Hilfe/Tipps zur Werkstattplanung

Mankra

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Hallo in die Runde. Das ist hier mein erster Beitrag, nachdem ich schon öfters per Tante Google hier gelandet bin.
Kurzvorstellung: Ich komme aus der Steiermark in Österreich, vor langer Zeit, im letzten Jahrtausend mal Landmaschinenmechaniker gelernt. Beruflich hab ich seit über 20 Jahren einen Sportartikelhandel. Durch laufendes Basteln am Heimkino, Lautsprecherbau, hab ich mit der Zeit den Spaß am Holzbau gefunden.

Bis jetzt hab ich Kleinigkeiten im Keller/Garage/Fahrrad und Motorradwerkstatt gebaut, größere Dinge im Freien auf Böcken.
Im Nebengebäude hab ich einen Raum, wo diverse Geräte frei herum stehen (TKS, Bohrständer, Kappsäge auf einem portablen Maschinenständer, usw.).

Diesen Raum möchte ich mir als Holzwerkstatt ausbauen. Etwas getriggert durch div. YT Videos. Das ganze Projekt wird auch eher ein Hobbyprojekt, also Spaß an der Umsetzung :emoji_wink:

Das ganze Projekt wird über die Zeit wachsen und wahrscheinlich wird während des Baues sich noch diverse Ideen ergeben, deshalb um kleine Details soll es hier noch gar nicht gehen.

Soweit zur Einleitung und zur eigentlichen Frage, der allgemeinen Raumaufteilung, Maschinen-Plätze, Werktische.

Ich hab einen Raum mit 570x470cm, 340cm Deckenhöhe, 170cm breitem Eingang (Skizze unten, der schwarze Balken).
Daneben ist noch ein zweiter Raum, etwas schmäler, welcher als Abstellraum dient. Dort sollen dann Geräte hin, an die nicht direkt gearbeitet wird. Sprich die Absauganlage, Kompressor und auch Materiallager, ist also hier nicht das Thema.

Ich hab mal diese Skizze gezeichnet:

Werkstattplan_V1.png

Links durchgehend eine 570x80 Werkbank. An die Wand Werkzeuge, unten Laden und Fächer, nach Bedarf.

Die Kappsäge hab ich so eingezeichnet, dass 400cm auf der langen Seite und ca. 170cm noch auf der rechten Seite Platz ist. Sollte reichen, bis jetzt hatte ich noch keine längeren Platten oder Staffeln geschnitten. Bzw. bei einem Überdachungsbau, etc. wenn große Pfosten geschnitten werden, mach ich das dann eh vor Ort.
Bohrmaschine hätte ich daneben geplant.

Frästisch ist die Überlegung: Seitlich an der Wand-oder auf der Mitten-Werktisch?
Bzw. an beiden Stellen vorbereiten, um die Fräsplatte je nach Bedarf montieren zu können?

Werkbank in der Mitte: Gezeichnet hab ich ihn mal mit 180x200cm.
Welche Größe würdet Ihr empfehlen? 180cm ev. schon zu breit, wegen übergreifen?
200cm ausreichend lang oder doch etwas länger?
Dazu dachte ich an einem TKS-Beistelltisch, 60cm Tiefe, so breit wie der Werktisch. Falls mal längere Längsschnitte anstehen (ob per TKS oder Tauchsäge, je nach Bedarf).

Oder statt einem großen Werktisch, besser zwei, etwas Kleinere bauen? Einen Tisch mit hochwertiger Platte und Lochraster, einen Tisch mit billiger Platte, die man irgendwann wieder tauscht, wenn zu oft rein gesägt und gebohrt wurde?

Was sagt Ihr zu so einer Aufteilung?
 

joh.t.

ww-robinie
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Massstäblichen Plan machen, Maschinen ausschneiden aus Pappe dann kann man ausprobieren wie es stehen könnte.

Alles kleinere auf fahrbare Untergestelle packen.

Habe auch meine Hobelbank auf Rollen.

Der Bedarf ändert sich nach Bauprojekt.

Böcke in verschiedenen Höhen und Platten zb alte Türen die man drauflegen kann.

