Spanplatte Kante mit Hobel für Kantenanleimmaschine vorbereiten?

Rechtschreibfehler

ww-pappel
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Hallo zusammen,

ich nutze keine stationären Maschinen und bekannte mit einer mobilen Kantenanleimmaschine. Ich schneide die beschichteten Spanplatten auf Endmaß und fräse mit der Oberfräse dann die Dicke der Kante ab. Diese Vorgehensweise funktioniert einwandfrei und man bekommt so vernünftige Kanten hin (mit enormen Zeitaufwand)
Ich habe auch eine TSV-60, welche teilweise gute Ergebnisse liefert, aber dann doch ab und zu wieder einen kleine Scharte hinterlässt, weswegen ich davon wieder abgekommen bin.

In einem Video von Festool (Live Mitschnitt Trainingscenter) wird gezeigt wie mit einem Elektrohandhobel die Kante vorbereitet wird. Ich besitze keinen und konnte ansonsten keine Erfahrungsberichte finden und wollte Frage, ob jemand damit Erfahrungen hat? Insbesondere würde mich interessieren, ob man damit genau z.B. 2mm abnehmen kann und auch der Anfang und das Ende der Kante gerade werden und wie hoch die Fehleranfälligkeit ist. Im Video von Festool sieht man, meiner Meinung nach, eine kleine Scharte.
(Bitte keine Diskussion über den Aufwand, Alternativen wie eine stationäre KAM oder das Lohnbekannten bei einer Schreinerei/Tischlerei.)


Gruß
 

Paulisch

ww-robinie
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Hallo zusammen,

ich nutze keine stationären Maschinen und bekannte mit einer mobilen Kantenanleimmaschine. Ich schneide die beschichteten Spanplatten auf Endmaß und fräse mit der Oberfräse dann die Dicke der Kante ab. Diese Vorgehensweise funktioniert einwandfrei und man bekommt so vernünftige Kanten hin (mit enormen Zeitaufwand)
Ich habe auch eine TSV-60, welche teilweise gute Ergebnisse liefert, aber dann doch ab und zu wieder einen kleine Scharte hinterlässt, weswegen ich davon wieder abgekommen bin.

In einem Video von Festool (Live Mitschnitt Trainingscenter) wird gezeigt wie mit einem Elektrohandhobel die Kante vorbereitet wird. Ich besitze keinen und konnte ansonsten keine Erfahrungsberichte finden und wollte Frage, ob jemand damit Erfahrungen hat? Insbesondere würde mich interessieren, ob man damit genau z.B. 2mm abnehmen kann und auch der Anfang und das Ende der Kante gerade werden und wie hoch die Fehleranfälligkeit ist. Im Video von Festool sieht man, meiner Meinung nach, eine kleine Scharte.
(Bitte keine Diskussion über den Aufwand, Alternativen wie eine stationäre KAM oder das Lohnbekannten bei einer Schreinerei/Tischlerei.)


Gruß

Hallo
Ein Elektrohobel ist alles, nur nicht präzise.
Ich habe einen von Festool und einen von Makita, die schenken sich beide nichts.
Sowas nimmt man nur zum grob vorarbeiten.
Was stört dich an deiner Methode mit der Fräse?
Ich denke das ist ein sehr probates Mittel.

MfG Paulisch
 

dsdommi

ww-robinie
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Guten Morgen.
Bei Arbeitsplatten in der Küche habe ich sowas schon gemacht. Damit vorne und hinten nichts ausreißt Reststücke beispannen und mithobeln. Allerdings waren meine Hobelmesser nicht mehr die schärfsten und es gab kleine abplatzer an der Beschichtung. Mit scharfen Messern dürfte das funktionieren.
Und mein Hobel ist kein Festool, Einhell Akku Hobel .
 

