breschdling
ww-fichte
- Registriert
- 4. Februar 2017
- Beiträge
- 16
Sorry, dass ich mit meinem ersten Beitrag gleich mit der Tür ins Haus falle, die Frage wird auch sicher häufiger gestellt. Habe allerdings in der Suche nicht auf alle Fragen eine Antwort gefunden.
Ich bin niemand, der jede Woche im Bastelkeller verschwindet und Sachen baut, aber hin und wieder ist es nötig und da wir grade in ein neues Haus gezogen sind, das aufgrund des etwas ungewöhnlichen Grundrisses keine rechten Winkel hat wird wohl das eine oder andere Möbel gebaut werden müssen und da wird's viele winklige Schnitte geben müssen und nicht nur 45°. Auch im Aussenbereich gibt's zu tun. Beim letzten Projekt (Hochbett) bin ich an die Grenzen meiner Tauchsäge gestoßen, und ich möchte wieder eine Tischkreissäge.
Schnitthöhe sollte mindestens 70, besser 80mm sein, denn 70x70 Balken gabs schon zu sägen und beim nächsten Projekt (Erweiterung des Fahrradschuppens) werde ich zwar wahrscheinlich den Rahmen nicht wieder mit 90x90 wie jetzt, sondern eher mit 80x80 oder 80x100 machen, die würde ich schon gerne in einem Rutsch durchsägen können. Ja, ich weiss, da wäre ggfs eine Kappsäge besser geeignet, aber ich habe keinen Platz für eine TKS *und* eine Kappsäge.
Platz ist das nächste Problem: mein "Bastelkeller" ist ein Raum mit 12qm, wobei da zusätzlich noch Waschmaschine, Trockner und ein Kühlschrank drin stehen und der rechtwinklige Anteil nur 7qm groß ist. Gesägt wird also eher draussen, da wäre auch ein Verschlag mit ca. 60x60cm. wo man sie reinstellen könnte (ist Teil des Umbauprojekts, sodass man hier auch etwas ändern könnte, aber nicht großartig). Es kommt also eher was kleines in Frage und möglichst transportabel.
Einen Riesentisch brauche ich nicht, die Option für einen Schiebeschlitten wäre nice, aber wird vermutlich nie gezogen, weil mir der Platz fehlt - ich müsste das dann jedes Mal an- und abbauen. Vielleicht ist das was, vielleicht nicht, kann ich nicht einschätzen. Aber der Winkelanschlag sollte präzise sein, da die mitgelieferten wohl überwiegend Schrott sind, sollte die Nut ein "Standardmaß" haben. Große Bretter werde ich aber vermutlich überwiegend mit der Tauchsäge schneiden, mir geht's hauptsächlich um Balken, schmale Bretter, Längsschnitte, Ausklinkungen und dergleichen.
Das Gerät muss keine 100 Jahre harten Alltagsbetrieb aushalten, ich werde sie vermutlich nicht sehr häufig nutzen, aber sie soll halbwegs präzise sein. Parallelanschläge, die man jedes mal ewig justieren muss, damit sie auch vorne und hinten den gleichen Abstand haben und Winkelanschläge, die wackeln wie ein Kuhschwanz will ich nicht haben und es soll auch möglich sein, einen dickeren Balken von beiden Seiten durch zu sägen, ohne dass ne Stufe drin ist. Leistung im Überfluss brauche ich nicht, Absaugung ist mir auch eher egal (zu 90% wird auf der Terrasse gesägt). Einen Drehstromanschluss habe ich nicht, also muss es ein 230V Gerät sein. Preis ist nicht sooo wichtig, natürlich möchte ich nicht zu viel ausgeben für ein eher selten gebrauchtes Gerät, aber mein Problem ist eher der Platz - es soll aber dennoch keine "Baukreissäge" sein, mit dem man Sachen nur so ungefähr ablängen kann. Keine 1/10mm Genauigkeit, aber es sollte für Maßhaltigkeit im Möbelbau reichen.
Ich hab mir so einiges zusammengegooglet und videos geschaut und was bei mir hängengeblieben ist, stelle ich mal zur Diskussion/Bewertung.
