ERP Software von BlackSwan

BlackSwan

ww-pappel
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Hallo,
ich entwickele gerade eine neue ERP Software für Tischler
nach über 30 Jahren Erfahrung weiß ich sehr genau was ein ERP können muss und soll
Ich finde hier aber auch immerwieder Anregungen die ich ehrlich gesagt eher stiefmütterlich behandelt habe...
Ich habe sehr wert gelegt auf durchgängingige Produktion...
Zuschnittoptimierung war bisher ein sehr großes thema...
Ich würde mich sehr gerne mit Usern, hier auf der Plattform, diesbezüglich mehr austauschen

Gruß Klaus
 

Tokoloshe

ww-robinie
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Hallo Klaus, dann mach dir doch einen eigenen Thread auf und sage, was du von uns möchtest. Was hast du geplant, wo brauchst du Input etc. Programmierst du selbst oder lässt du programmieren?
 

BlackSwan

ww-pappel
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Hallo,

geplant ist eine ERP Software die es einfach richtig kann...lol
vor allem soll sie Bezahlbar sein ohne diesen ganzen Miet und Modulkram
ich hab mir gedacht einmal kaufen - lebendslang nutzen und selber entscheiden ob ich ein jahr später vielleicht noch das neueste update will oder nicht.
Ich kaufe ein Kreissäge und dann benutze ich sie so lange wie "ich" das will.
Ja,... ich gehöre auch zu den etwas angegniddelten usern die schon sehr viel Geld bezahlt haben um hinterher zu erfahren was alles nicht geht (hahahahaha)
zudem sehe ich momentan gerade in Bezug auf die nächsten Jahre das es besser ist wieder auf dem eigenen Rechner zu arbeiten

gruß Klaus
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,
irgendwie macht das einen sehr unmotivierten Eindruck hier. Erst einmal einen Tread kapern und dann auf Nachfragen gute Zwei Wochen später reagieren.
geplant ist eine ERP Software die es einfach richtig kann...lol
Schreib doch einfach mal, was dich fachlich dazu befähigt eine solche Software zu erstellen, zu betreiben, zu warten und den Kundensupport auf Dauer zu gewährleisten. Ein Link zu deiner Softwarefirma wäre gut.
So entsteht nur der Eindruck, dass es sich bei dir nur um einen/ eine mehr handelt, die mittels KI nun endlich programmieren kann und ein KI-generiertes Produkt mehr auf den Markt bringen möchte.
vor allem soll sie Bezahlbar sein ohne diesen ganzen Miet und Modulkram
Dazu braucht es heutzutage aber ein ganz spezielles Geschäftsmodell. Wird nicht einfach.
ich hab mir gedacht einmal kaufen - lebendslang nutzen und selber entscheiden ob ich ein jahr später vielleicht noch das neueste update will oder nicht.
Schwierig damit auf Dauer Liquide zu bleiben.
Ja,... ich gehöre auch zu den etwas angegniddelten usern
Aha, also kein Entwickler oder sonst wie was mit IT gelernt? Schon mal ein größeres Softwareprojekt umgesetzt? ERP Systeme haben meist recht komplexe Datenbanken mit sehr verschachtelten Strukturen als Basis. Wie sieht es da mit dem Wissen bei dir aus?
zudem sehe ich momentan gerade in Bezug auf die nächsten Jahre das es besser ist wieder auf dem eigenen Rechner zu arbeiten
Dazu müssten die Leute aber ihre eigenen Rechner auch wieder verstehen. Für die meisten Anwender ist es bestimmt besser, wenn ihre Anwendung in der Cloud ist.

Ja, ich bin da mehr als skeptisch, weil eben seit KI sich immer mehr Leute für befähigt halten Software zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dabei dann aber nicht berücksichtigen, dass dazu mehr gehört als ein Priogramm zu schreiben/ schreiben zu lassen. Viel mehr.

