Hi zusammen,
es gibt ja diesen blöden Spruch "dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt". Ich durfte wieder einmal umziehen und hab heute, mag vielleicht nicht jeder nachvollziehen können, beim vorbereiten meiner Möbel für den Aufbau die eine oder andere Träne schwer verdrücken und viel Frust schlucken müssen.
Folgendes Szenario:
Derzeit bin ich am Esszimmerschrank. Eine Mischung aus Massivholz und Leimholz mit Furnierdeckplatte (?). Die Seitenwände z.B. sind Leimholz und haben innen und außen eine 2-3 mm dicke Deck(Furnier?)platte. Die Tür hingegen besteht aus (dünnerem) Vollholz. Das ganze ist (glaube ich) Fichte oder Kiefer und wurde geölt. Nun hat der Schrank bedauerlicherweise etliche Schrammen und Macken abbekommen. Ich versuch mal, meine Baustellen kurz zu beschreiben und meinen Lösungsansatz, würde mich da aber sehr über ein paar Tipps von etwas erfahreneren Leuten freuen - ich bin in dem Gebiet absoluter Laie.
-> An den Seitenwänden ist das eine oder andere Mal die dünne Furnierplatte Durchschlagen worden. Da sind jetzt drei oder vier so kleine, 3-4 mm Durchmesser Löcher drin. Ich würde diese Löcher mit dunklem Hartwachs füllen, um Astlöcher zu imitieren.
-> Die Türen haben ein paar langgezogene Schrammen abbekommen. Also Vertiefung im Vollholz, 1-2 mm tief, ca. 5 mm breit und sicher über eine Länge von 6 cm. Lässt sich da irgendwas halbwegs sinnvolles machen? Füllen mit Wachs ist bei so einer großen Schramme ja nicht wirklich eine Option. Einfach nur Öl drüber gleicht den Farbunterschied zwar leicht an, aber die Schramme ist natürlich trotzdem deutlich sichtbar. Eventuell etwas "ausschleifen"? Also versuchen, mit Schleifpapier die groben Kanten der Schramme aufzuweichen? Dann wäre es zumindest nicht mehr ganz so grob?
-> Ich wollte den Schrank nach dem "Löcherflicken" nochmal nachölen, um oberflächliche Kratzer und Macken, die ja nun deutlich heller sind, einfach farblich wieder anzugleichen. Nun hab ich mir im Baumarkt auf Beratung hin das Osmo TopOil gekauft und heute Abend erst festgestellt, dass das ja Öl mit Wachs ist. Ist das ne gute Idee, damit ranzugehen? Man liest so viele unterschiedliche Meinungen... ("Lieber kein Hartwachsöl, damit kannst nicht mehr nachölen/auffrischen" oder "Ist ne super Sache, damit wird dein Holz besser geschützt"...)
Noch ne Frage zu dem TopOil: Das Zeug härtet ja aus wie die Pest. (Zumindest auf dem dem Set beiliegenden Baumwolllappen.) Wie reinige ich denn meinen Baumwolllappen von dem Zeug wieder? Hatte ein kleines Probeeckchen mit diesem beiliegenden Lappen ausprobiert und vergessen auszuwaschen. Nun ist dieses Eckchen richtig hart. Aber ich kann ja nicht den ganzen Lappen in Verdünnung nach der Anwendung tunken? Oder ist der nach erfolgter Arbeit halt einfach für den Müll? hmm....
Ich würde mich über ein paar Tipps und Ratschläge freuen.
Viele Grüße Steve
es gibt ja diesen blöden Spruch "dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt". Ich durfte wieder einmal umziehen und hab heute, mag vielleicht nicht jeder nachvollziehen können, beim vorbereiten meiner Möbel für den Aufbau die eine oder andere Träne schwer verdrücken und viel Frust schlucken müssen.
Folgendes Szenario:
Derzeit bin ich am Esszimmerschrank. Eine Mischung aus Massivholz und Leimholz mit Furnierdeckplatte (?). Die Seitenwände z.B. sind Leimholz und haben innen und außen eine 2-3 mm dicke Deck(Furnier?)platte. Die Tür hingegen besteht aus (dünnerem) Vollholz. Das ganze ist (glaube ich) Fichte oder Kiefer und wurde geölt. Nun hat der Schrank bedauerlicherweise etliche Schrammen und Macken abbekommen. Ich versuch mal, meine Baustellen kurz zu beschreiben und meinen Lösungsansatz, würde mich da aber sehr über ein paar Tipps von etwas erfahreneren Leuten freuen - ich bin in dem Gebiet absoluter Laie.
-> An den Seitenwänden ist das eine oder andere Mal die dünne Furnierplatte Durchschlagen worden. Da sind jetzt drei oder vier so kleine, 3-4 mm Durchmesser Löcher drin. Ich würde diese Löcher mit dunklem Hartwachs füllen, um Astlöcher zu imitieren.
-> Die Türen haben ein paar langgezogene Schrammen abbekommen. Also Vertiefung im Vollholz, 1-2 mm tief, ca. 5 mm breit und sicher über eine Länge von 6 cm. Lässt sich da irgendwas halbwegs sinnvolles machen? Füllen mit Wachs ist bei so einer großen Schramme ja nicht wirklich eine Option. Einfach nur Öl drüber gleicht den Farbunterschied zwar leicht an, aber die Schramme ist natürlich trotzdem deutlich sichtbar. Eventuell etwas "ausschleifen"? Also versuchen, mit Schleifpapier die groben Kanten der Schramme aufzuweichen? Dann wäre es zumindest nicht mehr ganz so grob?
-> Ich wollte den Schrank nach dem "Löcherflicken" nochmal nachölen, um oberflächliche Kratzer und Macken, die ja nun deutlich heller sind, einfach farblich wieder anzugleichen. Nun hab ich mir im Baumarkt auf Beratung hin das Osmo TopOil gekauft und heute Abend erst festgestellt, dass das ja Öl mit Wachs ist. Ist das ne gute Idee, damit ranzugehen? Man liest so viele unterschiedliche Meinungen... ("Lieber kein Hartwachsöl, damit kannst nicht mehr nachölen/auffrischen" oder "Ist ne super Sache, damit wird dein Holz besser geschützt"...)
Noch ne Frage zu dem TopOil: Das Zeug härtet ja aus wie die Pest. (Zumindest auf dem dem Set beiliegenden Baumwolllappen.) Wie reinige ich denn meinen Baumwolllappen von dem Zeug wieder? Hatte ein kleines Probeeckchen mit diesem beiliegenden Lappen ausprobiert und vergessen auszuwaschen. Nun ist dieses Eckchen richtig hart. Aber ich kann ja nicht den ganzen Lappen in Verdünnung nach der Anwendung tunken? Oder ist der nach erfolgter Arbeit halt einfach für den Müll? hmm....
Ich würde mich über ein paar Tipps und Ratschläge freuen.
Viele Grüße Steve