Rechtschreibfehler

ww-pappel
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Hallo
Ein Elektrohobel ist alles, nur nicht präzise.
Ich habe einen von Festool und einen von Makita, die schenken sich beide nichts.
Sowas nimmt man nur zum grob vorarbeiten.
Was stört dich an deiner Methode mit der Fräse?
Ich denke das ist ein sehr probates Mittel.

MfG Paulisch
Danke. Der Gedanke war nur, damit etwas Zeit zu sparen. Ansonsten bin ich mit der Oberfräsenmethode sehr zufrieden.
Guten Morgen.
Bei Arbeitsplatten in der Küche habe ich sowas schon gemacht. Damit vorne und hinten nichts ausreißt Reststücke beispannen und mithobeln. Allerdings waren meine Hobelmesser nicht mehr die schärfsten und es gab kleine abplatzer an der Beschichtung. Mit scharfen Messern dürfte das funktionieren.
Und mein Hobel ist kein Festool, Einhell Akku Hobel .
Danke.
 

happyc

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Die Fräse führst du auf der glatten Fläche der Platte, den Hobel nur auf der Kante der Platte - da ist die Gefahr, den Hobel leicht zu verkanten und die Kante zu versauen ist viel größer. Ich weiß gerade nicht, mit wieviel Umdrehungen ein e-Hobel dreht, aber die Drehzahl der Fräse dürfte einiges höher sein..
 

TischlerTheo

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Hallo,
ich habe den EHL 65 von Festool mit dem Spiralmesser. Der Hobelt schon sehr sauber. Ich würde den E-Hobel seitlich in eine Vorrichtung klemmen und die Platte liegend entlang führen wie an einer Tischfräse, dann ist das mit Sicherheit eine Arbeitserleichterung.
Grüße Theo
 

magmog

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Guuden,

bin bei Theo, mit einem Anbau an der HHM, der rechtwinklig zur Messerwelle steht,
und über die Fläche der liegenden Platte geführt wird, ist es sehr gut möglich
eine saubere Schnittkante zu erreichen.
Die Beschichtung beansprucht die Messer am stärksten, ein paar mm unter den Anbau gelegt
bringt wieder gute Ergebnisse.
Für das richtig Ansetzen bis der lange Teil der Maschinenbahn anliegt, muss man ein bisschen üben.

So habe ich dass an meiner alten Makita 1001 gelöst:
https://www.google.com/imgres?imgur...3EwcGhrY00YATABGAcgsKvMjQUwAUoKCAEQAhgCIAIoAg
 

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ClintNorthwood

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@Rechtschreibfehler, wenn ich das richtig verstanden habe, hat ja deine HKS einen Vorritzer.
Ich habe nur die TS 55 ohne. Wenn ich mir der vorritzte, hatte ich ganz ganz wenige Ausrisse. Genau wie du schriebst.
Dann bin ich auf das Sägeblatt für Plattenwerkstoffe von FT umgestiegen so vor 2 Jahren.
Seit diesem Zeitpunkt dem hatte ich noch nie auch nur den kleinsten Ausriss. Weder an billigen Spanplatten, noch an hochwertigen Türen.
 

magmog

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...... völlig richtig, die Wahl des Sägeblatts und der Schnitthöhe bzw -tiefe bringen häufig das gewünschte Resultat.
Da der Schnitt außerdem meistens auf einer Seite recht gut ist, und viele Teile nur einseitig sichtbar sind,
lässt sich der Aufwand für beidseitig perfekte Schnitte leicht reduzieren.
 

magmog

ww-robinie
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...... völlig richtig, die Wahl des Sägeblatts und der Schnitthöhe bzw -tiefe bringen häufig das gewünschte Resultat.
Da der Schnitt außerdem meistens auf einer Seite recht gut ist, und viele Teile nur einseitig sichtbar sind,
lässt sich der Aufwand für beidseitig perfekte Schnitte leicht reduzieren.
 

wasmachen

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Ich würde, bevor ich jetzt mitn E-Hobel rumzuchtel, vll den Fräser in der OF aufrüsten.
Was mit Up/Downcut, vll größerer DM, Richtung Dia.
Damit steckst mMn die E-Hobelfraktion in die Tasche.

