Schlechtes hobelbild

Andy9

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Hallo habe mit ziemlich neuen Messer ein sehr schlechtes hobelbild
 

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brubu

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Mit neuen Messern deutlich besser aber immer noch nicht zufriedenstellend

Mich würde es interessieren was eine spiralhobel messerwelle im weichholz für ein Ergebnis bringt
Das Thema hatten wir auch schon. Für Weichholz lauten die Empfehlungen eher nein oder kein Vorteil. Wichtig nie Kiefer als Referenz für die Bearbeitung von Weichholz nehmen. Die lässt sich sehr gut zerspanen, Fichte und Tanne sind ganz anders.
 

wirdelprumpft

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Ich hatte ne Metabo Magnum mit 2 Streifenmesser und jetzt ne Hammer A3-41 kein nennenswerter Unterschied
trotz der HM-Plättchen in der A3 Spiralwelle.
Hobelmaschinen sind halt keine Breitband und ich finde das Hobelbild auf den Bildern ok. evtl. den letzten Durchgang mit nur 1mm Zustellung oder 0.7 mm meist wird es dann besser.
 

Bitzi

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Servus :emoji_wink:
Also erst einmal ist das Hobelergebnis für eine Hammer A 31 überzeugend. Was erwartest du?
Es gibt nichts auszusetzen, außer 2 kleine Schläge im Messer die sich durch Streifen bemerkbar machen.
Deine HS-M42 Messer von Felder sind natürlich auch kein Mercedes unter den Messern, sollten aber für bisschen Hobeln ausreichen.
Neue Messer wie @brubu schreibt müssen nicht scharf sein, egal von welcher Marke, leider...
Da du Hobelbild schreibst, beim Abrichten hast du das Problem nicht und hast auf unterschiedlichen Stellen probiert?

Wichtig: Richtig erwähnt von @Lorenzo kein Gleitmittel an die Vorschubwalze! eher Harzentferner von Motorsägen bei dir HAHAHA

Diese harzt sich bei deiner Maschine sowieso zu, Holz noch ein wenig nass und das Drama ist perfekt.
Deine Absaugleistung auf der Arbeitsbreite sollte dennoch bei 20-25m/min im Rohr aufwärts liegen. Merke ein Meter Schlauch minimiert Leistung wie 10 Meter Rohr
Jeder liegen gebliebene Span drückt sich durch die Auszugswalze (egal ob gummiert) in dein Werkstück.

Großes Lob ans Forum, keine Diskussion ob es ins Profi-Forum gehört oder nicht, du bist also einer von uns:emoji_heart_eyes::emoji_grin::emoji_v::emoji_muscle:

@Andy9 Auch da, vor allem bei Felder, auspassen. Spiralhobelmesserwelle ist nicht immer gleich ziehender Schnitt.
Es bringt absolut nichts, wenn die Messer nicht ziehend in einer Helix angeordnet sind.
Ein wirklich ziehender Schnitt würde der Vorspaltung etwas zu Gute kommen und faseriges Holz besser Hobeln.
Deine Messerschlaglänge und Tiefe reduziert sich bei mehr kleinen Messern ebenfalls, dadurch wirkt dein Hobelbild glatt und nicht in der alt bekannten Streifenoptik. Wenn anschließend noch geschliffen wird ist es komplett wurscht. Äste lässt der ziehende Schnitt auch besser drin und bricht sie nicht immer aus.
 

Kerstenk

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dann solltest Du mal den Waschzettel lesen, da steht
Die Bremszylinderpaste darf nicht auf die Oberfläche
von Reibbelägen oder Bremsscheiben gelangen.

Das die Lager der Einzugswalze gerne mal Fett sehen, ist damit auch nicht gesagt, nur die Walzenoberfläche, wie bei der Bremsscheibe auch, ist kontraproduktiv :emoji_slight_smile:
 

Roterbischof

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Hallo, das ist im Grunde ganz einfach erklär bar , an der hobelmaschine gelten die selben Gesetze wie an der fräse. Ist das Holz strohig langfristig und man muss hier und da auch mal ein bisschen gegen die faser hobeln, gibt es ausrisse, wenn die schittgeschwindigkeiten nicht höher als die vorspaltgeschindigkeit des betreffenden Holzes ist. Buche ist kurz faserig und nicht strohig da reichen schon 20 m schittgeschwindigkeiten. Bei Fichte nicht. Die bg empfiehlt über 40 m . Faustformel radius der messerwelle in cam x RPM/1000 = 3,6 x 4,5 = 16 m plus die interpoliert für 2m weniger 8 m vorschub plus die Hälfte der Drehzahl der Welle für die 3 Messer. = 20,25m schittgeschwindigkeiten, hier wird es wie bei allen heimwerker Maschinen ausrisse geben. Deshalb gönnen sich viele Betriebe eine teure martin. Den hier 6,25 x 6 + 6 = 43,5 m schittgeschwindigkeiten. Ja die teuren Maschinen sind nicht nur größer. Und ja auch meine hobel Maschine läßt mir bei bestimmten hölzern was zu schleifen. Kleiner Trick über Maß hobeln, abrichte auf 0,5m und alle Seiten noch mal ganzlangsam über die abrichte und das leicht schräg dann wird es besser und das schleifen dauert nicht so lange. Mfg
 

predatorklein

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Und ja auch meine hobel Maschine läßt mir bei bestimmten hölzern was zu schleifen.........................
Moin