Schreib doch einfach mal etwas konkreter und rede nicht so um den heißen Brei herum,

Gruß
Heiko
 

BlackSwan

ww-pappel
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Hallo Heiko,

ich behaupte mal folgendes: Grundlegend lässt sich mit KI "keine" Software herstellen (zumindest im Moment noch nicht, und ich denke das wird auch sehr lange noch so bleiben)
Mit KI kann man aber sehr gut Code schreiben , vorrausgesetzt es wurde zuvor eine Architektur festgelegt und man hat tiefgreifende Ahnung von Architektur , weiter steht bei etwas grösseren Projekten wie z.B. eine einfache Zuschnittoptimierung mit Kantenzuordnung, Labeldruck und Restplattenverwaltung... dann plötzlich das Engeneering vor der Tür und klopft recht nervös...
... es fängt an interressant zu werden,... wenn es in Richtung Matrix geht ( ...und ich meine nicht " ma trixen") ich meine lineare Prozesse parallel zu verketten wie z.b. Produktionskette mit Dokumentenkette....oder die automatisierte Loserstellung in der Zuschnittoptimierung (aus verschiedenen freigegebenen Aufträgen gleiche Materialien zu einem Los zusammenzuführen)
und der ganze "now we have Salad" kram.
Also um es kurz zu machen das Thema ERP, CAD/CAM, AV, Kalkulation, Projektmanagement, Dokumente, E-Rechnung, Materialwirtschaft, Produktion, Zuschnitt, CNC, Korpusgenerator und noch eine ganze menge mehr...
erfordert theoretisch für jeden einzelbereich versierte spezialisten....
das nötige Fachwissen der einzelbereiche reduziert sich gewaltig wenn man "nur" für den Bereich Möbelbau entwickelt
dennoch ist es schwierig das Thema im gesamten zu überblicken.

Ich gebe dir mal ein Beispiel (denn zufällig hab ich genauso angefangen)
aus einer laune heraus wollte ich mal wissen wie der Algoritmus einer Zuschnittoptimierung funktioniert.
ergo hab ich mir so ziemlich alle im Internet verfügbaren Themen (abschlussarbeiten von Studenten, die Arbeiten von Wang , BA Arbeiten und vieles mehr) reingezogen ....man kommt an gewissen themen dann nicht mehr vorbei ...Monte Carlo...Roll outs...Probalistische ereignisse...
sehr sehr viel Wahrscheinlichkeitrechnung und muh und mäh ...es ist letztlich eine Mischung aus Philosophie, Naturwissenschaftlichem Grundgedanken, ganz viel kreativität und natürlich auch dem kernwissen über die erstaunlichen Möglichkeiten von linearen algoritmen (funktionieren übrigens auch wunderbar auf einer Matrix ebene)

Du hast offensichtlich eine Menge know how in diesem Bereich , bist ja auch selbst beratend und lehrend unterwegs...
Insofern verstehe ich deine Grundgedanken sehr gut "wozu braucht man Probalistische linearalgoritmen auf einer Supermatrix mit resolver Funktionen" und diesen ganzen Mist wenn man doch nur ein kostengünstiges Programm für Tischler und nur im Bereich Möbelbau Programmieren will...!?

Die Software soll hinterher den Bereich vom Einzelkämpfer bis zum Mittelständler mit 50 Mitarbeitern abdecken.
und wenn du da ein wenig bescheid weißt , aus den Erfahrungen hier im Forum dann weißt Du ...entweder die Architektur ist da oder das Programmieren hat sich recht schnell erledigt...
Beispiele von Branchenprogrammen die plötzlich kaum noch weiterentwickelt werden oder oder oder ....gibt es hier leider reichlich und satt.
Zu meiner expertise (hahahahaha) ...Dein Eindruck ist garnicht so falsch...es verhält sich tatsächlich so das es aus einer Schnapsidee heraus geboren wurde.
und ja...ich werde da mal ein Thema daraus machen und einige Screens hochladen um ein gewisses Grundverständis zu vermitteln
(das ist hier wohl echt wichtig...finde ich auch gut...kritischen response).