So flexibel wie möglich.

https://www.qwant.com/?client=qwant...&o=0:BF5191A7D0CDAF93A36AC274C07A12D38D3BF6A6
 

Mankra

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Danke für die Antwort. Erst jetzt gesehen, muss noch schauen, wie man hier im Forum eine Email-Benachrichtigung einrichtet.
Der Plan (Wenn man die Skizze so nennen möchte), ist Maßstabsgetreu. Auf der Werkbank/Platte Grundrisse auflegen für die Aufteilung ist eine gute Idee.
Fahrbare Untergestelle hab ich hier schon öfters gelesen. Bei einem noch kleineren Raum, definitiv. Möchte aber schon möglichst viel Fix verbaut haben, damit es stabil steht, nicht wackelt. Dazu kommt: Der Boden ist zwar ein E-Strich aber sicher nicht 100% eben, also immer wieder Höhen ausgleichen.
Gut, könnte man mit Führungszapfen lösen.

Mit Böcken und Platten drauf hab ich ja jetzt, das möchte ich in Zukunft mir ersparen :emoji_wink:
 

ChrisOL

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Moin,

um einige Hinweise geben zu können fehlt mir ein Blick auf die Dinge die du machen willst. Für Massivholz brauchst du zum
Bsp eine Hobelmaschine plus Absaugung. Für Plattenmaterial eher eine Idee für Lackierung.
 

elchimore

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Aus eigener Erfahrung Kreissäge und Fräse als eigenes verschiebbares Modul. Ansonsten ist immer was im Weg :emoji_wink: Die Fräse würd ich auch nie in die Platte an der Wand einbauen, da bist du viel zu unflexibel.
Ist nur meine Meinung, ich habe eine wirklich kleine Werkstatt, mein "Frästisch" ist nur 20cm "hoch" und kann auf Böcke gestellt werden und wenn ich ihn nicht brauche ´hochkant an die Wand :emoji_wink:
Manche Dinge sind sicher auch abhängig von der eigenen Erfahrung und ob eher klassisch ausgebildet oder Youtube influenced.... :emoji_wink: Manche Erfahrungen und Fehler muss man auch einfach selber machen..... Also loß an die Werkzeuge und losgewoodworked :emoji_wink:
Grüssle Micha
 

rhinelander61

ww-buche
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Moin.

Mit 5,70 x 4,70 hast Du traumhaft Platz - noch dazu, wenn Du Absaugung etc. nach nebenan verlegen kannst.

Wie auch Christoph vermisse ich eine grobe Ahnung, was Du vorhast.
Verstehe ich es richtig, dass Du dort nicht am Mopped schraubst?

Die Werkbank wäre mir mit 1,8 m definitiv zu tief.
Da würde ich wegen der Spannmöglichkeiten eine 'normale' Hobelbank vorziehen, um die man allseitig herumlaufen kann.
Insbesondere, wenn noch weitere Werkbankfläche verfügbar ist.

Mich würden 5,7 laufende Meter Werkbank eher zu einer herrlichen Ablagefläche animieren - und stünden nach 4 Wochen nur noch eingeschränkt als Werkbank zur Verfügung.
Ich würde an einem Ende wahrscheinlich Platz für weitere Entwicklung, Zwingenwagen, ... oder einfach als Montageplatz für Größeres.

Wie schon Johannes empfiehlt: auf massstäblicher Zeichnung hin und her schieben und max. flexibel gestalten.
Es wäre nicht die erste Werkstatt, die nach 2 Jahren anders aussieht

Denk auch an gutes Licht, rudimentäre Planung der Elektrik und eine vernünftige Absaugung.
Wie sieht's denn mit Heizung / Raumtemperatur, Staub und Feuchtigkeit aus?
Werkzeug eher in Schubladen / verschiebbaren Schränken unter den Werkbänken - die ggf gleich als mobile Montageflächen genutzt werden kännen? Oder offen hängend?

Nur so ein paar Gedanken.

Frohes Schaffen und viel Spaß bei der Planung.

HG Andreas
 

Mankra

ww-pappel
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Moin,

um einige Hinweise geben zu können fehlt mir ein Blick auf die Dinge die du machen willst. Für Massivholz brauchst du zum
Bsp eine Hobelmaschine plus Absaugung. Für Plattenmaterial eher eine Idee für Lackierung.
Gute Frage. Irgendwie Alles, aber auch nix Spezielles.....