Bei Gebrauchtgeräten höre ich, dass die Metabo TK 1254, TK 1685 und TK 1688 gut sein sollen - die 1254 wird auch häufiger in der Nähe angeboten, die 1685 und 1688 eher selten - aktuell ist eine 1685 in der weiteren Umgebung mit Schiebeschlitten, aber als 380V Maschine und ohne Winkelanschlag. Meist kosten die auch ordentlich Geld, irgendwas zwischen 300 und 500€, wofür man auch schon was neues bekommt, vielleicht nicht ganz die selbe Qualität (?), aber die sind ja auch schon 30 Jahre alt. Konnte auch keine Maße finden - ist vermutlich zu groß? Eine Festo CS 70 EB habe ich auch gefunden, die klingt nett wegen der Unterzugfunktion, aber ohne Parallelanschlag, der 300€ extra kostet ist das dann auch eher zu teuer für was uraltes gebrauchtes. Oder könnt Ihr was empfehlen? Ich muss das Ding nicht morgen haben, ein paar Wochen Zeit zur Suche habe ich schon.
Bei den neuen Maschinen spricht mich am ehesten die Hikoki C10RJ an, vor allem wegen des festmontierten Untergestells mit rollen - die könnte ich hochkant in meinen Verschlag stellen und entspannt auf die Terrasse rollen oder wenns mal regnet alleine über die Treppe in die Kellerwerkstatt. Ich höre aber unterschiedliches über die Qualität/Präzision. Die einen sagen alles passt, die anderen monieren nicht fluchtende Spaltkeile, wackelige Anschläge und einen unebenen Tisch. Besser soll die Dewalt 7492 sein, die würde mir auch taugen, aber da habe ich dann ein Problem mit dem Verstauen und dem rangieren ohne das Untergestell. Zudem bin ich nicht sicher, ob das Sondermaß des Sägeblatts (250mm statt 254?) ein Problem darstellt. Die Metabo TS 254 M käme auch noch in Frage, da höre ich aber viel über mangelnde Präzision und die Nut für den Winkelanschlag hat wohl ein Sondermaß, sodass man den nicht durch was ordentliches ersetzen kann (?).
Bin über Tipps dankbar. Hat vielleicht jemand die Hikoki und kann Erfahrungen beisteuern? Oder eine der anderen Sägen?
Ich bin niemand, der jede Woche im Bastelkeller verschwindet und Sachen baut, aber hin und wieder ist es nötig und da wir grade in ein neues Haus gezogen sind, das aufgrund des etwas ungewöhnlichen Grundrisses keine rechten Winkel hat wird wohl das eine oder andere Möbel gebaut werden müssen und da wird's viele winklige Schnitte geben müssen und nicht nur 45°. Auch im Aussenbereich gibt's zu tun. Beim letzten Projekt (Hochbett) bin ich an die Grenzen meiner Tauchsäge gestoßen, und ich möchte wieder eine Tischkreissäge.
Schnitthöhe sollte mindestens 70, besser 80mm sein, denn 70x70 Balken gabs schon zu sägen und beim nächsten Projekt (Erweiterung des Fahrradschuppens) werde ich zwar wahrscheinlich den Rahmen nicht wieder mit 90x90 wie jetzt, sondern eher mit 80x80 oder 80x100 machen, die würde ich schon gerne in einem Rutsch durchsägen können. Ja, ich weiss, da wäre ggfs eine Kappsäge besser geeignet, aber ich habe keinen Platz für eine TKS *und* eine Kappsäge.
Platz ist das nächste Problem: mein "Bastelkeller" ist ein Raum mit 12qm, wobei da zusätzlich noch Waschmaschine, Trockner und ein Kühlschrank drin stehen und der rechtwinklige Anteil nur 7qm groß ist. Gesägt wird also eher draussen, da wäre auch ein Verschlag mit ca. 60x60cm. wo man sie reinstellen könnte (ist Teil des Umbauprojekts, sodass man hier auch etwas ändern könnte, aber nicht großartig). Es kommt also eher was kleines in Frage und möglichst transportabel.