Also, ich gelobe besserung im regelmäßigen vorbei schauen

Gruß Klaus
 

heiko-rech

ww-robinie
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Hallo,

das nötige Fachwissen der einzelbereiche reduziert sich gewaltig wenn man "nur" für den Bereich Möbelbau entwickelt
dennoch ist es schwierig das Thema im gesamten zu überblicken.
leider habe ich genau den Eindruck bei dir. Du klammerst einige wichtige Themen eventuell komplett aus:
  • Rechtssicherheit der Software
  • Einhaltung der DSGVO
  • Einhaltung aller Steuergesetzte
  • Datensicherheit
  • Schnittstellen zu anderen Programmen und eventuell dafür nötige Lizenzen
  • Haftung bei Fehlern durch deine Software
  • Support der Kunden
  • Benötigte Infrastruktur
Das sind Dinge, die erst einmal nichts mit Technik zu tun haben, aber an denen ein aus der Laune heraus geborenes Projekt scheitern können und die für ein Unternehmen existenzbedrohend sein können.

Dazu kommt auch noch, dass du deine Software vertreiben musst. Zukünftige Kunden müssen dir vertrauen.

Hast du alles das auch bedacht?

Es gibt übrigens tolle Open-Source-Projekte, wie Dollibar oder FreeCAD die durchaus Module für Tischler gebrauchen könnten. Da wäre die Basis schon mal vorhanden und Geld kann man auch mit Open Source verdienen.



Gruß
Heiko
 

BlackSwan

ww-pappel
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Hallo Heiko,

ersteinmal vielen Dank für die Anregungen ...
Kopfschmerzen bereiten mir tatsächlich die Haftungsänderungen die ab Dez.26 eigeführt werden...
Sie werden Branchenprogramme erheblich sicherer machen allerdings mit einer sehr bitteren Pille
...gerade bei ansteurungen von CNC Maschinen wird es sehr viele Warnhinweise geben müssen...
in vielen Fällen muss das system von mir selbst vor Ort eingerichtet werden...
andere Branchenprogramme lassen schon jetzt bestimmte einstellungen in der aufbereitung von WOP datein nicht mehr zu...
Ergo es wird teurer anstatt günstiger...sofern der User "nur" über die Bedienung einer CNC bescheid weiß (ist jetzt blöd ausgedrückt da sich die Wissensgrenze kaum sachlich darstellen lässt)
mit Freecad hatte ich vor einigen Monaten tatsächlich kurz was gemacht , hier gibt es das Problem das es für meinen Anspruch nicht ausreichend ist.
gerade in fällen wenn Polygone schriftzüge mehrfach geändert, vergrössert, verkleinert, gespiegelt werden u.s.w. ... es kommt recht fix zu "aufgeschaukelten" rundungsfehlern (natürlich lässt sich das mit eigen algos wieder korrigieren und ist auch eher der seltene Fall , ich hab mich kurzerhand dazu entschlossen den 2D Kern selbst zu entwickeln für 3D greife ich allerdings tatsächlich auf einen fertigen Kern zurück.
du steckst tief drin in dem Thema...oder? hast du selbst mal darüber nachgedacht ?
  • Rechtssicherheit der Software
  • Einhaltung der DSGVO
  • Einhaltung aller Steuergesetzte
  • Datensicherheit
  • Schnittstellen zu anderen Programmen und eventuell dafür nötige Lizenzen
  • Haftung bei Fehlern durch deine Software
  • Support der Kunden
  • Benötigte Infrastruktur
    ich hab dine punkte hier widerholt und mal rot markiert wo die echten Knackpunkte sitzen (sehr gut erkannt !)


alle anderen punkte die Du aufgeführt haben einige Kopfschmerzabende gekostet...sind aber mittlerweile sehr gut gelöst.
es gibt Denkansätze bei denen man sich Gedanken machen muss , was der eigentliche Hintergrund ist...
kaum Jemand würde gebrauchte Bremsscheiben oder klötze an seinem Auto verbauen....warum eigentlich nicht ?
Die Antwort ist recht einfach ...Angst ...Angst einen Fehler zu machen für den man hinterher haftet!

letztlich muss der Tischler selbst entscheiden welches Systm er verwendet und welchem System er vertraut
ich selber Arbeite sehr ungern an Problemen eigentlich garnicht mehr schon seit vielen Jahren , ich bin umgestiegen auf Herausforderungen und Lösungen.