Eher schon aus Plattenmaterial. Wie geschrieben, z.B. Lautsprecher-Bau. Dann fällt einem wieder Etwas im Heimkino ein, da aber dann auch vor allem Platten-Material. Für die Firma brauch ich immer wieder mal Regale in verschiedensten Abmessungen.

Massivholz bis jetzt nur als Steher/Balken, z.B. bei Regalen. Wenn wieder mal ne Überdachung im Freien, mit größeren Balken anfällt, dann sowieso vor Ort, im Freien.

Ich bau dann auch öfters mit ITEM Profile. z.B. Theken, Ausstellungsständer, wenns auch Mobil sein soll und vielleicht irgendwann wieder an zu passen ist.
eher klassisch ausgebildet oder Youtube influenced....
Wie geschrieben: Gelernter Mechaniker.
Holzbau eher frei aus dem Kopf heraus, wenn mir irgendwas einfällt. Learning by Doing.
Ich kann messen, Werkzeuge bedienen. Aber hab noch nie irgendwelche Eckverbindungen verzinkt. Leim und/oder Schrauben kommen bei mir zum Einsatz.

Verstehe ich es richtig, dass Du dort nicht am Mopped schraubst?
Ja, genau, das bleibt weiterhin im Keller/Garage, unterm Wohnhaus.

Soll hier nicht groß das Thema sein. Bißerl hadere ich damit schon noch. Den damit brauch ich halt viel Werkzeug doppelt, wenn ich es nicht laufend hin&her schleppen will oder hin&her laufen. Wenn Kleinigkeiten anfallen, ist es schon praktisch, nur schnell in den Keller zu springen, Werkzeug zu holen, statt 50m ins andere Haus rüber, vor allem, wenn man 2-3 dann irgendwas vergessen hat .... :emoji_wink:

Die Werkbank wäre mir mit 1,8 m definitiv zu tief.
Das ist einer meiner Hauptfragen: Welche Abmessungen für den Multifunktionstisch. Breite von 120 bis 180cm bin ich am überlegen.
Und eben auch, welche Länge. Für Längsschnitte von 280cm Platten wäre ein 300cm langer Tisch auch praktisch....

Mich würden 5,7 laufende Meter Werkbank eher zu einer herrlichen Ablagefläche animieren - und stünden nach 4 Wochen nur noch eingeschränkt als Werkbank zur Verfügung.
Oja. kenne ich.
In den 2 Kellerräumen, 1x für Fahrräder, 1x für die Mopedn sind in Summe 3 Wände mit einer Werkbank verbaut. Müsste nachmessen, werden schon 12lft sein, eher mehr. Klar, einige Geräte (Bohrmaschine, MiniDrehbank, 3D Drucker, Schleifbock, usw. ) nehmen schon mal fix Platz weg, aber auch sonst ist fast Alles zugestellt.......
Denk auch an gutes Licht, rudimentäre Planung der Elektrik und eine vernünftige Absaugung.

Klar. Ist derzeit auch nicht optimal. Inzwischen kostet LED-Leuchten eh nix mehr, gute Beleuchtung kostet da keine Lawine mehr. 1x CEE16 Steckdose ist eh schon dort, und zumindest eine weitere Phase für 230V.
Wie sieht's denn mit Heizung / Raumtemperatur, Staub und Feuchtigkeit aus?
Heizung nichts nichts, bzw. hab ich eine Heizkanone und einen 9kW Elektro-Lüfter derzeit für den Raum. Da muss ich mir noch was überlegen. Bin am überlegen, ein günstige Split-Klima als Wärmepumpe.
Staub ist egal, ist ein Nebenraum in alten Wirtschaftsgebäude (ehem Bauernhof). Grundsätzlich ist der Raum trocken. Boden-Estrich, Betonziegel, ohne Heizung derzeit halt im Winter etwas höhere Luftfeuchtigkeit.
 

Johannes

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Hallo Mankra,
bevor du da was reinbaust würde ich überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre einen Holzboden da reinzulegen, dass macht das Arbeiten viel angenehmer. Den großen Werktisch würde ich erstmal weglassen. Da du ja etwas Platz hast, würde ich ein Anschaffung einer richtigen Tischkreissäge in Erwägung ziehen. Dann erstmal ein paar Schränke bauen in denen das Werkzeug und das Kleinmaterial gut untergebracht ist. Das hat den Vorteil, das die Arbeitsflächen als solche erhalten bleiben können und nicht zur Ablagefläche verkommen. Beim Bau der Schränke überlegen was da rein soll. Ich habe viele Sachen in Euro Boxen, die passen aber meist nicht gut in die Schränke und Regale, die in Baumärkten angeboten werden.

