Tokoloshe
ww-robinie
Disclaimer: Ich bin ja eigentlich eher so ein CNC-Kind, das zwar auch ab und zu händisch arbeitet, aber nicht so häufig. Es ist zudem das erste Mal, dass ich mit dem Verstellnuter in der Fräse arbeite und allgemein erst das zweite Mal überhaupt mit der Fräse, Ich habe sonst häufig die Spindel mit der Oberfräse benutzt und die KFS sonst kaum von der Säge umgebaut. Die Schubladen sind daher weit weg von perfekt, das ist mir klar, für den Zweck aber in Ordnung. Ich nehme daher gerne konstruktive Kritik zu Arbeitsweise etc. entgegen, ich will ja gerne was lernen. Destruktive Kommentare sind nicht erwünscht (was irgendwie klar sein sollte).
Wir haben in der letzten Woche bei uns umgeräumt, was dazu geführt hat, dass ich von zwei Schreibtischen mit ca. 450x80cm Schreibtischfläche auf 180x75cm runter bin. Der neue Schreibtisch ist eine IKEA Buchenplatte mit Leisten drunter, damit sie sich nicht verzieht, die der Nachbar wegschmeißen wollte. Also nichts Dolles, aber besser als meine alte Küchenarbeitsplatte aus dem Studium. Die Platte meines Nachbarn hatten vorher seine Kinder und sie war ziemlich durch. Habe ewig dran rumgeschliffen und sie mit Leinöl behandelt, nun ist sie schon okay. Problem: Zu wenig Stauraum.
Also "mal eben" zwei Schubladen bauen, habe ich mir gedacht. Hatte noch Leimholz Buche und ein Rest von einer Bohle für die Front. Fingerzinken sollten es sein, diesmal aber nicht mit der CNC (weil ich die Dogbones nicht haben wollte), sondern so wie bei @teluke sollte es sein, sieht ja immer so easy aus... Also mal die Kombi auf Fräse umgebaut:
So weit, so gut, es sieht nach einer Kiste aus. Zwischendrin musste ich ein wenig pfuschen, da ich nicht genau mit den 10mm aufgepasst hatte bei der Fräse. Wieder einmal wird mir klar: Man muss sehr, sehr genau arbeiten. Auch die Zinken hätten länger gekonnt, da werde ich wohl nachher ein wenig abnehmen mit der Kreissäge und dann schleifen.
Kisten wieder auseinandergenommen, muss ja noch ein Boden rein. Habe dann eine Nut reingemacht und bemerkt, dass man die ja dann auch vorne sieht, wenn man die komplett durchzieht... Shit... Aber, Idee: Ich habe ja eine Spannlade für das Einsatzfräsen (an dieser Stelle noch einmal einen riesen Dank an @predatorklein, der damals die KFS verlinkt hatte mit dem ewig vielen Zubehör, irgendwann braucht man alles mal...
). Also fix mal rausgeholt, angeschaut, wie das funktioniert und die Nuten bis knapp vor Ende gezogen (macht man das so bei verzinkten Schubladen, oder gibt es eine schlauere Idee??
Oben mit Einsatzfräsen, unten ohne. Hatte leider beim Test nicht daran gedacht, so dass ich das Loch nachher zupfuschen muss.
Dann die Böden schneiden und gucken, wie es passt:
Bisschen drauf rumkloppen mit einem Gummihammer (ja, ich brauche noch mal einen aus Holz)
Warum ist da hinten wohl Multiplex?? Weil irgendwer vergessen hat, dass Schubladen auch eine Rückwand haben... hatte dann keine Buche mehr, aber sieht man sowieso nicht. Auch habe ich das Holz irgendwie zu niedrig gesägt... Hatte aber keinen Nerv mehr, ist dann halt so.
Sogar ein rechter Winkel!
Morgen werden sie geschliffen, einmal durch den Zylinderschleifer gejagt für die präzise Höhe und es wird noch eine Nut eingefräst für die Schiene (die ich auch noch basteln muss).