Denke , dass es genau deswegen dafür auch Maschinen gibt :emoji_wink:

Verkäufer erzählen einem einfach gerne , dass man mit ihrer Maschine nach dem hobeln nicht mehr schleifen muss .
Klingt ja auch gut .

Hab aber noch bei keinem Kollegen , der öfters Massivholzmöbel baut , gesehen , dass das auch stimmt .

Gruß
 

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Bitzi

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Hallo, das ist im Grunde ganz einfach erklär bar , an der hobelmaschine gelten die selben Gesetze wie an der fräse. Ist das Holz strohig langfristig und man muss hier und da auch mal ein bisschen gegen die faser hobeln, gibt es ausrisse, wenn die schittgeschwindigkeiten nicht höher als die vorspaltgeschindigkeit des betreffenden Holzes ist. Buche ist kurz faserig und nicht strohig da reichen schon 20 m schittgeschwindigkeiten. Bei Fichte nicht. Die bg empfiehlt über 40 m . Faustformel radius der messerwelle in cam x RPM/1000 = 3,6 x 4,5 = 16 m plus die interpoliert für 2m weniger 8 m vorschub plus die Hälfte der Drehzahl der Welle für die 3 Messer. = 20,25m schittgeschwindigkeiten, hier wird es wie bei allen heimwerker Maschinen ausrisse geben. Deshalb gönnen sich viele Betriebe eine teure martin. Den hier 6,25 x 6 + 6 = 43,5 m schittgeschwindigkeiten. Ja die teuren Maschinen sind nicht nur größer. Und ja auch meine hobel Maschine läßt mir bei bestimmten hölzern was zu schleifen. Kleiner Trick über Maß hobeln, abrichte auf 0,5m und alle Seiten noch mal ganzlangsam über die abrichte und das leicht schräg dann wird es besser und das schleifen dauert nicht so lange. Mfg
Worauf bezieht sich das jetzt genau?
Ich versuche es mal einfacher zu erklären. VC = D x pi x n durch 1000 x 60 wäre deine Formel.
Durchmesser des Werkzeugs in mm mal Pi mal die Drehzahl pro Minute (Motor)
Unterm Bruchsttrich 1000 um von Meter pro Min auf Meter pro Sekunde zu kommen, mal 60 um Minute in Sekunde zu bringen.
So hast du deine Schnittgeschwindigkeit VC in Meter pro Sekunde.
Es ist dennoch nicht logisch @Roterbischof das beim Hobeln und der Vorspaltung zu bringen.
Wir reden hier von keinen Fehlbildern der Vorspaltung wenn ich die Bilder sehe.
Ansonsten hast du absolut recht.
Der TE könnte sich nochmals melden, machdem er reichlich Antworten bekommen hat. :emoji_wink:
 

Roterbischof

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@Bitzi , die faustformel, ist die, die in der schreinerlehre gelehrt wird und die stimmt so. Was du bei den Bildern des TE siehst ist die Vorstufe von ausrissen, die sind nicht schlimm und können gut weggeschliffen werden. Aber natürlich ist jeder schleifgang mehr als einer kosten für das gesamte Projekt an Zeit und Geld. Aber alle Maschinen unter 125 mm messerwelle und unter 5000 RPM und vorschub Reduzierung deutlich unter 8m / min schaffen das bei schwierigen hölzern nicht. Auch meine robland aus den 90zigern produziert ausrisse, spätestens bei ahorn , robinie usw. Wenn es mal gegen die faser geht. Du wirst dutzende Videos finden in denen dir Schlaumeier erklären, das du das Werkstück umdrehen musst , das machen die aber schön mit 80cmstückchen. Bei 3m Stücken, fährst du aber fast immer mal irgendwo gegen die faser. Wie gesagt je 1 mm mehr und ultralangsam mit 0,5 mm über die abrichte, den Rest müssen dann die eigenen Schleifmaschine packen, also oft handbandschleifmaschine mit Rahmen ( gibt es nur noch von bosch und festool) ja so sieht das leider aus. Also auch die Fans von 741 er oder vergleichbar scm kommen bei bestimmten hölzern an ihre Grenzen. Linde oder Erle schaffen sie alle.
 
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