Gruß Klaus
 

BlackSwan

ww-pappel
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Lieber Heiko,
vielen Dank...Glück kann ich immer gut gebrauchen!
es geht mir auch nicht darum mich in irgendeiner "Art" und weise hier als Glaubwürdig (sanfte Formulierung) "darzustellen".
Mir geht es um klare lineare Prozesse auf einer Matrix (ich glaube so kann man es auf den punkt bringen in einem Satz)
ich möchte mich nicht mit irgenetwas profilieren oder erklären müssen warum ich was mache aufgrund welcher Qualifikation oder mit welchen juristischem Hintergrund das sind Themen die mich langweilen...
Du hast Ahnung im Bereich ERP ... das ist eine Starke Sache ... dein Interresse ist durchaus angemessen deine Kritik erst recht.
...würde ich meine eigenen Texte so lesen wie dritte sie offensichtlich wahrnehmen...ja (hahaha) wahrscheinlich würde ich via PN nach der Adresse vom Dealer fragen.

Also um das ganze wieder zu Erden
es handelt sich um eine Software für Tischler und klar Bereich Möbelbau
was soviel bedeutet wie 90% (einfach mal geschätzt) von dem was eine CAD Software wie VectorWorks oder AutoCAD kann (an leistungsspektrum zur Verfügung stellt) muss nicht entwickelt werden...das ist der Grund warum ich mir erlaube den "2D" CAD "KERN" selbst zu entwickeln. Das Program soll hinterher Möbel konstruieren können... keine Achterbahn üder Hängebrücken

Ich hänge mal einen Screen ran von meinen ersten experimenten mit verschiedenen Algoritmen
ich hatte zuerst eine einfache Zuschnittoptimierung Programmiert (wollte die auch Marktreif machen)
theoretisch kann man Sie tatsächlich nutzen ...ein paar Wochen lang hab ich Sie sogar selber genutzt (nicht mit diesen Algos)
Das was Du auf dem Screen siehst ist Hobby Bastelkram (könntest Du auch!) da ist nicht allzuviel dran...die Datenlage war zwar vorbereitet für alle möglichen Plattensägen...realisiert hab ich hier nur die klassische stehende (du erkennst es an den Optionen)
da mir irgendwann klar wurde ich mache daraus ein ERP hab ich das Ding kurzerhand zum ALGO-LAB umgerüstet
und arbeite auch immernoch damit ...es gibt immerwieder Sachen die man in den mittlerweile mehreren Hundert Algos ändern und verbessern kann... ich wollte halt nicht wie "..."(Namenhaftes Softwarehaus) mit verschiedenen Vorschlägen Arbeiten sondern hab hier spezielle Heuristiken (resolver) vorgeschaltet
die ersteinmal erkennen "wer bist du überhaupt" zu welchen Algo passt du denn am besten....
Dir gegenüber möchte ich es noch ein wenig anders ausdrücken (grundlegende Fragestellungen sind ja eher wie ich supporten will oder wie ich das Vertrauen gewinnen will b.z.w. ob man meinen Aussagen überhaupt trauen kann und das ganze von der rechtlichen Seite her überhaupt realisierbar ist (hahahaha).

Also hol dir diverse Demos Zuschnittoptimierung in der Preisklasse bis 1000,- EUR probiere sie aus...
teste Sie nach allen Regeln in allen künsten (rughig mal ein paar tausend optmierungen durchjagen)
(kleines patch schreiben das das automatisch macht)
und hinterher probierst du das was du unten siehst (mit den echten Algos)

wenn Du danach wieder aus der S-Klasse aussteigst weil du dem Fiat500 doch mehr vertraust
und du dann auch noch bereit bist erheblich mehr geld für den Fiat500 auszugeben um Labeldruck, Restpalttenverwaltung, unbegrenzte Anzahl von bauteilen zu bekommen (ist in der S-Klasse ja alles drin)