Tischfräse brauch ma vmtl nicht ansprechen?
Mit der TSV hab ich selber keine Erfahrung...
 

RHilde

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Ich denke auch, dass du mit der Oberfräsen-Variante besser beraten bist. Wie gehst du denn genau vor beim fräsen mit der Oberfräse? Vielleicht kann man deine Abläufe ja zeittechnisch noch ein wenig optimieren.
 

Rechtschreibfehler

ww-pappel
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@Rechtschreibfehler, wenn ich das richtig verstanden habe, hat ja deine HKS einen Vorritzer.
Ich habe nur die TS 55 ohne. Wenn ich mir der vorritzte, hatte ich ganz ganz wenige Ausrisse. Genau wie du schriebst.
Dann bin ich auf das Sägeblatt für Plattenwerkstoffe von FT umgestiegen so vor 2 Jahren.
Seit diesem Zeitpunkt dem hatte ich noch nie auch nur den kleinsten Ausriss. Weder an billigen Spanplatten, noch an hochwertigen Türen.
Danke, das werde ich mir mal ansehen. Das wäre natürlich optimal.
Ich würde, bevor ich jetzt mitn E-Hobel rumzuchtel, vll den Fräser in der OF aufrüsten.
Was mit Up/Downcut, vll größerer DM, Richtung Dia.
Damit steckst mMn die E-Hobelfraktion in die Tasche.

Tischfräse brauch ma vmtl nicht ansprechen?
Mit der TSV hab ich selber keine Erfahrung...
Ich denke ich bleibe bei der Oberfräser, bzw. ich probiere nochmal ein anderes Sägeblatt für die Tauchsäge. Tischfräse wäre schön, aber derzeit vom Platz nicht machbar.
Ich denke auch, dass du mit der Oberfräsen-Variante besser beraten bist. Wie gehst du denn genau vor beim fräsen mit der Oberfräse? Vielleicht kann man deine Abläufe ja zeittechnisch noch ein wenig optimieren.
Ich spanne mir die Schiene auf die Platte und richte die Fräse aus, um die gewünschten z.B. 2mm abzufräsen. Ich denke ich bleibe bei dieser Methode. Der Hobel scheint zu funktionieren, aber vermutlich ist das dann anfälliger für Fehler im Handling Gerade am Anfang und Ende der Platte sowie die Kippgefahr (auch wenn man die Auflage des Parallelanschlag mit einer Platte vergrößert?).
 

yoghurt

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Hallo,
nur noch als anekdotischer Einwurf:

Ich war vor Jahr und Tag mal in einer Tischlerei in der Ukraine. Der Typ war gelernter Automechaniker und hatte sich auf die Produktion von Möbeln aus „Sumpfeiche“ spezialisiert - auf Nachfrage ein spezieller Baum aus der Region Schytomir. Der hatte einen E-Hobel „geschlachtet“ und fix auf einer Gussplatte montiert. Damit hat er im Wesentlichen schablonengefräst. Wenn man den Ansatz verfolgt könnte man so eine Art „Füge-Fräsmaschine“ basteln. Unter der Bedingung von limitiertem Platz natürlich reiner Blödsinn.
 

stefan.

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Ich spanne mir die Schiene auf die Platte und richte die Fräse aus, um die gewünschten z.B. 2mm abzufräsen.
Ich denke umgekehrt könntest du ein wenig schneller sein. Oberfräse in einer Platte montieren und feststehenden Anschlag drauf bauen, sodass zwischen den Backen vor und hinter dem Fräser 2mm Versatz sind (bzw. Je nach Stärke der Kante). Dann den hinteren Anschlag bündig mit dem Fräser einstellen.
Somit fräst du immer genau 2mm ab, ohne was nachzumessen oder einzustellen.
 