Alles in allem hat das ganze ziemlich lange gedauert, so drei Stunden. War aber, zu meiner Verteidigung, das erste Mal, dass ich den Nutfräser benutzt habe und so einen Arbeitsgang durchgeführt habe. Habe einiges gelernt, vor allem, dass ich endlich mal den Arsch hochbekommen muss und mir für meine Fräse die Möglichkeit einbauen muss, Bretter senkrecht einzuspannen, um die Stirnseite zu bearbeiten. Das kann ich irgendwie besser (mache ich ja auch schon länger...).
Update gibt es morgen.
Philipp
Wir haben in der letzten Woche bei uns umgeräumt, was dazu geführt hat, dass ich von zwei Schreibtischen mit ca. 450x80cm Schreibtischfläche auf 180x75cm runter bin. Der neue Schreibtisch ist eine IKEA Buchenplatte mit Leisten drunter, damit sie sich nicht verzieht, die der Nachbar wegschmeißen wollte. Also nichts Dolles, aber besser als meine alte Küchenarbeitsplatte aus dem Studium. Die Platte meines Nachbarn hatten vorher seine Kinder und sie war ziemlich durch. Habe ewig dran rumgeschliffen und sie mit Leinöl behandelt, nun ist sie schon okay. Problem: Zu wenig Stauraum.
Also "mal eben" zwei Schubladen bauen, habe ich mir gedacht. Hatte noch Leimholz Buche und ein Rest von einer Bohle für die Front. Fingerzinken sollten es sein, diesmal aber nicht mit der CNC (weil ich die Dogbones nicht haben wollte), sondern so wie bei @teluke sollte es sein, sieht ja immer so easy aus... Also mal die Kombi auf Fräse umgebaut:
So weit, so gut, es sieht nach einer Kiste aus. Zwischendrin musste ich ein wenig pfuschen, da ich nicht genau mit den 10mm aufgepasst hatte bei der Fräse. Wieder einmal wird mir klar: Man muss sehr, sehr genau arbeiten. Auch die Zinken hätten länger gekonnt, da werde ich wohl nachher ein wenig abnehmen mit der Kreissäge und dann schleifen.
Kisten wieder auseinandergenommen, muss ja noch ein Boden rein. Habe dann eine Nut reingemacht und bemerkt, dass man die ja dann auch vorne sieht, wenn man die komplett durchzieht... Shit... Aber, Idee: Ich habe ja eine Spannlade für das Einsatzfräsen (an dieser Stelle noch einmal einen riesen Dank an @predatorklein, der damals die KFS verlinkt hatte mit dem ewig vielen Zubehör, irgendwann braucht man alles mal...
Oben mit Einsatzfräsen, unten ohne. Hatte leider beim Test nicht daran gedacht, so dass ich das Loch nachher zupfuschen muss.
Dann die Böden schneiden und gucken, wie es passt:
Bisschen drauf rumkloppen mit einem Gummihammer (ja, ich brauche noch mal einen aus Holz)
Warum ist da hinten wohl Multiplex?? Weil irgendwer vergessen hat, dass Schubladen auch eine Rückwand haben... hatte dann keine Buche mehr, aber sieht man sowieso nicht. Auch habe ich das Holz irgendwie zu niedrig gesägt... Hatte aber keinen Nerv mehr, ist dann halt so.
Sogar ein rechter Winkel!
Morgen werden sie geschliffen, einmal durch den Zylinderschleifer gejagt für die präzise Höhe und es wird noch eine Nut eingefräst für die Schiene (die ich auch noch basteln muss).
Alles in allem hat das ganze ziemlich lange gedauert, so drei Stunden. War aber, zu meiner Verteidigung, das erste Mal, dass ich den Nutfräser benutzt habe und so einen Arbeitsgang durchgeführt habe. Habe einiges gelernt, vor allem, dass ich endlich mal den Arsch hochbekommen muss und mir für meine Fräse die Möglichkeit einbauen muss, Bretter senkrecht einzuspannen, um die Stirnseite zu bearbeiten. Das kann ich irgendwie besser (mache ich ja auch schon länger...).
Update gibt es morgen.
Philipp