dann würde mich das echt traurig machen

Gruß Klaus







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wirdelprumpft

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Ich hab Pytha und Ardis und frag mich immer warum kann man nicht eine vernünftige Gruppierung machen kann.
siehe Bild Platte 2 da kommt Streifen mit 200 dann 600 und wieder der mit 200 so schneidet das keiner an einer stehenden zu.
Bei liegender ist das auch nervig. Das andere Problem, das gleiche Teile verstreut werden obwohl es anders möglich wäre.
Ich fände es super wenn Fachböden, Böden sinnvoll von der Maschine kommen, so das ich hinterher nicht nochmal sortieren muss.
Zumindest da wo es möglich wäre. Kleine Werkstätten hab nicht immer den Platz um alles getrennt zu stapeln.
Die Anordung auf Bild 1 - Da würde ich Teil 1, 12 , 11 machen und nächster Streifen dann 2,3,4, 6 , 3er Streifen 5, 8,7 die Restlichen dann sinnvoll. Mir sind lange Reststücke lieber. Ardis muss man da mit unter mit Phantomteilen überzeugen das richtig anzuordnen.
Bei richtungsgebundenen Dekoren ist das ein anderes Thema.
 

brubu

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Die Diskussionen über "logischen" Zuschnitt hatten wir auch schon. Ich bin immer noch bei BESTOPT brauche es aber wegen wenigem Zuschnitt selten. Auch da muss und kann man zuerst herumspielen bis es halbwegs passt. Damals habe ich gefragt wie man die Programme irgendwie "steuern" kann.
Ein Forenkollege gab den Tipp zuerst die ganzen Platten in Streifen die etwas breiter als die Teile sind zu optimieren oder aber eine Richtung einzugeben. Auch dann wird auf dem Ausdruck etwas zurecht gekritzelt wenn es nicht passt. Das zeigt aber auch, dass die Daten nicht automatisch von der Maschine abgearbeitet werden können.

Gut wäre ein Programm zu haben wo am passendsten Schnittplan die Teile noch manuell herumgeschoben werden könnten bis es genau passt.
 

wirdelprumpft

ww-robinie
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Ja, Teile einfach verschieben wäre ne tolle Funktion.
ist halt auch die Frage nach was man Optimiert. Pytha kann auch Formteile das ist anders als Sägeoptimiert.
Ardis hat gefühlt die best mögliche Plattenausnutzung als Kriterium. Mir wären 20% mehr Verschnitt egal ein Großbetrieb mit 50-100 Platten am Tag sieht das vermutlich anders.
Das gleich gilt für ERP - Die Möglichkeiten sind einfach zu vielfältig.
Alleine wie wird was erfasst und wie bekommt man den Mitarbeiter dazu es auch zu tun.
Es greifen da ja sehr viel ineinander wenn dann noch div. Vorschriften und Verordnungen dazu kommen wird es niemals ein System geben.
In anderem Thema wurde Odoo genannt, aber auch da würde mir das ein oder andere fehlen wenn ich ein ERP haben wollte.
Als Einmannbetrieb brauch ich es auch nicht und mit KI kann man manches auch so Auswerten, vermutlich nicht ganz genau aber z.b. wieviel Silikon hab ich bei Würth gekauft geht. Dito Platten
Mit E-Rechnung dürfte das noch besser und fehlerfreier werden. Aber eine Verknüpfung bestehender Software ala ERP bekommt die KI derzeit nicht hin.
Bei der Zielsetzung 1-50 Mitarbeiter wird man vermutlich schon Zuviel Streuung bei den Anforderungen bekommen.
 

BlackSwan

ww-pappel
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hallo,
ja, ... sehr schön genau diese Fragen stellte ich mir auch Jahrelang , warum gruppiert die Optimierung nicht vernünftig u.s.w.
und tatsächlich ist es so, das es problemlos geht sofern man auf % verzichtet
ich hab auch auf weitere % verzichtet und den nächsten Arbeitsschritt im Auge behalten ...
du schneidest deine streifen an der Plattensäge runter und danach gehst du an die Formatkreissäge
eine Optimierung die das berücksichtig sieht dann klar so aus.... 1787907621468.png
 

BlackSwan

ww-pappel
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Bauteile verschieben ....hab ich auch drüber nachgedacht...lässt sich programmieren, kracht aber ganz ordentlich in die Algoritmen, ich hab ne zeitlang mit 90 grad drehung experimentiert
z.b. E-böden oder so
im screen zu sehen alle bauteile die vorher grün waren wurden in der optimierung gedreht
danach wird automatisch neu optimiert... und die Bauteile werdn mit einem drehzeichen versehen.

