Bodennahe Holzschäden am Gartenhaus reparieren und verhindern

Ectobius

ww-pappel
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irgendwo an der Iller
Hi,

Gartenhaus, fast 70 Jahre alt, aus senkrecht angebrachten Brettern. Alle paar Jahre Firnis vom Discounter mit UV-Schutz drauf. Rund um das Haus Steinplatten, nirgendwo direkt Erde, aber eben "Dreck" (Laub, Staub, etc.).

Problem: Bei Regen spritzt es im unteren Bereich an die Bretter. Dort treten schon ab und zu Holzschäden auf.

Ratschlag von Nachbar: 30 cm hoch Alublech anbringen.

Klingt gut, aber damit dann kein Regenablauf von oben darunterläuft, würde ich die Fuge mit Silikon verfugen. Auch dann befürchte ich, dass Regen ins Holz dringt, etwas tiefer sickert und dann wegen dem Blech nicht trocknet.

Kann ich das mit dem Blech so machen?
 

Pareto

ww-robinie
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Links unten
Ich habe bei meiner Schwiegermutter Alubleche angebracht - unten leicht nach außen abgekantet als Tropfkante, bissi Luft zum Boden. Die Bleche sollten so hoch sein, dass "üblicher" Schlagregen abgehalten wird... Wenn da ab und zu was dahinter läuft, macht es nichts.
Die Feuchtigkeit kann bei den dünnen Brettern problemlos nach innen weg - es handelt sich um ein Gerätehaus, das ist durchlüftet.

Hält schon jahrelang ohne Probleme.

Wichtig ist aufsteigende Feuchtigkeit vom Fundament/Boden. Das ist tödlich.
 

Urbexopa

ww-eiche
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Ich (wir) haben es bei einem Freund von mir folgendermaßen gemacht.
Mit folgenden Ausgangsstand:
Gartenhaus aus dem Baumarkt, 4x3 Meter, schon in die Jahre gekommen und mit der Immobilie zusammen erworben.
Die Wände im Gegensatz zu deinem in waagerechter Bauweise und aussen alles mit Holzschutzfarbe Schwedenrot gestrichen.
Alles steht auf Gehsteigplatten 30x30, die unteren 3 Bretter auch schon morsch bzw teilweise nicht mehr vorhanden.
Regenrinne vorhanden aber mehr Alibifunktion als Wirkung.

In die Ecken neue Pfosten gesetzt (weil diese auch schon anfingen zu rotten) die Pfosten unten die unten mit Bitumengrundierung behandelt wurden, auf der halben Länge der Wände nochmals Kanthölzer eingesetzt, ebenfalls unten 30cm mit Bitumengrundierung behandelt.
Auf den Gehsteigplatten eine Mauersperrbahn (Teerpappe) ausgelegt und neue Terassendielen aus Douglasie eingebaut die vorher auch behandelt wurden.
Die aussen überstehende Mauersperrbahn hoch klappen, am Holz befestigen und mit Silikon versiegeln.
In deinem Fall würde ich innen waagerecht Riegel oder Kanthölzer anbringen diese mit der gesunden Aussenwand verschrauben um alles abzufangen, das defekte Holz raustrennen und dann so weiter machen wie ich es oben beschrieben habe.
 

dsdommi

ww-robinie
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Wie wäre es so :
Bretter rund herum um 30cm kürzen und HPL Platten an die Unterkonstruktion schrauben.
 

NOFX

ww-robinie
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Wie wäre es so :
Bretter rund herum um 30cm kürzen und HPL Platten an die Unterkonstruktion schrauben.
Vorher mit Siemens Lufthaken befestigen, falls keine Pfosten vorhanden sind, oder wie @Urbexopa Pfosten setzen. :emoji_wink:

Im besten Falle die Bretter mit der Tauch oder Handkreissäge im 45° Winkel absägen, dass sich eine Tropfkante ergibt und man die HPL Platten darunter bekommt.
 

NOFX

ww-robinie
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@NOFX
Na irgendwo müssen die Bretter doch jetzt auch befestigt sein oder ?
Das stimmt aber vielleicht tragend. :emoji_slight_smile: Aber man weiß ja nie; es gibt die seltsamsten Konstruktionen.

Bei vertikal montierten Brettern (wie im Eröffnungsbeitrag erwähnt) sollten die irgendwo einen Rahmen dahinter haben aber bei "kurz nach dem Krieg" erbaut und eventuellem "wir hatten ja Nichts" oder "wir mussten mit dem auskommen, was da war" weiß man ja nie.

Daher: Am besten kurz ein Bild rein stellen, dann kann man wesentlich besser helfen.
 
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