Es grüßt Johannes
 

Mankra

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Beginnen werde ich sowieso mit der langen Wand-Werkbank + Werkzeugwand.
Ne Format-Kreissäge wäre sicher praktisch, nimmer aber dann doch zuviel Platz weg.
Ne TKS mit eigenem Untergestell hab ich derzeit auch schon. Sogar mit einem Guss-Tisch, statt Blech. Aber die steht dann halt dann beim Schrauben wieder im Weg herum.
Das möchte ich später weg mit dem Tisch in der Mitte weg bekommen.
Euroboxen kenne ich natürlich, nutze wir auch im Alltag häufig. z.B. hab fürs Auto einen Kofferraumeinsatz aus dünnen Siebdruckplatten gebaut, wo formschlüssig 2 Euroboxen in den Kofferraum stehen. Kofferraum selbst bleibt sauber, unbeschädigt. Einkäufe, usw. können schnell rein geworfen werden.
 

Johannes

ww-robinie
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Hallo,
wenn du eine TKS hast, tu‘ dir den Gefallen und wechsel nicht auf so eine klein Montagesäge. Damit wirst du nicht glücklich. Die Werkbank würde ich ca. 1,3 x 1,7m groß und auf Rollen bauen. Dann kannst du da 8 Fächer für mehrere Euro Boxen unterbringen um hast immer noch eine ordentliche Fläche. Falls du vorhaben solltest die Platte zu durchlöchern, solltest du darunter eine zweite Platte einbauen mit ca. 12-15cm Abstand. Da kannst du Werkzeug ablegen und es fällt kein Dreck in die Boxen.

Es grüßt Johannes
 

willyy

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Glückwunsch Du hat 26 m² + Nebenraum, viele hier haben an die 20 m² und müssen damit klar kommen.
Für die Größe deines Werktisches überleg Dir, dwas Du als größtes bauen wirst oder gebaut hast und nimm davon etwas weniger als Maß.
Ein 1,8 m Schrankteil kann auch auf einem 1,5m Tisch gut liegen oder dass was passiert. Wenn Du ihn jetzt groß baust, wirst Du ihn später nicht 30 cm kürzen. Dann wird dir der Platz einfach woanders fehlen. Böcke helfen auch, wenn mal ein Teil zu groß wird.
Die Gesamtgröße der mobilen Werkbank würde ich etwa 1,8m Länge und 1,5 m Breite machen, inklusive der vorderen Reihe an Maschinen.

Fräse nicht in die feste Werkbank, die ist klassisch in dem Rolltisch und dort auch viel praktischer. Evtl. Anschlag von 2 oder 3 Seiten montierbar, dann bist Du mit der Werkstückgröße max. flexibel.

Hast Du irgendwo Fenster ? Da würde ich die Werkbank hinbauen und keinesfalls 5,7m die sind in 2 Wochen vollgemüllt.
Falls Du mal in Richtung Massivholz gehst kann man alle Maschinen in 26 m² unterkriegen (FKS, Hobel, BS). Du hast den Luxus dass die Absugung nebenan stehen kann.
Der Nebenraum mit der Absaugung braucht einen "Rückkanal" in die Werkstatt für die abgesaugte Luft, das vergessen viele.
 

Mankra

ww-pappel
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wenn du eine TKS hast, tu‘ dir den Gefallen und wechsel nicht auf so eine klein Montagesäge.
Ich glaub, ich hab da die Begriffe etwas anders im Kopf. Dachte, eine Tischkreissäge sind eben die kleineren Sägen, die auf einem Tisch stehen....den einen Tisch haben ja alle Kreissägen, auch die am Boden stehen, z.B. Brennholz-Kreissägen (sowas hab ich auch).

Also derzeit hab ich nur eine günstige Einhell-Kreissäge mit Untergestell.

Ja, Lochraster möchte ich schon länger haben. Zwischenboden ist klar.

Für die Größe deines Werktisches überleg Dir, dwas Du als größtes bauen wirst oder gebaut hast und nimm davon etwas weniger als Maß.