Ich muss allerdings dazuschreiben das das noch die experimente aus der Anfangsphase waren
mittlerweile hab ich das wieder rausgeschmissen und lieber die Algos verbessert so das ein manuelles drehen während der Optimierung überflüssig wird...mittlerweile gibst du deine Arbeitsweise an
und der Algo berechnet die beste Arbeitsabfolge z.B. nur vertikale Plattensäge oder
vertikale Plattensäge und nächster Arbeitsschritt Formatkreissäge bei zweitem ensteht das Schnittbild im screen
es müssen dafür allerdings voreinstellungen vorgenommen werden (preis pro qm Platte, preis pro meter Sägeschnitt)
Ist die Platte zu teuer kann die Optimierung anders aussehen! ist aber auch noch davon abhängig wieviel rest da ist ....wenn du für eine bessere Flächenoptimierung ebenfalls 3 Platten brauchst , macht es sinn den schwerpunkt wieder auf Arbeitsoptimierung zu legen. 1787908765069.png
 

brubu

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Es wird wohl immer zu kompliziert. Ich finde die Optimierung mit 4 oder mehr verschiedenen Zuschnittkomplexitäten (oder wie man das nennen will) nicht schlecht. So rechnet das Programm schnell die Varianten durch und die, die am besten funktioniert nimmt man. Aber das gibt ein bisschen Bedienungsarbeit, dafür sieht man schnell ein paar Varianten.
 

BlackSwan

ww-pappel
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Warum große und sehr gute Softwarefirmen das nicht hinbekommen ?
Nein sie würden es Problemlos hinbekommen ....wenn man den Programmieren mal ne Plattensäge hinstellt und sie zwingt ihere tollen Pläne ohne Helfer zuzuschneiden (hahahaha)
und Ihnen nebenbei (während die Schweißperlen von der Stirn kullern) zuflüstert "jaaaa du sparst aber 3% verschnitt ergo 47 cent entsorgungskosten.... und wenn du die 12 Platten fertig hast wartet auf dich ein glass Wasser und 2 Ibuprofen (stück 47 cent)

hihihihi

gruß Klaus
 

wirdelprumpft

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stimmt die Arbeitsweise abzudecken ist auch ein Thema.
Ich hatte nie ne stehende, grobzuschnitt FKS und danach auf CNC zum formatieren.
Jetzt hab ich ne liegende die sägt gleich auf Endmaß. Wobei stehend grob und dann auf FKS sicherlich noch gemacht wird.

Mich stört wenn man Fachböden und Böden über Platten hinweg gemischt hat obwohl es sortenrein gehen würde.
evtl. könnte man da in der Stückliste gruppieren, das die Optimierung weis wie sie die Teile verteilt.
Auch toll wäre ne funktion - durchlaufendes Furnierbild - also das man bestimmen kann das 2 Fronten zwangsweise in Reihe liegen sollen.
z.b. Häckchen in Stückliste aber das macht es unübersichtlicher.
Schubladendoppel säge ich immer nach Bekantung auf, dafür muss ich dann im Cad die Einzelteile entfernen und eine Platte daraus machen.
Etwas unpraktisch.
 