Einen Riesentisch brauche ich nicht, die Option für einen Schiebeschlitten wäre nice, aber wird vermutlich nie gezogen, weil mir der Platz fehlt - ich müsste das dann jedes Mal an- und abbauen. Vielleicht ist das was, vielleicht nicht, kann ich nicht einschätzen. Aber der Winkelanschlag sollte präzise sein, da die mitgelieferten wohl überwiegend Schrott sind, sollte die Nut ein "Standardmaß" haben. Große Bretter werde ich aber vermutlich überwiegend mit der Tauchsäge schneiden, mir geht's hauptsächlich um Balken, schmale Bretter, Längsschnitte, Ausklinkungen und dergleichen.
Das Gerät muss keine 100 Jahre harten Alltagsbetrieb aushalten, ich werde sie vermutlich nicht sehr häufig nutzen, aber sie soll halbwegs präzise sein. Parallelanschläge, die man jedes mal ewig justieren muss, damit sie auch vorne und hinten den gleichen Abstand haben und Winkelanschläge, die wackeln wie ein Kuhschwanz will ich nicht haben und es soll auch möglich sein, einen dickeren Balken von beiden Seiten durch zu sägen, ohne dass ne Stufe drin ist. Leistung im Überfluss brauche ich nicht, Absaugung ist mir auch eher egal (zu 90% wird auf der Terrasse gesägt). Einen Drehstromanschluss habe ich nicht, also muss es ein 230V Gerät sein. Preis ist nicht sooo wichtig, natürlich möchte ich nicht zu viel ausgeben für ein eher selten gebrauchtes Gerät, aber mein Problem ist eher der Platz - es soll aber dennoch keine "Baukreissäge" sein, mit dem man Sachen nur so ungefähr ablängen kann. Keine 1/10mm Genauigkeit, aber es sollte für Maßhaltigkeit im Möbelbau reichen.
Ich hab mir so einiges zusammengegooglet und videos geschaut und was bei mir hängengeblieben ist, stelle ich mal zur Diskussion/Bewertung.
Bei Gebrauchtgeräten höre ich, dass die Metabo TK 1254, TK 1685 und TK 1688 gut sein sollen - die 1254 wird auch häufiger in der Nähe angeboten, die 1685 und 1688 eher selten - aktuell ist eine 1685 in der weiteren Umgebung mit Schiebeschlitten, aber als 380V Maschine und ohne Winkelanschlag. Meist kosten die auch ordentlich Geld, irgendwas zwischen 300 und 500€, wofür man auch schon was neues bekommt, vielleicht nicht ganz die selbe Qualität (?), aber die sind ja auch schon 30 Jahre alt. Konnte auch keine Maße finden - ist vermutlich zu groß? Eine Festo CS 70 EB habe ich auch gefunden, die klingt nett wegen der Unterzugfunktion, aber ohne Parallelanschlag, der 300€ extra kostet ist das dann auch eher zu teuer für was uraltes gebrauchtes. Oder könnt Ihr was empfehlen? Ich muss das Ding nicht morgen haben, ein paar Wochen Zeit zur Suche habe ich schon.
Bei den neuen Maschinen spricht mich am ehesten die Hikoki C10RJ an, vor allem wegen des festmontierten Untergestells mit rollen - die könnte ich hochkant in meinen Verschlag stellen und entspannt auf die Terrasse rollen oder wenns mal regnet alleine über die Treppe in die Kellerwerkstatt. Ich höre aber unterschiedliches über die Qualität/Präzision. Die einen sagen alles passt, die anderen monieren nicht fluchtende Spaltkeile, wackelige Anschläge und einen unebenen Tisch. Besser soll die Dewalt 7492 sein, die würde mir auch taugen, aber da habe ich dann ein Problem mit dem Verstauen und dem rangieren ohne das Untergestell. Zudem bin ich nicht sicher, ob das Sondermaß des Sägeblatts (250mm statt 254?) ein Problem darstellt. Die Metabo TS 254 M käme auch noch in Frage, da höre ich aber viel über mangelnde Präzision und die Nut für den Winkelanschlag hat wohl ein Sondermaß, sodass man den nicht durch was ordentliches ersetzen kann (?).
Bin über Tipps dankbar. Hat vielleicht jemand die Hikoki und kann Erfahrungen beisteuern? Oder eine der anderen Sägen?
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