Wenn ich das wissen würde :emoji_wink:
Beim Bau des Heimkinos hab ich am Boden 140x210 Rahmen zusammen geleimt, bzw. als Leinwandrahmen sogar 150x350cm.
Für Messstände, bau ich aus ITEM Profilen auch Rahmen mit 120x200cm. Da ist ne größere Ablagefläche schon praktisch.
Dann halt auch viel Kleinzeug, wo ich aber in Serie mehrere Teile bearbeite.
Mit Überstand in der Länge arbeitet ich derzeit eh öfters. In der Länge kein Thema, in der Breite ist es oft nervig. Deshalb, bin ich besonders in der Breite noch am überlegen.

Kleines Fenster ist Stirnseitig. Derzeit ist dort ein 80cm tiefes Regal. Aber genau die Stirnseite möchte ich mir in Zukunft frei halten, um möglichst viel Länge frei zu halten, auch wenn ich zur Not durch den ca. 2m breiten Eingang etwas mehr Platz hab (nicht zuviel, da ist dann eine Lagerhalle, die ziemlich voll ist, hab da nur einen ca. 1m breiten Zugang und wegen Staub sollte die Türe möglichst zu sein.

Der Nebenraum mit der Absaugung braucht einen "Rückkanal" in die Werkstatt für die abgesaugte Luft, das vergessen viele.
Der Nebenraum hat keine Türe zum angeschlossenen Lagerraum. Hoffe mit der Absaugung im Nebenraum, etwas Unterdruck, dass über die Türe zur Werkstatt (einfaches Schiebetor mit Luftspalt rundherum), Luft angezogen wird, und in Zukunft weniger Staub zur Lagerhalle kommt.
Ob das dann noch zuwenig ist, so funktioniert, wie gedacht, wird sich zeigen. Ja, zur Not ein weiteres Loch gebohrt/gestemmt.
 

Boreal

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Hallo,
da hast du dir ein schönes Projekt vorgenommen.
Ich selbst habe hier vor kurzen auch die Hilfe des Forums für die Werkstattplanung in Anspruch genommen.
Hat mir sehr weiter geholfen.
Meine Werkstatt hat 4,0mx4,5m. Und man bekommt doch viel rein und kann sich drin bewegen. (Hobelbank, FKS, Bandsäge, Absaugung, Abricht-Dickenhobel, Frästisch, Tisch für Bohrmaschine)
Beim Einrichten der Werkstatt habe ich einige Erfahrungen gemacht.

Stell alles auf Rollen was geht, du wirst es brauchen. Oder arbeite mit einem Hubwagen, muss natürlich bei der Konstruktion berücksichtig werden.

Hol nicht direkt am Anfang die max. Abmessungen aus deinen Tischen und Schränken, du wirst den Platz noch brauchen. So klein wie möglich so groß wie nötig.

Mein Vorschlag für deine Werkbank, mach 2 daraus und stell sie auf Rollen. dann kannst sie auch für größere Teile auseinander stellen, oder an einem anderen Platz in der Werkstatt unterbringen.
Bei Bedarf kannst diese ja auch verbinden, gerade wenn du sie aus ITEM-Profile bauen würdest.

Schau das alles in geschlossen Schränken oder Schubladen verstaust, es wird nur staubig und sieht ordentlicher aus.
Offene Regale versuche ich mittlerweile zu vermeiden, auch wenn es günstiger ist.

Deine lange Werkbank würde ich als einzelne mobile Module planen, gerade den Frästisch. Du wirst es genießen wenn du ihn mal in die Mitte vom Raum stellen kannst, wenn was großes rüber schieben willst.
Und wenn du mal umräumen willst, macht es dir einfacher.

Schau das direkt am Anfang genügen Steckdosen verteilt sind, 230V wie 400V.
Ich habe nur an einer Stelle in meiner Werkstatt eine 400V Anschluss, das hat mich doch mehr eingeschränkt als ich gedacht habe.

Den Werkstattboden würde ich auch gleich richtig machen, z.B. einen ordentlichen Holzboden oder mit Klickfliesen aus Kunststoff. Ist zwar teuer hat sich aber gelohnt.

Was ich schmerzhaft lernen musste..
Kaufe nicht billig, weil es jetzt unbedingt sein muss. Dann spare lieber auf was gescheites, sonst wirst nicht zufrieden sein und gibst 2x Geld aus.