K.-H. Krenn

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Hallo zusammen,

ich nutze keine stationären Maschinen und bekannte mit einer mobilen Kantenanleimmaschine. Ich schneide die beschichteten Spanplatten auf Endmaß und fräse mit der Oberfräse dann die Dicke der Kante ab. Diese Vorgehensweise funktioniert einwandfrei und man bekommt so vernünftige Kanten hin (mit enormen Zeitaufwand)
Ich habe auch eine TSV-60, welche teilweise gute Ergebnisse liefert, aber dann doch ab und zu wieder einen kleine Scharte hinterlässt, weswegen ich davon wieder abgekommen bin.

In einem Video von Festool (Live Mitschnitt Trainingscenter) wird gezeigt wie mit einem Elektrohandhobel die Kante vorbereitet wird. Ich besitze keinen und konnte ansonsten keine Erfahrungsberichte finden und wollte Frage, ob jemand damit Erfahrungen hat? Insbesondere würde mich interessieren, ob man damit genau z.B. 2mm abnehmen kann und auch der Anfang und das Ende der Kante gerade werden und wie hoch die Fehleranfälligkeit ist. Im Video von Festool sieht man, meiner Meinung nach, eine kleine Scharte.
(Bitte keine Diskussion über den Aufwand, Alternativen wie eine stationäre KAM oder das Lohnbekannten bei einer Schreinerei/Tischlerei.)


Gruß
Moin,
welches Sägeblatt benutzt Du zu deiner TSV-60 zum schneiden der Dekorplatten?
Mit dem TF-Blatt und einem exakt eingestellten Vorritzer gibt es nach meinen Schnitten keine Ausrisse.
Wichtig ist auch so wie in der Bedienungsanleitung beschrieben ein Mindestüberstand auf der Rückseite von ca. 12 mm beim Hauptsägeblatt.
Eine Nachbearbeitung der Kanten mit der Oberfräse liefert zwar saubere Ergebnisse, kostet aber viel Zeit und ist eine recht staubige
Angelegenheit.
Gruß
K.-H. Krenn
 

Schreinersein

ww-robinie
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Oder halt einen Anschlag verwenden, gegen den Du fräsen kannst. Und ggf anders zuschneiden: erst grob auftrennen, wenn Kante sauber genug, nur 0,5-1mm abräsen, das minimiert den Kraftaufwand, den Dreck und den Lärm. Dann Kante drauf und danach den Rest sauber auf Format schneiden...
Ich mache das analog mit Vollkern Platten, wenn ich nicht besondere Fräsunden/Ausschnitte o.A. brauche, dann lasse ich das Kollegen auf der CNC machen, einfache Teile halt mit Oberfräse. Wenig wegnehmen ist da die angenehmste Variante. Oberfräse einfach gegen einen Multiplexstreifen als Anschlag auf die Platte gespannt. Benutze dafür einen Wendeplatten HM Fräser
 

Rechtschreibfehler

ww-pappel
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Solang der TE nedwirklich sagt, mit was er fräst ist das hier sinnfrei...
Entschuldige, OF 1400, Wendeplatten Nutfräser 12,7mm, 12mm Aufnahme.

Oder halt einen Anschlag verwenden, gegen den Du fräsen kannst. Und ggf anders zuschneiden: erst grob auftrennen, wenn Kante sauber genug, nur 0,5-1mm abräsen, das minimiert den Kraftaufwand, den Dreck und den Lärm. Dann Kante drauf und danach den Rest sauber auf Format schneiden...
Ich mache das analog mit Vollkern Platten, wenn ich nicht besondere Fräsunden/Ausschnitte o.A. brauche, dann lasse ich das Kollegen auf der CNC machen, einfache Teile halt mit Oberfräse. Wenig wegnehmen ist da die angenehmste Variante. Oberfräse einfach gegen einen Multiplexstreifen als Anschlag auf die Platte gespannt. Benutze dafür einen Wendeplatten

