Bettbau - Groben Planungsfehler beheben

heissim

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Ciao zusammen,

vertrauensvoll wende ich mich wieder einmal an Euch. Nach dem Vorbild vom "WoodSpezi" kombiniert mit Guido Henn, habe ich ein Bett konstrukturioriert (kein Tippfehler). Das ganze ist aus Eiche 2100 x 2000. Die Bettbeschläge sind von Knapp die Duo 62/15.

Hier eine Bilderstrecke:
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Nun zum Problem. Ihr seht ja das Eckdetail, welches ich ähnlich wie Guido Henn bei seinem Bett "ums Eck" verleimt habe. Die Verbindung zu den Zargen ist je mit 2 Knapp Duo 62/15 umgesetzt. Im Stirnholz eingefräst, im Längsholz aufgeschraubt. Und da liegt das Problem. Dort wo die Füsse abstützen, klappt das, man kann auch auf der Zarge sitzen, da die Verbinder und auch die Füsse dieses Gewicht tragen. Stirn- und Kopfseitig sieht das anders aus. Momentan ist das ganze abgestützt (Bessey Beyceps und Lattenstapel), aber wenn ich die wegnehme, dass wollen Stirn/Kopfzarge samt Eckdetail nach unten abhauen. Ungünstig, wenn man sich da mal hinsetzt.
Ich habe hier nicht bedacht, dass Guido Henn an den Ecken Füsse hat, wodurch das funktioniert und der Woodspezi hat das Eckdetail nicht und verbindet direkt die Zargen. Ich wollte das beste aus beiden Welten und habe nun den Salat.

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Habt ihr Ideen wie man das lösen kann? Ich sehe diese hier:
1. Zwei weitere längs angebrachte Bretter analog zum Mittelsteg, auf denen dann die innen laufenden Leisten aufliegen. Problem: Wenn man sich genau auf die Ecke setzt, haut sie trotzdem nach unten ab.

2. Eckdetail neu machen und als Füsse gestalten. Funktioniert, tötet aber die schwebende Optik, was ausschlaggebend für diese Bauweise war.

3. Feuerholz draus machen, auf dem Boden schlafen.

Bin gerade sehr frustriert und verzweifelt. Als Perfektionist mit dafür nicht ausreichenden Fähigkeiten, ist das ziemlich bitter. Das ganze ist mit viel Schweiss in der Hitzewelle entstanden.

Habt ihr gute Ideen?
Vielen Dank Euch

LG Simon
 

magmog

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Guuden,

bei dieser Konstruktion werden Kopf- und Fußende von den Seiten getragen,
hängen also. Dementsprechend müssen die Beschläge gedreht werden,
so dass Kopf- und Fußende von oben eingesetzt werden.
Aus der Verbindung Mittelholm -Kopf- und Fußende könnten Probleme entstehen,
die ist auch nicht notwendig.
 

heissim

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Hi,

ja...natürlich...du hast vollkommen recht. Habe eben geschaut, das sollte sogar mit den aktuellen Löchern funktionieren, bis auf eines der Löcher im Stirnholz. Wie würdet ihr das machen? Bestehendes Loch mit irgendetwas ausgiessen und dann neu bohren? Wenn ja womit?

Der Mittelsteg ist für den Lattenrost gedacht als Auflage, der war ursprünglich nicht als Lastenträger vorgesehen. Von welchen Problemen sprichst du konkret, nicht dass ich was übersehe.

Vielen Dank dir.

Lg Simon
 

magmog

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...... der Mittelsteg liegt völlig ausreichend auf den zwei Unterhölzern auf.
Wenn er belastet wird, werden Kräfte auf Kopf- und Fußende übertragen
und von dort weiter auf die Ecken in die Seiten. Das führt zu
Spannungen und so zu Geräuschen in den Eckverbindungen.
 
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heissim

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Vielen Dank euch für alle die guten Tipps
@magmog du würdest also gar keine Verbindung zwischen Mittelsteg und Auflageleisten machen, sehe ich das richtig? Dein Argument ist schlüssig.
 

magmog

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..... Mittelsteg nur an den Unterhölzern fixieren.
Kein Kontakt mit Kopf- und Fußenden. Meiner Meinung nach.
Warum auch?

Noch 'ne Anmerkung: die Leiste bzw das Kanthölzchen an Kopf- und Fußende ist flüssiger als Wasser!
 
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