalerweise bis zu dem Durchmesser, der noch in die Haube passt. Wenn es die Bearbeitung zulässt benutze ich dann noch Flansche dazu. Bei der Bearbeitungstiefe wird das aber nix, da bräuchtest Du das komplette Sägeblatt bis zu den Spindelringen.
Hast ja nen Schiebeschlitten drauf und könntest Dir auch eine Vorrichtung bauen, daß Du die Werkstücke hochkant am Schlitten festzwingen kannst und dann einfach am Sägeblatt vorbei schieben. Da ist man dann halt durch die Deckenhöhe begrenzt.
Ich hab mir so was gebaut für Gehrungen, die mehr als 45° Schenkung brauchen.
Ist recht einfach gemacht aus einer Platte unten, einer Senkrechten mit ein paar 60-80mm Bohrungen für die Zwingen und ein paar winkelige Aussteifungen.
Das könnte man auch an der Fks machen.
 

Schreinersein

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Meine ich doch. Hab extra nachgeschaut, seine Felder ist ne Kombi mit Schiebeschlitten, deswegen habe ich das vorgeschlagen.
 

magmog

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Neven1534

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Kunstbohrer

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Ich hab die immer aufrecht auf den Schlitten gehabt und dann angesägt. Das geht leider nur bei genügend Deckenhöhe, die ich jetzt nicht mehr habe. Jetzt behelfe ich mich halt mit einem großen Abplattfräser.
 

Cartmans

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Möchte eine Schweizer Kante an einer runden Tischplatte anbringen. Auf der Tischfräse sollte das mit Schwenkmesserkopf und Anlaufring ja funktionieren. Welche Abmessungen hat eine Schweizer Kante üblicherweise bei ca 40mm Plattenstärke?
Bei Fury gibt es einen Fräser mit 60 sowie 80 mm Schneidenlänge. Allerdings ist die 80mm Version ziemlich kostspielig und passt nicht durch meine Frästischöffnung. Wobei ich den Fräser ja auch über dem Tisch montieren kann wenn ich ein Brett beim fräsen unterlege.
 

carsten

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Hallo

kann man auch stufenweise fräsen https://youtube.com/shorts/lv6oxkRm1G0?si=Zgo9pdkbN7W1VUiw
Eine Definition wieviel Prozent einer Platte schräg werden oder wieviel stehen bleibt gibt es nicht.
Sinn ist ja die Platte dünner / leichter wirken zu lassen als sie von der Materialstärke tatsächlich ist.
Wir haben das auf Tischfräse oder CNC auch immer in mehreren Zustellungen gefräst. Über zentrierten Mittelpunkt ist es an der Tischfräse deutlich einfacher als mit Anlaufring. Vor allem bei Schwenkmesserkopf wo das geschwenkte Segment dem Anlaufring im Weg ist.
 

Manuel_

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Geht zwar etwas an deiner Frage vorbei, aber wenn du das nur einmal machen musst kannst du es auch mit einer Vorrichtung und der Oberfräse.
Dauert halt länger, ist aber billiger als den Fräser zu kaufen.
 

Cartmans

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An die Möglichkeit den Mittelpunkt zu zentrieren habe ich garnicht gedacht. Aber das ist natürlich einfacher und ich kann mit einem kleinerem Fräser in mehreren Durchgängen fräsen. Danke für den Hinweis.
 

isso

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Kreis an der Fks schneiden.
Schräg schneiden müsste eigentlich auch gehen.
Mal ausprobieren...
Wenn sägen, würde ich beides an der Bandsäge machen. Aber bevor du die Vorrichtungen gebaut hast, ist OF wahrscheinlich einfacher.

An die Möglichkeit den Mittelpunkt zu zentrieren habe ich garnicht gedacht. Aber das ist natürlich einfacher und ich kann mit einem kleinerem Fräser in mehreren Durchgängen fräsen. Danke für den Hinweis.
Das habe ich nie ohne Absatz hinbekommen, bedeutet also mehr Nacharbeit. Aber ja, es geht.
 

magmog

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……Vorsicht, bei Scheiben handelt es sich bei der Kantenbearbeitung in der Regel um Einsatzfräsen! Auf den Verlauf der Maserung unbedingt achten.
Bei fixiertem Mittelpunkt mit Einschwenkarm oder Anlaufkeil arbeiten.

Bei stabilem Mittelpunkt geht’s kaum einfacher, schneller und besser, meine ich.
 

Cartmans

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Das mit dem Einschwenkarm kann ich mir gerade nicht vorstellen. Da ich einen Schiebeschlitten habe, würde ich den Mittelpunkt am Schlitten fixieren und dann mit dem Schlitten in den Fräser fahren.
 

isso

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Wenn der Schlitten dann stoppt, geht das.

Sollte halt einen Endpunkt geben.
Da noch ein Hinweis zu den Aigner Kreisfix, die stoppen ja eigentlich, ich finde das aber zu weich. Führt zu unregelmäßigen Ergebnissen, gerade bei Schweizer Kante und großen Platten Klemme ich da einen extra Stopklotz hin.
 

Cartmans

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Gute Videos, jetzt verstehe ich auch was mit einschwenken gemeint ist. Das ist ein 45 Grad Fasefräser oder?
Habe gesehen das 80 und 90mm Profilmesserköpfe relativ günstig sind. Aber da hab ich leider keine passenden Messer gefunden. Mit 20 Grad schrägen Messern könnte man unter der Verwendung der Spindelschwenkung bis zu 25 Grad Kanten anfräsen.
 

magmog

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…….wenn Schwenkspindel und kein genügend großer Schwenkkopf,
ein im Durchmesser ausreichenden Fräser mit Vorschneidern. 1. Durchgang mit ~ 5mm zu wenig Abnahme, 2. fertigfräsen.
 

isso

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Ist ein 60° Kopf mit 80mm(oder 90?) Schneidenlänge.
Angefertigt weil es die beste Lösung ist und weil deutlich günstiger als Schwenkmesser. Läuft sehr ruhig und bei der Größe der zerpanungen finde ich das deutlich angenehmer.
 
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