Danke
 

Rechtschreibfehler

ww-pappel
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@Rechtschreibfehler, wenn ich das richtig verstanden habe, hat ja deine HKS einen Vorritzer.
Ich habe nur die TS 55 ohne. Wenn ich mir der vorritzte, hatte ich ganz ganz wenige Ausrisse. Genau wie du schriebst.
Dann bin ich auf das Sägeblatt für Plattenwerkstoffe von FT umgestiegen so vor 2 Jahren.
Seit diesem Zeitpunkt dem hatte ich noch nie auch nur den kleinsten Ausriss. Weder an billigen Spanplatten, noch an hochwertigen Türen.
Du meinst das „Laminate/HPL“ Blatt? Das habe ich heute getestet und ein super Ergebnis erreicht. Nicht ganz 100%, aber ausreichend. Danke.
 

dsdommi

ww-robinie
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Guten Morgen.
Ich habe wenig Erfahrung mit Dekor Plattenmaterial.
Aber schneidet man da nicht zuerst das Dekor an der Oberfläche ca 1mm tief im Gleichlauf erst mal ein damit es nicht ausbricht ?
 

ClintNorthwood

ww-robinie
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Du meinst das „Laminate/HPL“ Blatt? Das habe ich heute getestet und ein super Ergebnis erreicht. Nicht ganz 100%, aber ausreichend. Danke.
Mich würde interessieren, wie du es gemacht hast.
Ich selber stelle auf 1 oder 2 mm ein, ritze vor und säge dann. Noch nie hatte ich auch nur den allerkleinsten Ausriss. Aus Bequemlichkeit nutze ich noch nicht einmal den Ausrissschutz.
Bei einem pingeligen Maschinenbauingenieur hatte ich beispielsweise etliche nicht ganz günstige Schallschutztüren gekürzt und Nuten eingefräst für Athmer Bodendichtungen.
Er war tatsächlich auf der Suche nach Tischlern, die ihm Ausrissfreiheit im Vorfelde garantieren. Er fand niemanden im Tischlerbereicht, der für solche idiotischen Vorgaben Zeit hatte. Oder den Humor, sich eine Laus in Form einer Reklamation in den Pelz zu setzen.
Ich hingegen habe vor solchen Kunden keine Angst. Der müsst erst einmal einen Anwalt finden, der sich mit solcher Zeitverschwendung befasst.
Außerdem fast man ja sowieso im Nachgang die Schnittkanten.
Er setzte sich die Brille auf und kontrollierte die Schnitte. Er fand zu seinem Erstauen nichts. Kanten wie mit Rasiermesser geschnitten. Er war nur erstaunt, dass ein Laie eben mal so fehlerfreie Arbeit abliefert.

Wüsste nicht, wo dein weiteres Problem liegt. Ein Minifehler mit der Oberfräse, und das was´s.
Meine Säge stelle genau auf 90° Grad ein.
Das Probewerkstück zu wird dann gemessen mit einem Schlosserwinkel. Niemals versuche ich, die Säge selbst auf 90° prüfen.

Und nun möchte ich gerne von den Fachleuten hier gerne wissen, was gegen den Einsatz einer Führungsschiene in Verbindung mit Tauch- oder HKS spricht hinsichtlich des Einsatzes für genau dieses Thema spricht.

Denn wenn es wirklich knapp werden soll, säge ich damit mühelos ohne Ausrisse 0,5 mm ab. Oder mit einem 1.8 mm Blatt 2 mm.
Also ich glaube, dass es nicht relevant ist zu versuchen, das noch genauer hinzubekommen.
Nebenbei gesagt waren genau diese Ergebnisse der Grund, niemals ernsthaft über den Kauf einer noch schwereren Tauchsäge mit Vorritzer nachzudenken. Selbst bei der höheren Schnitttiefe. Auch, da die Akkuversion erst später rauskommt.

Und so ein Ergebniss bekommt man nie und nimmer so günstig, schnell und fehlerfrei mit einem Hobel - egal was für einer - hin. Weder mit Handhobel, noch mit E-Hobel.

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