Knickschrauber sind m.E. für einen schmalen Marktbereich gedacht, wo man viele Schrauben auf- und zudrehen muss, bei denen man nicht viel Drehmoment braucht. Deshalb ist das für Schreiner nicht das normale Beuteschema und deshalb kennen die hier nur wenige.
In der Firma haben wir
diese Panasonic, die sind praktisch und auch die Bedienung der Tasten-Wippe per Daumen re/li geht sehr gut, sowohl geknickt als auch gerade. Den Makita müsste man in die Hand nehmen und probieren. Entscheidend ist der Kraftaufwand für den Schalter.
Anwendungsfall sind hier Elektronikbaugruppen, wo eine Baugruppe mal 15 - 30 Schrauben haben kann und man zur Fehlersuche komplett auf und zuschrauben muß.
Per Hand schraubst Du Dir da nen Wolf. Sinnvoll ist dann auch eine geeignete Drehmomenteinstellung zu haben. Darin unterscheiden sich die Modelle. Beim Kauf ist da auf das mindest- oder maximale Moment zu achten, wenn man sich am oberen oder unteren Rand bewegt.
dass zum Hand festziehen, gleich den Stabschrauber selbst nehmen könntest … geht das?
bei dem Panasonic ja, dann löst die mech. Drehmoment Kupplung aus, was auch praktisch ist.
Modelle wie der IXO, die ohne Drehmomenteinstellung daher kommen finde ich komplett sinnbefreit und sind für mich Kinderspielzeug, aber kein Werkzeug.
Ein Wechselakku ist für mich auch must-have. Alle ernsthaften Modelle haben das als Selbstverständlichkeit.
Unser Solarteur hatte auch einen (Milwakee), um den Schaltschrank auf und zu zu machen. Beim Handwerker gehts auf Zeit.
Edit: die angegebenen 25 Nm von deinem Makita glaube ich nicht, dass man die halten kann, wenn der Schrauber gerade ist. Schätze das wird unangenehm. Auch geknickt ist das eine Hausnummer.