Viel Spaß bei der Planung und Geld ausgeben.
 

Mankra

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Mein Vorschlag für deine Werkbank, mach 2 daraus und stell sie auf Rollen. dann kannst sie auch für größere Teile auseinander stellen, oder an einem anderen Platz in der Werkstatt unterbringen.
Bei Bedarf kannst diese ja auch verbinden, gerade wenn du sie aus ITEM-Profile bauen würdest.
Ja, das war eine der Fragen.
Die Überlegung hatte ich auch schon. Ich werde die Werkbänke zwar nicht aus ITEM Profilen bauen (ist mir dann doch zu teuer), aber tw. als Anschlagsleisten nutzen, bzw. fürs zusammenstellen Führungen bauen.

Da hier die mobile Montage einzelner Module doch stark empfohlen wird: Die Wandwerkbank auf Rollen, mit Befestigung an der Wand (damit nix wackelt) überleg ich mir jetzt wirklich.

Strom ist klar.

Gutes Grundsortiment hab ich jetzt schon. Aber derzeit schon aus dem günstigen Bereich. Hat bis jetzt gereicht, das werde ich irgendwann aufrüsten, wenns doch stört. Ich hab da dann schon paar Pläne im Kopf, eher zum selber bauen. Plattensäge mit Linearschienen z.B. Frästisch werde ich großteils auch selber bauen (große Triton liegt schon hier). usw.
 

inselino

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...........auf die Verschiebbarkeit großer Einrichtungsgegenstände wegen ein paar kg Ausgleichsmasse
und wertiger Rollen mit Feststellern verzichten zu wollen, bringt m.E.n. in der flexiblen Raumnutzung
unnötige Einschränkungen.
Das würde ich nochmal unterstreichen. Mein Vater hat 2 Räume, bei einem war es uns damals zu viel Aufwand die Ausgleichsmaße draufzugießen, beim anderen Raum haben wir es später dann gemacht. Ist so viel besser mit glattem Boden und immer ärgerlich, wenn man dann in den zweiten Raum was schieben will.
Ansonsten würde ich das Ganze Stück für Stück entwickeln. Ich mag die Multifunktionswerkbank von Guido Henn aus der Holzwerken 71/72. Mal hier im Forum etwas suchen, er hatte da im letzten Jahr mal drauf geantwortet, dass es für die Beine auch eine Alternative gibt die ohne Massivholz auskommt.
Die Variante wurde auch auf dem Youtubekanal Klavieraltelier vorgestellt. Ich fand das Video ganz gut zur Orientierung wie man das baut.
Der Tisch ist als Anfänger gut zu bauen. Ich konnte damals gegen 5€ Aufpreis den Zuschnitt der Platten buchen, was bei den dutzenden kleinen Teilen für die Schubladen super war (wird mittlerweile leider nach Schnitt bepreist, da wären es das nicht mehr lohnenswert aber ggf. mal beim Holzhandel fragen).
Die Werkbank hat auch eine vernünftige Größe und mit dem Gewicht eignet sie sich auch fürs Hobeln von Teilen ohne Rutschen. Rollen kriegt man bestimmt auch drunter...

Ich würde mir heute zunächst überlegen, wie ich das mit der Säge mache. Mittlerweile steht hier eine alte Frommia in der Werkstatt für die demnächst der Starkstrom kommt, davor eine Metabo 1685 bzw. 1688.
 

Mankra

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Ausgleichsmaße draufzugießen, beim anderen Raum haben wir es später dann gemacht
Damit hab ich überhaupt keine Erfahrung.

Gibt es Beschichtungen, die man einfach nur "ausschüttet", die Schwerkraft nivelliert den Boden, nächsten Tag ist der Boden fertig?

Zu den Rollbaren Werktischen:
Würdet Ihr das Ganze eher auf Rollen mit Bremsen bauen, oder auf absenk-Rollen, so das beim Arbeiten die Werkbank fest am Boden steht?
 

inselino

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Gibt es Beschichtungen, die man einfach nur "ausschüttet", die Schwerkraft nivelliert den Boden, nächsten Tag ist der Boden fertig?
Naja Bodenausgleichsmasse halt. Muss noch ein bisschen mit so einer Igelrolle traktiert werden um Luft rauszubekommen und damit sie gut fließt Aber an sich ist genau das das Prinzip von Ausgleichsmaße. Allerdings brauchst du einige Sack solltest dir also überlegen wie du das zügig anrührst und ausgießt.
Also ich glaube 2kg/m²/mm.
Also bei 5mm auf 25qm sind das 250kg also 10 Säcke.
 