BlackSwan

ww-pappel
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Ich muss dazu schreiben das ich damals "nur" eine Zuschnittoptimierung programmiert habe um die "Grundversorgung" abzudecken ...es ist aber so das es schon eine S-Klasse geworden ist
Die screens die ich hier Hochlade waren noch aus dieser Anfangsphase....mittlerweile ist die Zuschnittoptimierung komplett ins ERP inegriert und fest mit der Dokumentenkette verknüpft...
es war aber eine sehr interressante Zeit da ich wirklich zwischen rechner und Plattensäge hin und her lief und mir gedanken machte "wie arbeite ich eigentlich ?"
entschuldigt bitte das ich noch keine Screens aus dem ERP poste, hier lesen auch einige die mich aus Jahrelangen (die letzten 20 Jahre!!) Diskussionen sehr gut kennen (hahahaha) .
Stellenweise war ich schon sooo angefressen das ich kurz davor war mal einiges als Freeware hochzuladen (na gut hab ich dann lieber doch nicht gemacht)
Also spezielle sachen wie Fronten im Furnierbild oder ganze Schrankfronten (bei Küchen gerade sehr beliebt) würde ich mal als Anregung mitnehmen ...ich denke ne Extramaske "Spezielle optimierungen" oder so....ja mal sehen...
 

mj5

ww-robinie
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Hi!

Also spezielle sachen wie Fronten im Furnierbild oder ganze Schrankfronten (bei Küchen gerade sehr beliebt) würde ich mal als Anregung mitnehmen ...ich denke ne Extramaske "Spezielle optimierungen" oder so....ja mal sehen...
Ich bin etwas verwirrt! Sowas macht unser Cad/Cam schon ewig. Sind ein, zwei Einstellungen in den globalen Variablen.
Und wir nutzen seit Jahren eine ausgelaufene "legacy version" von Microvellum.

Aber auch da gibt es laufend was "haendisch" zu verbessern.
Wenn das Programm aufgrund der Schnittbreite (bei uns im Nesting 12.7mm) sechs Schrankseiten auf sechs Platten nested,
dann leg ich halt 6 Platten "Halbe Breite" an. Den passenden Trennschnitt manuell einfuegen und ein Post-It "use cut offs"
auf die CNC Unterlagen. Passt schon. Etwas umstaendlich, aber praktikabel. Noetigenfalls setze ich die "Nahtzugabe" von 6 auf 3 Millimeter herunter. Halbe Platten haben eine Kante mit weniger bis gar keiner Beschaedigung. Und sind in der Mitte (am Trennschnitt) auch noch recht verlaesslich in Sachen Dicke.

Ab welcher Stueckzahl, welchem Materialfluss lohnt es sich einen guten Mitarbeiter an der CNC (der Post-Its liest und versteht)
durch Software zu ersetzen? Und wie lange ist der Amortisierungszeitraum der Investition in Software?
Ich sage nicht, das "Algos" (Geht eigentlich noch irgendwas ohne Abkuerzungen? AKUEFI,,,) das nicht irgendwann eventuell hinbekommen. Aber dazu muessen diese Algorhytmen noch das "Gefuehl fuer den Wellenschlag" entwickeln.
Natuerlich nicht in der Industrie, die hat in Stein gehauene Kalkulationswerte. BWL approved...
Aber im Handwerk, 3 bis ca. 100 Mitarbeiter sage ich: Keep it simple!

Das A&O bei einer ERP in dem Masztstab ist, meines Erachtens, aus der Sicht eines Project Managers, der Etikettendruck und das Scannen derselben. Den Ueberblick behalten koennen.
Was ist das fuer ein Teil? Wo gehoert es hin? Und wann muss es auf der Baustelle sein? Wo ist es auf der Baustelle?
Der ganze "Buchhalterkrams" hinten dran wird auch einfacher, wenn man sicher ist was man in Rechnung stellenn kann.

Nach zwei Baustellen mit jeweils ueber 12.000 Schraenken in nur zwei Gebaeuden in den letzten paar Jahren sag ich:
Am Computer sieht das alles huebsch aus. Aber wenn es nicht einfach zu bedienen, quasi idiotensicher fuer Leute wie mich ist,
dann ist das nur ein weiteres Computerspiel. Verlieb dich nicht in die Schoenheit des Bildschirms. Teste jedes Modul im echten Leben.

Bei den von Heiko @heiko-rech angesprochenen rechtlichen Dingen und Haftungsfragen kenne ich mich ueberhaupt nicht aus. Aber ich wuerde sie sehr ernst nehmen.

Edit:
Man fuege mal den Begriff "Innergy" in die Suchmaschine der Wahl ein.
Die Leute in Kraków sind sehr nett.
 
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