Boreal

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Zu den Rollbaren Werktischen:
Würdet Ihr das Ganze eher auf Rollen mit Bremsen bauen, oder auf absenk-Rollen, so das beim Arbeiten die Werkbank fest am Boden steht?
Kommt drauf an finde ich, welches Element und wie oft es bewegt werden soll.
Werkbank / Hobelbank würde ich absenkbar machen, habe ich auch gemacht und bin zufrieden damit.
Frästisch oder so, mit Bremse.

Aber viele haben bei der Werkbank auch Rollen mit Bremsen dran und es funktioniert.
Hohes Eigengewicht durch Schränke unter der Bank schadet nie.
 
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magmog

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Die lang Bank kann ja fix bleiben, nur was mehr oder weniger im Raum steht sollte verschiebbar sein.
Ausgleichsmasse selbstverlaufend, als Stichwort zur Orientierung.
 

willyy

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ich hab da die Begriffe etwas anders im Kopf. Dachte, eine Tischkreissäge sind eben die kleineren Sägen, die auf einem Tisch stehen
noch kurz dazu, ich habe mal 3 Bsp. rausgesucht, völlig wahllos und ohne Wertung, geht nur um die Bilder bzw. Bauform:

Tischkreissäge ist alles, was keinen "richtigen" Schiebetisch links vom Sägeblatt hat. Das könnte sowas hier sein:
Tischkreisäge Einhell
oder auch eine Ulmia, waseine deutlich hochwertigere TKS wäre. Ob die EInhell auf den Füßchen steht oder auf einem Eigen-UNterbau ist egal.

So "Zwischensägen" sind die mit einem "niedlichen Schiebetischchen", der aber bei jeder normalen 50 mmBohle nachgeben würde.
Zwittersäge

Formatkreissägen habe einen langen Schiebetisch, der direkt am Sägeblatt vorbei läuft und der auch bissl was aushält.
Formatsäge.
 

IngoS

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Hallo,

den riesen Werktisch in der Mitte weglassen. Der stört mehr, als er nützt.
Lieber zwei ordentliche Böcke und darauf eine lose Platte. Je nach Projekt braucht man den Platz so, oder nur die Böcke, oder halt die Böcke mit ner kleineren, oder größeren Platte. Das Ganze ist viel flexibler.

Gruß Ingo
 

Mankra

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Tischkreissäge ist alles, was keinen "richtigen" Schiebetisch links vom Sägeblatt hat. Das könnte sowas hier sein:
Genau diese Einhell Säge hab ich.
War nur verwirrt, weil Johannes etwas von "kleiner Montagesäge" schrieb.
Gegenüber prof. Sägen ist diese TKS recht klein, mobil, für Montage geeignet. Deshalb die Nachfrage, was er unter Montagesäge versteht. Für mich war das bis jetzt eben eine Tischkreissäge.


den riesen Werktisch in der Mitte weglassen. Der stört mehr, als er nützt.
Lieber zwei ordentliche Böcke und darauf eine lose Platte.

Ne, wie schon geschrieben, so hab ich bis jetzt gearbeitet und das nervt mich inzwischen. Einen großen Tisch mit Lochraster möchte ich in Zukunft unbedingt haben.
 

Holzrad09

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Tischkreissäge ist alles, was keinen "richtigen" Schiebetisch links vom Sägeblatt hat. Das könnte sowas hier sein:
Tischkreisäge Einhell
Und was ist das da im Anhang ?
Etwa kein richtiger Schiebetisch ?
Formatkreissägen habe einen langen Schiebetisch, der direkt am Sägeblatt vorbei läuft und der auch bissl was aushält.
Anscheinend haust Du Besäumschlitten und Schiebetisch bissl durcheinander oder weißt gar nicht so recht, was Du uns eigentlich erzählen willst ...

Übrigens im englischen, Formatkreissäge = Sliding Saw, Tischkreissäge = Tablesaw / Cabinetsaw
 

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